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Buxtehuder SV

Buxtehuder SV

  • Buxtehude. Am ersten und am dritten Adventssonntag wird es weihnachtlich im Kulturforum am Hafen in Buxtehude. Außer Kaffee und Kuchen bieten die Veranstalter am Nachmittag auch Glühwein an, dazu sorgt Livemusik für fröhliche Weihnachtsstimmung.

    Am Sonntag, 3. Dezember (1. Advent), spielt ab 16 Uhr Wolfgang Vollmer auf dem Akkordeon Weihnachtslieder und am Sonntag, 17. Dezember (3. Advent), ebenfalls ab 16 Uhr, präsentiert die Musikgruppe Kaktusblüte ein buntes musikalisches Weihnachtsprogramm. Mit mehrstimmigem Harmoniegesang, viel Charme und einer gehörigen Portion Humor singt und spielt das Sextett alles, was Spaß macht und gut klingt.

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    Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei, natürlich freuen sich die Musiker jedoch über eine kleine Spende.

  • Buxtehude/Wilhelmsburg. Die Hansestadt Hamburg erlebt in wenigen Wochen einen weiteren Handball-Höhepunkt: Nach dem Tag des Handballs im März, dem Männer Final-Four im April und vor dem Final-Wochenende der Frauen-WM im Dezember tragen die Frauen hier ihren Supercup aus. Am Sonntag, 3. September, ab 16 Uhr treffen in Wilhelmsburg der Buxtehuder SV als Deutscher Pokalsieger und die SG BBM Bietigheim als Deutscher Meister aufeinander. Die Handball-Bundesliga Frauen (HBF) hat den Buxtehuder SV mit der Ausrichtung des Supercups in der Edel-optics.de Arenain Wilhelmsburg beauftragt.

    Das Duell um den ersten Titel der Saison ist für beide Mannschaften zugleich sportlicher Höhepunkt der Vorbereitung und ein letzter Härtetest vor dem Saisonstart am zweiten September-Wochenende. Christoph Wendt, Leiter der HBF-Geschäftsstelle: „Uns erwartet mit dem HBF-Supercup und dem Kräftemessen zwischen Meister und Pokalsieger ein toller Auftakt in die WM-Saison 2017/18. Das Nord-Süd-Duell zwischen Buxtehude und Bietigheim, gleichzeitig auch Revanche für das Pokal-Halbfinale, wird ein echter Leckerbissen für das Hamburger Publikum. Zudem hat die edel-optics.de Arena ihre Handball-Tauglichkeit bereits beim Frauen-Länderspiel im vergangenen Jahr gegen Spanien eindrucksvoll nachgewiesen.“

    BSV-Manager Peter Prior: „Wir freuen uns, dass wir den Handball-Fans in der Metropol-Region Hamburg dieses Highlight bieten können, zumal das Final Four der Frauen ja bekanntlich in den nächsten Jahren ganz im Süden in der Porsche-Arena in Stuttgart stattfinden wird. Wir wünschen uns, dass die Fans aus Buxtehude den Weg nach Wilhelmsburg nicht scheuen werden und zusätzlich möglichst viele Handball-Interessierte aus Hamburg sowie Harburg Stadt und Land den Weg nach Wilhelmsburg finden.“

    Für den Buxtehuder SV ist es in Wilhelmsburg ein Spiel vor der eigenen Haustür, entsprechend setzen die Buxtehuder in der ehemaligen Inselparkhalle auf den Heimvorteil. Besagter Heimvorteil nützte den Bietigheimern beim letzten Aufeinandertreffen mit den Norddeutschen wenig. Im Pokal-Halbfinale deklassierte der BSV den Liga-Primus auf dem Weg zum Titelgewinn mit 30:22 in der EgeTrans-Arena in Bietigheim. „Das ändert aber nichts daran, dass Bietigheim als Favorit in dieses Spiel geht“,sagt Peter Prior. „Aber vielleicht gelingt uns ja – mit den Fans im Rücken – ein zweites Mal eine Überraschung.“

    Der Supercup 2017 ist die fünfte Auflage des Handball-Wettbewerbs, der erstmals 2008 in Koblenz ausgetragen wurde, allerdings zwischen 2009 und 2015 pausierte. Sieger im ersten Supercup damals: der HC Leipzig, der seine beiden weiteren Teilnahmen gegen den VfL Oldenburg und den Thüringer HC allerdings verlor. Letzterer ist mit zwei Erfolgen bei zwei Teilnahmen Rekord-Supercup-Sieger.

