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  • 16. Europapokal-Saison: Buxtehuder Handball-Frauen erwarten starke Ungarinnen zum Pokal-Auftakt

    Buxtehude. Freude war in den Reihen der Handball-Frauen des Buxtehuder SV nach dem 27:20-Auswärtssieg in Leverkusen nicht zu spüren. Zu groß war die Betroffenheit über die Verletzung von Rückraumspielerin Yara Nijboer. Bei einem Kempa-Versuch gut eine Minute vor Spielende hatte sich die Niederländerin das Knie verdreht und musste vom Spielfeld getragen werden. „Wir befürchten das Schlimmste“, sagte BSV- Trainer Dirk Leun. Und er sollte recht behalten: Yara Nijboer fällt jetzt mindestens ein halbes Jahr aus.

    Dabei hätte der Buxtehuder SV allen Grund zur Freude gehabt. Der Pokalsieger ist mit vier Siegen in die Bundesliga gestartet und hat sich im DHB-Pokal locker in die nächste Runde gespielt. Und am kommenden Sonnabend, 14. Oktober, öffnet sich in der Halle Nord der Vorhang der internationalen Bühne – und das nach einem Jahr Abstinenz bereits zum 16. Mal. „Handball-Festtage für Buxtehude“ bezeichnet BSV-Manager Peter Prior die Europapokal-Spiele gern einmal.

    Im Hinspiel der zweiten Runde des EHF-Cup empfängt der BSV den ungarischen Vertreter Vaci NKSE, Anwurf ist um 16 Uhr. BSV-Trainer Dirk Leun hat großen Respekt vor dem Gegner und erwartet ein umkämpftes Duell auf Augenhöhe: „Vaci hat eine körperlich robuste und individuell sehr stark besetzte Mannschaft. Die Chancen auf ein Weiterkommen sehe ich bei 50:50, nach dem Ausfall von Yara vielleicht sogar ein wenig mehr bei den Ungarn.

    Umso mehr gilt es jetzt die vorhandenen Kräfte zu bündeln, um auch im Europapokal an die Erfolge in Bundesliga und Pokal anknüpfen zu können. Dirk Leun vertraut seiner Mannschaft und setzt zugleich auf den Faktor „Hölle Nord“: „Wir müssen als Mannschaft noch enger zusammenrücken und hoffen natürlich auch auf unsere Fans. Gemeinsam haben wir schon so manche Schlacht in der Halle Nord geschlagen und gewonnen.“ Denn Leun geht davon aus, dass am Ende die Mannschaft weiterkommt, die das bessere Heimspiel abliefert.

    Das bis dato letzte BSV-Duell gegen eine ungarische Mannschaft, das Achtelfinale des EHF-Cup 2014 gegen Erd Handball, ist ein guter Beleg für diese besonderen Tage in der Halle Nord. Nach einer desaströsen Leistung und einer deftigen Hinspiel-Niederlage in Erd (23:32) sahen die Fans am
    8. Februar 2014 in der Halle Nord die Wiederauferstehung ihrer Mannschaft. Der BSV holte den Neun-Tore-Rückstand auf, gewann das Rückspiel mit 31:22 und kam wegen der mehr erzielten Auswärtstore doch noch weiter.

    Tickets & Livestream: Gut 100 Sitzplatzkarten sind noch im Vorverkauf für das Europapokal-Spiel, erhältlich im BSV- Shop (Viverstraße) sowie online unter www.ticketmaster.de . Die Tageskasse öffnet morgen um 14 Uhr. Insgesamt fasst die Halle Nord auch im Europapokal 1300 Zuschauer, Mannschaft und Verantwortliche des BSV hoffen auf eine erstmals in dieser Saison „volle Hütte“. Da die Europapokal-Spiele nicht als Internet-Livestream übertragen werden, ist der Besuch in der Halle Nord auch die einzige Möglichkeit, das Spiel zu erleben.

  • 25:21–Arbeitssieg! - Buxtehuder SV setzt makellosen Start auch gegen Göppingen fort

    Buxtehude. Die Handball-Frauen des Buxtehuder SV bleiben auch im fünften Ligaspiel ungeschlagen. Gegen FRISCH AUF Göppingen setzte sich der deutsche Pokalsieger in einem Kampfspiel mit 25:21 in der Halle Nord durch. Beide Mannschaften wechselten sich dabei mit guten und schlechten Phasen ab. Dies wurde vor allem in der zweiten Halbzeit zwischen der 43. und der 53. Minute deutlich, als vor 1.089 Zuschauern in der Halle Nord nur ein einziger Treffer fiel. Beste Torschützin der Partie war einmal mehr Lone Fischer mit acht Treffern, die sie alle in der ersten Hälfte erzielte.

    Das Team von Trainer Dirk Leun startete mit Torfrau Julia Gronemann in die Partie. Die BSV-Torhüterin war am Wochenende gegen Váci NKSE mit einer überragenden Leistung Garantin für den Erfolg. Doch zunächst war es Gästetorhüterin Kristy Zimmermann, die glänzte. Die Angriffsversuche der Gastgeberinnen verpufften zunächst förmlich, so dass Göppingen früh mit 2:0 in Führung ging (3. Minute). Der BSV war anschließend aber hellwach und erzielte nach Treffern von Isabell Kaiser und Lone Fischer den Ausgleich binnen 60 Sekunden.

    In der Anfangsphase musste der BSV früh einen Schreckmoment verkraften: Rechtsaußen Maike Schirmer sprintete mit schief wegstehenden kleinen Finger zur Bank, konnte aber später mit getapten Fingern zurück ins Spiel. Kurz zuvor wuchtete Emily Bölk mit einen Wurf aus dem Rückraum den Ball zum 3:4 in die Maschen (10. Minute). Dennoch lief bei den Gastgeberinnen noch wenig zusammen. Dirk Leun nahm in der 13. Minute ein Time-Out, beim Spielstand von 3:6 konnte der BSV-Coach nicht zufrieden sein. Wie in den vergangenen Spielen schien Leun die richtigen Worte gefunden zu haben, denn der BSV drehte das Spiel binnen weniger Minuten. Ein 5-0-Lauf mit fünf Treffern von Lone Fischer sorgte für die 8:6-Führung nach exakt 17 gespielten Minuten.

    Nachdem der BSV erstmals mit drei Treffern führte (11:8, 20. Minute) kämpfte sich FRISCH AUF wieder ins Spiel – der Ausgleich durch die Petra Adamkova zum 11:11 in der 25. Minute war die logische Konsequenz. Allerdings legte auch der BSV nochmal nach. Lisa Prior traf per Siebenmeter zum 14:12-Pausenstand. Göppingen hatte nochmal die Chance zu verkürzen, doch die Uhr machte den Gästen einen Strich durch die Rechnung.

    Es blieb dann auch zu Beginn der zweiten Halbzeit ein enges Spiel. Die Niedersächsinnen hielten die Zwei-Tore-Führung konstant und wenig später sorgten Lynn Knippenborg und Friederike Gubernatis nach Paraden von Peveling erstmals für eine Vier-Tore-Führung des BSV (19:15, 40. Minute). Eine niederländische Co-Produktion, Knippenborg auf Michelle Goos, sorgte gar nur Minuten später für die erste Fünf-Tore.Führung. Dirk Leun an der Seitenlinie ballte zum Jubel die Faust.

    Was die Fans in der Halle Nord nicht ahnten: Es sollte der letzte BSV-Treffer für längere Zeit sein. Mehr als zwölf Minuten erzielte der Pokalsieger keinen Treffer mehr, aber auch Göppingen konnte in dieser Phase nicht herankommen, lediglich ein 7-Meter von Hrbkovà gelang den Göppingerinnen in dieser Zeit. Entscheidenden Anteil daran hatte Antje Peveling, die einen Siebenmeter sowie einen Tempo-Gegenstoß entschärfen konnte.

    Auch Göppingen sollte nicht ohne Schockmoment durch die Partie kommen: Torfrau Zimmermann blieb nach einer Parade gegen Lynn Knippenborg verletzt liegen, schien sich am Handgelenk verletzt zu haben. Edit Lengyel hütete in der Schlussphase das Göppinger Tor und in besagter Schlussphase musste der BSV noch einmal zittern

    Die Minuten ohne BSV-Tor häuften sich und Göppingen kam wieder auf zwei Tore heran – 22:20 mit noch fünf Minuten auf der Uhr. Dann erlöste Friederike Gubernatis die Halle Nord nach mehr als 12 torlosen Minuten und stellte den Drei-Tore-Vorsprung wieder her. Gubernatis setzte zudem den Schlusspunkt der Partie zum 25:21. Der BSV steht damit in der Liga bei 10:0 Punkten und ist im siebten Pflichtspiel in Serie erfolgreich.

    Glückwunsch an Buxtehude zum Sieg. Ich bin sehr zufrieden mit der kämpferischen Leistung meines Teams, es war ein spannendes Spiel“, sagte Gäste-Trainer Alexandar Knezevic bei der Pressekonferenz. Dirk Leun schlug in dieselbe Kerbe. „Ich bin auch sehr zufrieden mit kämpferischen Leistung meines Team. Es ist immer leichter, wenn man gut spielt“, so Leun zur Leistung seines Teams.

    Für Göppingen geht es als nächstes zu Hause in der HBF gegen den noch sieglosen HC Rödertal. Im Pokal müssen die Göppingerinnen nach Bad Wildungen. Der BSV hingegen muss am Wochenende nach Ungarn zum Europapokal-Rückspiel nach Vác – im Hinspiel setzte sich der BSV mit 33:26 durch. Das nächste Heimspiel für die Buxtehuderinnen ist am Sonnabend, 4. November, in der Neuauflage des Pokalfinals gegen die TusSies aus Metzingen.

