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Ausstellung

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  • Harburg. Das Duckface – bis vor rund zwei Jahren durfte es auf keinem Partybild fehlen. Kaum ein Foto, auf dem nicht irgendjemand ein Duckface oder in Deutsch: eine Schnute zog. Nun hat das Duckface Einzug ins Museum gehalten. Aber nicht Partyfotos sind es, die das Archäologische Museum Hamburg (AMH) in der neuen Ausstellung „DOCKUMENTA - MomEnte der Weltgeschichte“ präsentiert, auch wenn der ein oder andere Museumsmitarbeiter dies vormacht.

    Auch vor Goethe macht dr. Michael Merkel nicht halt. | Foto: Niels Kreller
    Auch vor Goethe macht Dr. Michael Merkel nicht halt. | Foto: Niels Kreller

    Gezeigt wird, so die Story zur Ausstellung, eine noch völlig unbekannte Kultur, ein gänzlich unentdecktes Entenuniversum, das sich parallel von den Menschen entwickelt habe. Anhand bekannter Werke von der Höhlenmalerei über „Duckfretete“ und einem entenschnabeligen Luther (ist im Entenuniversum auch gerade 500 Jahre Reformation?) bis hin zur Mondlandung zeigt die Ausstellung die Kulturgeschichte der Menschheit, bitte um Entschuldigung: der Entenheit, witzig, lebendig und informativ auf.

    Extra für die Ausstellung in Harburg wurden von der Berliner Künstlergruppe interDuck auch neue Exponate gefertigt. So zum Beispiel bekommt Hamburgs Gründungsvater Bischof Ansgar seinen Gefährten Rimduck an die Seite gestellt, das Entenuniversums-Pendant zu Ansgars Nachfolger und Chronisten Rimbert.

    Darf so etwas denn in ein Museum?

    Ist das eine Ausstellung, die in ein Museum gehört, mag da der ein oder andere fragen. Durchaus: Es erinnert schon an die Comics aus Entenhausen. Aber während bei den Disney-Comics die Gemälde der Klassiker voll und ganz in dem Entenhausener Universum einverleibt werden, so sind es hier die kleinen Feinheiten, mit denen der Entenschnabel oftmals in das ansonsten unveränderte Gemälde eingearbeitet wird. So, als ob es wirklich diese Parallelwelt gäbe, die ansonsten der unsrigen und unserer Geschichte gleich ist.

    Zwar ist der amüsante Gedanke des Entenschabels aufgrund der Vielzahl der Exponate vielleicht etwas zu sehr ausgereizt. Ein Besuch der Ausstellung lohnt sich auf jeden Fall für einen amüsanten Streifzug durch die Menschheitsgeschichte. Es ist ja auch nicht das erste Mal, dass das AMH ungewöhnliche Wege der Wissensvermittlung beschreitet. Schließlich war die bisher erfolgreichste Ausstellung in der Geschichte des Museum war von ein paar Jahren die Lego-Ausstellung.

    Vielfältiges Programm rund um die Ausstellung

    Die Ausstellung „DOCKUMENTA - MomEnte der Weltgeschichte“ läuft noch bis zum 4. Februar 2018. Dazu gibt es wieder ein breites Veranstaltungsprogramm für Groß und Klein. So den Workshop „Duck it yourself für Kids, in dem die Kinder ein Entenselbstportrait gestalten oder für die Erwachsenen der Vortrag „Vom Ursprung der Kunst im Universum der Enten“ mit Entenforscher Hartmut Holzapfel über den Kosmos rund um Donald Duck.

  • Harburg. Klimawandel, Gletscherschmelze, Erderwärmung – Schlagworte wie diese umschreiben Szenarien, die das Leben auf der Erde mehrfach dramatisch verändert haben. Spürbar werden diese Veränderungen heute besonders in den arktischen Regionen – ähnlich wie bei uns vor 12.000 Jahren. Unter dem gemeinsamen Titel „EisZeiten“ führen das Archäologische Museum Hamburg und das Museum für Völkerkunde Hamburg ihre Besucher seit 18. Oktober vergangene Jahres und noch bis zum Sonntag,14. Mai 2017 in diese einzigartige Welt. Dazu wird in de Harburger Räumen im Archäologischen Museum Hamburg die Teilausstellung Die Kunst der Mammutjäger und im Museum für Völkerkunde Hamburg die Teilausstellung Die Menschen des Nordlichts präsentiert. Zur Ausstellung gibt es ein gemeinsames Begleitprogramm und ein Kombiticket.

    Noch nie gezeigte Objekte aus St. Petersburg sind in Hamburg zu sehen

    Den beiden Museen ist es gelungen, noch nie außerhalb Russlands gezeigte Originale aus der Kunstkammer St. Petersburg nach Hamburg zu holen. Insgesamt gut 50 dieser Leihgaben, darunter auch wunderbar abstrakte Frauenfiguren in vielen Varianten, die sogenannten Venusstatuetten, sind im Archäologischen Museum zu sehen. Die Originalfunde stammen aus einem eiszeitlichen Jagdlager bei Kostenki, Region Voronezh (Russland), am Westufer des Don. Diese archäologischen Zeugnisse wurden vor mehr als 25.000 Jahren mit großer Kunstfertigkeit geschaffen und finden weltweit Beachtung.

    Das Archäologische Museum in Harburg zeigt außer den einzigartigen russischen Leihgaben auch zahlreiche weltberühmte Kunstwerke der Eiszeit aus anderen Regionen Europas sowie norddeutsche Funde aus der eigenen Sammlung. Auch im Museum für Völkerkunde sind spektakuläre Leihgaben aus der Kunstkammer St. Petersburg zu sehen. Darunter ein komplettes, kaum bekanntes Schamanengewand und Masken von den im nördlichsten Sibirien lebenden Nganasanen sowie mehr als 200 Jahre alte Stücke von den zu Alaska gehörenden Aleuten und der Kodiak-Insel.

