Rieckhof Eventplaner
Club-Tanzschule Hädrich
Trauerhaus Kirste Bestatungen
Waschtitan - das Auto-Wasch-Paradies
Tanzschule Hädrich - Zeit zu Zweit
Handy Welt
Handelshof

Um seine Bildbestände zu digitalisieren, baut das Archäologische Museum Hamburg/Stadtmuseum Harburg seine Partnerschaft mit den Elbe-Werkstätten aus

Fotos werden für die Zukunft eingescannt. | Foto: ein

Harburg. Ab Herbst macht das Archäologische Museum Hamburg/ Stadtmuseum Harburg ausgewählte Objekte seiner Sammlung auf einer digitalen Plattform öffentlich zugänglich. Zunächst werden Highlights aus der fotografischen Sammlung des Stadtmuseums Harburg veröffentlicht, später werden Objekte aus anderen Sammlungsbereichen folgen. Die Daten werden regelmäßig aktualisiert, so dass die Zahl der online verfügbaren Objekte ständig anwächst. Unterstützt wird das Museum dabei von den Elbe-Werkstätten.

Der Aufbau webbasierter Datenbanken hat in den vergangenen Jahren auch im musealen Bereich großes Interesse gefunden. Die Gesellschaft vernetzt sich immer stärker, und gerade historische Inhalte sollen zunehmend online erschlossen und vermittelt werden. Besonders fotografische Bestände bieten künftigen Generationen einen wichtigen Zugang, damit sie ihre Fragen an unsere heutige Gegenwart und Vergangenheit verlässlich und im Kontext mit der schriftlichen Überlieferung beantworten können. Dazu ist es notwendig, das fotografische Kulturerbe digital zu erfassen – und das nicht nur, um die empfindlichen Fotografien dauerhaft zu schützen und zu bewahren, sondern auch, um sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Sammelnde Institutionen wie das Archäologische Museum Hamburg/Stadtmuseum Harburg stehen damit vor einer gewaltigen Herausforderung. Das Museum nimmt diese Herausforderung mit Hilfe der Elbe-Werkstätten an: Zurzeit erfolgt eine schrittweise Digitalisierung des gesamten musealen Fotoarchivs. Seit Beginn des Jahres unterstützt eine fünf-köpfige Außenarbeitsgruppe der Elbe-Werkstätten das Museumsteam bei seiner Arbeit. Bereits seit Oktober vergangenen Jahres konnten in einer ersten Projektphase 120.000 Originalaufnahmen professionell gescannt und in einer Datenbank erfasst werden.

Wir möchten unsere Sammlung digital erschließen, um sie Forschern und Interessierten aus aller Welt zur Verfügung zu stellen“, so Dr. Michael Merkel, Sammlungsleiter und Projektkoordinator im Museum. „Wir freuen uns besonders, dass wir für dieses Pilotprojekt mit den Elbe-Werkstätten einen kompetenten Partner gefunden haben.“ Das Archäologische Museum Hamburg/Stadtmuseum Harburg ist damit das erste Hamburger Museum, das eine solche Kooperation eingegangen ist.

Teilhabe am Arbeitsleben bedeutet gesellschaftliche Teilhabe“, sagt Jens Rabe, Betriebsleiter der Elbe-Werkstätten (Betrieb Elbe ReTörn für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen). „Die Außenarbeitsgruppe im Archäologische Museum Hamburg/Stadtmuseum Harburg bietet dies den Beschäftigten in vielfältiger Weise. Wir freuen uns über diese tolle Kooperation.“

Die Datenbank und das künftige Onlineportal entstehen in enger Zusammenarbeit mit der Verbundzentrale des „Gemeinsamen Bibliotheksverbundes in Göttingen“ (VZG), die darüber hinaus zusätzliche Kapazitäten zur Sicherung der wertvollen Bilddaten bereitstellt.

Der Bildbestand des Archäologischen Museums Hamburg/Stadtmuseum Harburg stellt einen wesentlichen Teil der fotografischen Überlieferung Harburgs dar, mit dessen Hilfe sich der Wandel des Stadtbildes von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis heute nachvollziehen lässt. Mit der Digitalisierung dieser Bestände wird ein systematischer Überblick über 150 Jahre Urbanisierung zur Verfügung gestellt und ein bedeutender Quellenbestand für die Stadt- und Regionalforschung sowie die Architekturgeschichte erschlossen. Durch Querverweise und Rückkoppelungen der Objekte untereinander soll in Zukunft ein dichtes Netz an Informationen entstehen, das auch für schulische und private Recherchen genutzt werden kann.

Die Digitalisierung der Sammlungsbestände soll nicht zuletzt auch dazu beitragen, mehr Menschen für das Museum zu begeistern. Doch dass eine digitale Kopie kein Original ersetzen kann, ist derzeit in der aktuellen Sonderausstellung zu sehen: Die Ausstellung „Zwei Millionen Jahre Migration“ lockt noch bis zum 2. September zahlreiche Besucher in das Museum.

