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Freilichtmuseum am Kiekeberg

Freilichtmuseum am Kiekeberg

  • Ehestorf. Am 6. Mai 2018 feiert der Landkreis Harburg erneut ein großes Fest für Senioren und ihre Familien im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf. Unternehmen, Vereine, Verbände und offene Gruppen können sich mit ihren Angeboten präsentieren und Aktionen zum Mitmachen anbieten. "Abenteuer Alter" ist das Motto des Aktionstags für jedes Alter: Seniorinnen und Senioren, aber auch ihre Kinder und Enkel kommen zusammen und feiern einen Tag mit Musik und Gesang, einem bunten Bühnenprogramm und vielen Informationsständen und Vorträgen.

    "Unser Kreisseniorentag bietet ein großes Programm für alle Altersgruppen. Zusammen mit dem Freilichtmuseum am Kiekeberg organisieren wir eine hoch attraktive Veranstaltung mit Informationen und Mitmachaktionen. Darüber freuen wir uns sehr", sagt Rainer Rempe, Landrat des Landkreises Harburg. "Mit dem Freilichtmuseum haben wir einen bewährten Partner dafür gefunden: Schon 2014 und 2016 besuchten mehr als 3.000 Besucher den Kreisseniorentag am Kiekeberg."

    Am Sonntag, 6. Mai 2018, wird erneut gefeiert. Schon jetzt laufen die Vorbereitungen im Kreisseniorenbeirat, im Seniorenstützpunkt und im Freilichtmuseum am Kiekeberg. "Wir möchten möglichst viele unterschiedliche Organisationen und Unternehmen vor Ort haben - Freizeit, Reisen, Mobilität, Wohnen, Computer, Genuss - eben alles, was uns das Leben schöner und leichter macht", sagt Museumsdirektor Prof. Dr. Rolf Wiese.

    Ausdrücklich wünschen sich Landkreis und Museum, dass sich möglichst viele Organisationen präsentieren, die ihre Angebote praktisch vorführen können: "Einmal ein Elektrofahrrad ausprobieren oder Sport für jedes Lebensalter - unser 'Abenteuer Alter' soll ein Tag der neuen Erfahrungen werden." Auch Musikgruppen und andere Kreative sind willkommen, sich am Programm zu beteiligen.

    Der Landkreis Harburg richtet den Kreisseniorentag traditionell alle zwei Jahre aus. Am 6. Mai 2018 findet er zum zweiten Mal mit einem großen Programm aus Musik, Tanz. Vorträgen, Lesungen, Beratung und Gastronomie am Kiekeberg statt. Das gesamte Freilichtmuseum steht den Besuchern dabei offen.

    Anmeldung beim Freilichtmuseum am Kiekeberg: bis 30. November 2017 mit dem Anmeldebogen
    unter www.kiekeberg-museum.de/neuigkeiten  oder Telefon 0 40/79 01 76-0.

  • Ehestorf. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf feiert am Sonntag, 6. Mai, gemeinsam mit dem Landkreis Harburg ein großes Fest für Senioren und ihre Familien. Unter dem Motto "Abenteuer Alter" findet in der Zeit von 10 bis 18 Uhr eine bunte, abwechslungsreiche und informative Veranstaltung für alle Altersgruppen statt. Sie wird von Dr. Carola Reimann, Sozialministerin des Landes Niedersachsen, und Rainer Rempe, Landrat des Landkreises Harburg, eröffnet.

    Als Hauptredner kommt eigens Franz Müntefering, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen, nach Ehestorf. Der Kreisseniorentag wird gemeinsam vom Landkreis Harburg, dessen Seniorenstützpunkt, dem Seniorenbeirat und dem Freilichtmuseum am Kiekeberg ausgerichtet. Der Eintritt ins Museum ist aus diesem besonderen Anlass frei.

    Landrat Rainer Rempe: "Der Landkreis Harburg und das Freilichtmuseum am Kiekeberg haben für den Kreisseniorentag wieder ein sehr attraktives Programm für Alt und Jung auf die Beine gestellt. Wir freuen uns auf viele Besucher!" In der außergewöhnlichen Atmosphäre des Museums mit über 40 historischen Gebäuden und Gärten präsentieren rund 80 Aussteller ihr breitgefächertes Angebot für Senioren.

    Außer Informationen über Bildung, Pflege, Gesundheit, Reisen, Sport und Freizeit gibt es zahlreiche Mitmachaktionen für jedes Alter. Ein großes, abwechslungsreiches Programm gibt es an vielen Stellen im Museum mit Musik, Tanz und Vorträgen über Gesundheit, Pflege im Alter, ehrenamtliche Arbeit oder Weiterbildung. Hauptvorträge halten die renommierte Gesundheitswissenschaftlerin Prof. Dr. Annelie Keil und der Chefarzt des Alzheimer Therapiezentrums Ratzeburg, Synan Al-Hashimy.

    "Senioren und ihre Angehörigen erhalten bei uns einen guten Überblick über spezielle Angebote für ältere Menschen. Außer vielen Ständen gibt es ein umfangreiches Vortrags- und Beratungsangebot", sagt Museumsdirektor Stefan Zimmermann. "Außerdem können die Besucher ein paar neue Tanzschritte wagen, gemeinsam singen und neue Sportarten ausprobieren. Beim 'Abenteuer Alter' ist für jeden etwas dabei."

    Das Freilichtmuseum am Kiekeberg wurde 2016 als erstes Freilichtmuseum in Deutschland barrierefrei zertifiziert. "Es ist uns wichtig, ein schönes, umfangreiches Angebot für Senioren zu schaffen", erklärt Stefan Zimmermann. "Seit Jahren bauen wir den barrierefreien Weg über das Gelände immer weiter aus. Besucher mit Rollstühlen, Rollatoren oder Kinderwagen können sich auf ebenen Wegen mühelos bewegen." Ausreichend Parkplätze stehen direkt vor dem Museum kostenlos zur Verfügung.

    Eine Stärkung zur Mittagspause bietet der Museumsgasthof "Stoof Mudders Kroog" an. Frisch gerösteten Kaffee und selbstgemachten Kuchen können Besucher im Rösterei-Café "Koffietied" genießen.

    Das Programm des Tages: Alle Aussteller stehen von 10 bis 18 Uhr für Gespräche und Informationen zur Verfügung.