    Tipp: Kombiticket - Beide Häuser können zum Vorzugspreis von 12 Euro (ermäßigt 8 Euro) besucht werden. Kinder bis einschließlich 17 Jahren haben freien Eintritt.

  • Harburg. Aus wie vielen Zellen besteht unser Körper? Welches ist der stärkste Muskel? Ist unser Blutkreislauf wirklich 100.000 Kilometer lang? Woher weiß das Herz, dass es schlagen soll?
    In der Zeit vom 11. – 27. Mai 2017 führt die große Erlebnisausstellung "Faszination Mensch“ im Harburger Phoenix-Center durch die faszinierende Welt des menschlichen Körpers und seiner Biologie. Anatomie spielt dabei ebenso eine Rolle wie der Stoffwechsel, die Sinne und die Gesundheit. Im Mittelpunkt der rund 50 interaktiven Stationen steht der eigene Körper, der durch mediale Einblicke und Experimente erfahrbar wird.

    An mehreren Quiz-Stationen kann das dabei erworbene Wissen getestet werden.

    Die intuitive und spielerische Gestaltung der Ausstellung im Phoenix-Center ist besonders für Kinder, Jugendliche und Familien geeignet. Täglich finden um 15 und 17 Uhr kostenlose Führungen für Kunden und Besucher statt, samstags zusätzlich auch um 11 Uhr. Der Treffpunkt für alle Führungen ist im Untergeschoss vor dem Geschäft „BR Spielwaren“.

  • Harburg. Unter dem Motto „ Gesund leben! Gesund bleiben!“ laden zu den Harburger Gesundheitstagen am 12. und 13. Oktober 2017 alle Veranstaltungsteilnehmer und die Harburg Arcaden ein. In Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Harburg und dem Dezernat Sozialraummanagement entstand diese Aktion. Anliegen der Aktion ist es, die Harburger über die verschiedenen Möglichkeiten der
    Gesunderhaltung in allen Lebensjahren zu informieren.

    Die Teilnehmerliste umfasst 12 Aussteller und reicht von der Deutschen Notfallschule, der Arcaden Apotheke bis hin zur quatra care Gesundheitsakademie, dem Pflegedienst ABH Süderelbe und der Physiotherapie im Centrum.

    Der ABH Süderelbe wird sich mit seinem Angebot über Pflege und Essen auf Rädern präsentieren und Blutdruckmessungen vornehmen.
    Die quatra care Gesundheitsakademie berät zur Nutzung des Defibrillators sowie zum Berufsbild der Gesundheits- und Pflegeassistenz. Ebenso werden Blutdruckmessungen angeboten. Die Arcaden Apotheke informiert über diverse Nahrungsergänzungen und weitere Angebote. Wer seinen Blutzucker überprüfen möchte, ist hier genau richtig. Die Physiotherapie im Centrum, die sich am Harburger Ring befindet, informiert über Therapietechniken und Leistungen der Praxis. Der Seniorenbeirat e.V., die Alzheimer Gesellschaft Hamburg mit der Angehörigengruppe Harburg, die Behinderten Arbeitsgemeinschaft e.V., der Pflegestützpunkt und Beratungszentrum, Sozialverband Hamburg, Kreis Süd, sowie die Evangelische Familienbildung Harburg beraten und präsentieren ihre umfangreiche und meist ehrenamtliche Arbeit.

    Außerdem können Arcaden-Kunden und -Besucher die Deutsche Notfallschule mit der Möglichkeit, das Wickeln von Verbänden zu üben, besuchen.

  • Ehestorf. Historische Vorführungen, Kutschfahrten und Ponyreiten - der Pferdetag am Sonntag, 24. September, präsentiert die Vielfalt der historischen und modernen Pferdewelt in der Zeit von 10 bis 18 Uhr. Beim Pferdetag zeigt das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf den Übergang von der historischen Feldarbeit mit Pferden hin zum heutigen Reiten als Freizeitbeschäftigung. Im spannenden Schauprogramm am Lüneburger Landgarten verfolgen die Besucher den vielseitigen Einsatz der Pferde.

    Mit traditionellen Geräten betreibt der Bauer Feldarbeit wie vor 100 Jahren. Die Pferde rücken beispielsweise Holz, pflügen den Acker oder setzen den Göpel in Bewegung. Geschichtsinteressierte begleiten die Familie vom Pringens Hof aus dem Jahr 1804 bei ihrer Sonntagsausfahrt oder machen selbst eine Kutschfahrt in einer historischen Kutsche.

    Unterm Sattel, vor der Kutsche oder an der Longe präsentieren die stolzen Rösser die bunte Welt des Pferdesports. Reiter führen eine spanische Quadrille vor, eine künstlerische Figur im Formationsreiten, oder reiten im Damensattel. Im Schritt, Trab oder Galopp voltigieren die akrobatischen Mädchen und Jungen der regionalen Reitvereine und die Johanniter zeigen Auszüge aus ihrer spannenden Arbeit mit den Pferden. Beim Talentwettbewerb stehen die kleinen Pferde im Mittelpunkt und die Besucher helfen, das Ponytalent des Jahres zu küren. Große und kleine Pferdefreunde stöbern auf dem Markt, der eine bunte Auswahl an Produkten und Informationen rund um das Thema Pferd anbietet. Für Kinder gibt es ein vielfältiges Programm aus Ponyreiten, Pferdefiguren basteln und Kinderschminken.

