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Demonstration

Demonstration

  • Harburg. Die Demo "GeSa to Hell!" des "Bündnis gegen Repression" am Sonnabend in Harburg blieb friedlich. Zwischen 17:41 Uhr und 21:44 Uhr zogen die Demonstranten vom Harburger Rathausplatz durch die Harburger Innenstadt zur Lauterbachstraße, wo es eine erste Zwischenkundgebung gab.

    Auch das Harburger Rathaus wurde schwer bewacht. | Foto: Niels Kreller
    Auch das Harburger Rathaus wurde schwer bewacht. | Foto: Niels Kreller

    Weiter ging es über die Goldtschmidtstraße - Harburger Ring - Wilstorfer Straße - Moorstraße (zweite Zwischenkundgebung in Höhe Phoenix-Center) - Walter-Dudek-Brücke - Schlachthofstraße - Ecke Schlachthofstraße / Neuländer Straße (dritte Zwischenkundgebung) - Veritaskai - Schellerdamm bis Höhe Karnapp.

    Ab 17:41 Uhr sammelten erste Versammlungsteilnehmer am Harburger Rathausplatz. Bei Abmarsch des Aufzugs um 19:26 Uhr hatte sich die Teilnehmerzahl nach Polizeiangaben auf rund 370 Personen erhöht. In der Spitze befanden sich etwa 430 Personen. Die Stimmung war zwischenzeitlich - wie es die Polizei bezeichnete - "verbal aggressiv", was durch lautstarkes Skandieren der Versammlungsteilnehmer gegen Polizeibeamte zum Ausdruck gebracht worden sei.

    Auch mehrere Wasserwerfer waren vor Ort. | Foto: ein
    Auch mehrere Wasserwerfer waren vor Ort. | Foto: ein

    Dieser Einschätzung widerspricht die Bürgerschaftsabgeordnete der Linken aus Harburg, Sabine Boeddinghaus. „Die Polizeipräsenz war völlig überzogen“, so Boeddinghaus, die an der Demo teilgenommen hatte. „Nicht wegen, sondern trotz dieser aggressiven Polizeidominanz, verlief die Demo vollkommen friedlich und souverän. Respekt vor den jungen Menschen!“

    Die Polizei hatte mehrere Hundertschaften sowie Wasserwerfer vor Ort zusammengezogen. Um 21:44 Uhr wurde die Versammlung ohne weitere Vorkommnisse beendet.

  • Harburg. In den sozialen Netzwerken sahen viele schon Harburg in Flammen stehen und dasselbe Schicksal erleiden, wie auf der anderen Elbseite Hamburg. Man solle die Demo „Nobody forgotten, nothing forgiven“ des autonomen Zentrum Sauerkrautfabrik in Harburg verbieten.

    Aber alle Befürchtungen bestätigten sich nicht: Friedlich demonstrierten am Sonntag bei blauem Himmel rund 1.000 meist junge Menschen gegen die Gefangenensammelstelle Gesa in der Schlachthofstraße. „Wir sind nicht alle, es fehlen die Gefangenen“, skandierten sie auf ihrer Route vom Rathausplatz über Knoopstraße und Ring zur Gesa hin. Zum Schluss gab es eine kleine Abschlusskundgebung auf dem Sand.
    Im Gegensatz zu Hamburg blieben damit beide G20-Demos (eine im Vorfelde am 24. Juni) friedlich. Vielleicht ein gutes Zeichen für und aus einem Bezirk, der ansonsten vielfach einen schlechten Ruf genießt.

  • Harburg. Durch Polizeikräfte und Gitter abgeschirmt fand am Freitagabend im Phoenix Veranstaltungssaal ein Konzert der türkischen Pop-Sängerin Sibel Can statt, während vor dem Gebäude Kurden und Unterstützer gegen den Auftritt protestierten. Hintergrund war, dass Sibel Can nur wenige Tage zuvor zusammen mit dem türkischen Präsidenten Erdogan auf einer Unterstützungsveranstaltung vor türkischen Soldaten an der Front in Syrien aufgetreten war.

    Rund 100 Protestler hatten sich zu der Kundgebung eingefunden, während im Saal das Konzert ungestört von statten ging. Neben ein paar Böllerwürfen und an das Gebäude gemalten Parolen gab es auch einen handfesteren Vorfall: Zwei Besucherinnen des Konzerts hatten sich zu den Protestierenden begeben, um die Politik Erdogans zu verteidigen. Dabei sollen sie von drei Teilnehmerinnen der Kundgebung angegriffen worden sein. Dabei soll eine der beiden eine leichte Verletzung davongetragen haben.

    Auch Martin Celik vom Phoenix Veranstaltungssaal war über die Veranstaltung nicht glücklich. „Das Konzert wurde schon vier Monate vorher vorbereitet und erst danach haben wir erfahren, dass sie zusammen mit Erdogan aufgetreten ist. Dass wusste vorher keiner von uns, da ließ sich dann nichts mehr machen. Wir sind gegen Krieg – aber drei bis vier Tage vor dem Konzert konnten wir nichts mehr dran ändern“, so Celik gegenüber besser-im-blic.

  • Harburg. Für den morgigen Samstag, 24. Juni 2017, ruft das „Harburger Bündnis gegen Repression“ im Vorfelde des G20-Gipfels im Juli in Hamburg zu einer Demonstration unter dem Motto „Gesa to Hell“ in Harburg auf. Ziel und Objekt der Demo, die um 18 Uhr auf dem Rathausplatz in Harburg startet, ist die „GeSa“, die Gefangenensammelstelle in der ehemaligen Fegro in der Schlachthofstraße. Hier sollen während des Gipfels bis zu 400 Gefangene zeitweilig untergebracht werden. Dafür stehen kleine Einzel- sowie Sammelzellen zur Verfügung. Auch eine Gerichts-Außenstelle zur schnellen richterlichen Bearbeitung wird es geben.

    Das „Harburger Bündnis gegen Repression“, das seine Wurzeln im autonomen Kulturzentrum „Sauerkrautfabrik“ im Kleinen Schippsee hat, möchte mit der Demonstration gezielt auf die in ihren Augen drohenden Repressionen gegen Gipfelgegner aufmerksam machen.

    Auch während des Gipfels sind in Harburg Aktionen geplant. So will das Bündnis Gefangene, die wieder aus der Gesa entlassen werden, in Empfang nehmen, mit Getränken und Essen versorgen und ihnen anbieten, sie zum Bahnhof oder in die Sauerkrautfabrik zu begleiten, wo sie auch psychisch betreut werden sollen. Dazu ist eine Dauerkundgebung angemeldet, die beginnt, sobald der erste Gefangene in die Gesa eingeliefert wird. Zeitgleich beginnt eine Kundgebung an der Sauerkrautfabrik, wo auch ein Infopoint eingerichtet wird. Für den 9. Juli ist dann ab 12 Uhr eine weitere Demo unter dem Motto „No one forgotten never forgiven“ geplant.

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