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Bezirksamt

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  • Neugraben. Neuer Ärger um die geplante DRK-Kita im Neubaugebiet Vogelkamp in Neugraben. Das Bezirksamt hat den Bauantrag aufgrund brandschutzrechtlicher Bedenken nicht genehmigt. Problematisch erscheint dem Bezirksamt u.a. die Holzfassade des geplanten Neubaus beziehungsweise Teile davon.

    In einer kleinen Anfrage möchte die CDU-Fraktion in der Bezirksversammlung es nun genauer wissen. Was die konkreten Gründe und welche Veränderungen notwendig seien, ob die Bauprüfabteilung schon im Vorwege beteiligt gewesen sei und warum die das zuständige Dezernat nicht schon frühzeitig Bedenken gegen die Holzfassade erhoben habe. Schließlich sei die Holzfassade eine Vorgabe der IBA gewesen, die auch das Wettbewerbsverfahren durchgeführt habe.

    Fragen und Vorwürfe, die auf Seiten der IBA und des Bezirksamtes mit Unverständnis und Verärgerung aufgenommen werden. Denn nicht alles, was die CDU in der Anfrage als Fakten behauptet, entspricht der Wahrheit – oder ist zumindest nicht in der Eindeutigkeit zu sehen, wie die CDU es wohl gerne hätte.

    So hat die IBA den Wettbewerb nicht durchgeführt, sondern das DRK Harburg, das als Träger der Kita ausgewählt worden war. Allerdings nicht aus freiem Stücken, denn ein solcher Wettbewerb war vom Träger der Kita seitens der IBA verlangt worden. „Wir haben vorher noch nie einen Architektenwettbewerb für eine unserer Kitas gemacht“, so DRK-Vorstand Harald Krüger zur Anforderung der IBA. Letztere möchte dann an dem ganzen Schlamassel auch nicht Schuld sein. Die IBA „hat keinerlei Vorgaben für Gestaltung und Material der Fassade des Neubaus gemacht“, erklärte ihr Pressesprecher Stefan Laetsch gegenüber besser-im-blick. Und doch liegt der Redaktion ein Dokument vor, aus dem etwas anderes gelesen werden kann. Dort schreibt die IBA dem DRK unter dem Stichwort „Rechtliche Rahmenbedingungen“: „Die Realisierung des Gebäudes in Holzbau wird besonders positiv bewertet.“

    Geplante Holzfassade der DRK-Kita im Neugrabener Vogelkamp. | Foto: WÖRMANN ARCHITEKTEN
    Geplante Holzfassade der DRK-Kita im Neugrabener Vogelkamp. | Foto: WÖRMANN ARCHITEKTEN

    Das sei eine „Standardformulierung“ heißt es seitens der IBA. Klar – muss man nicht beachten und das ist de jure auch keine Forderung. Wohl aber de facto. Denn deutlich wird den Architekten und Jurymitgliedern, die an dem Wettbewerb beteiligt sind, signalisiert: Die Chancen eines Entwurfs sinken, wenn es kein Holzbau ist.

    Und weiter noch: Einem Formular „Energetischer Standard Kita Vogelkampf Neugraben“ seitens der IBA ist deutlich zu entnehmen, dass sich der Investor (das DRK) „zur Realisierung folgender Komponenten“ verpflichtet. Unter der Überschrift „Lebenszyklusansatz“ findet sich angekreuzt „Realisierung in Holzbau“. Im Übrigen: Der Begriff Holzbau schließt ein Gebäude ganz aus Holz und nicht nur mit einer Fassade mit ein. „Mit einer Holzfassade – statt eines kompletten Holzbaus, den die IBA favorisiert hatte – sind wir sogar noch zurückhaltend gewesen, weil der Architekt, der uns im Interessenbekundungsverfahren beraten hatte, von Holz abgeraten hat. Nicht aus Brandschutz-, aber aus Kostengründen, weil Holz sehr pflege- und damit in den Folgejahren kostenintensiv ist“, so Harald Krüger.

    Unverständnis über die Anfrage der CDU äußert das Bezirksamt. Denn anders als in der Anfrage behauptet, habe man im Rahmen einer Besprechung m Mai 2016, während des laufenden Wettbewerbs, eine Überprüfung des Brandschutzes für den Entwurf des Büros Wöhrmann gefordert.