    Das Gasthaus "Stoof Mudders Kroog" kümmert sich mit traditioneller norddeutscher Küche und regionalen Gerichten um das leibliche Wohl der Gäste. Das Rösterei-Café "Koffietied" lockt mit frisch gebrühtem Kaffee und selbstgebackenem Kuchen. Der Eintritt beträgt 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

  • Harburg. Gegenwartskunst im Doppel: An der Technischen Universität Hamburg (TUHH) zeigen Alexandra Seils und Raimund Pallusseck vom Montag, 3. Juli, bis Freitag, 29. September, eine umfangreiche Werksschau. Die Künstler stellen Gemälde, Zeichnungen, Radierungen, Holzschnitte und Steindrucke aus. Zu sehen sind von Alexandra Seils Malereien von 2015 bis heute, von Raimund Pallusseck Werke aus drei Jahrzenten. Zur Ausstellungseröffnung am 3. Juli um 19 Uhr sind alle Interessierten eingeladen. Der Eintritt ist frei.

    Klarheit und die volle Kraft der Farben sind die bestimmenden Merkmale der Werke von Alexandra Seils. Die Malerei von Alexandra Seils wächst aus einer Besinnung auf den Ursprung und der Suche nach etwas Neuem. Ihre Bilder sind dynamisch und expressiv, sie nutzt die Vielfalt des Materials und legt sich nicht auf eine Ausdrucksmöglichkeit fest. Ihre Motive sind abstrakt bis landschaftlich und geben dem Betrachter viel Raum für eigene Entdeckungen. Erstmals ausgestellt wird ihr Ölgemälde „Weisheit der Natur“, 180x200cm, von 2017.

    Der Mann und das Meer: Es war für Raimund Pallusseck die Entscheidung zwischen zwei Leidenschaften, die sein Leben seit seiner Kindheit bestimmten: die Kunst und die Seefahrt. Das für ihn faszinierende Element spiegelt sich in seinen druckgrafischen Werken wider, auch seine Malerei ist von den Geheimnissen der See durchdrungen. Zu Pallussecks großformatigen Werken gehören Materialarbeiten aus Rupfen, Teer und Lack, in denen es ihm um die Materialisierung der Fläche geht. Er erfasst expressive Landschaftsmomente, übergehend in Farbmalerei. Ferner haben seine Werke eine Verbindung zur Lyrik, wie zu Rilkes Nachtgedichte und der Musik von Bach. So begleitet die Musik auch sein neuestes Werk „Es löscht das Meer die Sonne aus“, das ebenfalls in der Ausstellung zu sehen ist.

    www.alexandraseils.de
    www.atelierpallusseck.de

    Ort: Technische Universität Hamburg (TUHH), Am Schwarzenberg-Campus 1, Hauptgebäude A. Der Eintritt ist frei.

  • Wennerstorf. Regional, handgearbeitet, frisch - modernes Kunsthandwerk und kleine Manufakturen bieten am Sonntag, 3. September, ihre Waren beim Kunst- und Genussmarkt auf dem Museumsbauernhof in Wennerstorf an. Dazu gibt es Live-Musik und Bio-Köstlichkeiten aus dem Lehmbackofen oder vom Grill. In der Zeit von 11 bis 18 Uhr erleben Besucher buntes Markttreiben und ein unterhaltsames Mitmachprogramm. Der Eintritt beträgt 3 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

    Mehr als 30 Markstände bieten frisches Gemüse, köstlichen Käse, Olivenöle und Honig an. Außerdem gibt es hochwertiges Kunsthandwerk, handgefertigte Seifen sowie Keramik für Haushalt und Garten. Für beste Unterhaltung sorgen die Musiker von "Rootsounds" mit akustischer Musik mit Cajun, Klavier, Sax und Gesang von Folk bis Rock.

    Der Nutztiergeflügel-Zuchtverein Klecken präsentiert Hühner, Tauben und Enten. Der Verein informiert Geflügelhalter und Besucher über die Aufzucht und Haltung von Federvieh. In der Schaubäckerei backt der Bäcker frische Bioland-Brezeln vor den Augen der Besucher. Im Sinnesparcours gehen Kinder und Erwachsene den "unterirdischen Leckereien" nach - Kartoffelsorten wie Bamberger Hörnchen, Blauer Schwede und Linda.

    Zur Stärkung bietet der Museumsbauernhof Steaks und Bratwürste vom Holzkohlegrill sowie Gemüsesuppe aus Wennerstorfer Bioland-Gemüse und das beliebte "Smeds Brod" an. Nach dem bunten Markttreiben können die Besucher bei frisch gebrühtem Kaffee, Kuchen und Torten im Garten von Elieses Hofcafé entspannen.

    Der Museumsbauernhof Wennerstorf vereint Bauernhoferlebnisse zum Anfassen mit Museumsarbeit, ökologischer Landwirtschaft und integrativer Behindertenarbeit. Im Hökerladen können Besucher die Bioland-Produkte des Bauernhofes erwerben.

  • Karoxbostel. Eine hochkarätige Ausstellung von Zeichnungen und Holzarbeiten erwartet die Besucher der Wassermühle Karoxbostel im September. Die beiden renommierten Künstler Ralph Bühr und Almut Andersson aus Seevetal zeigen dort ihre Arbeiten im Rahmen einer gemeinsamen Projektschau. Ralph Bühr, Zeichner, stellt außer Stilleben und Naturstudien sein Landschaftsaquarelle zum aktuellen Buchprojekt „Orland“ vor.

    Almut Andersson, Holzbildhauermeisterin, zeigt ihr Löffelschnitzprojekt: Täglich einen Löffel schnitzen; 100 Löffel – 100 Holzarten. Die Vernissage mit musikalischer Rahmung durch Urte Lucht/Cembalo findet am Freitag, 7. September, ab 19 Uhr statt. Weitere Öffnungszeiten der Ausstellung: Sonntag 9. September, 11 – 18 Uhr, Sonntag, 16. September, 14 – 17 Uhr, Sonntag, 23. September, 14 – 17 Uhr.