    In Wilhelmsburg steht der Buxtehuder SV dann auch vor seiner zweiten Supercup-Teilnahme. Die erste im Jahr 2015 verlor der BSV in Nordhausen gegen den THC mit 24:22. Bietigheim hingegen steht vor seiner ersten Teilnahme. Der Vorverkauf für den Supercup startet in etwa zwei bis drei Wochen.

  • Buxtehude. Eine nicht nur in Buxtehude heiß diskutierte Personalie ist seit Montagabend, 05.02.18 geklärt. Rückraumspielerin Emily Bölk (19), derzeit eine der begehrtesten Handballerinnen auf dem Markt, wird den Buxtehuder SV zum Saisonende definitiv verlassen. Das hat die Nationalspielerin dem Verein und der Mannschaft mitgeteilt.

    BSV-Manager Peter Prior: „Wir hatten mit Emmi in den vergangenen Wochen gute Gespräche und natürlich hätten wir sie sehr gern noch eine Saison in Buxtehude gehalten. Sie hat sich aber für eine neue Herausforderung entschieden und diesen Schritt respektieren wir.“

    2005 hatte Emily Bölk bei den BSV-Minis mit dem Handball begonnen, 13 Jahre später verlässt sie ihren Heimatverein als Nationalspielerin. Am 7. September hatte Emily Bölk mit nur 16 Jahren ihr Debüt in der Bundesliga gegeben. Seitdem hat sie kein einziges Bundesliga-Spiel des BSV verpasst und bis heute in 90 Partien 366 Tore erzielt.

    Ihre bisher größten Erfolge mit dem BSV errang sie mit den Pokalsiegen 2015 und 2017 sowie der deutschen B- und A-Jugendmeisterschaft 2014 und 2016.
    Wohin der Weg der jetzt 19-Jährigen führt, ist derzeit noch nicht bekannt. Peter Prior: „Wir wünschen Emmy auf jeden Fall für die Zukunft alles Gute. Wir alle werden natürlich aufmerksam verfolgen, wie sich ihre hoffnungsvolle Karriere weiter entwickeln wird.“

    Auch BSV-Trainer Dirk Leun, der Emily Bölk in den vergangenen Jahren vom Talent zur Nationalspielerin geformt hat, blickt nach vorn: „Ich wünsche Emmy alles Gute für ihren weiteren Weg. Die Veränderung sehe ich als große Chance für die Weiterentwicklung ihrer Persönlichkeit als Sportlerin, vor allem aber für ihre Entwicklung als Mensch.

    Verträge mit Knippenborg und Goos werden nicht verlängert

    Auch Lynn Knippenborg (26) und Michelle Goos (28) werden in der neuen Saison nicht mehr für den Pokalsieger von 2017 auflaufen. Der Buxtehuder SV verlängerte die Verträge der beiden Niederländerinnen nicht. Manager Peter Prior: „Wir wollen in unserer Personalplanung zukünftig die Schwerpunkte anders setzen und verstärkt den Weg mit eigenen Talenten und jungen deutschen Spielerinnen gehen. Lynn und Michelle haben ganz wesentlich zu zwei erfolgreichen Jahren und unserem zweiten DHB-Pokalsieg beigetragen. Dafür sind wir ihnen sehr dankbar. Ich bin überzeugt, dass sie dem Verein und den Fans bis zum Saisonende noch viele Tore und hoffentlich auch Siege bescheren werden.