    Bleibt nun die Frage, wie der Karren aus dem Dreck zu ziehen ist. Klar dürfte sein, dass niemand der Beteiligten Kinder und Erzieher in der Kita einer Gefahr für Leib und Leben aussetzen will. Klar ist auch, dass die Kita zügig gebaut werden muss, um den neuen Bewohnern des Einzugsgebietes auch eine gute Kita zu bieten. Bei allem Ärger und aller Verärgerung kann dies eine Grundlage dafür sein, sich zügig zusammenzusetzen, einen Konsens über das wie weiter zu finden und ein brandschutzkonformes Gebäude zu errichten.

  • Harburg. Der schwer erkrankte Bezirksamtsleiter Thomas Völsch (SPD) hat Bürgermeister Olaf Scholz gebeten, ihn in den Ruhestand zu versetzen. Gerade noch vor wenigen Wochen war er von der Bezirksversammlung für eine weitere sechs Jahre in seinem Amt bestätigt worden, am 1. Januar hätte er seine zweite Amtszeit antreten sollen. Lange hatte sich Völsch optimistisch bezüglich des weiteren Gesundungsprozesses gezeigt. Aber die aktuelle gesundheitliche Entwicklung hat den 59-jährigen wohl zu diesem Schritt bewegt.

    „Über die Nachrichten sind wir sehr bestürzt. Im Vordergrund steht selbstverständlich die Gesundheit Thomas Völschs und wir wünschen ihm und seiner Familie die Stärke und die Kraft, diese Krankheit zu überstehen und wieder vollständig zu genesen“, erklärten der Vorsitzende der Harburger SPD Frank Richter und der SPD-Fraktionsvorsitzende Jürgen Heimath in einer gemeinsamen Erklärung. Völsch habe mit Leidenschaft für den Bezirk gekämpft und viele positive Entwicklungen angestoßen. Und in der Tat: in den 5 ½ Jahren seiner Amtszeit hatte sich Thomas Völsch von einem Verwaltungsbeamten zu einem Harburger Bürgermeister entwickelt, der sich schon zunehmend nicht als Verwalter sondern als politischer Gestalter begriff und auch mal „Hamburg“ die Stirn bot. Diese Entwicklung hatte ihm auch den Respekt nicht nur der Opposition in der Bezirksversammlung gebracht.

    Die Leitung des Bezirksamtes übernimmt nur kommissarisch Rechtsdezernent Dierk Trispel. Die Große Koalition wird sich nun auf die Suche nach einem neuen Bezirksamtsleiter machen. „Wir werden in den kommenden Tagen die Situation mit unserem Koalitionspartner analysieren und uns auf ein Verfahren verständigen, mit dem eine gute Nachfolgeregelung für den Bezirk gefunden werden kann“, so Richter und Heimath.

  • Harburg/Hamburg. Am Mittwoch wehten die Fahnen vor dem Harburger Rathaus auf Halbmast. Denn am späten Mittag fand auf dem Ohlsdorfer Friedhof die Trauerfeier für den verstorbenen Harburger Bürgermeister Thomas Völsch statt. Ja, Harburger Bürgermeister – ohne Anführungszeichen oder ein „sogenannt“ davor. Denn dass Thomas Völsch wirklich Harburgs Bürgermeister war, zeigte sich eindrucksvoll auf der Trauerfeier. Nicht nur der komplette Senat um Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz war gekommen. Viel wichtiger: Aus Harburg kamen Bürger, Nachbarn, Freunde, Genossen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Kultur und Sport, um seiner Frau Susanne, den Kindern und Angehörigen, ihr Beileid auszusprechen und Thomas Völsch zu gedenken. Gut 250 Menschen fanden den Weg in die Kapelle und zeigten welch hohes Ansehen und Respekt er in der Bevölkerung genießt.

    Dessen Sarg stand, wie es Trauerrednerin Annette Rosenfeld sagte, in einer Heidelandschaft, die an die Lüneburger Heide und natürlich die Fischbeker Heide erinnern sollte. Sie, wie auch Thomas Völschs Sohn Tobias und auch Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz, erinnerten an die Stationen auf dessen Lebensweg, vor allem aber an den Menschen Thomas Völsch. Dass er ein Genussmensch war und ein gutes Essen und einen guten Tropfen Wein zu schätzen wusste. Aber nicht alleine „Er wollte den Genuss teilen. Das war Teil seiner Großzügigkeit“, erinnerte sich Tobias Völsch. Sie erinnerten an einen Menschen mit einem großen Allgemeinwissen, dem es Freude bereitete, zu lernen und Neues zu erfahren. Und an einen Menschen, mit dem es sich trefflich streiten ließ, dem es aber um die Sache ging. „Ich habe niemals an seiner Motivation gezweifelt, der Liebe zu seinen Mitmenschen und dem Wunsch, ihnen zu helfen“, so Tobias Völsch.

    Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz erinnerte sich an Thomas Völsch als jemanden, dessen „Verbindlichkeit und die Fähigkeit zum Ausgleich“ er immer geschätzt habe. „Er hinterlässt eine große Lücke. Wir werden Thomas Völsch sehr vermissen“, schloss Olaf Scholz und sprach damit allen Anwesenden aus der Seele.

    Statt Blumen hatte sich Thomas Völsch gewünscht, dass man an das Hospiz für den Hamburger Süden spenden möge, in dem er seine letzten Tage verbracht hatte. Er wird neben seinem Vater auf dem Ohlsdorfer Friedhof unter einem Baum im engsten Familienkreis beigesetzt.

  • Harburg. Wenn es um die Nutzung des ehemaligen Blumenmarktes über dem Sand geht, dann verweist das Bezirksamt gerne auf das laufende Beweissicherungsverfahren gegen den vorherigen Pächter. Um dieses nicht zu gefährden, könne man beispielsweise den Plattenbelag nicht so herrichten, dass die Fläche ohne Unfallgefahr genutzt werden könne (besser-im-blick berichtete: Achtung Stolpergefahr? Bezirksamt erlaubt keine Nutzung des Blumenmarkts).

    Nur: Da läuft schon seit Längerem gar nichts. Das Verfahren ist, wie das Bezirksamt auf Nachfrage von besser-im-blick mitteilte, seit letztem Jahr ausgesetzt: „Mit Blick auf die Realisierung der Planungen von AVW, die einen Abriss des Gebäudes vorsehen, ist das Verfahren seit dem vergangenen Jahr nicht weiter betrieben worden, um diese Entwicklung abzuwarten.“

    An der Realisierung des geplanten Neubaus habe man „grundsätzlich keine Zweifel.“ Aber falls es doch nichts wird, wolle man sich vorsorglich absichern. „Eine entsprechende Sorgfalt wird mit Sicherheit auch von uns erwartet“, heißt es dazu aus dem Bezirksamt.

    Der Grund für die Verschleppung dürfte auch sein, dass der Bezirk befürchtet, auch bei einem gewonnen Verfahren vom Gegner keinen Cent sehen dürfte. Denn dem Vernehmen nach ist dieser insolvent. Man rechne, mit einem hohen fünfstelligen Betrag in Vorleistung treten zu müssen. Also wird abgewartet, ob sich die Causa Blumenmarkt nicht von selbst erledigt. Zu Lasten des Gastronomiebetriebs „Southside“, dem die Fläche nicht als Terrasse zur Verfügung steht und allen Harburgern, die dort gerne einmal wieder einen Kaffee über dem Sand genießen möchten.

  • Harburg. Die in der Harburger Bezirksversammlung (BV) behandelten Themen sind –zumindest im Regelfall – nicht von besonderem öffentlichen Interesse. Das jedenfalls geht aus einer E-Mail des Bezirksamtes hervor, die an die Redaktion von besser-im-blick und anderer Medien verschickt wurde.

    besser-im-blick versucht seit Monaten, von den Sitzungen der Bezirksversammlung durch Videobeiträge zu berichten. Immer wurde das Anliegen vom Ältestenrat der BV abgelehnt mit der Begründung, dass die Geschäftsordnung dies nicht erlaube. Das stimmt – und Harburg ist die einzige BV in gesamt Hamburg, in der Videoaufnahmen nicht nur nicht möglich sondern sogar explizit verboten sind.