    Der Zeichner Ralph Bühr wurde 1967 in in der Nordheide geboren und lebt seit 1989 mit seiner Familie in Emmelndorf. Er absolvierte ein Studium der Pädagogik, Psychologie und Soziologie und tritt seit 1997 als freier Künstler mit Ausstellungen an die Öffentlichkeit. Landschaften, Stillleben und Menschenbilder sind die Motive und Themen, die er in zeichnerischer Meisterschaft darstellt.

    Ein lebendiges Familienleben (Ralph Bühr ist Vater von sechs Töchtern), ein ländliches Lebensumfeld mit eigenem Obst- und Gemüseanbau und seine Liebe für die norddeutsche Küstenlandschaft haben einen prägenden Einfluss auf seine Arbeiten, die mit Bleistift oder Feder häufig auf alten Papieren gestaltet sind.

    Farbstift und Aquarell werden zumeist verhalten eingesetzt und dienen oft nur einer zusätzlichen Akzentuierung oder Kontrastierung der Zeichnung. Ralph Bührs künstlerische Entwicklung ist ein Prozess bewusster Gegenhaltung zu den schnelllebigen Entwicklungen des zeitgenössischen Kulturbetriebs und speist sich wesentlich aus dem großen Respekt vor der Arbeit der großen Zeichner seit der Renaissance. Im Zentrum seiner aktuellen Arbeiten wird das Buchprojekt „Orland“ stehen.

    In „Sechzehn Stationen spätherbstlichen Spazierens“ sind kleine Tuschezeichnungen norddeutscher Landschaft und begleitende Briefzitate in diesem Künstlerbuch zusammengefasst. Die in einer Auflage von 200 Stück gedruckten, nummerierten und signierten Exemplare sind inklusive 50 Vorzugsexemplaren mit jeweils eingelegten Originalzeichnungen in der Ausstellung zu erwerben.

    Almut Andersson lebt und arbeitet in Seevetal. Ihr Atelier liegt versteckt im Sunderwald, der tägliche Inspiration für ihre Arbeiten ist. Aus dieser „waldigen" Umgebung und dem ständigen Umgang mit dem Holz entstand schon vor langem die Idee eines Projekts: Täglich (außer sonntags) einen Löffel zu schnitzen und jeden dieser Löffel aus einer anderen Holzart. Beginn dieses Projekts war Ende April bis zur Ausstellung, wo diese jeweils mit einem kleinen handgeschriebenen Text präsentiert werden, sollen 100 Löffel zusammengekommen sein.

    Almut Andersson ist gelernte Holzbildhauerin und eine der wenigen, die in diesem (Kunst)handwerk noch eine Meisterprüfung abgelegt haben. Es war ihr wichtig nach der dreijährigen Ausbildung an der Werkkunstschule in Flensburg und der sich daran anschließenden Gesellenwanderschaft diesen ungewöhnlichen Beruf auf solide Beine zu stellen.

    Seit 2000 betreibt Almut Andersson gemeinsam mit Ihrem Mann Benny ein Atelier für Holzbildhauerei. Hier entwirft und fertigt sie Skulpturen, Ornament, Schriften, macht Ergänzungen für Museumsstücke und gibt Ihre beliebten Wochenend-Schnitzkurse. Zur Zeit gestaltet sie einen Ambo (kirchliches Lesepult), der mit historischer Ornamentschnitzerei versehen wird.

  • Ehestorf. Am Sonnabend, 17. Februar, in der Zeit von 15 bis 20 Uhr, zeigt sich das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf im Schein von Petroleumlampen, Kerzen und Krüselleuchten. Bei "Landleben früher: Feuer und Licht" stehen die historischen Leuchtmittel im Vordergrund. Schummriges Licht lädt zu einem winterlichen Spaziergang auf dem Museumsgelände in den Abendstunden ein. Das Museum ist ab 10 Uhr geöffnet.

    Welche Rolle spielten Licht und Wärme für das Leben der Menschen vor der Verbreitung der Elektrizität? Wie bestimmten Licht und Dunkelheit das tägliche Leben auf dem Land vor 200 Jahren? Die Darsteller der Gelebten Geschichte 1804 fachen für die Besucher das Feuer an und zeigen, wie das Leben auf dem Heidehof in der dunklen Jahreszeit aussah. Kinder und Erwachsene lernen verschiedene Leuchtmethoden der vorindustriellen Zeit kennen: Der Kien, ein harzdurchtränktes Stück Holz und den Krüsel, eine Hängelampe aus Blech. Während im Heidehof das Feuer flackert, brennen im 100 Jahre jüngeren Fischerhaus Petroleumlampe und Glühbirne. Hier zeigen die Darsteller der Gelebten Geschichte 1904, welche Bedeutung diese technische Veränderung für die Landbevölkerung bedeutete.

    Gelebte Geschichte 1804- Feuer und Licht. | Foto: ein
    Gelebte Geschichte 1804- Feuer und Licht. | Foto: ein

    Die Darsteller der Gelebten Geschichte nehmen die Museumsbesucher mit auf eine Zeitreise in das Leben des beginnenden 19. Jahrhunderts. Die Besucher erleben das Leben von Mägden und Knechten, dem Buur und seiner Frau - das Leben der einfachen Leute, das so nicht in den Geschichtsbüchern steht. Der Eintritt kostet 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

    Aufwärmen und genießen: Nach dem sie das winterliche Freilichtmuseum erkundet haben, sitzen die Besucher im "Stoof Mudders Kroog" gemütlich beisammen. Der Museumsgasthof bietet regionale Spezialitäten und neue deutsche Küche an. Die Gerichte werden aus traditionellen Zutaten hergestellt, eine saisonale Karte ergänzt das Angebot.