  • Buxtehude. Wie erfolgreich die Handball-Nachwuchsförderung des Buxtehuder SV ist, haben die Handball-Fans der Hansestadt am Pfingst-Wochenende in der Halle Nord erlebet. Die weibliche A-Jugend des BSV verteidigte beim DM-Final4 erfolgreich den deutschen Meistertitel aus dem Vorjahr. Einen Beitrag zur nachhaltigen Sicherung der Talentförderung leistet jetzt BSV-Sponsorpartner REWE. Am vergangenen Dienstagmittag übergaben Bezirksleiter Ingo Boie und der stellvertretende Marktleiter Rony Braw im REWE-Markt in der Harburger Straße einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro für den Handball-Förderverein. Gemeinsam mit einigen Nachwuchskräften und der deutschen Meisterin Svea Geist nahm BSV-Jugendkoordinator Lars Dammann die Spende entgegen.

    Die beträchtliche Summe kam durch den Erlös des REWE-Verkaufsstands während des A-Jugend Final-Fours zusammen. Mehr als 1.500 Zuschauer genossen mehr als zwei Tage lang bei höchst sommerlichen Temperaturen den angebotenen Frozen-Jogurt als willkommene Erfrischung zwischen den „hitzigen“ Partien.

    „REWE steht für Frische und gesunde Ernährung, für Familie und Nachhaltigkeit. Das alles passt hervorragend zusammen mit unserem Engagement beim Jugend-Final4 in Buxtehude. Wir freuen uns über den Titel für die Mannschaft genauso wie über den hervorragenden Erlös, den wir gern für die Förderung des Jugendhandballs einsetzen. Der BSV betreibt vorbildliche Nachwuchsarbeit, da wissen wir, dass das Geld gut angelegt ist.“

    REWE engagiert sich seit 2013 als Partner des Buxtehuder SV Handball. Außer dem Sponsoring des Bundesliga-Teams spielt auch in dieser Kooperation der Nachwuchs eine große Rolle: REWE präsentiert die Einlauf-Kids und ermöglicht zu jedem Bundesliga-Heimspiel bis zu 30 Kindern das Einlaufen an der Hand ihrer Stars. Dieses Angebot haben allein in der abgelaufenen Saison mehr als 300 Kinder aus der Region genutzt.

  • Buxtehude. Das Double ist perfekt. Nur eine Woche nach dem DHB-Pokalsieg der Frauen hat die A-Jugend des Buxtehuder SV die Deutsche Meisterschaft eingefahren. In einem spannungsgeladenen Finale setzten sich die Gastgeberinnen vor 866 Zuschern in der Halle Nord in Buxtehude mit 24:23 (12:8) gegen Bayer 04 Leverkusen durch und verteidigte den Titel aus dem Vorjahr. Das kleine Finale im Spiel um Platz 3 entschied die HSG Blomberg-Lippe 35:27 gegen den VfL Oldenburg für sich.

    Parallelen zur Vorwoche tun sich auf: Nicht nur das Endspiel-Ergebnis ist das gleiche (im DHB-Pokal gewann der BSV das Finale ebenfalls mit 24:23 gegen die TuS Metzingen), auch die beste Torhüterin kommt vom BSV: Lea Rühter erhielt die Auszeichnung aus den Händen von Debbie Klijn. Zur besten Torschützin avancierte Nele Franz von der HSG Blomberg-Lippe mit 23 Treffern, allein 17 (!) davon im kleinen Finale. Zur besten Spielerin des Final4 wurde Leverkusens Annika Lott ausgezeichnet.

    Beide Mannschaften starteten nervös in dieses Finale und ließen etliche Torchancen aus. Der erste Treffer fiel erst nach knapp fünf Minuten, Jennifer Souza traf für Leverkusen. Den ersten BSV-Treffer zum 1:1-Ausgleich markierte Julia Herbst zwanzig Sekunden später. Leverkusen schien in der Folge die Unsicherheit schneller ablegen zu können und setzte die BSV-Defensive immer stärker unter Druck. Nach einem Doppelpack von Linksaußen Jennifer Souza führten die Juniorelfen mit 4:1 (9.). Buxtehude aber legte in der Deckung zu. Außerdem hatten die BSVerinnen eine überragende Lea Rühter im Tor. So kämpfte sich die Axmann-Sieben zurück ins Spiel und glich in der 13. Minute durch Tarja Pauschert erstmals zum 4:4 aus