    Für die Sitzung zur morgigen BV hatten andere Harburger Medien Videoaufnahmen ebenfalls beantragt und harburg-aktuell hatte auch nachgefragt, warum es dem NDR an anderer Stelle (der ersten Wahl von Thomas Völsch zum Bezirksamtsleiter) genehmigt worden sei, Aufnahmen zu machen. Nun lieferte der kommissarische Bezirksamtsleiter Dierk Trispel eine neue Begründung: Zwar könne die Erlaubnis durch die BV im Einzelfall erteilt werden. Aber: „Es geht um eine Abwägung des öffentlichen Interesses an einer Berichterstattung per Bild gegen das Interesse an einem durch Aufnahmen ungestörten Sitzungsverlauf.“

    Das Wohlbefinden der Mitglieder ist wichtiger als die Information der Bürger

    Im Klartext: Dass eine Kamera hinter den Sitzen der Mitglieder der BV fest aufgestellt ist, ist anscheinend eine Störung derartigen Ausmaßes, dass sie das öffentliche Interesse an der Berichterstattung per Filmbeitrag überwiegt. Also beispielsweise zu Themen wie Schließung der katholischen Schulen, Integration uvm. Das Wohlbefinden der Mitglieder der BV scheint hier wichtiger als die Information der Bürger. Aber eben nur scheint es so. Denn die momentane, geduldete Praxis um ein Foto der Redner zu bekommen (Berichterstattung per Bild!) ist es, sich mitten im Gang vor dem Rednerpult aufzustellen und den Auslöser zu betätigen.

    Sind Harburgs Abgeordnete entweder verklemmt oder Rampensäue?

    Dass das Wohlbefinden der Mitglieder der BV wichtiger ist als die Information der Bürger, zeigt sich auch am zweiten Teil der Begründüng. „Bei vielen Mitgliedern geht vor laufender Kamera die Unbefangenheit verloren bis hin zu einer Weigerung, überhaupt noch an das Rednerpult zu treten und dort in freier Rede zu sprechen. Andere Mitglieder hingegen stellen sich möglicherweise in besonderem Maße in den Vordergrund.“ Da stellt sich die Frage: Sind Harburger BV-Mitglieder eigentlich schüchterner und verklemmter als in anderen Teilen Hamburgs? Haben wir in Harburg im Gegensatz zu anderen Bezirken mehr Selbstdarsteller? Der Prozentsatz scheint insbesondere in der SPD-Fraktion besonders hoch zu sein - denn von hier kommt die heftigste Gegenwehr gegen Videoaufnahmen. Die meisten anderen Fraktion haben laut eigenem Bekunden nichts dagegen. Da möchte man fragen: „Was stimmt mit euch nicht?“ Schließlich klappt es überall sonst auch. 

  • Harburg. Die SPD Harburg hat seit heute ein Kondolenzbuch für den in der vergangene Woche verstorbenen Bezirksamtsleiter und SPD-Mitglied Thomas Völsch ausliegen. Sein Tod hatte zu großer Trauer und Bestürzung geführt.

    Wer sich in das Kondolenzbuch eintragen möchte um seiner Trauer Ausdruck zu geben, der kann dies im Kreisbüro der SPD Harburg, Herbert-Wehner-Haus, Julius-Ludowieg-Straße 9, tun. Das Kreisbüro ist dafür am 4., 5. 11, und 12. Dezember von 9 bis 16 Uhr und am 6. Dezember von 13 bis 16 Uhr geöffnet

  • Harburg. Als Journalist soll man ja Neutralität und Abstand wahren. Wenn man aber, wie ich, Thomas Völsch fast sein halbes Leben gekannt hat und vor allem mein ganzes politisches Leben, dann ist dies nicht möglich - beziehungsweise finde ich es einfach falsch. Ich möchte hier nicht über die Stationen seines Lebens schreiben. Das haben andere andernorts schon ausführlich getan. Ich möchte über Thomas als den Menschen und Genossen schreiben, den ich gekannt habe.

    Wir beide waren oft nicht einer Meinung über das, was jetzt getan werden müsste. Ich als SPD-Linker und Thomas eher als Pragmatiker - da wir hatten eben oft einen Dissens. Aber um diese unterschiedlichen Positionen konnte man mit Thomas streiten - fair im Umgang und mit Respekt vor der Position und vor allem der Person des anderen. Denn Thomas ging es darum, das Leben der Menschen zu verbessern. Ja, er war auch mal das, was man gemeinhin als Parteisoldat bezeichnen würde. Aber im Gegensatz zu vielen anderen in der Partei war er dies nicht, um mit Wohlgefälligkeit eine neue Stufe auf der Karriereleiter zu erklimmen. Für Thomas ging es um Einigkeit in der Partei auf allen Ebenen: innerparteilich, in den Parlamenten, der Regierung und zwischen diesen Institutionen. Denn die Einigkeit der Sozialdemokratie, für ihn gleichbedeutend mit einer starken Sozialdemokratie, war für ihn Grundbedingung dafür, Verbesserungen für das Leben der Menschen erreichen zu können. Wenn Thomas in der Partei eine Funktion übernahm, ein Mandat wie in der Bürgerschaft oder ein Amt wie das des Harburger Bezirksamtsleiters, dann tat er dies nicht aus Eitelkeit oder um zu glänzen und schon gar nicht für den eigenen Vorteil. Sondern aus der tiefen Überzeugung heraus, in dieser Funktion gesellschaftlich etwas zum Guten bewegen zu können.