  • Ehestorf. Ein langes Wochenende steht vor der Tür - auch im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf! Passend zum langen Wochenende ist die neue Ausstellung "PLAYMOBIL - Spielgeschichte(n)" frisch eröffnet. Außerdem bietet sich das gesamte Museum mit den mehr als 40 Gebäuden und Gärten, Mitmachstationen und Ausstellungen für einen Herbstausflug mit der ganzen Familie an. Dafür öffnet das Museum extra auch am Montag: Vom 28. bis 30. Oktober steht es von 10 bis 18 Uhr Besuchern offen.

    Mit der neuen Ausstellung "PLAYMOBIL - Spielgeschichte(n)" zeigt der Kiekeberg ganz neu das alte Ägypten, gründerzeitliche Städte und bäuerliche Lebenswelten. Die farbenprächtig inszenierten Figuren überschreiten dabei die Grenze zur Literatur, Film und Fantasie und begeistern Erwachsene und Kinder.
    In der Dauerausstellung "Spielwelten" sehen Besucher weitere besondere Spielzeuge aus der Zeit von 1900 bis 1980. An Mitmachstationen probieren Besucher Spiele von früher aus. Drei originalgetreu inszenierte und begehbare Spielzeugläden von 1900, 1950 und 1980 verdeutlichen die Entwicklungen in der Spielzeugkultur des 20. Jahrhunderts.

    Darüber hinaus steht das Agrarium mit mehr als 3.000 qm zu Landwirtschaft und Ernährung offen, unter anderem mit beeindruckenden historischen Traktoren, einem nachgebauten Trecker und Mähdrescher zum Ausprobieren.

    Die Ausstellungen sind eingebettet in das große Museumsgelände. Auf zwölf Hektar erleben Besucher das Leben auf dem Lande früher. Historische Bauernhäuser, herbstliche Gärten, Tiere, die um 1900 auf einem Bauernhof lebten, und vieles zum Ausprobieren.

    Zum Aufwärmen und Schlemmen bereitet der Gasthof Stoof Mudders Kroog regionale Köstlichkeiten zu. Im Rösterei-Café Koffietied genießen die Besucher Heißgetränke und frischen Kuchen. Der Eintritt für Erwachsene kostet 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

  • Harburg. Die Technische Universität Hamburg-Harburg (TUHH) präsentiert vom 20. April bis 28. Juni die Werke der Hamburger Künstlerin Christa Donatius in der Ausstellung „Gegen-Warten, 50 Jahre nach 1968“. In großformatigen, farbigen Bildern zeigt die Malerin Menschen im Wandel der Zeit. Die Ausstellungseröffnung findet am Freitag, 20. April, ab 17 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

    Knallig und bunt: Über drei Stockwerke verteilt präsentiert Christa Donatius überlebensgroße Ölgemälde von Menschen in unterschiedlichen Alltagssituationen. Die Auswahl der Kunstwerke für diese Ausstellung, 50 Jahre nach 1968, gilt dem Zeitenvergleich. Was war vor einem halben Jahrhundert, was ist heute? Dabei geht es der Künstlerin um Menschen, ihr Dasein und ihre Befindlichkeiten. So stehen Charaktere verschiedener Generationen im Mittelpunkt ihrer Arbeit. Hervorstechend ist der Einsatz der Farben. Wie in einem Foto-Negativ, scheinen die Bilder erst noch entwickelt zu werden. „Das Leben ist ein fortlaufender Prozess und das ist die Konstante“, erklärt die Künstlerin ihre Bilder.

    Christa Donatius ist gebürtige Hamburgerin und studierte Malerei. In ihrem Atelier arbeitet die Künstlerin bevorzugt mit Ölfarbe auf Leinwand und diese Werke stellte die Malerin bereits in Galerien im In- und Ausland aus. Darüber hinaus erhielt sie mehrere Kunstpreise, ist Mitherausgeberin von Kunstbüchern und produzierte den Kurzfilm „Die Geige singt ewiglich“.

    Was: Gegen-Warten, 50 Jahre nach 1968: Ausstellung von Christa Donatius
    Wann: Vernissage am 20. April 2018, 17 Uhr, Ausstellung bis 28. Juni,werktags geöffnet von 06.00 bis 22.00 Uhr
    Wo: Am Schwarzenberg-Campus 1, Hauptgebäude (A), 21073 Hamburg, Eintritt frei

  • Ehestorf. Noch bis zum Sonntag, 25. Februar, präsentiert das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf "PLAYMOBIL - Spielgeschichte(n)" von Sammler Oliver Schaffer. Die Sonderausstellung zeigt mit Playmobilfiguren zahlreiche Themenwelten aus 6.000 Jahren Film-, Literatur- und Zeitgeschichte.

    Das Alte Ägypten, gründerzeitliche Städte, bäuerliche Lebenswelten - Oliver Schaffer wirft Blitzlichter auf die großen Ereignissen der Menschheitsgeschichte. Die farbenprächtig inszenierten Figuren überschreiten dabei die Grenze zur Literatur, Film und Fantasie. Die einzelnen Themenwelten sind mit viel Liebe zum Detail gestaltet - egal, ob Schneewelt mit Eiskönigin, Indianer vor dem Lagerfeuer oder Raumfahrer im All.

    1974 erfand PLAYMOBIL im bayerischen Zirndorf die beliebten Spielzeugfiguren, die sich heute nahezu in jedem Kinderzimmer finden. Täglich erobern Kinder mit PLAYMOBIL historische, fremde und fantastische Welten. Der Hamburger Künstler und Sammler Oliver Schaffer war als Kind ebenfalls begeisterter PLAYMOBIL-Fan und ist heute Besitzer von mehr als 20.000 PLAYMOBIL-Figuren. Außer vielen deutschen Museen stellte er bereits in internationalen Häusern, wie beispielsweise dem Pariser Musée des Arts décoratifs im Westflügel des Louvre aus.