    BSV: Peveling, Gronemann, Borutta, Meier, Fischer, (8 (2/3)) Haurum, Gubernatis (4), Knippenborg (3), Schirmer, Bölk (4), Goos (1), Kaiser (1), P. Prior, L. Prior (4 (3/3))

  • 44:32 – Buxtehuder SV beendet Niederlagen-Serie mit Schützenfest gegen Nellingen

    Buxtehude. Die Bundesliga-Handballfrauen des Buxtehuder SV haben ihre Niederlagen-Serie mit einem Schützenfest beendet! Gegen den TV Nellingen setzte sich die Mannschaft von Trainer Dirk Leun mit 44:32 in der Halle Nord durch. Nachdem der BSV sowohl gegen den Thüringer HC als auch gegen die SG BBM Bietigheim nicht nur sieglos blieb, sondern auch nicht über 21 Treffer hinausgekommen ist, platzte der Knoten gegen die Schwaben. Auf beiden Seiten verbuchten gleich drei Spielerinnen sieben Treffer: Maike Schirmer, Lone Fischer und Lisa Prior auf Seiten des BSV sowie Louisa Wolf, Annika Blanke und Roxana-Alina Ioneac für den TVN.

    Der Beginn der Partie hat nicht unbedingt auf das folgende Torfestival hingewiesen. Beide Mannschaften zeigten viele Unkonzentriertheiten im Abschluss, aber besonders Pässe gingen ohne Abnehmer ins Aus. Vivien Jäger eröffnete den Torreigen für die Gäste, Jessica Oldenburg glich wenig später in der dritten Minute wieder aus. In der siebten Minute standen immer noch erst der vier Treffer auf der Anzeigen – der Spielstand 2:2.

    Die Deckung stand auf beiden Seiten in der Anfangsphase gut, aber nach vorn taten sich beide Mannschaften schwer. Dann erzielte Friederike Gubernatis in der 9. Minute die erste BSV-Führung und die Tore fielen fast wie am Fließband. Zwei toll ausgespielte Tempogegenstöße brachten den BSV erstmals mit zwei Toren in Front (7:5; 14. Minute). Der BSV verteilte seine Tore gut, die ersten sieben Treffer wurden von sechs verschiedenen Spielerinnen erzielt.

    Die Zwei-Tore-Führung sollte bis in die 20. Minute Bestand haben (12:10), dann zog der BSV schlagartig davon. Immer wenn die Gastgeberinnen das Spiel schnell machten, kam Nellingen nicht mehr hinterher. Gute Kombination auf Emily Bölk, Gegenstoß abgeschlossen von Schirmer, 7-Meter von Fischer, Rückraumbombe von Bölk. Es klappte fast alles und plötzlich hatte der BSV ein Sieben-Tore-Polster (19:12; 26. Minute). In dieser Phase zog der BSV gnadenlos davon.

    Fischers Tor per Kempa-Trick zum 22:14 (29. Minute) sorgte dafür, dass der BSV mit 22 Treffern vor der HZ erfolgreicher war, als in 60 Minuten in den beiden Spielen zuvor. Ioneac verkürzte nochmal für die Gäste, mit 22:15 ging es in die Kabine. Der torreiche 42:30-Endstand aus dem Heimspiel der vergangenen Saison schien gar nicht so unwahrscheinlich.

    Nahezu unverändert torreich ging es dann auch nach der Pause weiter. Beide Mannschaften kamen gut in die zweite Halbzeit. Zwei Tore von Schirmer sorgten nach 36 Minuten für ein 26:17 und erstmals eine Neun-Tore-Führung. Nach der Ladehemmung des BSV zum Jahresende fast undenkbar, klappten auch die Tricks: Bölk mit einem Pass hinter dem Rücken zu Fischer, die ihren 6. Treffer erzielte. Obwohl Nellingen sich teuer verkaufte, hatten die Buxtehuderinnen das Spiel jetzt im Griff und setzten sich Treffer für Treffer ab. Sekunden vor der 40. Minute erzielte der BSV durch einen Treffer von Prior das 30. Tor (30:18).

    Eine kleine Schwächephase der Gastgeberinnen folgte anschließend. Der BSV begann wieder seine Chancen zu verwerfen und der TVN kam wieder etwas heran, die Niedersachen ließen Konsequenz vermissen. Das Wort Torflaute mochte man ja beinahe nicht nennen, aber es dauerte fast 5 Minuten, ehe Prior das 31:21 erzielte (45. Minute).

    Der Vorsprung pendelte sich jetzt bei konstant 10-11 Treffern ein. Michelle Goos erzielte nach 48 Minuten das 35:23 – damit hatten alle bis dato eingesetzten BSV-Spielerinnen getroffen! Nur 60 Sekunden später versenkte sogar Torfrau Julia Gronemann einen Ball im Netz. Auch BSV-Talent Lisa Borutta bekam zum Ende der Partie noch etwas Einsatzzeit und erzielte in der 56. Minute ihr erstes Bundesliga-Tor zum 39:28!

    Der sechste Treffer von Kreisläuferin Isabell Kaiser knackte dann wenig später die 40-Tore-Marke des Spiels, von den Offensivproblemen der letzten beiden Spiele beim BSV seit Minute zehn nichts zu sehen. Wieder war es Kaiser, die das 42:30 erzielte. Der hohe Spielstand aus dem Spiel der Vorsaison war erreicht - und immer noch zwei Minuten auf der Uhr. Am Ende übertraf die Partie sogar das Torfestival der vergangenen Saison. Knippenborg markierte den 44:32 -Endstand.

    BSV: Peveling, Rühter, Gronemann (1), Borutta (1), Meier (1), Fischer (7 (2/2)), Haurum (1), Gubernatis (3), Knippenborg (3), Schirmer (7), Oldenburg (2), Bölk (4), Goos (1), Kaiser (6), L. Prior (7 (6/7).

     

  • Achtelfinale im DHB-Pokal: Heimspiel des Buxtehuder SV gegen die TuS Metzingen

    Buxtehude. Diese Partie ist das absolute Top-Spiel der nächsten Runde des DHB-Pokals: Im Achtelfinale kommt es zur Neuauflage des Endspiels zwischen dem amtierenden Frauenhandball-Pokalsieger Buxtehuder SV und dem Finalisten TuS Metzingen. Der Pokal-Kracher steigt am Sonnabend, 4. November, ab 19.30 Uhr in der Buxtehuder Halle Nord.

    „Das ist so ziemlich das schwerste Los, was wir hätten kriegen können“, sagte BSV-Trainer Dirk Leun nach der Ziehung. Zumindest habe man Heimrecht und die Fans könnten sich auf einen weiteren Höhepunkt im November in der Halle Nord freuen. Am letzten Mai-Wochenende hatte sich der Buxtehuder SV durch einen 24:23-Erfolg über Metzingen beim OLYMP Final4 in Bietigheim den zweiten Pokaltitel der Vereinsgeschichte geholt.

    Vorverkauf startet bereits am Sonnabend: Der Buxtehuder SV startet den Vorverkauf für das Pokal-Achtelfinale bereits am kommenden Sonnabend in der Halle Nord. Beim Europapokal-Heimspiel können Dauerkarten-Inhaber ihre Tickets bestellen oder kaufen, aber auch freie Plätze werden schon zum Verkauf angeboten. Das Vorkaufsrecht der Dauerkarten-Inhaber auf ihre Plätze gilt bis zum 20. Oktober. Die Ticket- Preise für den Pokal-Kracher sind die gleichen wie in der Bundesliga.

    Yara Nijboer erleidet Kreuzband- und Meniskusriss Die schlimmsten Befürchtungen haben sich bestätigt: Yara Nijboer, Rückraumspielerin des
    Buxtehuder SV, hat sich am Mittwochabend im Auswärtsspiel bei Bayer 04 Leverkusen einen Kreuzband- und Meniskusriss im rechten Knie zugezogen. Bei einem Kempa-Versuch in der Schlussminute wurde die Niederländerin in der Luft leicht gestört und verdrehte sich beim Aufkommen das Knie. Die niederschmetternde Diagnose gab Mannschaftsarzt Dr. Wolfram Körner nach einer MRT-Untersuchung im Buxtehuder Elbe-Klinikum am Donnerstagvormittag. Wann die Operation erfolgen soll, wird in den nächsten Tagen geklärt. Die 25-jährige Linkshänderin fällt
    somit erneut für mindestens sechs Monate aus. Für Yara Nijboer ist es insgesamt der dritte Kreuzbandriss und der zweite im rechten Knie. Zuletzt hatte sie sich in der Vorbereitung auf die Saison 2016/17 das Kreuzband im linken Knie gerissen und erst beim OLYMP Final4 im Mai 2017 ihr Comeback gegeben.

  • BSV trotz Verletzungssorgen „nahe an der Grenze des Optimalen“

    Buxtehude. Der Buxtehuder SV lud gestern zu seiner Saisoneröffnungs-Pressekonferenz in die Wilhelmsburger edel-optics.de Arena ein. Dort wo normalerweise die Towers ihre Heimspiele austragen, wird am Sonntag, 3. September, um 16 Uhr der HBF-Supercup zwischen dem Handballfrauen-Pokalsieger Buxtehuder SV und dem deutschen Meister, die SG BBM Bietigheim gespielt. Von BSV-Seiten standen bei der Pressekonferenz Trainer Dirk Leun und Nationalspielerin Emily Bölk den rund 15 Journalisten Rede und Antwort.

    Dirk Leun sieht seine Mannschaft nach der Saisonvorbereitung mit vielen Testspielen „nahe an der Grenzen des Optimalen“, von den Verletzten zumindest abgesehen. Der Ausfall beider Spielmacherinnen mit Lisa Prior und Lynn Knippenborg sowie die Verletzung von Michelle Goos zwang Leun in der Vorbereitung, taktisch und personell umzustellen. So kamen zum einen viele junge Spielerinnen zum Einsatz, zum anderen musste der BSV-Coach die Spielmacher-Position neu besetzen. Eine Rolle, die vorwiegend Emily Bölk zu fiel.