    Bei allem Streben nach Einigkeit wusste Thomas aber auch, dass der Streit der Positionen wichtig ist um vorwärts zu kommen und respektierte andere Meinungen. Auch wenn es zwischen uns das ein oder andere Mal heftig zuging, so doch niemals so, dass wir uns danach nicht mehr in die Augen sehen konnten. Im Gegenteil. In vielen Bereichen, wie zum Beispiel der Arbeit gegen Rechts, haben wir auch an einem Strang gezogen und sind, wie es so treffend heißt, Seit an Seit marschiert.

    Besonders bewegend ist für mich dabei die Erinnerung an eine Begebenheit. Als die Harburger SPD beschloss, nicht mehr einfach nur Beisitzer in den Kreisvorstand zu wählen, die dann oftmals nicht viel tun außer im Kreisvorstand zu sein, führte sie ein, dass die Kandidaten zu festgelegten Themenbereichen kandidieren sollten. Ich wurde von meinen Distrikt für die Arbeit gegen Rechtsextremismus vorgeschlagen. Nun war vielen in der Partei der linke Juso, von dem sie oftmals kritisiert wurden, ein Dorn im Auge. Und der sollte nun auch noch in den Kreisvorstand? Thomas überzeugte die Genossen auf seine eigene, ganz pragmatische Weise. „Der kommt doch sowieso zu jeder Kreisvorstandssitzung und diskutiert mit, dann können wir ihn auch in den Kreisvorstand wählen“, sagt er damals und so kam es auch.

    Diese Haltung hat bei mir einen tiefen Respekt für Thomas hervorgerufen. Das Wort Genosse leitet sich ab aus dem althochdeutschen Wort "ginoz" und bezeichnet einen Menschen, mit dem man bestimmte Erfahrungen und gemeinsame Ziele teilt und auf den man sich verlassen kann. Thomas Völsch war mein Genosse. Er wird mir fehlen.

  • Harburg. Im Fall der neuen Harburger Sozialdezernentin legt DIE LINKE nach: Denn Anke Jobmann ist nicht nur für die CDU als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Bürgerschaft tätig gewesen, sondern offensichtlich auch saß sie auch für die Partei Rechtsstaatliche Offensive PRO („Schill-Partei“) zwischen 2002 und 2004 in verschiedenen Gremien wie dem Landeswahlausschuss zu den Bezirkswahlen und dem Ausschuss zur Wahl der ehrenamtlichen Richterinnen und Richter beim Hamburgischen Oberverwaltungsgericht.

    In ihrem Lebenslauf, den das Bezirksamt der Bekanntgabe der Entscheidung beigefügt hatte, ist für den Zeitraum von 2002 bis 2004 lediglich „Wissenschaftliche Referentin in der Hamburgischen Bürgerschaft“ angegeben. Auch eine Online-Suchmaschinen-Recherche ergibt zu dieser Zeit nichts. Nur, wenn man in die Parlamentsdatenbank der Hamburgischen Bürgerschaft eintaucht, findet man mehr.

    Für DIE LINKE wirft die (zumindest damalige) Nähe zur PRO Fragen auf. „Die Regierungsbeteiligung der Partei Rechtsstaatliche Offensive war eines der dunkelsten Kapitel der neueren Geschichte unserer Stadt“, erklärt dazu Sabine Boeddinghaus, Abgeordnete aus Harburg und Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Gerade die Jugendpolitik Schills war besonders rückwärtsgewandt, etwa mit der Unterbringung von Kindern und Jugendlichen in geschlossenen Heimen. Dass Frau Jobmann hier als Teil dieser Fraktion zuarbeitete, wirft zumindest viele Fragen auf, die lückenlos und transparent beantwortet werden müssen. Die äußerst zurückhaltende Informationspolitik des Bezirksamtsleiters ist da nicht nachvollziehbar.“ Boeddinghaus will nun mit einer Anfrage an den Senat Licht in die umstrittene Personalentscheidung bringen.