    Die Sonderausstellung "PLAYMOBIL - Spielgeschichte(n). Sammlung Oliver Schaffer" dreht sich genau wie die Dauerausstellung "Spielwelten" um die Spielkultur nach 1945. Mehr als 2.000 Exponate und zahlreiche Mitmachangebote laden Spielzeugbegeisterte auf 650 Quadratmetern zu einem Besuch ein. Außer dem System-Spielzeug PLAYMOBIL zeigt sie auch Konstruktionsspielzeug, wie Lego, Idema oder Ministeck sowie Teddybären und Puppen. Autos, Rennbahnen und Videospiele vervollständigen die Sammlung.

    Der Eintritt für Erwachsene kostet 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

  • Ehestorf. T-Shirts färben mit Farben direkt aus der Natur -­ mit Färberpflanzen ist das möglich. Sie besitzen färbende Stoffe und werden zum Beispiel zum Einfärben von Textilien, Lacken oder Farben verwendet. Am Wochenende, 1. und 2. Juli, erfahren Besucher des Freilichtmuseums am Kiekeberg in Ehestorf, wie die nützlichen Stauden angebaut und verwendet werden. Die Gartenberatung ist Teil des umfangreichen Begleitprogramms zur neuen Sonderausstellung "Aufgeblüht! Norddeutsche Gartenkultur". Die Ausstellung ist bis zum 15. Oktober im Freilichtmuseum am Kiekeberg zu sehen.

    Am ersten Juliwochenende ist Sven Baetge, Doktorand an der Technischen Universität Hamburg (TUHH) am Institut für Umwelttechnik und Energiewirtschaft, im Freilichtmuseum zu Gast. Im Rahmen seiner Doktorarbeit hat Sven Baetge Färberpflanzen im Lüneburger Landgarten des Freilichtmuseums angepflanzt und Farbstoffe aus ihnen gewonnen. Am Gartenhaus hinter dem Eingang erklärt der Experte den Besuchern die nützlichen Pflanzen wie Schöngesicht, Tagetes und Färberdistel.­ Fragen sind ausdrücklich erwünscht. Museumsbesucher bestaunen die getrockneten Pflanzenteile und gewinnen selbst mit einem Mörser bunte Farbstoffe aus ihnen. Interessierte können einen Blick auf die Extraktionsanlage werfen: Die Maschine trennt im Labor die Farbstoffe aus den getrockneten Pflanzenteilen. Ein Film veranschaulicht, wie die Gewächse richtig angebaut und verarbeitet werden: Nach der Ernte werden die farbträchtigen Pflanzenteile zerkleinert und getrocknet. Der Farbstoff wird dann in Wasser oder Alkohol gelöst.

    Pflanzenfarben können vielseitig verwendet werden: In der Lebensmittelindustrie nutzt man sie beispielsweise, um Eidotter gelber zu färben. Die Farbstoffe stammen direkt aus der Natur. Deshalb sind sie umweltschonender als synthetische Farbstoffe auf Erdölbasis. Die Sonderausstellung "Aufgeblüht! Norddeutsche Gartenkultur" vermittelt die kulturgeschichtliche Entwicklung des Gartens ­ vom klassischen Bauerngarten bis zu heutigen Erscheinungsformen. Außer historischen Arbeitsgeräten und Fotos sind auch die historischen Gärten des Freilichtmuseums Teil der Ausstellung. Die Besucher sehen den Pflanzen im Laufe einer Gartensaison beim Wachsen und Reifen zu.

  • Heimfeld. Die kolumbianische Künstlerin Sofia Gutierrez befindet sich derzeit auf Deutschlandreise und stellt ihre Kunst, Malerei, Zeichnung, Fotografie 
und Installation im Alles wird schön in der Friedrich-Naumann Straße 27 & 32 in Heimfeld aus.

    Sofia Gutierrez wird zur Vernissage am Freitag, 11. August 2017 (19 Uhr), ein Wandbild in den Räumen des Alles Wird Schön anfertigen. Außerdem gibt es eine Performance mit einem 15 Minuten langen traditionellen Folkloreteil, dessen Stücke bzw. Texte mit Sofia Gutierrez Arbeiten im Zusammenhang stehen. Im Anschluss wird es dann modern mit einer Livepercussion.

    Vernissage: Freitag, 11. August 2017, um 19 Uhr
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    Ausstellungsdauer: 11. August-3. September 2017

  • Hittfeld.Das bunte Leben“ - so heißt die neue Kunstausstellung im Seevetaler Rathaus in Hittfeld. Susanne Jung und Christine Nothnagel stellen vom 10. September bis zum 30. November gemeinsam ihre Arbeiten aus. Die Ausstellung kann zu den gewohnten Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden. Den Auftakt der Ausstellung bildet am Montag, 10. September, eine Vernissage, zu der die Künstler gemeinsam mit Seevetals Bürgermeisterin Martina Oertzen einladen. Um 18 Uhr sind alle kunstinteressierten Bürgerinnen und Bürger im Rathaus herzlich willkommen.

    Sowohl Susanne Jung als auch Christine Nothnagel leben in Seevetal in den Elbdörfern. Susanne Jung fand neben ihrer Tätigkeit als kaufmännische Angestellte 2001 zur Malerei. Dabei nutzte sie diese anfangs zur Entspannung. Über die Jahre besuchte sie verschiedene Kunstkurse, auch bei Felix Eckhardt. Christine Nothnagel ist seit 2004 künstlerisch tätig, am Anfang stand der Besuch der Bildkunst Akademie Hamburg. Sie gehört zum Kreis der bildenden freien Künstler, ist aber im pädagogischen Bereich an einer Schule tätig.

    Kunstausstellungen im Seevetaler Rathaus haben inzwischen Tradition: Seit fast 20 Jahren haben zahlreiche Künstler in Ausstellungen ihre Werke gezeigt und die Gemeindeverwaltung damit als Forum für ihr kreatives Schaffen genutzt.