    Das Vertrauen gefällt der Nationalspielerin sehr. „Ich bin nicht mehr neu hier und langsam raus aus der Kükenrolle. Ich möchte die Mannschaft führen, daher habe ich die Rolle gern angenommen“, so Bölk. Den Supercup bezeichnet sie als „Ernstfall“ und hofft mit einem spannenden Spiele im Jahr der Heim-WM „gute Werbung für den Frauenhandball“ zu machen. Auch Leun nimmt den HBF-Supercup nicht auf die leichte Schulter und sagt: „Wir nehmen dieses Spiel absolut ernst, es geht um einen Titel!

    Abschließend ging der BSV-Trainer noch auf die kommende Bundesliga-Saison ein. Ziel sei es vor allem, die Distanz zu den vorderen drei Mannschaften zu verringern sowie spielerisch ein höheres Tempo und ein effektiveres Zweikampf-Niveau zu erreichen. Da die Konkurrenz stark nachgerüstet hat, erwartet Dirk Leun in der neuen Saison „einen harten Kampf, mit vielen ganz engen Spielen“.

    Im Anschluss an die Pressekonferenz traf Emily Bölk auf Towers-Basketballer Enosch Wolf. „Ich bin ein Zwerg“, musste Bölk, neben Antje Peveling mit 184 Zentimeter die größte im BSV-Kader, beim Blick auf den über 30 Zentimeter größeren Centerspieler feststellen. Mit ein paar gemeinsamen Würfen auf den Korb sowie Posen für die Kamera machten die beiden zusammen Werbung für das „Spitzensport-Wochenende“ in Wilhelmsburg.

    Karten für den HBF-Supercup in Wilhelmsburg sind online unter www.ticketmaster.de sowie im BSV-Shop in Buxtehude und in sämtlichen Ticketmaster-Verkaufsstellen erhältlich. Tickets wird es zudem an der Tageskasse geben, gegen Vorlage der Towers-Eintrittskarte vom Vortag erhalten Sportfans dort drei Euro Rabatt.

  • BSV und Emily Bölk vom NDR als Nordmannschaft und Nordsportlerin des Jahres nominiert

    Buxtehude. Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) ist auf der Suche nach der Nordmannschaft des Jahres - und der Buxtehuder SV ist nominiert! Der DHB-Pokalsieger ist eines von 14 zur Wahl stehenden Teams, unter anderem zusammen mit dem Volleyball-Duo Ludwig und Walkenhorst, die bereits vom Hamburger Abendblatt als Mannschaft des Jahres ausgezeichnet wurden. Der BSV hat seine vergangene Saison, nach einem starken vierten Platz in der Liga, mit dem sensationellen Pokalerfolg gekrönt. Auch in der aktuellen Saison gehören die Buxtehuderinnen wieder zum Spitzenquartett in der HBF.

    Unter http://www.ndr.de/sport/mehr_sport/Wahl-Nordmannschaft-des-Jahres,voting1094.html geht´s zur Abstimmung zur Nordmannschaft des Jahres.

    Auch bei der Suche nach den Nordsportlern des Jahres ist der Buxtehuder SV vertreten. Nationalspielerin Emily Bölk ist als beste Nordsportlerin vom NDR nominiert. "Ich freue mich sehr, dass wir als Team nominiert sind und hoffe, dass wir mit unserem überraschenden Pokalsieg dieses Jahr ein paar Stimmen für uns gewinnen können. Für mich persönlich ist es auch etwas sehr besonderes, und es freut mich natürlich. dass meine Leistung gewürdigt wird", freut sich die nominierte Bölk, die in der vergangenen Saison 128 Treffer erzielte und auch in dieser Saison schon wieder bei 28 Toren steht. "Ich bin gespannt, wie die Wahl neben den anderen tollen Sportlern ausfallen wird, aber ich denke wir haben super Fans, die uns unterstützen und voten werden", setzt "Emmy" auf die tatkräftige Unterstützung der BSV-Fans.

    Zur Wahl der Nordsportler des Jahres geht´s unter http://www.ndr.de/sport/mehr_sport/Wahl-Nordsportler-des-Jahres,voting1092.html .

  • BSV verlängert mit Schlüsselspielerin: Oldenburg bleibt bis 2020 in Buxtehude

    Buxtehude. Der Handball-Bundesligist Buxtehuder SV kann eine erste wichtige Personalentscheidung vermelden. Der Pokalsieger von 2017 hat den Vertrag mit seiner Rückraumspielerin Jessica Oldenburg (26) um zwei Jahre bis 2020 verlängert. BSV-Manager Peter Prior: „Jessica ist ein ganz wichtiger Baustein für unser Team der nächsten Jahre. Sie hat bei uns bei tolle Entwicklung genommen - vom einstigen Talent aus Wismar hin zu einer gestandenen Spielerpersönlichkeit mit Führungsanspruch in Buxtehude.“

    Die 1,82 Meter große Rückraumspielerin steht seit 2009 bei den Norddeutschen unter Vertrag und geht im Sommer in ihre 10. BSV-Saison. Damit ist sie nach Lone Fischer (seit 2008) die dienstälteste Akteurin im Kader des Bundesligisten. Mit aktuell 602 Toren in 190 Bundesliga-Spielen – das 600. Tor erzielte sie am 30. Dezember 2017 im Auswärtsspiel bei der SG BBM Bietigheim – ist die 26-Jährige in die Top 10 der ewigen BSV-Torschützinnen eingetreten. Angeführt wird die ewige BSV-Torschützenliste von Steffi Melbeck (1033 Tore in 271 Spielen).

    Gemeinsam mit Lone Fischer war Jessica Oldenburg als einzige Spielerin an allen drei Titelgewinnen in der jüngeren BSV-Geschichte beteiligt: 2010 holte sie als damals 19-Jährige den EHF Challenge-Cup sowie 2015 und 2017 den DHB-Pokal. Außerdem wurde sie mit dem Buxtehuder SV in den Jahren 2011 und 2012 zweimal deutscher Vizemeister und spielte in der Champions-League. Aber nicht nur handballerisch, auch beruflich und privat hat Jessica Oldenburg in Buxtehude ihr Glück gefunden. Außer dem Handball arbeitet sie als Assistentin im Projektmanagement beim Luftfahrtunternehmen Airbus. Seit einem Jahr lebt „Jessi“ mit ihrem Freund Philip Inacio, Fußballer beim Buxtehuder SV, zusammen in Buxtehude.

    Laufende Verträge beim Buxtehuder SV haben die Nationalspielerinnen Friederike Gubernatis und Lone Fischer sowie Kreisläuferin Christina Haurum (alle bis 2019). BSV-Manager Peter Prior geht davon aus, in den nächsten Wochen weitere Personalentscheidungen im Hinblick auf den Kader für die Saison 2018/19 vermelden zu können.

  • BSV-Jugendspielerinnen für Deutschland im Einsatz: Nele Nickel und Aimée von Pereira nominiert

    Buxtehude/Kienbaum. Am gestrigen Montag ist die weibliche U18-Auswahl des Deutschen Handball-Bunds (DHB) mit dem Buxtehuder Talent Aimée von Pereira in den letzten Lehrgang des Jahres gestartet. Dabei wird die Mannschaft von Trainer Maik Nowak die ersten beiden Tage in Kienbaum verbringen, ehe Pereira und ihre Teamkameradinnen nach Berlin reisen. Den Höhepunkt des Lehrgangs bildet ein Trio an Testspielen gegen Frankreich. Zuletzt traf das DHB-Team im Europameisterschafts-Halbfinale auf die Franzosen und setzte sich mit 27:21 durch. Sportdeutschland.TV überträgt zwei der drei Spiele am Donnerstag (12 Uhr) und Samstag (17.15 Uhr) live.

    Außer der Analyse und Auswertung der EM werden wir uns auch ein Bild vom aktuellen sportlichen Zustand der Spielerinnen machen und an deren Weiterentwicklung unter anderem im individuellen technisch-taktischen Bereich arbeiten“, erläutert Nowak das Programm für den aktuellen Lehrgang. Und Aimée von Pereira ist nicht als einzige BSV-Juniorin für den DHB im Einsatz. Nele Nickel wurde in den Kader der U16-Auswahl (Jahrgang 2002/2003) berufen, die vom 23. bis zum 25. November im spanischen Cantabria weilt. Dort trifft die Mannschaft von Trainer Frank Hamann beim Vier-Länder-Turnier auf Frankreich, Spanien und Polen. Für Nele Nickel, deren Mannschaftskolleginnen Antonia Pieszkalla und Luisa Hinrichs in die Reserve berufen wurden, ist es der erste Auftritt in der U16-Nationalmannschaft.

    Wie auch in den beiden vorherigen Lehrgängen liege laut Hamann der Fokus weiterhin auf der individuellen Weiterentwicklung der Spielerinnen. Im Hinblick auf das Turnier in Cantabria werden aber auch „erste weiterführende taktische Aspekte“ in die Trainingseinheiten einbezogen. „Für die Entwicklung der Spielerinnen sind diese Spiele sehr wichtig. Es wird interessant zu sehen sein, wie sie mit der Wettkampfsituation gegen starke Gegner umgehen“, so der DHB-Coach.

  • BSV-Strom bringt 2.000 Euro für den Jugendsport im Buxtehuder SV

    Buxtehude. Die Stadtwerke Buxtehude beglückwünschen die Bundesliga-Handballerinnen des Buxtehuder SV zum DHB-Pokalsieg und dem sensationellen 4. Platz in der abgelaufenen Saison 2016/17. Wer hätte vor der Saison gedacht, dass die Mannschaft um Torfrau und Mannschaftskapitänin Antje Lenz in dieser starken Liga 15 Mal als Sieger vom Spielfeld geht? Am letzten Spieltag hatte sich der BSV mit seinem 15. Saisonsieg von seinen Fans im Heimspiel gegen Bad Wildungen erfolgreich verabschiedet und krönte die Saison zuletzt mit dem DHB-Pokalsieg 2017.