    Eröffnungsfeier: 10 Uhr musikalische Untermalung durch "Windstärke 11",
    10.30 Uhr plattdeutsche Morgenandacht, 10.50 Uhr musikalische Untermalung durch "Windstärke 11",
    11 Uhr Begrüßung: Elisabeth Schmidt, Vorsitzende des Kreisseniorenbeirats des Landkreises Harburg
    11.10 Uhr Grußwort: Dr. Carola Reimann, Sozialministerin des Landes Niedersachsen
    11.20 Uhr Grußwort: Rainer Rempe, Landrat des Landkreises Harburg
    11.30 Uhr Grußwort: Stefan Zimmermann, Museumsdirektor des Freilichtmuseums am Kiekeberg
    11.40 Uhr musikalische Untermalung durch "Windstärke 11"
    12 Uhr "Brücken bauen", Festvortrag: Franz Müntefering, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen
    13.30 Uhr musikalische Untermalung durch die Chorgemeinschaft Elbdeich
    14 Uhr Aufführung Kiekeberger Volkstanzgruppe
    14.20 Uhr Vorführung Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft "Drums Alive"
    14.40 Uhr Tanzvorführung "Powerdinos"
    ab 15 Uhr musikalische Untermalung durch "Windjammer"

    Konzerte im Hof Meyn: 13.30 Uhr bis 14.30 Uhr Seniorenorchester "musici emeriti",
    15 Uhr bis 16 Uhr Akkordeonorchester Garlstorf

    Vorträge im Vortragssaal: 13.30 Uhr Prof. Dr. Annelie Keil, Gesundheitswissenschaftlerin: "Wer leben will, muss älter werden."
    14.15 Uhr Synan Al-Hashimy, Chefarzt des Alzheimer Therapiezentrums Ratzeburg: "Lebe mit einem Menschen mit Demenz und bleibe gesund!"
    14.45 Uhr Ilka Dirnberger, Vorsitzende der Landesseniorenrats Niedersachsen: "Haben Seniorenvertretungen Ihre Berechtigung?"
    15.15 Uhr Stefanie Woll, Zentrum für Weiterbildung der Universität Hamburg: "Abenteuer, Bereicherung, gemeinsames Lernen: Das Kontaktstudium für ältere Erwachsene an der Universität Hamburg."
    15.55 Uhr Roswitha Ostendorf-Beeck, Betreuungsverein der Arbeiterwohlfahrt, Kreisverband Harburg: "Vorsorgevollmacht."

    Vorträge in der Landwirtschaftsschule:13.30 Uhr Barbara Ulmer, Schlaganfallinitiative Buchholz: "Auf einen Schlag - Schlaganfall kann jede/n treffen!"
    13.50 Uhr Rolf Helmerdig, Leiter des Hamburger Büros des Senior Experten Service: "Weltweit im Einsatz, der Senior Experten Service stellt sich vor."
    14.10 Uhr Dr. Christian Bendrath, Direktor des Collegium Augustinum: "Kostensicherheit im Pflegefall - das Augustinum macht's möglich."
    14.40 Uhr Meike Paul, Bereichsleitung Gesundheitssport bei der Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft: "Der Beckenboden - eine wichtige Muskelgruppe für Frau und Mann!"
    15 Uhr Pastor Jürgen Pommerien, Palliativ-Station Krankenhaus Winsen: "Kinder auf dem letzten Weg ihrer Eltern."
    15.20 Uhr Notar Christian Denkeler, Kanzlei Peters & Palaske: "Gestaltung von Testamenten."
    15.40 Uhr Aileen Conrad, Führerscheinstelle Landkreis Harburg: "Fahrtauglich - so lange wie möglich mobil bleiben."

    Märchen und plattdeutsche Geschichten im Fischerhaus: 13.30 Uhr Martha Vogelsang liest Märchen mit Akkordeonbegleitung.
    14 Uhr Hermann Dieck erzählt plattdeutsche Geschichten.
    14.30 Uhr Martha Vogelsang liest Märchen mit Akkordeonbegleitung.
    15 Uhr Hermann Dieck erzählt plattdeutsche Geschichten.
    15.30 Uhr Martha Vogelsang liest Märchen mit Akkordeonbegleitung.
    16 Uhr Hermann Dieck erzählt plattdeutsche Geschichten.

  • Ehestorf. Lieder über einen Piratenkoch, gespielt auf Küchengeräten - die Musiker Herr Zaches und Herr Zinnober führen beim Familienkonzert am Sonntag, 2. Juli, ab 11.15 Uhr, ein besonderes "Konzert am Herd" auf. Das Mitmachprogramm im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf ist für Kinder ab vier Jahren geeignet. Der Vorverkauf läuft ab sofort im Freilichtmuseum am Kiekeberg. Der Eintritt zum Konzert inklusive Museum kostet für Kinder 1 Euro, Erwachsene zahlen 13 Euro. Die traditionsreiche Reihe humorvoller und kindgerechter Konzerte wird von der Sparkasse Harburg-Buxtehude unterstützt: Seit 1995 unterstützt sie die Vermittlung klassischer Musik am Kiekeberg und macht mit ihrem finanziellen Beitrag Konzerte von viel beachteten Musikern möglich.

    Am 2. Juli verwandeln Michael Zachcial und Ralf Siebenand als Herr Zaches und Herr Zinnober allerlei Küchengeräte zu Musikinstrumenten. Außerdem kommen auch Gitarre, Klavier und Saxofon zum Einsatz. In ihrem Mitmachprogramm besingen die Musiker verrückte Kochgeschichten und einen verliebten Piratenkoch, dessen Essen schärfer ist als das Schwert seines Kapitäns. Michael Zachcial aus Bremen ist seit vielen Jahren als Musiker tätig und erhielt zahlreiche Preise. Ralf Siebenand aus Osnabrück steht seit mehr als 20 Jahren auf den Bühnen Europas. Für ihre Programme als Zaches und Zinnober wurden sie mehrmals mit der Auszeichnung "Kindertheater des Monats" in NRW ausgezeichnet.

    Die Familienkonzerte sind eine Besonderheit: Sie verbinden klassische Musik mit Schauspiel und kindgerechten Erzählungen. So schaffen sie einen direkten Kontakt zu Kindern ab vier Jahren und ihren Eltern. Die Familienkonzerte finden bereit seit 22 Jahren im Freilichtmuseum am Kiekeberg statt. Von Beginn an hat Musikerin Hendrika Koster van Reijn die künstlerische Leitung inne, schreibt kindgerechte Musikstücke speziell für das Freilichtmuseum am Kiekeberg und verpflichtet hochkarätige Musiker aus ganz Deutschland.