Das Projekt wird unterstützt mit Mitteln aus dem IT-Globalfonds der Behörde für Kultur der Freien und Hansestadt Hamburg.

Informationen Elbe-Werkstätten: An mehr als 50 Standorten im gesamten Hamburger Raum - darunter rund 30 Außenarbeitsgruppen in Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarktes und auf rund 200 Einzelarbeitsplätzen direkt vor Ort in regionalen Unternehmen - bietet die Elbe-Werkstätten GmbH Menschen mit Behinderung Leistungen zu beruflicher Bildung und Arbeit, individuelle Unterstützung und pflegerische Hilfe. Mit derzeit rund 3100 behinderten Beschäftigten sind die Elbe-Werkstätten die größte Werkstatt für Menschen mit Behinderung im gesamten Bundesgebiet.

Der Berufsbildungsbereich der Elbe-Werkstätten bietet Menschen mit Behinderung passgenaue berufliche Qualifizierungsplätze innerhalb und außerhalb der Werkstatt, fachliche Begleitung und pädagogische Unterstützung. Ziel ist die Qualifizierung und Eingliederung in den beruflichen Alltag – auch im allgemeinen Arbeitsmarkt. Im Arbeitsbereich wird unter anderem in den Bereichen Verpackung und Konfektionierung, Elektro und Montage, Gastronomie und CAP-Markt, Papier und Digitalisierung, Gartenbau sowie Holz, Metall und Textil Dienstleistungen erbracht und produziert. Viele namhafte Unternehmen in der Metropolregion Hamburg gehören zu den Kunden der Elbe-Werkstätten GmbH.

Weitere Informationen im Internet: www.elbe-werkstaetten.de

Neuste Artikel

KUTI ist da! - Bücherei im Rathaus Neu Wulmstorf freut sich über …

Das ist

Neu Wulmstorf. Wer oder was ist "KUTI"? mag sich der eine oder andere fragen. Es handelt sich dabei um eine Spielkonsole...

Weiterlesen

Vier Konzerte, vier Highlights: Mini-Tournee mit Haiou Zhang war …

Die Sparkasse Harburg-Buxtehude präsentierte den Weltklasse Pianisten Haiou Zhang und vier Solisten der Heidelberger Sinfoniker im Rahmen eines Factory-Konzerts im Beratungscenter am Sand. Die Schülerinnen und Schüler der fünften Klasse bis zur Oberstufe erlebten im Harburger Heisenberg-Gymnasium „Musikstars zum Anfassen“. | Foto: ein

Harburg. Vier Konzerte - vier Highlights: Anlässlich des 175-jährigen Bestehens lud die Sparkasse Harburg-Buxt...

Weiterlesen

„Schlussschießen 3.0“ in Heidenau: Neuer Vizekönig ist Wolfgang P…

Wolfgang Poppe mit seiner Königin Petra aus Heidenau. | Foto: ein

Heidenau. Unter dem Motto „Zurück in die Zukunft“ hat der Schützenverein Heidenau seinen neuen Vizekönig, die Damenkönig...

Weiterlesen

Baumschule von Ehren bepflanzte Kreisel in Hittfeld

Gerd Rexrodt (von links, Bauamtsleiter Gemeinde Seevetal), Seevetals Bürgermeisterin Martina Oertzen, Bernhard von Ehren (geschäftsführender Gesellschafter der Baumschule Lorenz von Ehren) und Fritz Becker (Ratsmitglied Gemeinde Seevetal). | Foto: ein

Hittfeld. Ein wahrer Farbtupfer im manchmal tristen Straßenbegleitgrün ist der Kreisel am nördlichen Ortseingang von Hit...

Weiterlesen

Inserate

Café Beerental – das Frühstücks- und Tortenparadies

Nicole Günther verwöhnt ihre Gäste im Café Beerental mit hausgemachten Torten, Kuchen, Keksen und Marmeladen.

Inserat. Im Beerental in Eißendorf liegt das gemütliche Café Beerental, das bekannt ist für seine leckeren Torten. Inhab...

Neue, tatkräftige Unterstützung im Therapeuten-Team!

Steffen Müller, Physiotherapeut und Osteopath

Inserat. Die Privatpraxis für Osteopathie & Physiotherapie im Harburger Binnenhafen hat es sich zur Aufgabe gemacht...

Hier macht sich Neugraben CLEVER FIT! Jetzt einen Monat vergünstigt ausprobieren

Kevin Wajda und Laura Bull von clever fit Neugraben freuen sich auf Fitness-Interessierte.

Inserat. Seit über fünf Jahren sorg clever fit im Neugrabener SEZ dafür, dass immer mehr Menschen zu ihrer Traumfigur ko...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysen, personalisierten Inhalte und Werbung zu. Detailierte Informationen darüber finden Sie in unserer Datenschutzerklärung:
Datenschutzerklärung