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Sonderausstellung "Zwischen Krume und Knust - Deutsche Brotkultur" ist eröffnet

Klaus-Wilfried Kienert (von links), Stiftungsratsvorsitzender Freilichtmuseum am Kiekeberg, Rainer Rempe, Landrat des Landkreises Harburg, Heike Duisberg-Schleier, Abteilungsleiterin Agrarium und Kuratorin der Sonderausstellung "Zwischen Krume und Knust - Deutsche Brotkultur", Heiner Schönecke, Vorstandsvorsitzender des Fördervereins des Freilichtmuseums am Kiekeberg, und Stefan Zimmermann, Direktor des Freilichtmuseums am Kiekeberg. | Foto: ein

Ehestorf. Alles rund ums Brot: Die neue Sonderausstellung "Zwischen Krume und Knust - Deutsche Brotkultur" ist jetzt eröffnet. Bis zum 23. September erleben Besucher im Freiliichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf, wie das Brot zu so einem beliebten Lebensmittel wurde und sich die über 3.200 verschiedenen Sorten entwickelt haben. Kooperationspartner der Sonderausstellung ist die Hamburger Bäckerinnung.

Brote und ihre Vielfalt Ausstellung Zwischen Krumme und Knust, Deutsche Brotkultur bis 23.9.18 | Foto: ein
Brote und ihre Vielfalt Ausstellung Zwischen Krumme und Knust, Deutsche Brotkultur bis 23.9.18 | Foto: ein

Das Brot ist eines der wichtigsten Lebensmittel der Deutschen. Sie verspeisen pro Jahr durchschnittlich 80 Kilogramm davon. "Über die Jahrhunderte hat sich bei uns eine einzigartige Esskultur rund um das Brot entwickelt. Allein schon der Geruch frischgebackenen Brots weckt in jedem von uns Heimatgefühle und Kindheitserinnerungen", fasst Rainer Rempe, Landrat des Landkreises Harburg, die deutsche Brotkultur zusammen.

Phänomene wie Pausenbrot, Abendbrot oder Butterbrot verdeutlichen dies. Die Sonderausstellung "Zwischen Krume und Knust - Deutsche Brotkultur" im Freilichtmuseum am Kiekeberg thematisiert, wie sich das Brot weiterentwickelt hat. Die Backöfen wurden immer effizienter und besser einstellbar und durch technische Fortschritte bei den Mühlen wurde das Getreide immer feiner gemahlen. Neue Züchtungen bei Weizen, Roggen und Co. schufen robustere und ertragreichere Sorten.

Klaus-Wilfried Kienert, Stiftungsratsvorsitzender des Freilichtmuseums am Kiekeberg, bringt die bedeutende Rolle des Brots auf den Punkt: "Unser täglich Brot: Das Thema ist so wichtig, so elementar, dass es als Synonym für Lebensnotwendiges genannt wird." Brot sei mehr als nur ein Grundnahrungsmittel, erklärt er: "Das Brot ist in vielen Bereichen schon zum Genussartikel geworden."

Die Ausstellung gliedert sich in drei Bereiche: Die Geschichte des Brots, das Brot als Handwerksprodukt und als Kulturgut. Besucher entdecken, wie sich Brot und Essverhalten im Laufe der Jahre entwickelt haben und welche Bedeutungen diesem zentralen Nahrungsmittel zugeschrieben wurden. Beispielsweise erklärt Heike Duisberg-Schleier, Kuratorin der Sonderausstellung: "Im Mittelalter galt Brot sogar als Statussymbol. Je feiner das Mehl und je kleiner das Gebäck, desto wohlhabender war die Familie." Museumsdirektor Stefan Zimmermann ergänzt: "Brot ist seit Jahrtausenden ein Indiz für den Wohlstand einer Kultur."

Wann wurde das Brot erfunden? Wie kam es nach Deutschland? Wie sahen Backstuben in den 1950er-Jahren aus und wie wird heute gebacken? Welche regionalen Unterschiede gibt es? Die Sonderausstellung geht auf die Vielfalt des Themas ein und zeigt auch auf, wie heute mit neuen Technologien produziert wird, wie wir unser Brot genießen und wie sich Trends, wie beispielsweise die glutenfreie Ernährung, auswirken. Mittlerweile ist schrothaltiges Brot besonders beliebt.

Die Sonderausstellung knüpft an die handwerkliche Tradition der historischen Bäckerei im Freilichtmuseum am Kiekeberg an und fügt sich in das Agrarium ein: "Mit der Ausstellung 'Zwischen Krume und Knust' ergänzt das Freilichtmuseum am Kiekeberg einmal mehr das Profil des Agrariums, unserer deutschlandweit einzigartigen und innovativen Ausstellungswelt zu Landwirtschaft und Ernährungsindustrie, um eine zentrale Facette", betont Rainer Rempe. Im Agrarium tauchen die Besucher auf 3.300 Quadratmetern Ausstellungsfläche in die Welt der Lebensmittel und der Landwirtschaft früher und heute ein und gehen der Produktion von Nahrungsmitteln auf den Grund.

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