    Die Familienkonzerte werden außer von der Sparkasse Harburg-Buxtehude vom Hotel Lindtner in Harburg unterstützt. Weitere Konzerte in der Reihe: Sonntag, 3. September, 11.15 Uhr "Lieder und Tanzmusik rund ums norddeutsche Dorfleben" im Freilichtmuseum am Kiekeberg, Sonntag, 10. Dezember, 11.15 und 15 Uhr "Hund, Krähe und Käse gehen in die Welt" im Freilichtmuseum am Kiekeberg, im Tanzsaal.

    Vorverkauf im Freilichtmuseum am Kiekeberg, Kartenreservierung: Telefonische Kartenreservierung im Freilichtmuseum am Kiekeberg unter Telefon 0 40/79 01 76-25
    Reservierte Karten müssen spätestens eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn abgeholt werden.

  • Ehestorf. "Advent Advent, ein Lichtlein brennt, erst eins, dann zwei . . . " ja gut, weiter sind wir noch nicht. Passend zum zweiten Advent gab es in Hamburg und Umgebung schon ein wenig Schnee. Draußen ist es kalt und Kinder bauen eifrig Schneemänner. Am zweiten Adventssonntag jedoch gingen auch viele ins Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf und schauten sich dort ein Weihnachtskonzert an.

    Mit Weihnachtsliedern wie “Alle Jahre Wieder” und “Oh Tannenbaum” werden die Zuschauer aufgewärmt. | Foto: ein
    Mit Weihnachtsliedern wie “Alle Jahre Wieder” und “Oh Tannenbaum” werden die Zuschauer aufgewärmt. | Foto: ein

    Bevor die Vorstellung losgeht, werden Kinder und Eltern erst ein mal "warm" gemacht: Hans-Georg Spiegelund sein Akkordion spielen Weihnachtslieder - und das Publikum macht mit. Die erste Strophe geht noch ganz gut, danach lässt die Textsicherheit etwas nach, nicht aber die Begeisterung. Als das Puppenschauspiel anfängt, verdunkelt sich der Raum und die Bühne wird erleuchtet.

    Carl, der blinde Hund, wurde von seiner Familie im Wald ausgesetzt, weil er blind keine Schafe hüten kann. Festgebunden, hat er schon aufgegeben, als die Krähe Henk auftaucht und ihn befreit. Henk kann nicht fliegen, weiß aber, dass er zu etwas Großem bestimmt ist, also bestimmt er rundum, dass er ab sofort Carls Augen sein wird, und zusammen ziehen sie los, um ein neues Zuhause zu finden.

    Prinzessin Emilia wünscht sich einen Hund, aber ihre Mutter hat einen ausgesprochenen Putzfimmel, oder wohl eher eine Keimphobie, denn selber putzen tut sie nicht. Als Prinzessin Emilia in Ohnmacht fällt und nicht aufwacht, bringt die Königin alle wohlriechenden Dinge in den Palast und verweist alle schlechtriechenden, mit dabei ein uralter Käse, der wohl die einzige Hoffnung der Prinzessin ist. Carl, Henk und der Käse unternehmen nun alles, damit sie zu der Prinzessin zu kommen, um sie zu wecken und bei ihr ein Zuhause zu finden.

    Nach der Vorführung können sich die Kinder im Freilichtmuseum austoben und bei Tierfütterungen zuschauen. Vielleicht bauen sie ja doch noch einen Schneemann.

    Schon seit 1996 organisiert Hendrika Koster van Reijn am Freilichtmuseum am Kiekeberg mehrmals im Jahr Konzerte für Kinder. Sie will dem Nachwuchs einen Zugang zur klassischen Musik verschaffen, indem sie ihnen zusätzlich etwas zum Anschauen bietet, damit die Kinder nicht unruhig werden oder sich langweilen. Sie ist sehr bedacht, viel Abwechslung in die Stücke zu bringen, damit jedes Stück zu einem neuen Erlebnis wird.

    Dieses Mal wurde es das Puppentheater “Hund, Krähe und Käse gehen in die Welt”, welches im Tanzsaal des Museums von Claudia de Boer des Blauer Mond Theaters vor etwa 60 Zuschauern vorgeführt wurde.

    Das Stück wurde von Claudia de Boer geschrieben und die musikalische Begleitung wurde von Bardo Henning komponiert, wobei die Blues-Mundharmonika von Peter Koglin eingespielt wurde. Die Musik (aufgenommen von Carlo Grippa) wird immer während des Umbaus der Kulissen gespielt. Besonders fielen die Schattenkulissen von Georg Jenisch auf. Die Kostüme der Puppen wurden von Anette Stichnoth hergestellt. Durch die abwechselnden Puppen und Schattenspiele und die bedacht platzierten Ton-Effekte bekam das Stück mehr Tiefe. Das Blauer Mond Theater führt in ganz Deutschland und teilweise auch in Österreich auf, weitere Information dazu unter 01 79/ 756 10 54 oder auf der Website www.theater-blauer-mond.de

    Natürlich inszeniert Hendrika Koster van Reijn weitere Stücke im Freilichtmuseum. Das nächste, am Sonntag, 10. Juni, handelt von Händel und erzählt auf unterhaltsame Art und Weise von seinem Leben. Weitere Informationen und Kartenverkauf unter Telefon 0 40/790 17 60.

  • Ehestorf. Der Vorverkauf für das plattdeutsche Theaterstück „Dree niege Froons för Wotan“ hat begonnen. Freunde des plattdeutschen Theaters sichern sich ab sofort ihre Karten für die Aufführungen am Freitag, 2. Februar, ab 19 Uhr, am Sonnabend, 3. Februar, oder am Sonntag, 4. Februar, jeweils ab 15 Uhr im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf. Die Hittfelder Speeldeel will mit dem witzigen Stück im Historischen Tanzsaal für launig-lockere Stimmung sorgen.