    Dabei dürften ganz besonders die BSV-Fans Grund zur Freude gehabt haben, die vor oder während der Saison den neuen BSV-Strom Tarif abgeschlossen haben. Denn als BSV-Strom-Kunde hatte man nicht nur die Chance, zu den Bundesliga-Heimspielen des BSV zwei von jeweils vier VIP-Karten zu gewinnen, man profitiert auch von jedem Sieg der BSV-Handballerinnen in der abgelaufenen Saison. Denn die Stadtwerke Buxtehude schenken jedem BSV-Strom-Kunden je Sieg in der Liga 1 kWh Strom, also 15 kWh erhält jeder BSV Strom Kunde geschenkt.

    Vom BSV-Strom profitieren nicht nur die Kunden, auch der Jugendsport im Buxtehuder SV wird gefördert. Zwischen den Stadtwerken und dem BSV ist vereinbart, dass bei jedem Ligaerfolg des BSV die Stadtwerke Buxtehude einen Euro je BSV-Stromkunde in die Jugendförderung des BSV investieren. So kamen für die abgelaufene Saison bei 15 Siegen insgesamt stolze 1.860 Euro für die BSV-Jugend zusammen. Die Summe wurde von den Stadtwerken Buxtehude um eine „Pokalsieger-Prämie“ auf 2.000 Euro aufgerundet, die direkt in die Nachwuchsförderung des BSV fließen. Der Erlös geht zu gleichen Teilen in die Förderung des Handball-Nachwuchses sowie an den Gesamtverein, der die Spende für die Anschaffung eines dringend benötigten mobilen Kindertanzbodens verwendet.

    Zum Abschluss der Saison werden außerdem unter den BSV-Stromkunden ein Handball sowie ein Trikot mit Unterschriften der BSV-Frauen verlost. Die Übergabe erfolgt beim ersten Heimspiel der kommenden Saison. Die schon lange bestehende erfolgreiche Partnerschaft zwischen dem Buxtehuder SV und den Stadtwerken Buxtehude hat mit dem BSV-Stromprodukt eine neue Dimension erreicht und soll zur neuen Saison nicht nur weiter bestehen bleiben, sondern auch auf Erdgastarife ausgeweitet werden.

  • BSV-Youngster Aimée von Pereira führt Deutschlands U17 ins EM-Finale

    Buxtehude. Die DHB-Mädels haben bei der U17-Europameisterschaft in Serbien Geschichte geschrieben. Zum ersten Mal nach 2001 hat eine weibliche Jugend-Nationalmannschaft des Deutschen Handball-Bunds wieder eine EM-Medaille sicher. Am Freitagabend setzte sich das U17-Team von Maik Nowak und Zuzana Porvaznikova im Halbfinale von Michalovce souverän mit 27:21 (13:10) gegen Frankreich durch und kämpft am Sonntag um Gold gegen Norwegen. Anwurf ist um 17.30 Uhr, der Livestream ist unter www.dhb.de/u17live  zu sehen.

    Großen Anteil am Finaleinzug hatte Rückraumspielerin Aimée von Pereira vom Buxtehuder SV. Die 17-Jährige erzielte sechs Treffer und erhöhte ihr EM-Torkonto auf nun 38 Treffer. Von Pereira war erst in der vergangenen Spielzeit vom MTV Herzhorn zum BSV gewechselt und gewann auf Anhieb als jüngste Spielerin im Kader die deutsche A-Jugendmeisterschaft. Auch im DM-Finale war sie schon mit elf Treffern erfolgreichste Werferin und maßgeblich am Titelgewinn beteiligt.

    Alle Zahnräder haben heute ineinander gegriffen, das war ein Zusammenspiel von Mannschaftsleistung und Charakter“, lobte Nowak. Porvaznikova lobte vor allem die „vorbildliche Deckung und die Emotionalität“, und meinte: „Gratulation ans Team, das weiter ungeschlagen ist - und danke an alle Zu Hause, die uns die Daumen gedrückt haben und uns gratuliert haben. Wir haben diese Energie und Kraft gespürt und wollen am Sonntag alles zurückgeben.

    Finalgegner Norwegen hatte das erste Halbfinale mit 26:21 (14:13) gegen Ungarn gewonnen. Weil die Norwegerinnen im bisherigen Turnierverlauf schon zwei Niederlagen kassierten, ist die deutsche U17-Nationalmannschaft vor dem Finaltag die einzige noch ungeschlagene Mannschaft. Außer einem Hauptrunden-Remis gegen Ungarn stehen nach dem Halbfinal-Triumph fünf Siege.

    Nach Bronze im Jahr 1999 (unter anderem mit späteren A-Nationalspielerinnen wie Anja Althaus, Maren Baumbach oder Nadine Krause) und Silber zwei Jahre später wird es definitiv die dritte EM-Medaille der Geschichte für eine weibliche Jugend-Mannschaft aus Deutschland geben.

  • Buxtehude empfängt morgen FrischaufGöppingen zwischen den Europapokal-Spielen

    Buxtehude. Die englischen Wochen biegen auf die Zielgerade ein, am morgigen Mittwochabend bestreiten die Buxtehuder Handballfrauen das vierte Spiel in zwölf Tagen - gegen FrischAuf Göppingen. Die bisherige Ausbeute kann sich sehen lassen: In allen drei Wettbewerben waren die BSVerinnen erfolgreich: 27:20 in Leverkusen (Bundesliga), 44:20 in Markranstädt (DHB-Pokal) und 33:26 im EHF-Cup-Hinspiel gegen Váci NKSE aus Ungarn.

    Ehe es am kommenden Wochenende zum Europapokal-Rückspiel nach Ungarn geht, gilt es, die Konzentration morgen Abend wieder auf die Bundesliga zu richten. Um 19.30 Uhr empfängt der Buxtehuder SV in der heimischen Halle Nord das Team des Tabellenneunten FrischAuf Göppingen. Mit einem weiteren Sieg könnte der Pokalsieger sein Punktekonto auf 10:0-Zähler ausbauen. Die FA-Frauen allerdings kommen nach Siegen in Pokal und Bundesliga mit viel Rückenwind in den Norden.

    BSV-Trainer Dirk Leun geht optimistisch an die Aufgabe heran, ohne jedoch den Gegner zu unterschützen. „Göppingen ist für uns immer ein unangenehmer Gegner. Mit Karin Weigelt und Alexandra Sviridenko sind erfahrene Bundesliga-Spielerinnen zu dem eh schon guten Kader dazugekommen. Ich setze aber auf unsere eigene Stärke, wir sind im Moment gut drauf. Die Mannschaft hat klare Ziele vor Augen, ist fokussiert und motiviert und hat einfach Spaß am Spiel.“ Außerdem setze die Mannschaft derzeit vieles von dem um, was man in den vergangenen Wochen im
    Training erarbeitet hat. „Unser Tempospiel ist stabiler geworden und im gruppentaktischen Bereich haben wir Fortschritte gemacht. Das wollen wir auch im nächsten Spiel wieder anbringen.

    Bundesliga zwischen den beiden Spielen im EHF-Cup - ist das ein Problem? „Nein, wir denken und arbeiten derzeit nur von Spiel zu Spiel“, antwortet Leun. Auch das ist ein Erfolgsfaktor. So habe er bewusst noch keine Analyse des Europapokal-Hinspiels gemacht. „Natürlich müssen wir jetzt wieder den Schalter auf Bundesliga umlegen, aber das gelingt uns derzeit gut. Mit Europapokal beschäftigen wir uns wieder ab Donnerstag“, sagt Leun.

    Wohl wissend, dass seine Mannschaft durch die Ausfälle von gleich zwei Rückraumspielerinnen (Jessica Oldenburg und Yara Nijboer) mehr gefordert ist und auf einem schmalen Grat wandert, sieht er in der Mehrfachbelastung keinen Nachteil. „Die Mannschaft ist fit und natürlich passen wir das Training an die hohe Wettkampf-Belastung an.

    Es gelte umso mehr, Spielerinnen wie Paula Prior vom Kooperationspartner HL Buchholz 08-Rosengarten und auch Lisa Borutta aus dem eigenen Juniorenteam weiter in die Mannschaft zu integrieren, um so Entlastung für die anderen zu schaffen. Und natürlich hofft Leun auch wieder auf eine Unterstützung von den Rängen wie am vergangenen Sonnabend im Europapokal: „Die Atmosphäre ging mal wieder unter die Haut und hat die
    Mannschaft beflügelt. Das würde ich mir in diesem wichtigen Spiel am Mittwoch auch wünschen.

  • Buxtehude startet mit attraktivem Handball-Doppelpack in die neue Saison

    Buxtehude. Das lange Warten hat ein Ende, die Handball-Bundesliga Frauen (HBF) startet endlich wieder! Am Sonnabend, 9. September, empfängt der deutsche Pokalsieger und Vorjahresvierte Buxtehuder SV den Aufsteiger HC Rödertal in der Halle Nord in Buxtehude zum ersten Spiel der neuen Saison. „Wir werden absolut auf der Hut sein und diesen Gegner nicht unterschätzen. Ich erwarte einen kampfstarken und motivierten Gegner. Gerade auf Grund unser personellen Situation müssen wir daher besonders konzentriert spielen“, mahnt BSV-Trainer Dirk Leun, der den Liganeuling auf gar keinen Fall unterschätzen will. Anwurf in der Halle Nord ist um 16 Uhr. Trotz 750 verkaufter Dauerkarten gibt es sowohl im Vorverkauf ( www.ticketmaster.de ) als auch an der Tageskasse noch ausreichend Sitzplatzkarten.

    Der HC Rödertal hat eine turbulente Saisonvorbereitung hinter sich. Nach Platz drei in der zweiten Liga wären die Rödertalbienen eigentlich gar nicht aufstiegen. Erst die Finanzprobleme des HC Leipzig brachten den Zweitligisten als Nachrücker für die Bundesliga ins Spiel. Die Umstände des Leipziger Lizenz-Entzugs hatten zur Folge, dass die Rödertalbienen erst Mitte Juli überhaupt wussten, in welcher Liga sie diese antreten werden. Somit blieben nur wenige Wochen, um einen bundesligatauglichen Kader zusammenzustellen. Für die nötige Verstärkung sollen zwölf Neuzugänge sorgen, alleine fünf davon kamen aus Leipzig.