    Die Fraktion DIE LINKE in Harburg möchte ihre Fragen gerne mit Frau Jobmann klären. „Wir fordern Frau Jobmann nochmals auf, sich öffentlich den Fragen der Abgeordneten in der Bezirksversammlung Harburg zu stellen“, so André Lenthe, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE in der Harburger Bezirksversammlung. „Jede oder jeder hat eine Chance verdient und kann über die Jahre seine Ansichten und Positionen verändern. Doch wer in den Vergangenheit eine Haltung vertreten hat, die einer modernen und zukunftsweisenden Jugendpolitik diametral entgegensteht, muss sich zum Wohl unserer Kinder auch intensive Fragen gefallen lassen und glaubhaft Nachweis über seine Befähigung erbringen.“

    Für die SPD stellt die damalige Nähe der kommenden Sozialdezernentin kein Problem dar. „Ich habe Vertrauen in die Leute, die darüber befunden haben“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Jürgen Heimath auf Nachfrage von besser-im-blick. „Die PRO ist keine rechtsradikale Partei und nicht verboten gewesen.“ Heimath geht davon aus, dass sich Anke Jobmann in den Fraktionen vorstellen wird. „Ob in allen weiß ich nicht. Aber wir erwarten das.“ Dabei werde bestimmt auch nach dem Zeitraum 2002-2004 gefragt werden.

    Frau Jobmann war auf Nachfrage von besser-im-blick zu keiner Stellungnahme bereit. Sie habe die Stelle als Sozialdezernentin noch nicht angetreten und verwies auf das Bezirksamt. Wenn es bei ihrem Arbeitsbeginn in Harburg noch ein Thema sei, dann werde sie dazu etwas sagen.

  • Harburg/Süderelbe. Am Mittwoch, 15. November, sind aufgrund einer Personalversammlung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bezirksamts Harburg in der Zeit von 8 bis etwa 13 Uhr alle Harburger Kundendienststellen geschlossen.

    Es kommt zu erheblichen Einschränkungen bei der telefonischen und persönlichen Erreichbarkeit der Dienststellen in Harburg und Süderelbe. Ein Notdienst ist eingerichtet. Für entstehende Unannehmlichkeiten werden die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis gebeten.

    Schriftliche Anträge können jederzeit über die Hausbriefkästen der Kundendienststellen und im Harburger Rathaus abgegeben werden. Auskünfte über Zuständigkeiten, Gebühren, Öffnungszeiten von weiteren Ämtern, erforderliche Unterlagen, etc. erhalten die Bürger über den telefonischen Hamburg-Service unter Telefon 0 40/428 28-0 oder im Internet unter www.hamburg.de/behoerdenfinder .

  • Harburg. Was ist da denn nur passiert? Eigentlich – so könnte man annehmen – sollte das Harburger Bezirksamt wissen, wie man „Phoenix Gummiwerke“ richtig schreibt.

    Trotzdem hat sich der Fehlerteufel diabolischerweise auf einem Schild des Bezirksamtes eingeschlichen: 2013 wurde die Grünfläche zwischen An der Horeburg, Zitadellenstraße und Am Festungsgraben auf der Schlossinsel auf „Gebrüder-Cohen-Park“ getauft. Die Gebrüder Albrecht (geb. 1819) und Louis (geb. 1824) gründeten, so liest es sich auf dem Schild, 1856 eine Fabrik für Gummischuhe als ersten Industriestandort in Harburg, „aus der die Phönix Gummiwerke entstanden“.

    Peinlich – denn schließlich hat kaum ein anderes Unternehmen Harburg so geprägt wie das Werk mit dem markanten Schlot (auf dem im Übrigen ganz groß „Phoenix“ steht). Und dann gibt es für all diejenigen im Bezirksamt, die noch nicht um diesen Teil der Harburger Geschichte wissen, immerhin noch gleich nebenan das „Phoenix-Center“ und das Quartier „Phoenix-Viertel“. Sollte man also schon mal gelesen haben.