    Zum Inhalt: Wotan ist geschockt: Seine Frau Sylvia ist weg. Tochter Pia hat nichts Besseres zu tun, als ihn in eine Seniorenwohngemeinschaft einzuquartieren. Sein neues Heim teilt er mit den drei dominanten, ihm unbekannten Damen Emily, Ella und Elke. Schnell nehmen die drei, mitsamt ihrer Hippie-Vergangenheit und ihren kuriosen Ideen zur Rentenaufbesserung, den neuen Mitbewohner in ihre Mitte. Für Wotan beginnt ein lustiger Rausch auf der Überholspur des Lebens. Bei seiner Frau Sylvia weckt dies ihre weiblichen Jagdinstinkte wieder zum Leben: Sie beschließt, sich ihren Mann zurückzuerobern. Doch wie kann ihr das gelingen, ohne am Ende als Verliererin dazustehen?

    Im Lustspiel von Bernd Spehling (Autor) und Wolfgang Binder (Übersetzung und Regie) spielen: Axel Hansen als Wotan Steller, Doris Hansen als
    Sylvia Steller, Britt Bürger-Hansen als Pia Steller, Heidi Klemm als Emily, Anne Albers als Ella, Margrit Bethke als Elke und Niels Romeikat als Herr Schaller. Regie führt Wolfgang Binder, Technik: Sascha Kothe, Requisite: Inge Wehmeyer, Maske: Cornelia Elbert.

    Karten sind für 10 Euro an der Kasse des Freilichtmuseums erhältlich. Reservierungen unter Telefon 0 40/79 01 76 25.

  • Ehestorf. Mehr als 2.500 Besucher feierten am vergangenen Sonntag, 6. Mai, das "Abenteuer Alter" im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf. Bei bestem Wetter informierten sie sich bei zahlreichen Vorträgen und an mehr als 80 Info-Ständen zu Bildung, Pflege, Gesundheit, Reisen, Sport und Freizeit. Der Kreisseniorentag wird alle zwei Jahre vom Landkreis Harburg, dessen Seniorenstützpunkt, dem Seniorenbeirat und dem Freilichtmuseum am Kiekeberg gemeinsam ausgerichtet.

    Hauptredner war Franz Müntefering, früherer Bundesminister und heutiger Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen. Er warb für einen Austausch zwischen den Generationen: "Die vernünftigen jungen und alten Menschen und die dazwischen müssen sich unterhalten und Deutschland voranbringen. Wir wollen Chancen für jeden und müssen alle Möglichkeiten nutzen, weiterhin eine Wohlstandsgesellschaft zu bleiben." Im Kern stelle sich die Frage: "Wie können wir gut leben? Daher haben wir das Motto 'Brücken bauen' für den Bundesseniorentag gewählt." Der Bundesseniorentag findet vom 28. bis 30. Mai in Dortmund statt.

    Elisabeth Schmidt, Vorsitzende des Kreisseniorenbeirats, stellte das Programm des Seniorentags vor. Carola Reimann, Sozialministerin des Landes Niedersachsen, forderte die Zuhörer direkt auf: "Wir wollen die Bevölkerung für die Bedarfe von Senioren sensibilisieren. Der Austausch mit Ihnen ist für mich als Politikerin wichtig. So können wir das Leben im Landkreis Harburg für alle Bürger noch lebenswerter machen."

    Dieser Aspekt liegt auch Landrat Rainer Rempe am Herzen: "Das Alter ist ein Abenteuer, und der Landkreis Harburg möchte Sie unterstützen, dass es ein positives Abenteuer wird. Wir möchten alle Generationen verbinden, so dass sie am sozialen, kulturellen und politischen Leben teilhaben." Und Rainer Rempe ermunterte: "Bringen Sie sich ein, mit Ihrem Wissen, Ihren Kenntnissen und Ihrer Lebenserfahrung. Auf dem Seniorentag erhalten Sie viele Anregungen, wie Sie den dritten Lebensabschnitt aktiv und mit viel Freude gestalten können."

    Auf das Freilichtmuseum am Kiekeberg bezogen erläuterte Museumsdirektor Stefan Zimmermann: "Wir nehmen die Bedürfnisse älterer Besucher sehr ernst. Unser Museum wurde zum Beispiel als erstes Freilichtmuseum Deutschlands als barrierefrei zertifiziert. Zurzeit arbeiten mehr als 350 Menschen ehrenamtlich bei uns, viele von ihnen nach dem Erwerbsleben. Auch als Zeitzeugen sind sie gefragt, insbesondere für die Zeit nach 1945."

    In der außergewöhnlichen Atmosphäre des Museums mit mehr als 40 historischen Gebäuden und Gärten präsentierten rund 80 Aussteller ihr breitgefächertes Angebot für Senioren und motivierten zu zahlreichen Mitmach-Aktionen. An vielen Stellen im Museum gab es Musik, Tanz und Vorträge über Gesundheit, Pflege im Alter, ehrenamtliche Arbeit oder Weiterbildung.

  • Ehestorf. Brot – eines der ältesten handwerklich hergestellten Lebensmittel des Menschen. Hunderte verschiedene Sorten gibt es allein in Deutschland. Am Sonntag, 5. März 2017, dreht sich im Freilichtmuseum am Kiekeberg von 10 bis 18 Uhr alles um das Grundnahrungsmittel Nr. 1.

    Mit dabei ist das Team der Nationalmannschaft der deutschen Bäckermeister. das sein Können zeigt. Bei der Brotsprechstunde steht ein Bäcker mit Tipps und Tricks rund um eigene Backerzeugnisse zur Verfügung. In einer großen Brotschau erklärt ein Brotprüfer, was ein gutes Brot ausmacht. Außerdem ist Daniel Probst, einer von Deutschlands ersten Brot-Sommeliers, vor Ort, verkostet verschiedene Brotsorten und gibt hilfreiche Tipps.

    In der Lehrküche des Agrariums testen Kinder moderne Elektroöfen, am offenen Feuer backen sie leckeres Stockbrot. Währenddessen geben die Museumsbäcker Tipps zu Sauerteig und Co. Sauerteig in Bioland-Qualität können die Besucher direkt in der Museumsbäckerei erstehen. Händler bieten ihre Ware feil: Aufstriche, Marmeladen sowie Brotmesser oder -körbe.

    Kuchen und warmes Essen aus Brot wie Brotsuppe, Brottorte und mehr gibt es im Museumsgasthof, im Rösterei-Café "Koffietied" sowie an zahlreichen Ständen.

  • Ehestorf. Im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf erleben junge Besucher ab vier Jahren ein frühlingshaftes Mitmachangebot. Von Dienstag bis Freitag, 18. bis 21. April, basteln, nähen und malen Kinder in kostenfreien und offenen Angeboten. Das Ferienprogramm findet jeweils von 11 bis 16 Uhr statt. Der Museumseintritt ist für Besucher unter 18 Jahren frei, für Erwachsene beträgt er neun Euro.