    Dirk Leun weiß, was seine Mannschaft zukommt. „Rödertal hat eine gute Mannschaft und eine Menge Spielerinnen, die Erstliga-Erfahrung mitbringen.“ Besonders die ehemaligen Leipzigerinnen bringen eine Menge Qualität mit. „Tamara Bösch, Michelle Urbicht, Joanna Rode und Nele Kurzke haben mit Leipzig schon Bundesliga-Erfahrungen gesammelt und ihre Qualitäten bewiesen. Auch Izabella Nagy ist eine technisch sehr versierte Spielmacherin“, so der BSV-Coach.

    Während der Bundesliga-Auftakt für den HC Rödertal das erste Pflichtspiel der Saison ist, traten die Buxtehuderinnen bereits beim HBF-Supercup gegen die SG BBM Bietigheim an. Bei der 22:30-Niederlage gegen den deutschen Meister habe man „deutlich die aktuellen Grenzen gesehen. Das Spiel haben wir analysiert und jetzt geht der Blick nach vorn - auf das erste Bundesliga-Spiel“, so der BSV-Coach.

    Gegen den Liganeuling plagen den BSV derweil weiterhin personelle Probleme. Wie schon in Großteilen der Vorbereitung muss die Mannschaft auf die beiden Spielmacher Lynn Knippenborg und Lisa Prior sowie die Linksaußen Michelle Goos verzichten. Die Lösung aus der Supercup-Partie wird auch gegen Rödertal wieder zum Tragen kommen: Emily Bölk wird als Spielmacherin fungieren und Alexia Hauf aus dem Juniorenteam wird Lone Fischer auf Linksaußen unterstützen.

    Unabhängig von der personellen Situation geht der Pokalsieger am Sonnabend als Favorit in die Partie, das weiß auch BSV-Trainer Dirk Leun. „Die Favoritenrolle liegt sicherlich bei uns, diese Rolle müssen wir annehmen. Rödertal hat gegen uns nichts zu verlieren und wird befreit aufspielen“, mahnt Leun und gibt zugleich die Marschroute aus: „Wir werden den nötigen Respekt haben, aber die zwei Punkte müssen in eigener Halle an uns gehen!

    Europapokal-Tickets für Dauerkarten-Inhaber

    Am Sonnabend, 14. Oktober (Beginn um 16 Uhr) steigt der Buxtehuder SV mit einem Heimspiel in den europäischen EHF-Cup ein. Das Europapokal-Ticket ist in der Saisonkarte inklusive, Dauerkarten-Inhaber können ihr EC-Ticket am Sonnabend in der Halle Nord abholen. Der freie Verkauf für den Europapokal beginnt am kommenden Montag. Gegner ist entweder der ungarische Vertreter Váci NKSE oder Holon Handball Club aus Israel. Das Rückspiel findet am 21./22. Oktober auswärts statt.

    Einen Tag nach dem ersten Bundesliga-Spiel startet auch die 2. Frauen-Mannschaft des BSV in die neue Saison. Auf das Juniorenteam von Trainerin Heike Axmann wartet am Sonntag bereits der erste Knaller der Saison: Um 15 Uhr kommt es in der Halle Nord zum mit Spannung erwarteten Lokal-Derby gegen den Aufsteiger VfL Stade! In der Mannschaft von Trainerin Trula Diminidis stehen zahlreiche ehemalige BSV-Spielerinnen. Diese Konstellation macht die Partie umso interessanter.

    Der VfL hat schon mal drei Spielzeiten in der 3. Liga verbracht, zwei Jahre lang begegneten sich da beide Vereine in der Staffel Nord: 2010/11 belegte Buxtehude den 3. Platz (36:16 Punkte), während Stade die Saison auf 8. Platz (26:26 Punkte) beendete. Beide Clubs konnten ihre Heimspiele gegeneinander gewinnen - BSV 30:22, Stade 26:21. In der Saison darauf triumphierte Stade zwar in Buxtehude (21:28), verlor aber daheim gegen Buxte (27:28) und stieg am Ende auf Platz 13 (12:40 Punkte) ab, während sich der BSV auf dem 7. Platz (29:23 Punkte) behauptete.

  • Buxtehuder Handballerinnen erwartet nach gelungenem Saisonstart erste Bewährungsprobe gegen Borussia Dortmund

    Buxtehude. Den Bundesliga-Handballerinnen des Buxtehuder SV ist ein Saisonstart nach Maß gelungen! Dem Auftaktsieg gegen den Aufsteiger HC Rödertal (29:22) in eigener Halle ließ die Mannschaft von Trainer Dirk Leun einen souveränen 33:22-Auswärtssieg bei der HSG Bad Wildungen folgen. „Mit einem Sieg in dieser Höhe hätte ich nicht gerechnet“, lobte der Coach seine Mannschaft nach dem Erfolg bei den Vipers.

    Im zweiten Heimspiel am kommenden Samstag, 23. September (Beginn 16 Uhr) will der Pokalsieger seine Siegesserie ausbauen. Der Gegner Borussia Dortmund Handball ist jedoch ein anderes Kaliber als die bisherigen Gegner. „Dortmund hat sich zu dieser Saison noch einmal gezielt verstärkt. Wir werden eine Top-Leistung abrufen müssen, um gegen diesen BVB zu bestehen. In der Favoritenrolle sind wir jedenfalls nicht“, so Dirk Leun. Nicht weniger als sieben Spielerinnen der Schwarz-Gelben stehen im erweiterten Kader der deutschen Frauen-Nationalmannschaft, angeführt von National-Torhüterin und Kapitänin Clara Woltering.

    Gegen den BVB-Handball erwartet der Buxtehuder SV den ersten echten Härtetest und die BSV- Fans das erste Top-Spiel der Saison. Anwurf ist um 16 Uhr in der Halle Nord. Außer vielen Lichtblicken wie dem Comeback von Spielmacherin Lynn Knippenborg und dem überzeugenden Auftritt von Lisa Prior auf der Mittelposition sowie dem Torhunger der beiden BSV- Nationalspielerinnen Emily Bölk und Lone Fischer (zusammen 17 Tore) bereitet den BSV- Verantwortlichen vor dem schweren Heimspiel gegen Borussia Dortmund der Ausfall von Rückraumspielerin Jessica Oldenburg Sorgen. Die 26-Jährige hatte sich einen Anriss des Innenbands im rechten Knie zugezogen und fällt für 8-12 Wochen aus.

    Ihr Ausfall wiegt schwer, Jessi ist nicht eins zu eins zu ersetzen. Dennoch werden wir auch hierfür taktisch und personell Alternativen finden“, so Leun. Der Buxtehuder SV will im Heimspiel gegen Dortmund an die starke zweite Halbzeit der Partie in Bad Wildungen anknüpfen. Dirk Leun: „Wir haben eine taktisch gute Abwehrleistung gezeigt, uns gut bewegt und aggressiv verteidigt. Mit 22 Gegentoren in Bad Wildungen können wir zufrieden sein. Auch im Angriff haben wir hinten raus viele gute Lösungen gefunden. Das hat meinen Spielerinnen Selbstvertrauen gegeben.“ Mit der Unterstützung der heimischen Fans, die BSV- Verantwortlichen hoffen bei diesem Top-Spiel auf eine volle Halle Nord, will man den Gästen aus dem Westen Paroli bieten.

    Im Gegensatz zum BSV hat Borussia Dortmund erst eine Partie bestritten. Beim TV Nellingen gewann die Mannschaft von Trainerin Ildiko Barna knapp mit 28:27, das Heimspiel gegen den HC Rödertal musste der BVB wegen eines Wasserschadens in der Sporthalle Wellinghofen kurzfristig verlegen. Nach Platz 6 in der vergangenen Saison hat der BVB noch einmal in Spielerinnen investiert, um die Europapokalplätze anzugreifen. Für den Rückraum wurden Carolin Müller vom VfL Oldenburg und die spanische Linkshänderin Irene Espinola Perez verpflichtet.

    Außerdem ist Nationalspielerin Nadja Masson (geborene Nadgornaja) nach Baby-Pause wieder dabei und avancierte im ersten Spiel gleich zur besten Torschützin (7 Treffer). „Dortmund ist in diesem Jahr auf allen Positionen doppelt gut besetzt. Zusätzlich zum Abwehrbollwerk, das sie in der vergangenen Saison gestellt haben, sind sie jetzt auch vorne top aufgestellt“, analysiert Leun. In der Vorsaison war die Offensive noch das Sorgenkind, mit dem neuen Personal haben die BVB-Verantwortlichen reagiert.

    Tickets für die Partie gibt es online unter www.ticketmaster.de sowie im BSV-Shop in der Viverstraße und an der Tageskasse in der Halle Nord (ab 14 Uhr).

  • Buxtehuder Handballfrauen vor Testspielen gegen Blomberg, Randers und Oldenburg

    Buxtehude. Die Saisonvorbereitung der Handballfrauen des Buxtehuder SV geht in die nächste Phase. „Wir wollten den Schwung vom Pokalsieg mit in die Vorbereitung nehmen, das ist uns denke ich sehr gut gelungen. Jetzt wollen wir an der optimalen Form zum Saisonbeginn weiterarbeiten“, gibt Trainer Dirk einen Stimmungscheck Mitte der Vorbereitung. Nach der in allen Belangen erfolgreichen Japanreise und dem Turnier in Wittlich steht der Pokalsieger vor drei weiteren Testspielen am kommenden Wochenende. Den Auftakt bildet das Testspiel am Freitag gegen die HSG Blomberg-Lippe, das allerdings nicht vor Publikum stattfinden wird.

    Anders die Partie gegen den dänsichen Vertreter Randers HK am Samstag. Das Spiel fungiert als „Saison-Eröffnung“ der Buxtehuder und ist für BSV-Fans die einzige Möglichkeit, ihr Team vor dem Bundesliga-Start gegen Rödertal in der Halle Nord zu sehen. „Wir freuen uns natürlich in der Halle Nord zu spielen und uns den Fans zu präsentieren. Gerade für die jungen und neuen Spielerinnen wird das sicherlich etwas Besonderes“, spielt Dirk Leun auf die Youngsters Lisa Borutta und Natalie Axmann sowie die Neuzugänge Christina Haurum und Katharina Meier an. Anwurf der Partie ist um 16 Uhr.