    Je länger das Spiel dauerte, desto mehr Respekt schienen die Gäste vor dem BSV-Tor zu entwickeln. Der Mittelblock mit Svea Geist und Aimee von Pereirra leistete Schwerstarbeit, außerdem entschärfte Lea Rühter reihenweise die Würfe des bundesligaerfarenen Rückraums um Mia Zschocke und Annika Lott. Das sollte sich auszahlen, Buxtehude konnte über sein konsequentes Tempospiel die erste Führung herausspielen, Katharina Meyer traf zum 6:5 (16.). Nachdem Aime von Pereirra zum 8:6 getroffen und Lea Rühter beim Stand von 8:7 einen Siebenmeter gegen Luisa Knippert pariert hatte, setzte sich der Titelverteidiger erstmals von den Juniorelfen ab. Tarja Pauschert beendete die siebenminütige Torflaute des BSV mit ihrem Treffer zum 9:7, von Pereirra und Herbst erhöhten auf 11:7. In die Pause ging es schließlich beim Stand von 12:8.

    Die Anfangsphase der zweiten Hälfte gehörte Bayer Leverkusen. Die in den ersten 30 Minuten blass gebliebene Mia Zschocke traf gleich zweimal zum 12:10-Anschluss. Insbesondere das Leverkusener Bundesliga-Trio mit Zschocke, Annika Lott und Amelie Berger, aber auch Jennifer Souza drehten jetzt auf und brauchten Bayer wieder in Schlagdistanz. Auf Buxtehuder Seiten war es vor allem die Jüngste im Team, Aimee von Pereirra, die willensstark den Weg zum Tor suchte und ihre Mannschaft im Spiel hielt. Elf Tore insgesamt, allein sieben der zwölf BSV-Treffer im zweiten Durchgang, gingen auf ihr Konto.

    Leverkusen erhöhte jetzt noch einmal den Druck, kam immer wieder auf ein Tor heran. Bis zur 57. Minute hielt die BSV-Führung, dann aber glich Leverkusen durch Annika Lott per Siebenmeter zum 22:22 aus. Übrigens: es war der erste verwandelte Strafwurf nach zuvor fünf vergeblichen Versuchen, bei denen stets BSV-Torfrau Lea Rühter als Siegerin hervorging. Buxtehudes Trainerin Heike Axmann nahm noch einmal eine Auszeit, um ihrer aufopferungsvoll kämpfenden Mannschaft eine letzte Verschnaufpause zu gönnen.

    Die letzten zwei Minuten wurden zum Handball-Krimi: Aimee von Pereira bringt den BSV mit ihrem elften Treffer zum 23:22 in Führung, Leverkusen kontert in Person von Annika Lott, die den Ball nur zwanzig Sekunden später zum 23:23 Ausgleich in die Maschen hämmert. 53 Sekunden vor dem Ende trifft Spielmacherin Tarja Pauschert, nachdem sie zuvor vier Mal freistehend an Leverkusens Torfrau Julia Gehrmann gescheitert war, zum 24:23 für Buxtehude. Noch einmal nimmt Bayer-Trainerin Kerstin Reckenthäler eine Auszeit, die allerdings nichts mehr einbringt. Wie schon das gesamte Spiel über kämpft der BSV aufopferungsvoll in der Deckung, bringt den Ein-Tore-Vorsprung ins Ziel und feiert ausgelassen die Titelverteidigung.

    Den Sieg im kleinen Finale und damit die Bronzemedaille sicherte sich die HSG Blomberg-Lippe mit einem 35:27-Erfolg über den VfL Oldenburg (Halbzeit 13:13).

    Statistik:

    Buxtehude: Rühter, Filter; Ulinski, Herbst 5, Hufschmidt, Meier 2, Fröhlich, Nanfack, Ossenkopp, Pauschert 3, Geist 2, Hauf 1, von Pereira 11/3.

    Leverkusen: Gehrmann, Fahnenbruck; Berger 3, Thomaier, Roeske, Kilmer 1, Schmidt, Souza 6, Kaempf 1, Zschocke 6, Knippert, Hinkelmann, Gruner, Lott 6/1.

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