    Mitmachen, anfassen und gestalten - in den Frühjahrsferien am Kiekeberg dreht sich alles rund um Kreativität. Gemeinsam mit den Museumspädagogen basteln Kinder Dekoratives, Praktisches oder tolle Ostergeschenke für die Familie.

    Am Mittwoch, 19. April, entstehen mit Hilfe von Kleber und Schere wiederbeschreibbare Tafel-Schilder. Mit Pinseln und bunten Farben geht es am Donnerstag, 20. April, zur Sache: Junge Maler verzieren Teller, Gläser und weiteres Geschirr. Am Freitag, 21. April, schwingen Kinder die Nadel und nähen flauschige Filzsäckchen. Die Frühjahrsferienangebote sind kostenfrei. Familien können ohne Anmeldung vorbeikommen.

    Während die Kinder malen und basteln, erkunden die Erwachsenen das Freilichtmuseum: Auf dem Museumsgelände laden mehr als 40 historische Gebäude und Gärten zum Frühlingsspaziergang ein. In den Häusern und Ställen leben Pferde, Schweine und Schafe alter Nutztierrassen und in den Museumsgärten sprießt das erste Grün. Die Kindheit der 1950er- bis 1980er-Jahre präsentiert die Dauerausstellung Spielwelten. In der interaktiven Ausstellungswelt Agrarium entdecken Besucher Traktoren, historische Landtechnik sowie Wissenswertes rund um Ernährung gestern, heute und morgen.

    Eine deftige Stärkung bietet der Museumsgasthof "Stoof Mudders Kroog" mit traditioneller norddeutscher Küche. Hausgemachten Kuchen und frisch gerösteten Kaffee genießen große und kleine Besucher im Rösterei-Café Koffietied.

  • Ehestorf. Im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf erleben junge Besucher ab vier Jahren ein frühlingshaftes Mitmachangebot. Von Dienstag bis Donnerstag, 13. bis 15. März und 20. bis 22. März, basteln und gärtnern Kinder in drei kostenfreien und offenen Angeboten. Das Ferienprogramm findet jeweils von 11 bis 16 Uhr statt. Der Museumseintritt ist für Besucher unter 18 Jahren frei, für Erwachsene beträgt er 9 Euro.

    Die Frühjahrsferien am Kiekeberg drehen sich um die neue Ausstellung zur "Deutschen Brotkultur" und um die erblühenden Gärten im Museum. Gemeinsam mit den Museumspädagogen wird gebastelt: dienstags ein Brot-Memory, mittwochs bunte Pflanzgefäße, in die sie Samen sähen, donnerstags Bäckermützen.

    Spielerisch erleben die Kinder dabei Grundsätze nachhaltigen Lebens: Regionalität, Saisonalität, Recycling und Upcycling. Die Frühjahrsferien-Angebote sind kostenfrei. Familien können ohne Anmeldung vorbeikommen.

    Während die Kinder malen und basteln, erkunden die Erwachsenen das Freilichtmuseum: Auf dem Museumsgelände laden mehr als 40 historische Gebäude und Gärten zum Frühlingsspaziergang ein. In den Häusern und Ställen leben Pferde, Schweine oder Schafe alter Nutztierrassen und in den Museumsgärten sprießt das erste Grün. Die Kindheit der Jahre 1950 bis 1980 präsentiert die Dauerausstellung Spielwelten. In der interaktiven Ausstellungswelt Agrarium entdecken Besucher Traktoren, historische Landtechnik sowie Wissenswertes rund um Ernährung gestern, heute und morgen.

    Eine deftige Stärkung bietet der Museumsgasthof "Stoof Mudders Kroog" mit traditioneller norddeutscher Küche. Hausgemachten Kuchen und frisch gerösteten Kaffee genießen große und kleine Besucher im Rösterei-Café Koffietied.

  • Ehestorf. Ehrenamtliche packen an - im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf sind sie im Garten, bei Kinderprogrammen, im Archiv, beim Kuchenverkauf und an vielen weiteren Stellen aktiv. Mit ihrem Einsatz unterstützen die freiwilligen Helfer die kulturelle Arbeit des Museums in der Region.

    Kuchenverkauf, Basteln mit Kindern, Einlass: Ehrenamtliche sind am Kiekeberg überall mit dabei. Und für spezielle Tätigkeiten gibt es eigene Gruppen, zum Beispiel für den Museumsladen oder die historischen Gärten. "Jetzt planen wir eine neue AG: die Hauruck-Gruppe", verrät Carina Meyer, Kaufmännische Geschäftsführerin im Freilichtmuseum am Kiekeberg. Ihre Mitglieder setzen handwerkliche Projekte um, restaurieren Zäune und Wege oder bereiten Veranstaltungen vor. "Wir freuen uns über Menschen mit handwerklichem Interesse, die Lust haben anzupacken. Eine Ausbildung ist dazu nicht notwendig."

    Ein erstes Schnuppertreffen für die neue Gruppe findet am Dienstag, 23. Januar, ab 18 Uhr am Kiekeberg statt. Interessenten melden sich bis zum 16. Januar bei Sebastian Baier unter (0 40) 79 01 76-86 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

    "Bei uns können Freiwillige in vielen Bereichen tätig sein - bei uns kann sich jeder einbringen", sagt Carina Meyer. "Auch für Menschen mit Spezialkenntnissen haben wir passende Tätigkeiten: Schon jetzt sind Gärtner, Erzieher und ein Bild-Restaurator im Team." Ehrenamtliche Arbeit bringt Spaß, ist eine sinnvolle Betätigung und bietet sozialen Austausch. Am Kiekeberg können Freiwillige ihren Interessen nachgehen und dabei die Kulturarbeit unterstützen. 320 freiwillige Mitarbeiter sind es zurzeit - eine aktive Gemeinschaft und eine große Hilfe für die Museumsmitarbeiter.

    Auch in den Außenstellen des Freilichtmuseums ist ein Einsatz möglich: Bei Veranstaltungen auf dem Museumsbauernhof in Wennerstorf und im Mühlenmuseum Moisburg verkaufen ehrenamtliche Mitarbeiter Eintrittskarten oder betreuen Verkaufsstände.