  • Hittfeld.Elbe meets Elfenbein“: So heißt die neue Kunstausstellung im Seevetaler Rathaus in Hittfeld. Jutta Gehrke-Freund stellt vom 4. September bis zum 30. November ihre Arbeiten gemeinsam mit Ibrahim Ouattara aus. Die Ausstellung kann zu den gewohnten Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden. Den Auftakt der Ausstellung bildet am Montag, 4. September, eine Vernissage, zu der die Künstler gemeinsam mit Seevetals Bürgermeisterin Martina Oertzen einladen. Um 18 Uhr sind alle kunstinteressierten Bürgerinnen und Bürger im Rathaus herzlich willkommen.

    Die Hamburger Künstlerin Jutta Gehrke-Freund lebt in Geesthacht. Als kaufmännische Angestellte fand sie ihren Ausgleich in der Malerei, mit der sie sich ab 1999 intensiver beschäftigte. Gehrke näherte sich ihren Arbeiten zunächst autodidaktisch an, dann nahm sie an zahlreichen Seminaren und Kursen teil, 2002 bis 2004 auch an der Akademie für Erwachsene in Rhodt bei Prof. Wolfgang Wrisch. Auf didaktisch geführten Malreisen beschäftigte sie sich mit der Malerei in der Natur. Die Bilder dieser Ausstellung sind maritim geprägt und zeigen außer Hamburger Ansichten auch abstrakte Motive. Ihre Bilder signiert die Künstlerin mit "Jutta Freund" im Andenken an ihren leiblichen Vater Harry Freund, der 1945 in Bergen-Belsen umgekommen ist.

    Ibrahim Ouattara lebt seit 2015 in Fleestedt und stammt aus Afrika/Elfenbeinküste. Der Künstler malt charakteristische Szenen aus seinem Heimatland, die Sehnsucht nach Afrika machen. Zurzeit macht Ouattara eine Ausbildung als Maler.

    Kunstausstellungen im Seevetaler Rathaus haben inzwischen Tradition: Bereits seit mehr als 15 Jahren haben zahlreiche Künstler in Ausstellungen ihre Werke gezeigt und die Gemeindeverwaltung damit als Forum für ihr kreatives Schaffen genutzt.

    Weitere Informationen erhalten Interessierte unter www.seevetal.de/kunstausstellung  oder bei Svenja Riebau unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Telefon 04105/55 22 88.

  • Ehestorf. Das Alte Ägypten, gründerzeitliche Städte, bäuerliche Lebenswelten - die neue Sonderausstellung "PLAYMOBIL - Spielgeschichte(n). Sammlung Oliver Schaffer" öffnet bis zum 25. Februar im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf seine Türen. Mehr als 5.000 PLAYMOBIL-Figuren erzählen auf 220 Quadratmetern in 16 verschiedenen Themenwelten von 6.000 Jahren Geschichte.

    "PLAYMOBIL ist ein Paradebeispiel für die Spielkultur nach 1950. Damit fügen sich die 7,5 Zentimeter hohen Figuren in unsere seit 2016 existierende Sonderausstellung 'Spielwelten' ein", so der neue Museumsdirektor Stefan Zimmermann. Seit Mai 2016 laden in die "Spielwelten" mehr als 2.000 Exponate und Mitmachangebote auf 650 Quadratmetern zu einem Besuch ein. Dem System-Spielzeug PLAYMOBIL widmet das Freilichtmuseum am Kiekeberg nun noch einmal ganz besondere Aufmerksamkeit mit der neuen Sonderausstellung. "Diese Ausstellung ist auch eine Hommage an unseren gerade scheidenden langjährigen Museumsdirektor Rolf Wiese, der sich als begeisterter Volkskundler zeit seines Lebens mit der Spielkultur nach 1950 auseinandersetzte", erläutert der Leiter der Volkskunde Alexander Eggert.

    Sammler Oliver Schaffer wirft Blitzlichter auf die großen Ereignisse der Menschheitsgeschichte. "Es ist der Dreiklang von PLAYMOBIL zu sehen und das sind historische Welten, Alltags- und Fantasiewelten", erklärt Oliver Schaffer die Auswahl der Themen. Egal ob Dinosaurier, Indianer oder ein zwei Meter hoher Rapunzelturm - die Ausstellung lässt in jedem Erwachsenen viele Kindheitserinnerungen aufsteigen und ruft ein Strahlen in Kinderaugen hervor. In jeder Szene hat der Kurator und Sammler ein sogenanntes "Easter Egg" eingebaut. Etwas, das nicht in die Themenwelt hineingehört und zum Suchspiel einlädt. Auf Spieltischen haben die Besucher neben den Themenwelten hinter Glas nun auch im Freilichtmuseum am Kiekeberg die Möglichkeit, ihre eigenen Spielgeschichten zu erzählen.

    Sammler und Kurator Oliver Schaffer in dem größten Diorama, das er je baute. | Foto: ein
    Sammler und Kurator Oliver Schaffer in dem größten Diorama, das er je baute. | Foto: ein
    Oliver Schaffer ist seit seiner Kindheit begeisterter Sammler von PLAYMOBIL und stellte bereits in vielen Museen, wie beispielsweise dem Pariser Musée des Arts décoratifs im Westflügel des Louvre, aus. Im Freilichtmuseum präsentiert er seine mittlerweile 28. Ausstellung, die Größte in seiner bisherigen Kurator-Laufbahn.

    Am Sonntag, 12. November, ab 11 Uhr führt Oliver Schaffer die Besucher durch "PLAYMOBIL - Spielgeschichte(n). Sammlung Oliver Schaffer" und gibt einen persönlichen Einblick in die Faszination von PLAYMOBIL. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt kostet 9 Euro, für Museumsbesucher unter 18 Jahren ist er frei.