    Am Sonntag treten dann gleich drei BSV-Teams in Eyendorf beim Tag des Handballs an: Das Juniorenteam trifft auf BSV- Kooperationspartner Rosengarten/Buchholz und die A-Jugend sowie die Bundesliga-Mannschaft treffen je auf den VfL Oldenburg. Ob „2. gegen 3. Liga“, „Revanche für das A-Jugend Final4“ oder das Verfolgerduell im Kampf um Platz vier der vergangenen Bundesliga-Saison – alle Partien dort haben ihren eigenen Reiz.

    Für Trainer Dirk Leun stehen in den Testspielen gegen die leistungsstarken Gegner keine Ergebnisse, sondern Fortschritte im Vordergrund. „Mit dem körperlichen Stand bin ich sehr zufrieden, die Mannschaft zeigt auch schon viel Spielfreude. Es gibt aber noch viel zu tun“, drückt Leun seine Zufriedenheit mit den bisherigen Fortschritten in der Saisonvorbereitung aus. Doch personell tat sich für den BSV-Trainer seit letztem Wochenende eine Baustelle auf. Lisa Prior brach sich in Wittlich den rechten Mittelfinger und wird bis zu sechs Wochen ausfallen. Da auch Lynn Knippenborg nach Anriss der Patellasehne erst im September wieder fit ist, steht der BSV ohne Spielmacherin da.

    Durch den Ausfall von Lisi werden wir uns umstellen müssen, das wird eine Herausforderung“, so Leun, „aber ich bin optimistisch, dass wir eine gute Lösung finden werden“. Somit bekommen die Spiele am Wochenende sowie das anschließende Trainingslager in Ringköbing, zu dem die Mannschaft am Dienstag aufbricht, zusätzliche Bedeutung. Anschließend tritt der BSV noch beim Wunderhorn-Turnier an, ehe am 3. September beim HBF-Supercup in Wilhelmsburg gegen Bietigheim der erste Titel der Saison vergeben wird.

    Tickets für die Partie gegen Randers HK in der Halle Nord sowie den Tag des Handballs in Eyendorf gibt es jeweils an der Tageskasse vor Ort.

  • Buxtehuder SV mit schwerem Auswärtsspiel in Bad Wildungen

    Buxtehude. Gelingt den Handball-Frauen des Buxtehuder SV nach dem 29:22 Heimspiel-Erfolg gegen den HC Rödertal auch im ersten Auswärtsspiel der Saison ein Sieg? Am Sonnabend, 16. September, ist der deutsche Pokalsieger Buxtehuder SV bei den HSG Bad Wildungen Vipers zu Gast. „Bad Wildungen hat sich im Vergleich zur Vorsaison weiterentwickelt, ist jetzt breiter aufgestellt und auf jeden Fall ein starker Gegner. Wir werden mit dem notwendigen Respekt nach Bad Wildungen fahren“, warnt BSV-Trainer Dirk Leun. Anwurf in der Sporthalle Enseschule ist um 19 Uhr, das Spiel wird live auf www.sportdeutschland.tv/hbf übertragen.

    Aus den Partien des ersten Spieltags lässt sich schon eine Parallele zwischen den Vipers und dem BSV ziehen: Die Hessinnen starteten wie die Buxtehuderinnen mit einem Sieg über einen Aufsteiger in die neue Bundesliga-Saison. Wie in der Halle Nord war der 26:29-Erfolg in Bensheim trotz des knappen Ergebnisses zu keiner Zeit in Gefahr. Bad Wildungens beste Werferin war mit sieben Treffern Kreisläuferin Tamara Haggerty - in der abgelaufenen Saison standen allerdings für gewöhnlich andere Torschützinnen im Fokus.

    Laura Vasilescu und Anouk Nieunwenweg bildeten ein überragendes Duo im Rückraum der Hessinnen, warfen gemeinsam mehr als 340 Tore. „Mit Sabine Heusdens und Romy Bachmann hat Bad Wildungen noch einmal stark an Qualität gewonnen. Außerdem hat das Team zwei starke Torhüterinnen, vor allem die Schweizer Nationaltorhüterin Manuela Brütsch“, erläutert Dirk Leun die Kaderbreite der Vipers.

    Um zu erkennen, dass die Buxtehuderinnen in Bad Wildungen vor einer schwierigen Aufgabe stehen, genügt ein Blick in die vergangene Saison. Dort kam die Mannschaft um Kapitänin Antje Peveling nicht über ein 30:30-Remis hinaus.

    Während sich ein Einsatz von Lynn Knippenborg erst kurzfristig entscheidet, kann Dirk Leun beim schweren Auswärtsspiel wieder auf Spielmacherin Lisa Prior bauen. Prior konnte gegen Rödertal nach Fingerbruch schon wieder erste Minuten sammeln und soll in der Offensive für zusätzliche Gefahr sorgen. „Gegen Rödertal haben wir einen klareren Sieg verpasst, da war mehr drin. Bad Wildungen ist ein anderer, deutlich stärkerer Gegner. Wir werden eine gute Tagesleistung brauchen, um Punkte mitzunehmen“, sagt Leun.

    Auch in Bad Wildungen kann sich der Buxtehuder SV der Unterstützung seiner Fans sicher sein. Der Fanclub „Has´ und Igel“ macht sich am Sonnabend auch auf den Weg nach Bad Wildungen – rund 35 Buxtehuder Fans fahren nach Hessen, um das Team vor Ort zu unterstützen.

    Auch in der neuen Saison 2017/18 werden alle Partien der Handball-Bundesliga Frauen (HBF) im Internet-Livestream übertragen. Auf dem HBF-Kanal unter www.sportdeutschland.tv/hbf können Fans die Live-Spiele sowie Zusammenfassungen und Best-of-Berichte sehen.

  • Buxtehuder SV mit zwölf Spielerinnen beim Länderpokal vertreten

    Buxtehude. Vom 11. bis 14. Januar findet in Württemberg der Länderpokal der weiblichen Handball-Jugend für die Jahrgänge 2001 und jünger statt. BSV-Trainerin Natascha Kotenko betreut die Hamburger Auswahl, die zum Großteil von Buxtehuer Spielerinnen gestellt wird, bei der „deutschen Meisterschaft der Verbände“. Gleich zehn Spielerinnen des BSV wurden für die Auswahlmannschaft nominiert, der Rest des Teams wird durch Spielerinnen des AMTV Hamburg sowie der SG Alstertal-Langenhorn komplettiert. Jüngste Spielerin im Kader ist Hannah Zerlaut. Die BSV-Torhüterin ist die einzige Spielerin des Jahrgangs 2003.

    Außerdem sind Jule Hultsch und Junioren-Nationalspielerin Nele Nickel für die Auswahl Niedersachsens nominiert worden. Als BSV-Spielerinnen hätten sie ebenfalls für Hamburg antreten können, entschieden sich aber, für Niedersachsen an den Start zu gehen. Anders das Duo Madita Probst und Lena Heinemann, die mit dem Wechsel zum BSV auch den Verband wechselten.

    Im Jahr 2014 gewann die Hansestadt bei der Endrunde in Buxtehude mit dem Jahrgang 1998 den DHB-Länderpokal. Damals noch mit den Buxtehuderinnen Emily Bölk und Julia Herbst sowie Lea Rühter, Tarja Pauschert und Svea Geist, die anschließend zum BSV wechselten. Im vergangenen Jahr erreichte die Hamburger Auswahl lediglich den 14. Platz.

    Die Erwartungen sind auch in diesem Jahr nicht übermäßig hoch. „Wir sehen das ganz entspannt. Ein einstelliger Tabellenplatz wäre für einen kleinen Verband wie Hamburg im Vergleich zu den großen Verbänden eine gute Platzierung. In der Spitze können wir sicherlich mit jedem Gegner mithalten, aber es wird schwer, das alles an einem Wochenende so abzurufen“, so Landestrainer Adrian Wagner. Auch Buxtehuder Jugend-Teams starten sportlich ins neue Jahr

    Nachdem am vergangenen Samstag das Handball-Bundesliga-Team des Buxtehuder SV mit einem fulminanten 44:32 gegen den TV Nellingen das neue Jahr in der Halle Nord eingeläutet hat, starten am kommenden Samstag die ersten Jugendmannschaften ebenfalls ins Jahr 2018. Besonders die weiblichen Jugendteams waren erneut sehr erfolgreich, gleich fünf BSV-Nachwuchsteams standen zum Ende des Jahres auf dem ersten Platz. Von der D- bis hin zur A-Jugend stehen Buxtehuder Jugendteams zur Halbserie als Tabellenführer da.

    In der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein stehen sowohl die A- als auch die B-Jugend, trainiert von Natascha Kotenko, auf dem ersten Tabellenplatz. Auch die zweite weibliche B-Jugend, in der bereits talentierte C-Jugendliche zum Einsatz kommen, geht in der Hamburg-Liga auf Platz 1 ins neue Jahr.

    Apropos C-Jugend: In der Hamburg Liga führt die erste weibliche C-Jugend die Liga souverän an. Die Mannschaft von Trainer und Jugendkoordinator Lars Damman schlug bereits den einzigen ernsthaften Konkurrenten, den AMTV, auswärts mit 27:18. Am Sonntag, 14. Januar, kommt es nun in der Halle Nord zu einem denkwürdigen Spiel: Buxtehuder SV 1 gegen Buxtehuder SV 2. Die zweite Garde der C-Jugend durfte nach der Hinrunde in der Landesliga quasi „aufsteigen“, war zuvor mit Tabellenführer Elmshorn punktgleich an der Tabellenspitze der Landesliga. Noch souveräner führt die D-Jugend die Hamburger Meisterschaft an. Die ebenfalls von Dammann trainierte Mannschaft beendete das Jahr mit 10:0 Punkten und 147:31 Toren.