    Die Ehrenamtlichen im Freilichtmuseum arbeiten mit den Hauptamtlichen Hand in Hand. Sebastian Baier, Ansprechpartner für das Ehrenamt, organisiert Fortbildungen, Treffen und Exkursionen nur für Ehrenamtliche und kümmert sich um deren Einsätze. Einige Ehrenamtliche engagieren sich wöchentlich, andere zu bestimmten Veranstaltungen oder nur einige Male im Jahr für spezielle Aufträge. Sebastian Baier: "Melden Sie sich gern bei uns, wir finden für jeden das Richtige!"

    Interessierte erreichen Sebastian Baier unter der Telefonnummer 0 40/79 01 76 86 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    Weitere Informationen unter www.foerderverein-kiekeberg.de

  • Ehestorf.Roter Brasilienapfel“ heißt der Apfel des Jahres. Der BUND Hamburg und das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf haben diese alte und seltene Apfelbaumsorte jetzt gemeinsam in den Landwirtschaftlichen Entdeckergarten gepflanzt. Der „Rote Brasilienapfel“ fällt durch seine dunkelrote Schale auf. „Diese Färbung hat ihm seinen Namen verliehen“, erklärt Eckart Brandt, Obstbauer und Fachbuchautor: „Brasa“ ist portugiesisch und steht für die Glut des Feuers. Wegen seiner Schönheit diente der Apfel früher auch als Schmuck auf Hochzeitstafeln.

    Im 18. Jahrhundert wurde der „Rote Brasilienapfel“ erstmals in der Fachliteratur beschrieben. In den vergangenen 100 Jahren galt er als verschollen. Eine Baumschule im Amt Neuhaus (heute Landkreis Lüneburg) hat die seltene Sorte aber bis etwa 1950 angebaut. Unberührt von der wechselvollen Geschichte bleibt der „Rote Brasilienapfel“ im Grenzgebiet der ehemaligen DDR bestehen. Nach der Wiedervereinigung wird auch der Apfel wiederentdeckt. „Diese Apfelsorte ist extrem robust und übersteht sogar mehrwöchige Überflutungen in ihrem Lebensraum der Elbtalaue“, weiß Dr. Olaf Anderßon vom Lüneburger Streuobstwiesen e.V.

    Der „Rote Brasilienapfel“ schmeckt feinsäurig und ist mit bis zu 15 Metern einer der höchsten Apfelbäume auf einer Streuobstwiese. „Es lohnt sich, die Hochstamm-Obstbäume zu erhalten. Sie ziehen Insekten und Vögel an – wie beispielsweise den Steinkauz – die anderswo kaum noch zu finden sind“, erklärt Gudrun Hofmann vom BUND Hamburg.

    Der Titel „Apfel des Jahres“ wurde zum 18. Mal verliehen. Die Gärtner des Freilichtmuseums am Kiekeberg in Ehestorf pflegen die Obstbäume, um sie der Nachwelt zu erhalten. „Wir verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz: Außer historischen Gebäuden und alten Haustierrassen bewahren wir auch Obst- und Gemüsesorten aus der Vergangenheit“, erklärt Stefan Zimmermann, Direktor des Freilichtmuseums am Kiekeberg. „Unser Team im Museumsbauernhof in Wennerstorf erntet die Früchte und vermostet sie zu Saft, den wir unseren Besuchern anbieten.

    Der „Rote Brasilienapfel“ und andere historische Obstbäume sind am Sonnabend und Sonntag, 14. und 15. April, auf Norddeutschlands größtem Pflanzenmarkt im Freilichtmuseum am Kiekeberg erhältlich. In der Zeit von 10 bis 18 Uhr präsentieren die Aussteller ihre heimischen Gewächse und Raritäten.

    Im Landwirtschaftlichen Entdeckergarten des Freilichtmuseums am Kiekeberg wachsen mehr als 300 Obstbäume. Ein Teil der Wiesen dient den Museumstieren als Weidegrund, ein anderer als flexibler und kostenloser Besucherparkplatz.

  • Ehestorf. Es ist eines der ältesten Getränke der Welt: Das Bier. Am Sonntag, 24. Juni, präsentiert das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf mit "Bier aus dem Norden" bereits zum 11. Mal die regionale Braukunst. In der Zeit von 10 bis 18 Uhr bieten rund zwei Dutzend Brauereien und Händler aus Norddeutschland mehr als 100 verschiedene Sorten an.

    Handwerklich gebraute Biere weisen eine große Geschmacksvielfalt auf. Bei "Bier aus dem Norden" tauschen sich Fachleute und Liebhaber über die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen, Zutaten und das Brauereihandwerk aus. Die Teilnehmer kommen in diesem Jahr aus dem Bereich der Klein-, Gasthof-, und Craft-Beer-Brauereien. Sie produzieren Spezialitäten aus der Region, die die Museumsbesucher nicht im gewöhnlichen Supermarkt finden und laden auch zum Probieren ein.

    Ein umfangreiches Begleitprogramm bietet außer dem Genuss auch Wissenswertes über alte Biersorten in Deutschland. Wer erfahren möchte, was es mit Broyhan, Adam und Grutbier auf sich hat, sollte die Vorträge des Deutschen Hopfenmuseums ab 12 und ab 15 Uhr mit anschließender Verkostung verschiedener Biere besuchen. Die Kosten hierfür liegen bei 6 Euro pro Person, die Anmeldung erfolgt in der "Hökerbude".

    Für Kinder gibt es ein buntes Bastelprogramm rundum Kronkorken und mögliche Spiele damit. Die Gelebte Geschichte des Freilichtmuseums führt in traditioneller Kleidung und Ausrüstung vor, wie Bier vor 200 Jahren gebraut wurde. Zu damaliger Zeit war Bier oft sauberer und länger haltbar als Wasser aus Brunnen und Flüssen. So wurde das Getränk auch von der ganzen Familie getrunken. Die Herstellung war, wie die Lebensmittelversorgung auf dem Hof insgesamt, hauptsächlich Aufgabe der Frauen. Die Rezeptur und Brauweise wurde durch Beobachtung und Mithilfe an die nächste Generation weitergegeben.

    Gerade traditionelle und lokale Biersorten erfreuen sich wieder großer Beliebtheit. Nach dem Biergenuss auf dem Museumsgelände locken der Gasthof "Stoof Mudders Kroog" mit herzhaften norddeutschen Spezialitäten und die Backstube mit leckeren Brezeln und Gebäck.

    Der Eintritt ins Freilichtmuseum beträgt für Erwachsene 9 Euro.