  • Ehestorf/Wennerstorf. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf hat zwischen den Jahren geöffnet: Für Dienstag, 26. Dezember, sowie Mittwoch bis Sonnabend, 27. bis 30. Dezember, laden die historischen Gebäude auf dem winterlichen Museumsgelände während der gewöhnlichen Öffnungszeiten zu einem weihnachtlichen Spaziergang ein. Eine Ausnahme bilden die Tage um Weihnachten und Neujahr: Am 24. und 25. Dezember, am 31. Dezember und 1. Januar bleibt das Museum geschlossen.

    Zwischen den Jahren lohnt sich ein Spaziergang mit der ganzen Familie im Freilichtmuseum. 40 historische Gebäude und Gärten, zum Teil mit tierischen Bewohnern, präsentieren sich in winterlicher Stimmung. Die Sonderausstellung "PLAYMOBIL-Spielgeschichte(n). Sammlung Oliver Schaffer" lädt zum Entdecken ein und wirft Blitzlichter auf die großen Ereignisse der Menschheitsgeschichte - Indianer und Cowboys, Dinosaurier und Prinzessinnen erwarten kleine und große Besucher. Die Dauerausstellung Spielwelten widmet sich darüber hinaus der Spielkultur von 1900 bis 1980. An Mitmachstationen probieren Besucher Spiele von früher aus. Drei originalgetreu inszenierte und begehbare Spielzeugläden von 1900, 1950 und 1980 verdeutlichen die Entwicklungen in der Spielzeugkultur des 20. Jahrhunderts.

    Zum Aufwärmen und Schlemmen bereitet der Gasthof Stoof Mudders Kroog regionale Köstlichkeiten zu. Im Rösterei-Café Koffietied genießen die Besucher Heißgetränke und frischen Kuchen. Der Eintritt kostet 9 Euro, Besucher unter 18 Jahren haben freien Eintritt.

    Der Museumsbauernhof Wennerstorf hat im Winter geöffnet. Dienstags bis freitags in der Zeit von 10 bis 16.30 Uhr können Besucher eine Zeitreise in das Landleben der 1930er-Jahre unternehmen. Der Eintritt ist frei. Vom 18. Dezember bis zum 7. Januar 2018 bleibt der Museumsbauernhof geschlossen.

  • Buxtehude. Die Ausstellung „Kann das Sünde sein?!!“ von Dorota Albers im Marschtorzwinger wird mit einer Finissage am Sonntag, 23. September, beendet. Die Künstlerin und Komponistin Tanja Rathjen wird um 11 Uhr ihre Performance zeigen.

    Und darum geht es: Rathjen wird an Land gespült und führt amüsante Selbstgespräche mit einer Seegurke. Die Künstlerin über ihre Figur in der Performance: „Sie flieht vor Absurditäten, entführt die Zuhörer in den Pazifik und entschabloniert die Scheibenwelt im imaginären Plastikzelt.“ Passende Geräusche und Klänge hat Tanja Rathjen in ihrem Tonstudio produziert. Sie werden „subtil-progressiv wie Mikroplastik eingesetzt“ und sollen das Gesprochene untermalen.

  • Harburg. Am 24. November haben mehr als 100 Gäste im Treppenaufgang des Harburger Rathauses die Plakatausstellung zum 5. Harburger Nachhaltigkeitspreis zum ersten Mal studiert. Anlass war die Verleihung des 5. Harburger Nachhaltigkeitspreises durch Birgit Rajski, der Vorsitzenden der Bezirksversammlung Harburg. Organisator und Ausrichter des Preises war in diesem Jahr wieder die Initiative HARBURG21.

    Die 20 Bewerberplakate zeigen eindrücklich, wie Bürgerinnen und Bürger eine nachhaltige Gestaltung ihres persönlichen Umfeldes praktisch umsetzen und mit Leben füllen können. Weitere Höhepunkte waren ab dem 28. November das Siegerplakat mit den drei Preisträgern und eine Kurzinformation zu allen eingereichten Projekten. Die Ausstellung lief allerdings nur bis zum 6. Dezember.

    Seit Freitag, 8. Dezember, wird es im Treppenaufgang noch spannender. Dann werden anlässlich der Netzwerk- und Jubiläumsveranstaltung "20 Jahre Gelebte Nachhaltigkeit" auch alle Preisträgerinnen und Preisträger und alle 86 Bewerberprojekte seit Beginn der Preisverleihung im Jahr 2013 präsentiert. Dazu gibt es eine bunte Mischung aus den Aktivitäten von HARBURG21 seit seiner Gründung im Jahr 1996/1997 wie zum Beispiel die gemeinsame Veranstaltungen mit dem Klimaforscher Prof. Dr. Mojib Latif vom GEOMAR.

    Am 8. Dezember war Klimaforscher Dr. Tim Brücher vom GEOMAR im Rathaus und hielt einen Vortrag zum Thema "Klimawandel in postfaktischen Zeiten".

    Die erweiterte Ausstellung endet voraussichtlich am 31. Januar 2018. Das Rathaus ist geöffnet montags bis donnerstags 8 bis 17 Uhr sowie freitags von 8 bis 15 Uhr. Achtung: Die Plakatausstellung im Treppenaufgang ist nicht barrierefrei!

    Die 20-Jahres-Feier am 8. Dezember, zu der alle Harburger aus Stadt und Land herzlich eingeladen waren, fand am 8. Dezember ab 17 Uhr im Großen Saal des Harburger Rathauses statt. Außer Brücher waren auch lokale Experten vor Ort um zum Thema Klimawandel und Klimaschutz zu diskutieren. Für das musikalische Rahmenprogramm sorgte der Pianist Benjamin Fenker mit dem Klavierstück "Es werden nur Steine bleiben . . .", das Peter Hamel in memoriam Erich Fried komponierte und in Auszügen der Initative HARBURG21 anlässlich seiner Gründung schenkte.

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