  • Harburg. SPD, Linke und Grüne wollen nach dem Ende der Koalition aus SPD und CDU die ehemalige Harburger Jugendamtsleiterin Sophie Fredenhagen zur neuen Bezirksamtsleiterin wählen. Darauf haben sich die drei Fraktionen verständigt. Die Wahl soll am Montag, 10. September stattfinden. Der ursprünglich geplante Termin am Donnerstag wurde verschoben, da die beiden Abgeordneten der FDP als auch die AfD Bedenken bezüglich der Einladungsfrist hatten.

    Rote, Rote und Grüne geben sich harmonisch

    2018 09 01 bezirksamtsleiterinwahl1Die drei Fraktionen gaben sich auf der Pressekonferenz am Freitag sichtlich harmonisch. “Die Wahl ist die logische Konsequenz nach dem Ende der GroKo“, sagte Linken-Fraktionschef Jörn Lohmann. „Sophie Fredenhagen hat sich als geeignete Kandidatin qualifiziert und uns überzeugt“, bekräftige Grünen-Chefin Britta Herrmann. Auch inhaltliche Projekte möchten die drei Fraktionen gemeinsam angehen: Wohnungsbau (sozial und ökologisch) , ÖPNV, Radverkehr, Gleichstellung und mehr. Es habe bis auf Nuancen dabei wenig Dissens gegeben, betonte SPD-Fraktionsvize Claudia Loss. „Ich glaube, für uns alle werden die Monate bis zur Wahl spannend. Werden mit Linken und Grünen viele Dinge auf den Weg bringen die vorher nicht möglich waren“, so Loss.

    Jetzt wechselnde Mehrheiten – und nach der Wahl Koalition?

    Eine Koalition wolle man aber für die letzten Monate der Legislatur nicht schmieden, sondern mit wechselnden Mehrheiten in der Bezirksversammlung arbeiten. Nach der schloss SPD- Kreischef Frank Richter eine rot-rot-grüne Koalition nicht aus. Wenn es jetzt liefe, seien Gespräche nicht ausgeschlossen. Man habe aber auch mit der CDU vier Jahre gut zusammengearbeitet. Aber: „Große Koalitionen sind in der Demokratie die Ausnahme“, betonte Richter. Entscheidend sei auch, welche handelnden Personen nach der Wahl miteinander sprechen müssten. Bei der SPD scheinen zumindest neue Zeiten anzubrechen: Hinter (knapp) vorgehaltener Hand zeigen viele Genossen Freude über das Ende der GroKo.

    Wie viele Stimmen bekommt Fredenhagen?

    Alle drei Fraktionen haben durch ihre Vorsitzenden erklärt, dass man Sophie Fredenhagen für die geeignetste Bewerberin hält und sie wählen möchte. Sicher ist es aber nicht, dass alle Abgeordneten mitziehen. Ausgerechnet bei der SPD ist man, was die Geschlossenheit der eigenen Reihen angeht, skeptisch, wie von einigen Genossen zu erfahren war. Von bis zu drei möglichen Abweichlern ist die Rede. Inhaltliche Gründe seien da nicht zu sehen, es seien eher reine Trotzreaktionen auf innerparteiliche Auseinandersetzungen. Zwar haben SPD, Linke und Grüne zusammen 29 Stimmen in der Bezirksversammlung. Wenn aber drei Stimmen fehlen würden, käme das Wahlbündnis nur auf 26 Stimmen - genau die Stimmenanzahl, die zur Erreichen der absoluten Mehrheit nötig ist.

  • Harburg. „Es war der schwerste Gang hier hoch!“ Mit diesen Worten sprach die FDP-Bezirksabgeordnete Viktoria Pawlowski allen Teilnehmern der gestrigen Sitzung der Bezirksversammlung aus der Seele. Denn ein Platz blieb gestern leer: Bezirksamtsleiter Thomas Völsch (59) war in der vorangegangen Nacht seinem schweren Krebsleiden erlegen. Drei Rosen auf dem Tisch vor seinem Platz gaben der allgegenwärtigen Trauer Ausdruck.

    Immer hatte Thomas Völsch mutig gegen die Krankheit angekämpft, hatte, wo es möglich war, gearbeitet und Termine wahrgenommen und die Lust und den Mut am Leben nie verloren. Und zuletzt hatte es so ausgesehen, als würde er die Krankheit besiegen können. Aber dann kam die Krankheit mit voller Wucht zurück. In der letzten Woche gab er bekannt, dass er seine zweite Amtszeit, zu der er erst vor kurzem gewählt worden war, nicht antreten könne. Dann, in der Nacht zu Dienstag, verstarb er im DRK-Hospiz in Langenbek. Die Krankheit hatte ihn doch besiegt.