  • Ehestorf. Jürgen Feder ist Extrembotaniker und einer der bekanntesten Pflanzenexperten Deutschlands. Im Rahmen der Sonderausstellung „Aufgeblüht! Norddeutsche Gartenkultur“ bietet er seine berühmte Botanik-Safari im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf am kommenden Wochenende, 8./9. Juli, in der Zeit von 11 bis 14.30 Uhr, an. Die Kursgebühr beträgt 25 Euro inklusive Museumseintritt. Eine Anmeldung ist unter Telefon (0 40) 79 01 76-0 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  erforderlich.

    Die Teilnehmer der Botanik-Safari erkunden gemeinsam mit Jürgen Feder die Gärten und das Gelände des Freilichtmuseums am Kiekeberg. Der Diplom-Ingenieur für Landespflege, Flora und Vegetationskunde entführt die Besucher in eine Welt der botanischen Feinheiten und ergänzt an passender Stelle Anekdoten. Dabei geht er auf Besonderheiten von heimischen Farn- und Blütenpflanzen wie Mäuseschwänzchen, Knabenkraut und Schlüsselblumen ein.

    Jürgen Feder vermittelt seinem Publikum in den Botanik-Safaris Umweltbewusstsein und sensibilisiert sie für die heimische Pflanzenwelt. Er wurde bekannt durch Fernsehauftritte im NDR, der ARD, Sat.1 sowie “TV total“ und ist Autor von Büchern und diversen Fachzeitschriftenartikeln, die sich rund um die Pflanzenwelt drehen.

    Die Sonderausstellung „Aufgeblüht. Norddeutsche Gartenkultur“ präsentiert das Freilichtmuseum am Kiekeberg noch bis zum 15. Oktober. Sie zeigt den Wandel vom klassischen Bauerngarten bis zur heutigen Freizeitoase. Von schlichten Obst- und Gemüsegärten über repräsentative Gärten mit prächtigen Blumenbeeten und Buchsbaumhecken bis hin zum Gartenzwerg – spürt „Aufgeblüht!“ die einzelnen Entwicklungsschritte detailliert nach. Ein vielfältiges Kurs- und Aktionsprogramm begleitet die Ausstellung, wie zum Beispiel Kochkurse, Vorführungen im Scherenschleifen oder floristische Kurse.

    Das Freilichtmuseum am Kiekeberg empfiehlt Interessierten, passendes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung mitzubringen. Am Ende der Botanik-Safari sind persönliche Gespräche und Erinnerungsfotos mit Jürgen Feder möglich. Treffpunkt für die Botanik-Safari ist das eigens für die Sonderausstellung aufgestellte Gartenhaus in der Nähe des Museumseingangs. Die Anzahl der Teilnehmer ist jeweils auf 30 Plätze begrenzt.

  • Ehestorf. Ein besonderer Überraschungsgast begeisterte beim Fördervereinsfest am Kiekeberg in Ehestorf: Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, feierte mit 1.200 Gästen ein großes "Wiesenfest" und verabschiedete Museumsdirektor Prof. Dr. Rolf Wiese persönlich. Rolf Wiese geht Ende Oktober 2017 in den Ruhestand. Er leitet seit 30 Jahren das Freilichtmuseum am Kiekeberg und seine Außenstellen und gründete unter anderem den ersten Studiengang zum Museumsmanagement und den bundesweiten Arbeitskreis Museumsmanagement. Die Museen nahmen unter seiner Führung einen deutlichen Aufschwung: 1987 kamen 56.433 Menschen an den Kiekeberg, im Jahr 2016 zählte das Museum 220.000 Besucher.

    Johanna Wanka ist beeindruckt von der Resonanz, die das Museum und der Förderverein erzeugen. Explizit dankt sie Museumsdirektor Rolf Wiese: "Sie, lieber Herr Wiese, haben ganz Besonderes geschafft: Ich bin in ganz Deutschland unterwegs und habe nirgendwo einen so großen und aktiven Förderverein mit mittlerweile 12.500 Mitgliedern erlebt. Was ich aber höre, ist die Wertschätzung und Achtung, die Ihnen in der ganzen Museumslandschaft entgegengebracht werden, und der Respekt vor Ihrer wissenschaftlichen Leistung." Mit Blick auf die Museumsarbeit ergänzt sie: "Was mir als Kind vom Dorf wichtig ist: Dass Sie am Kiekeberg mit Kindern und Jugendlichen, insbesondere benachteiligten, arbeiten." Seit Jahren verfolgt Johanna Wanka begeistert die Entwicklungen am Kiekeberg, hat 2010 das Richtfest des Agrariums und 2012 die Eröffnung der Bibliothek des Ländlichen Wissens begleitet.

    Michael Grosse-Brömer, Mitglied des Bundestags und Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, betont, wie wichtig das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf für den Landkreis Harburg ist - und welchen Vorbildcharakter es für ganz Deutschland hat: "Das Museum verbindet Geschichte und Zukunft. Gerade Sie, Herr Wiese, haben immer Projekte im Kopf und verfolgen sie mit leidenschaftlicher Energie. So war es auch mit dem Projekt 'Königsberger Straße', das mich begeistert und für das ich mich gern im Bund stark gemacht habe." Der Bund übernimmt bei der zukünftigen Baugruppe mit Häusern der Nachkriegszeit einen Anteil von 3,84 Millionen Euro. Das Gesamtvolumen liegt bei 6,14 Millionen Euro.

    Fördervereinsvorsitzender Heiner Schönecke blickt mit persönlichen Worten auf die gemeinsamen vergangenen 30 Jahre: "Heute feiern wir zu Ehren von Rolf Wiese das große Wiesenfest. Der Professor und ich haben 1989 zusammen mit sieben weiteren Mitgliedern den Förderverein gegründet. Seitdem haben wir zusammen viel geschafft - und wenn ich in die Runde gucke, dann sehe ich Leute, die immer wieder gern kommen." Heute zählt der Verein mehr als 12.500 Mitglieder, 320 sind regelmäßig ehrenamtlich aktiv.