    Ähnlich dominant tritt das männliche Pendant in der Landesliga auf. Die Mannschaft von Katrin Kock steht mit 210:98 Toren und 12:0 Punkten auf Platz 1. Und auch die erste und zweite Auswahl der männlichen C-Jugend belegen immerhin die Plätze zwei und drei in ihren jeweiligen Ligen. Außerdem hat die weibliche A-Jugend in der Jugend-Bundesliga ungefährdet die Zwischenrunde erreicht. Die Mannschaft von Heike Axmann qualifizierte sich ebenfalls als Tabellenführer für die nächste Runde. Im Übrigen beendete das Juniorenteam, ebenfalls von Axmann trainiert, 2017 sensationell auf dem ersten Platz in der dritten Liga Nord. Viele Spielerinnen spielten im vergangenen Jahr noch in der A-Jugend.

    BSV-Abteilungsleiter Peter Prior: „Wir freuen uns, dass die intensive Nachwuchsarbeit mit den beiden Hauptamtlichen Trainern Natascha Kotenko und Lars Dammann Früchte trägt.“ Dies zeigt sich nicht nur an den Erfolgen der BSV-Jugend-Teams, denn auch in der Breite ist der Nachwuchs gut aufgestellt. Erstmals seit Jahren gibt es auch wieder drei Mannschaften in der D-Jugend. Für Lars Dammann ist auch das von größter Bedeutung. „Wir dürfen nicht nur den Leistungssport im Auge behalten, sondern müssen auch sehen, dass wir uns in der Jugend sehr breit aufstellen“, so der Jugendkoordinator.

  • Buxtehuder SV plant öffentliche Übertragung der deutschen WM-Spiele auf Großbild

    Buxtehude. Rund zwei Wochen vor Beginn der Handball-WM der Frauen ist ein Durchbruch bei der TV-Übertragung erzielt. So werden alle Spiele der deutschen Mannschaft im frei empfangbaren Fernsehen bei SPORT1 übertragen. Außerdem sind alle WM-Spiele im Internet-Livestream bei Sportdeutschland.tv zu sehen. Der Buxtehuder SV plant in Zusammenarbeit mit dem Kulturforum und im Kulturforum Buxtehude die öffentliche Übertragung der deutschen WM-Spiele auf Großbild. Nähere Infos hierzu folgen Anfang nächster Woche.

    16 Tage vor dem Beginn der Handball-Weltmeisterschaft 2017 der Frauen wurde eine Einigung mit der beIN MEDIA GROUP über die Fernsehberichterstattung erzielt. Die beIN MEDIA GROUP hat sich in Zusammenarbeit mit Lagardère Sports dazu entschlossen, die Ausstrahlung des Turniers einem möglichst großen Publikum der deutschen Handballfans zu ermöglichen.

    SPORT1 wird die Partien der deutschen Nationalmannschaft, beginnend mit dem Auftaktspiel am 1. Dezember gegen Kamerun in der Arena Leipzig, live im Free-TV übertragen. Weiterhin wird SPORT1 alle Spiele ab dem Viertelfinale ebenfalls live im Free-TV übertragen. Das Turnier endet mit dem Finalwochenende am 15. und 17. Dezember in der Hamburger Barclaycard Arena. Ein Halbfinale mit deutscher Beteiligung wäre zusätzlich in der ARD, ein Finale mit Deutschland im ZDF geplant.

    Zum TV-Paket für den deutschen Markt zählen umfangreiche Internetangebote mit allen Spielen live bei Sportdeutschland.TV sowie Rechte für nachrichtliche Berichterstattung bei ARD und ZDF und den anderen, frei empfangbaren Sendern. „Der Deutsche Handball-Bund begrüßt die Flexibilität und Kreativität der beIN MEDIA GROUP und Lagardère Sports bei der Entwicklung einer Lösung, die deutschen Handballspiele im frei empfangbaren Fernsehen einem möglichst großen Publikum zugänglich zu machen. Der Deutsche Handball-Bund ist weder ein TV-Sender noch ein
    Rechteinhaber, aber wir haben in den vergangenen Monaten alles in unseren Möglichkeiten Stehende unternommen. Deshalb freue ich mich sehr und bin erleichtert, dass es nun eine solch umfangreiche Lösung gibt“, sagt Andreas Michelmann, Präsident des Deutschen Handball-Bunds. „Mit dem Finalwochenende in Hamburg, unserem großen sportlichen Ziel, haben wir das Potenzial, ein Millionenpublikum zu erreichen. Das ist auch für unsere Nationalmannschaft ein zusätzlicher Ansporn.“

    Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handball-Bunds, erklärt: „Rechteinhaber beIN MEDIA GROUP lässt nach intensiven Gesprächen für den deutschen Fernsehmarkt die Overspill-Problematik außer Acht und kommt den involvierten Parteien entgegen. Das ist auf dem Weg zur nun erreichten umfangreichen Lösung ein entscheidendes und sehr konstruktives Zugeständnis gewesen.“

    Für den Erfolg der Handball-WM 2017 der Frauen ist die nun mit der beIN MEDIA GROUP gesicherte TV-Übertragung ein entscheidender Faktor“, betont Schober. „Mit diesem Turnier investieren wir vor allem in den Mädchen- und Frauenhandball und eine damit verbundene Mitgliedergewinnung. Dieses Ziel können wir mit nun größerer Öffentlichkeit erreichen. Von der so allgemein höheren Aufmerksamkeit werden alle
    WM-Standorte profitieren."

    Vorher schon ist die weibliche U18-Nationalmannschaft Deutschlands mit der BSV-Spielerin Aimée von Pereira im Einsatz. Die U17-Europameisterinnen absolvieren in der kommenden Woche in Berlin zwei Länderspiele gegen Frankreich (23. November ab 11.45 Uhr sowie 25. November ab 17 Uhr). Diese werden ebenfalls im Internet-Livestream bei Sportdeutschland.tv gezeigt.

  • Ein Hauch von Handball-WM in Buxtehude: Brasilien absolviert letzten WM-Test in der Halle Nord

    Buxtehude. Zwei Tage vor dem Start der Handball-Weltmeisterschaft der Frauen in Deutschland kommt der Weltmeister von 2013 nach Buxtehude! Am Mittwoch, 29. November, absolviert die Nationalmannschaft Brasiliens ihren letzten WM- Test in der Halle Nord. Gegner wird ein Mixed-Team des Buxtehuder SV und der HL Buchholz 08-Rosengarten sein, Anwurf ist um 19.30 Uhr.

    Die Handball-Fans in Buxtehude und Umgebung können sich auf einen absoluten Leckerbissen freuen: Die Brasilianerinnen gehören seit vielen Jahren zur Weltspitzte und waren im Gegensatz zu Deutschland beispielsweise bei den letzten vier Olympischen Spielen immer dabei.

    Sportlich wird der Weltmeister von 2013 sicherlich in Buxtehude einiges zeigen und in Bestbesetzung beginnen. Schließlich ist es ihr definitiv letzter Test vor dem WM-Start. Nur drei Tage später – am 2. Dezember – absolviert Brasilien in der EWE-Arena in Oldenburg das Auftaktspiel gegen Japan.

    Zwei Spielerinnen aus dem WM-Kader gastierten erst vor vier Wochen in der Halle Nord – mit ihrem ungarischen Club Vaci NKSE beim EHF-Cup-Spiel gegen den BSV: Torhüterin Barbara Arenhart und Rückraumspielerin Karolina de Souza. Weil im eigenen Land eine starke Liga fehlt, stehen alle Nationalspielerinnen ausnahmslos bei europäischen Top-Clubs unter Vertrag.

    Für BSV-Trainer Dirk Leun ist das Spiel eine willkommene Abwechslung in der WM-Pause, und die Fans müssen nicht bis zum nächsten Bundesliga-Heimspiel am 28. Dezember gegen den Thüringer HC warten, um hochklassigen Handball in Buxtehude zu erleben. Mehr noch: Mit dem Gastspiel der Südamerikanerinnen weht ein Hauch von WM in der Halle Nord.

    Als die Anfrage der Brasilianer kam, hat der Buxtehuder SV natürlich sofort zugesagt. Weil allerdings sechs BSV-Spielerinnen in die WM-Kader von
    Deutschland und der Niederlande berufen sind, ist der Verein allein kaum in der Lage, eine Mannschaft zu stellen. Deshalb ergänzt sich der BSV für diese Partie mit Spielerinnen des Zweitligisten Buchholz-Rosengarten. Die verantwortlichen Manager Peter Prior und Sven Dubau freuen sich über „ein weiteres Beispiel für eine gelebte Kooperation“.

    Sitzplatz-Karten kosten 9 Euro auf der toom-Tribüne und 12 Euro auf der Tobaben-Tribüne, Stehplatz 7 Euro, Kinder 3 Euro. Für Dauerkarten-Inhaber gibt es keine Reservierung. Karten gibt es ab sofort im BSV-Shop sowie online unter www.ticketmaster.de

  • Ein Hauch von WM: „Buxteluchse“ mit internationalem Topspiel gegen Brasilien

    Buxtehude. Wenige Tage vor dem Start der Handball-Weltmeisterschaft weht ein Hauch von WM durch die Halle Nord in Buxtehude. Die brasilianische Nationalmannschaft ist am Mittwoch, 29. November, ab 19.30 Uhr in Buxtehude zu einem letzten Härtetest zu Gast und trifft auf eine Mixed-Mannschaft des Buxtehuder SV und den Handball-Luchsen Rosengarten/Buchholz. „Das ist natürlich eine einmalige Chance, gegen eine solche Weltklasse-Nationalmannschaft spielen zu können. Es wird interessant, die Grenzen auszutesten. Außerdem ist das eine andere kreative Möglichkeit, die Kooperation zwischen unseren Vereinen zu leben“, sagt BSV-Coach Dirk Leun vor dem Spiel der „Buxteluchse“.