    Noch auf der Oktobersitzung hatte sich Thomas Völsch noch zur Freude aller optimistisch gezeigt. Um so tiefer saß der Schock – bei seinen Genossen und allen Politikern, Vertretern der Verwaltung, Besuchern und Journalisten. In ihrem Amt als Vorsitzende der Bezirksversammlung musste Völschs Genossin und langjährige Weggefährtin Birgit Rajski den schweren Gang antreten und den Tod des Bezirksamtsleiters der Versammlung offiziell verkünden. In einer bewegenden und tief bewegten Rede würdigte sie das Wirken von Thomas Völsch. „Er war mit Herz und Seele Harburger und hat sich mit Begeisterung für unseren Bezirk eingesetzt“, so Rajski. „Er war unser Harburger Bürgermeister.“ In einer Schweigeminute gedachten alle Anwesenden dem Verstorbenen.

    Schon vor der Sitzung hatten SPD-Fraktionschef Jürgen Heimath und SPD-Kreischef Frank Richter in einer gemeinsamen Erklärung ihrer Trauer Ausdruck verliehen: „Thomas Völsch hat sich seit seiner Wahl im Januar 2012 durch seine engagierte und zupackende Art den Respekt der Harburgerinnen und Harburger und auch des politischen Gegners verdient. Er ist keiner Diskussion aus dem Weg gegangen, wenn er sie für nötig hielt, um Harburg voranzubringen. Er hat sich um Harburg verdient gemacht und wird uns mit seiner verbindlichen und zugewandten Art fehlen. Er hat in Harburg viele Dinge bewegt. Wir haben mit ihm einen Freund verloren.“

    An eine Sitzung war in einer solchen Situation nicht mehr zu denken. Die Abgeordneten vollzogen ohne Debatte noch in diesem Jahr notwendige Haushaltsbeschlüsse und ermächtigten anschließend den Hauptausschuss zu den vorliegenden Anträgen zu beschließen.

    Mehr: Mach es gut, Genosse – Ein höchst persönlicher Nachruf zum Tode von Thomas Völsch

  • Harburg. Da staunten die Marktbeschicker und Besucher des Harburger Wochenmarktes am Sand heute morgen nicht schlecht: Mit einem Zettel am Eingang der Marktoilette unter dem ehemaligen Blumenmarkt wies das Bezirksamt darauf hin, dass die Toilettenanlage außer Betrieb sei und das WC im ersten Stock des Rathauses zur Verfügung stehe. Am Mittag wurden nun WC-Container auf dem Sand aufgestellt.

     

    Dieser Zettel des Bezirksamtes Harburg wies Marktbeschicker und -besucher darauf hin, dass die Markttoilette geschlossen ist. | Foto: Niels Kreller | besser im blick - Deine Online-Zeitung mit Fotos, Pics, Events, Termine, Party, Pics, Artikeln, Berichten, Tipps, Gutscheinen für Harburg (Hamburg) Stadt und Land
    Dieser Zettel des Bezirksamtes Harburg wies Marktbeschicker und -besucher darauf hin, dass die Markttoilette geschlossen ist. | Foto: Niels Kreller

    Offensichtlich hat der neue Betreiber der Marktoilette, die Stadtreinigung, das WC wegen Baufälligkeit geschlossen. Viele wundern sich, dass dieser Schritt so spät erfolgt, denn die darüber liegende Fläche des ehemaligen Blumenmarktes ist seit fast 2½ Jahren gesperrt – wegen Einsturzgefahr, wie das Bezirksamt den Schritt damals schon begründete.

     

    Was bleibt sind Fragen. Warum wurde die Marktoilette erst jetzt und erst durch den neuen Betreiber geschlossen, wenn das Bezirksamt schon seit langer Zeit von einer Einsturzgefahr ausging? Wurde die Gefahr für die Bürger vom Bezirksamt nicht gesehen? Oder gab es diese Einsturzgefahr gar nicht, sondern war sie nur vorgeschoben? Das Bezirksamt wird sich in dieser Angelegenheit noch Fragen gefallen lassen müssen.

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