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Die Museumsstellmacherei Langenrehm ist geöffnet: Das Sägewerk von 1939 läuft am im September

Museumsstellmacherei Langenrehm. | Foto: ein

Langenrehm. Am Sonntag, 16. September, in der Zeit von 11 bis 17 Uhr wird in der Museumsstellmacherei Langenrehm das Sägewerk von 1939 erstmals wieder angeworfen. Es ergänzt die historische Stellmacher-Werkstatt und das Wohnhaus. Der Eintritt beträgt 3 Euro für Erwachsene, für Personen unter 18 Jahren ist er kostenfrei.

Besuchern steht das neue Museum offen: In der Werkstatt erklären Mitarbeiter die Besonderheiten des alten Stellmacher-Handwerks, das historische Wohnhaus zeigt, wie die Stellmacher-Familie Peters in den 1930er-Jahren lebte. Als Besonderheit wird das alte Sägewerk vorgeführt: Museumsmitarbeiter erklären, wie das sogenannte Horizontal-Sägegatter funktioniert.

Kinder bauen mit kleinen Handsägen Flöße. Das Café Peters lockt zum gemütlichen Verweilen bei Kaffee und Kuchen im Kaffeegarten oder auf der Deele.

Elektrische Sägewerke waren in den 1930er-Jahren eine besondere Innovation in der Holzwirtschaft auf dem Lande. Zuvor mussten die Stämme mühsam mit großen Handsägen von zwei Männern in gleichmäßig dicke Bretter zersägt werden. Die modernen sogenannten Sägegatter wurden von Elektromotoren betrieben. Stellmachermeister Heinrich Peters erwarb 1939 ein Horizontal-Sägegatter und konnte damit Bohlen und Bretter für die eigene Stellmacherei, aber auch für andere Werkstätten und Bauern sägen.

Die Museumsstellmacherei Langenrehm zeigt als Museum das traditionelle Handwerk des Stellmachers. Ein Stellmacher fertigte Räder, Wagen, Pflüge und andere landwirtschaftliche Geräte aus Holz. Vor der Motorisierung war seine Arbeit maßgeblich für den Personenverkehr und den Transport von Gütern. Die Stellmacherei Langenrehm gehörte der Familie Peters. Das Museum veranschaulicht, wie die Familie aus einfachen Verhältnissen Anfang des 20. Jahrhunderts einen erfolgreichen Handwerksbetrieb aufbaute. Die Werkstatt ist komplett im Zustand von etwa 1930 erhalten - inklusive aller Maschinen. Die Ausstellung im Wohnhaus zeigt, wie die Familie Peters früher zusammen lebte und arbeitete.

Der letzte Öffnungstag der Museumsstellmacherei ist am 21. Oktober. Gruppenführungen sind nach telefonischer Vereinbarung unter Telefon 0 40/790 17 60 auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich.

Anfahrt: Die Museumsstellmacherei ist mit dem Auto über die A261 zu erreichen: An der Ausfahrt Tötensen weiter über die Rosengartenstraße, links abbiegen Richtung Langenrehm. Kostenlose Parkplätze sind vorhanden. Ab Bahnhof Harburg fährt die Buslinie 4244 Richtung Bahnhof Klecken zum Kabenweg.

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