    Leun spricht zu Recht von einer Weltklasse-Mannschaft. 2013 hat Brasilien bei der Weltmeisterschaft in Serbien den Titel geholt und erst im Juni hat das Team zum zehnten Mal die Panamerika-Meisterschaftfür sich entschieden. Die Brasilianerinnen haben schon beinahe ein Abo auf den Titel. Seit 1997 (!) konnte nur Dauerrivale Argentinien im Jahr 2009 die Siegesserie der brasilianischen Auswahl durchbrechen.

    Trotz alledem hatte das Team in den vergangenen Jahren auch mit sportlichen Rückschlägen zu kämpfen. Als amtierender Weltmeister mussten sich die Südamerikanerinnen 2015 in Dänemark mit einem enttäuschenden zehnten Platz begnügen. Bei Olympia 2016 im eigenen Land sollte unbedingt eine Medaille her – die Niederlande warfen den Favoriten allerdings schon im Viertelfinale aus dem Turnier. Die Folge: ein Umbruch mit Trainerwechsel und einigen Rücktritten. Trotzdem ist das Team weiterhin mit unzähligen Spitzenspielerinnen gespickt. Die meisten Stars stehen bei großen europäischen Teams unter Vertrag, unter anderem Eduarda Amorim in Györ (Ungarn), Ana Paula Rodrigues in Bukarest (Rumänien) und Mayssa Pessoa in Rostov (Russland).

    Das Spiel gegen die „Buxteluchse“ ist für Brasilien der letzte Härtetest vor der WM – und dort stehen die Südamerikanerinnen vor einer hammerharten Aufgabe. In der Gruppe C, die ihre Spiele in Oldenburg austrägt, treffen die Südamerikanerinnen auf Rekord-Olympia-Sieger Dänemark, den aktuellen Olympia-Sieger Russland sowie Ex-Europameister Montenegro. Weitere Gegner in Gruppe C sind Japan und Tunesien.

    Die Gruppe der Brasilianerinnen ist für die DHB-Auswahl, mit den Buxtehuderinnen Emily Bölk, Lone Fischer und Friederike Gubernatis besonders interessant, denn in Gruppe C wird der mögliche Achtelfinalgegner der Ladies ausgespielt. Somit könnten Bölk und Co. es bereits im Achtelfinale mit der brasilianischen Auswahl zu tun bekommen. Auch die Niederländerinnen mit Lynn Knippenborg (letzter Gruppengegner der „Ladies“) werden die Gruppe mit Spannung verfolgen.

    Während die brasilianische Auswahl den erwarteten Spitzenkader in die Halle Nord bringt, muss der BSV logischerweise auf sein WM-Quartett verzichten. Dafür sollen fünf Luchse die BSV-Mannschaft verstärken. Paula Prior, Sarah Lamp und Laura Schultze trugen alle bereits das BSV-Trikot in der Bundesliga. Kim Land und Johanna Heldmann komplettieren den Kader der „Buxteluchse“. Ursprünglich sollte mit Melissa Luschnat eine weitere ehemalige BSV-Spielerin zum Einsatz kommen, allerdings verletzte sich die Linksaußen im Spiel gegen Zwickau. Dafür rückt Alexia Hauf aus dem Juniorenteam in den Kader, die bereits zu Saisonbeginn auf der Bank Platz nahm. Außerdem soll Jessica Oldenburg nach ihrem Bänderriss wieder erste Spielpraxis sammeln.

    Wenige Tage vor Start der Weltmeisterschaft sieht Dirk Leun das Spiel sportlich vor allem für die Gäste von Wert. „So kurz vor der WM können noch ein paar Dinge ausprobiert werden. Das Spiel soll natürlich vor allem für Brasilien Spielpraxis bringen. Das Kräfteverhältnis ist in diesem Spiel klar verteilt, gemeinsam mit Rosengarten wollen den Brasilianerinnen den möglichst viel Qualität entgegen bringen“, so Dirk Leun.

    Anwurf in der Halle Nord ist um 19.30 Uhr – es gibt noch ausreichend Tickets an der Abendkasse. Sitzplatz-Karten kosten 9 Euro auf der toom-Tribüne und 12 Euro auf der Tobaben-Tribüne, Stehplatz 7 Euro, Kinder 3 Euro.

  • Frauen-Handball-Bundesliga: Buxtehuder SV unterliegt Thüringer HC im Spitzenspiel mit 21:25

    Buxtehude. Die Handball-Frauen des Buxtehuder SV mussten sich in der ausverkauften Halle Nord vor 1.300 Zuschauern dem Thüringer HC mit 21:25 geschlagen geben. Durch den Sieg in einem nicht immer schönen, aber hart umkämpften Handballspiel bleibt der THC ohne Verlustpunkte an der Tabellenspitze der
    Handball-Bundesliga Frauen. Beste Werferin der Partie war Iveta Luzumovamit zwölf Treffern, für die Gastgeberinnen war Michelle Goos mit fünf Treffern am erfolgreichsten.

    Bereits der erste Angriff des THC war von Erfolg gekrönt. Es gab Siebenmeter für die Gäste, Luzumova verwandelt sicher. Die Antwort kam durch einen Treffer der niederländischen WM-Bronze-Gewinnerin Lynn Knippenborg. Und auch Friederike Gubernatis kämpfte den Ball zur 2:1-Führung ins Netz (4. Minute). Nationaltorhüterin Dinah Eckerle parierte dann aber zwei Siebenmeter von Gubernatis und Michelle Goos. Zwar hielt auch Antje Peveling ebenfalls einen, doch Luzumova per Nachwurf und
    Saskia Lang sorgten für die erste zwei Tore Führung der Gäste nach knapp acht Minuten.

    Die Gastgeberinnen bissen sich mit laufender Spielzeit zunehmend an der Abwehr des THC die Zähne aus. Die Gäste arbeiteten defensiv sehr hart. Dadurch waren die Buxtehuderinnen zu vielen harmlosen Würfen gezwungen. Die Aggressivität in der Abwehr kostete den THC dann aber die Führung. Zwei Zeitstrafen sorgten für eine doppelte Überzahl des BSV, welche die Gastgeberinnen zu nutzen wussten. Nach über sechs torlosen Minuten folgte der erste Treffer von Goos und wenig später der Ausgleich (5:5; 12. Minute).

    Die nächsten Treffer gehörten allerdings wieder dem THC. Nach erneutem zwei Tore Rückstand zog Dirk Leun die grüne Karte. Der Treffer von Jakubisova nach gut 16 Minuten sorgte für die erste vier Tore Führung der Partie (9:5). Die Buxtehuderinnen warfen einfach zu viele Angriffe weg und ließen zu viele klare Torchancen liegen.
    Lisa Prior überwand zwar endlich Eckerle vom Punkt, aber die Thüringerinnen machte auch in der Folge vieles besser. Das 11:6 war beinahe die logische Folge. Mit dem 6:12 (21. Minute) lag der BSV erstmals mit sechs Toren zurück, erneut musste Leun die grüne Karte ziehen. Maike Schirmer und Lone Fischer brachten den BSV wieder heran (8:12; 22. Minute) – die Außen hielten die Gastgeberinnen am Leben. Von den ersten acht Treffern gingen fünf auf das Konto von BSV- Außen.
    Beide Teams verwarfen in der Schlussphase der ersten Halbzeit unheimlich viel. Die Gastgeberinnen kamen immer nur phasenweise ins Spiel, kämpften sich heran, nur damit der THC wenig später wieder davonzog. Kerstin Wohlboldt setzte den Schlusspunkt in der ersten Halbzeit mit 10:15 ging es in die Kabine. Ein Freiwurf Luzumovas mit abgelaufener Uhr touchierte noch auf die Latte.

    Zu Beginn von Halbzeit zwei sahen die Fans in der Halle Nord dasselbe Bild wie zuvor. Harte Abwehrarbeit des THC, aber vor allem auch Fehler auf beiden Seiten. So dauerte es bis zur 35. Minute, bis der erste Treffer fiel. Emily Bölk schweißte den Ball aus dem Rückraum ins Tor – endlich mal hallte es gefühlt durch die Halle Nord. Mit dem Treffer kam das Spiel und auch der BSV ins Rollen.

    Nach einem weiteren verwandelten Siebenmeter von Luzumova verkürzten Gubernatis und Goos nach 37 Minuten wieder auf drei Treffer, nur noch 13:16. Der BSV blieb jetzt dran und verwandelte seine Würfe konsequent, doch der THC tat dasselbe. Jessica Oldenburgs Treffer zu 16:18 brachte den BSV nach 42 Minuten endgültig zurück ins Spiel. Timeout THC.

    In der 46. Minute hielt Peveling dann ihren zweiten Siebenmeter von Luzumova und die "Hölle Nord" bebte. Die Zuschauer hatten das Gefühl, dass dieses Spiel noch nicht gelaufen war. Doch in genau diese Euphorie verwandelte Luzumova mit ihren 10. Treffer zum 17:21, ihren sechsten Siebenmetern und Jana Krause im Tor des THC konnte den folgenden Angriff parieren. Der THC verspielte zwar seinen nächsten Angriff, aber der BSV wollte das Spiel zu schnell machen und der Ball ging ins Aus. Ungenauigkeiten wie diese nahmen den Gastgeberinnen in der Schlussphase die Chance, das Spiel nochmal zu drehen. Luzumovas siebter verwandelter Siebenmeter (von neun (!)) zum 17:23 (52. Minute) war die Vorentscheidung.

    Krause konnte sich in der Schlussphase noch mehrfach auszeichnen, auch wenn Oldenburg und Goos zwar nochmal auf 19:24 verkürzten (57. Minute). Doch das Spiel war gelaufen. Die beste Torschützin sorgte auch auch für den letzten Treffer der Partie, Luzumova erzielte kurz vor Schluss den 21:25-Endstand.

    Auf den Buxtehuder SV wartet bereits das nächste Topspiel. Am kommenden Donnerstag trifft die Mannschaft von Trainer Dirk Leun auf die SG BBM Bietigheim. Anwurf in Bietigheim ist um 19 Uhr. Der Thüringer HC empfängt ebenfalls am Donnerstag den HC Rödertal.

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