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Fleestedter Christuskirche

Fleestedter Christuskirche

  • Fleestedt.Ich möchte Lebensbegleiter für Kinder und Jugendliche sein. Das ist mir wichtig. Sie können mit mir über alles reden. Und ich möchte ihnen christliche Werte vermitteln, die in unserer Gesellschaft immer mehr verloren gehen“, sagt Luisa Neuwald. Die Diakonin verstärkt seit Anfang Juni die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Nachbarschaft Seevetal, zu der die Kirchengemeinden Hittfeld, Maschen und Meckelfeld zählen. Am Sonntag, 17. Juni, wurde Luisa Neuwald (28) in einem Gottesdienst von Pastorin Christina Schwabe in der Fleestedter Christuskirche begrüßt.

    Luisa Neuwald ist in Hamburg geboren und in Garstedt aufgewachsen: „Ich habe schon als Jugendliche in der Kirchengemeinde St. Johannis in Salzhausen mitgearbeitet, Kinderbibeltage, Jugendgottesdienste und viele Aktionen mit Kindern und Jugendlichen organisiert. Da wusste ich, dass ich später im sozialen Bereich arbeiten möchte“, sagt Luisa Neuwald. Zunächst studierte sie Grundschullehramt. „Ich merkte, dass mein Beruf doch theologischer sein sollte, also studierte ich Theologie und Kulturwissenschaften in Osnabrück. Eine schöne Zeit, aus der viele Freundschaften immer noch andauern.“

    Nach dem Studium arbeitete sie in der Ev. Kirchengemeinde Ronneburg bei Hanau als Gemeindereferentin, einer ähnlichen Tätigkeit wie der der Diakonin. „Das war eine schöne Erfahrung in Südhessen, aber ich freue mich, jetzt wieder näher zu Familie und Freunden zu sein, der Norden ist doch meine Heimat.“

    Im Kirchenkreis übernimmt sie verschiedene Aufgaben: „Außer meiner Arbeit in Seevetal werde ich noch in Moisburg und Bendestorf die Vertretung im Konfirmanden-Unterricht und in Elstorf mit Diakon Niklas Nadolny die Arbeit mit Kindern übernehmen“, sagt Luisa Neuwald. Berufsbegleitend muss sie zudem über zwei Jahre auch die Aufbauausbildung als Diakonin absolvieren.

    Ich finde es spannend, in unterschiedlichen Gemeinden zu arbeiten, das Prinzip der Nachbarschaften ist mir noch neu. Ich möchte die Jugendarbeit in Schwung bringen, vielleicht neue Jugendgruppen gründen.“ Sie arbeitet gern mit Kindern und Jugendlichen: „Die Arbeit ist so vielschichtig, man organisiert Freizeiten, Kinderbibeltage, Jugendgottesdienste, hat ständig Kontakt zu Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.“

    In ihrer Freizeit ist sie gern in der Natur, am liebsten mit ihrem Verlobten und Hündin Sfera: „Ich bin eine absolute Tierfreundin. Sfera hatte zuvor kein gutes Leben, ich habe sie vor zwei Jahren zu mir aus Griechenland geholt.“ Nun gehen sie oft gemeinsam entlang der Elbe spazieren.

  • Fleestedt/Hittfeld.In Fleestedt war man schon eingewurzelt in die Gemeinde, Fleestedt ist wie eine Familie. Das werde ich auf jeden Fall vermissen, hier im Wald habe ich jahrelang meine Runden gedreht. Ich saß mit Menschen zusammen, die diese Kirche und dieses Gemeindehaus gebaut haben“, sagt Pastor Dr. Norbert Schwarz. Zum 1. September wechselt er als Kirchenkreis-Pastor in den Kirchenkreis Celle. Am Sonntag, 26. August, wird Norbert Schwarz ab 15 Uhr in der Christuskirche in Fleestedt verabschiedet. Superintendent Dirk Jäger wird Norbert Schwarz entpflichten, der Posaunenchor Fleestedt spielt und im Anschluss sind alle Besucher zum Kirchcafé eingeladen.

    Der Gemeinde war bewusst, dass Norbert Schwarz gehen würde. Denn: Zu Beginn dieses Jahres verließ bereits seine Frau, Pastorin Imke Schwarz, die Gemeinde. Sie wurde Plattdeutschbeauftragte der Ev. Landeskirche Hannovers und Studienleiterin am Pastoralkolleg in Loccum. Imke Schwarz wohnt in Hannover, hat ein Büro in Loccum und so pendelte das Ehepaar zwischen Hannover und Fleestedt. Nun soll es wieder einen gemeinsamen Lebensmittelpunkt geben - in Celle.

    2006 kam das Ehepaar als Probedienstler nach Hittfeld, wurde in der Mauritiuskirche ordiniert und teilte sich zunächst eine Stelle, später hatten sie eineinhalb Stellen. „Das war eine spannende Zeit, die ersten Konfirmationen, Trauungen, Beerdigungen. Dazu fand jeder von uns schnell einen eigenen Bereich. Ich engagierte mich stärker in der Seniorenarbeit und dem Familienkrippenspiel“, sagt Norbert Schwarz, der auch aktiv im Posaunenchor Fleestedt spielte.

    Zu jeder Pflicht gehört eine Kür, so Schwarz: „Der Literaturgesprächskreis war schon mein Steckenpferd. Über die Literatur kam man „auf Augenhöhe“ mit anderen Menschen ins Gespräch, ganz anders als in Bibelkreisen, wo man ja dann doch der Experte ist.“ Er mag es, Zuhörer und Erzähler von Geschichten zu sein, das fange beim Spielkreis an und höre bei der Beerdigung auf.

    Das Ehepaar wohnte im Pfarrhaus in Fleestedt, arbeitete aber an beiden Kirchorten, Hittfeld und Fleestedt. Schwarz freut sich auf die Aufgabe als Kirchenkreis-Pastor Celle. Er wird in allen Gemeinden des Kirchenkreises Pastoren bei Kasualien vertreten und Gottesdienste übernehmen. „Ich sehe mich fast ein wenig als „Wanderprediger“, der an unterschiedlichen Orten wirkt, so wie es der Bibel nach auch Paulus war. Und ein wenig waren wir das doch hier auch schon - in Hittfeld, Fleestedt, Emmelndorf, Harmstorf, Helmstorf und Lindhorst.“

    Dahin werde sich Kirche auch verändern, so Schwarz: „Kirche gerät in Bewegung, es wird nicht mehr den einen Pastor an einem Ort geben“, sagt Schwarz. Er will als Kirchenkreis-Pastor einen „Koffer“ mit bedarfsgerechten Angeboten schaffen. Dennoch ist er dankbar, den Beruf des Pastors in einer festen Gemeinde erlernt zu haben. „Es ist so wie in dem Buch „Das geheime Leben der Bäume“: Man sieht in einer Gemeinde erst nur die Krone der Bäume, das tiefe Wurzelwerk nicht. Es brauchte Zeit, um ins Wurzelwerk der Gemeinde zu gelangen und es zu verstehen.

    Was hat er an Fleestedt geschätzt? „Die kulturoffene Haltung der Menschen, ihr Engagement, ihre traditionelle Kirchlichkeit auf der einen Seite und ihre Bereitschaft zur Veränderung auf der anderen Seite“, sagt Norbert Schwarz. Ihm folgt Pastorin Christina Wolff. Sie wird im Herbst ins Pfarrhaus einziehen.

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