    Svenja Stadler, SPD-Mitglied des Bundestags, betont, dass sich das Freilichtmuseum am Kiekeberg unter der Leitung von Rolf Wiese als sozialer Ort etabliert hat: "Das Freilichtmuseum in Ehestorf ist ein Ort des bürgerschaftlichen Engagements, er verbindet alle. Die vielen Ehrenamtlichen leisten hier einen beträchtlichen Beitrag zum Erfolg des Kiekebergs. Sie sind, ebenso wie ich, von Ihrer Begeisterung für die Projekte nachhaltig beeindruckt. Und dazu besitzen Sie außer der fachlichen Kompetenz auch ein großes soziales Einfühlungsvermögen."
    Gerührt bedankt sich Rolf Wiese: "Der Erfolg am Kiekeberg ist von vielen Faktoren abhängig. Dazu gehören Mitarbeiter, Ehrenamtliche und verlässliche Partner. Zum Beispiel steht der Landkreis Harburg seit 30 Jahren unterstützend an unserer Seite. Ganz besonders danke ich dem Förderverein, den 12.500 Mitgliedern, die mit Herzblut hinter dem Kiekeberg stehen."

    Einmal im Jahr bedankt sich das Freilichtmuseum mit einem großen Fest bei seinen Fördermitgliedern. Zum Abschied des langjährigen Museumsdirektors Prof. Dr. Rolf Wiese feierten die Mitglieder jetzt ein großes Wiesenfest - mit Sackhüpfen, Picknick, Musik und Tanz und vielen Führungen durch die Höhepunkte der vergangenen Jahre am Kiekeberg.

    Der Förderverein des Freilichtmuseums am Kiekeberg steht seit 28 Jahren zuverlässig an der Seite des Museums. Mit großem Engagement unterstützt er ideell und finanziell dessen Aktivitäten. Die Freunde und Förderer helfen, regionales Kulturgut und Wissen über Handwerk und Bräuche zu bewahren. Aber nicht nur die finanzielle Hilfe macht den Förderverein für das Museum so wertvoll. Über 320 Mitglieder engagieren sich ehrenamtlich: Sie spenden an Aktionstagen ihre Zeit und Arbeitskraft, verkaufen Kuchen, begleiten museumspädagogische Angebote oder bringen ihre Expertise bei der Restaurierung oder Archivierung ein.

  • Ehestorf. Im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf stehen am Sonntag, 14. Mai, Fahrzeugklassiker der Baujahre 1950 bis 1979 im Mittelpunkt. Ein Programm mit Live-Musik, Tanztee und sogar eine Modenschau entführt die Besucher auf eine Zeitreise in die 1950er- Jahre. Der Eintritt für Erwachsene beträgt 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

    Stolze Sammler präsentieren ihre auf Hochglanz polierten Fahrzeuge. VW-Käfer, Isettas, aber auch amerikanische Modelle blitzen zwischen den blühenden Gärten und historischen Häusern des Freilichtmuseums – ein Augenschmaus für Oldtimerfreunde. Kinder und Erwachsene können die ausgefallenen Gefährte bestaunen - von den rollenden Zeugen der Wirtschaftswunderjahre bis zu den Modellen der wilden 70er-Jahre. Vom Motorroller und Pkw, über historische Busse, bis hin zum Lkw ist alles dabei. Besitzer eines historischen Autos können sich bis 11. Mai unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmelden, für Oldtimer-Clubs werden zusammenhängende Stellplätze reserviert.

    Das Freilichtmuseum entführt die Besucher mit allen Sinnen in die 1950er-Jahre: Daisy‘s Tanztee und Modenschau sollen die Besucher mit Livemusik aus den 1950er Jahren in ausgelassene Stimmung versetzen. Punkte, Petticoat und Pomadentolle erleben die Besucher im Ambiente der Dauerausstellung „Spielwelten“. Hier zeigt das Jugend-Rot-Kreuz Winsen die Modenschau "Mit Schick und Charme".

    Der Museumsverein „Die Goldenen Fünfziger Jahre e. V.“ organisiert einen großen Markt mit Sammlerstücken aus der Zeit des Wirtschaftswunders wie Lampen, Geschirr, Dekoartikel oder Retro-Mode, Accessoires oder Schallplatten. Beim Radiodoktor des Bremer Rundfunkmuseums erhalten Besitzer eines beschädigten, historischen (Auto-) Radios Expertenrat und Hilfe bei der Fehlersuche. Für Kinder gibt es ein buntes Mitmachprogramm. Im Agrarium stöbern Autoliebhaber auf dem Markt rund um rollende Sammlerstücke: Ausgesuchte Anbieter bieten Modellautos und Eisenbahnen an.

    Besucher erkunden eine kleine Ausstellung zu Heinkel-Tourist, dem meistgekauften Motor-Roller im Deutschland der 1950er- und 1960er-Jahre. Die Künstlerin Gabi Hampe präsentiert unter dem Motto „Rock 'n' Roll meets Digital Art“ großformatige Fotokunst.

    Die 1950er-Jahre sind den Deutschen als die Zeit des Wirtschaftswunders im Gedächtnis geblieben. Sie brachten damit auch den Durchbruch zur Massenmotorisierung. Für heutige Verhältnisse wirkt der Kraftfahrzeugbesatz allerdings bescheiden: Im Jahr 1950 fuhren rund 2 Millionen Fahrzeuge auf bundesdeutschen Straßen. Bis 1964 hatte sich diese Zahl immerhin auf gut 11 Millionen erhöht.

  • Ehestorf. Freiwilliges Engagement macht Kultur möglich: Das zeigt der Förderverein des Freilichtmuseums am Kiekeberg in Ehestorf. Er ist einer der größten deutschen Museumsvereine. Jetzt begrüßte er sein 12.000. Mitglied: Claudia Sander aus Finkenwerder. Zum Gratulieren kam der Präsident des niedersächsischen Landtags, Bernd Busemann, ins Freilichtmuseum am Kiekeberg: "Willkommen auf niedersächsischem Boden", begrüßte er das Ehepaar Claudia Sander und Mustapha Mustapha mit ihren Söhnen Jakob (drei Jahre) und Junis (acht Wochen).

    Bernd Busemann betonte: "Das Freilichtmuseum am Kiekeberg und sein Förderverein sind bedeutend. Die rasante Entwicklung des Vereins zeigt, dass die Philosophie richtig ist: Hier zeigen sie, wie die Landtechnik und die Zubereitung von Nahrungsmitteln bescheiden begonnen haben. Hier sehen Besucher auch ein frisch geborenes Kaltblut und mit der Königsberger Straße bald Dörfer wie aus den 1950er-Jahren." Das Konzept des Museums gehe auf, das zeige auch der Förderverein.

    Dieser, im Jahr 1989 gegründet, wuchs zu einer starken Stütze des Museums heran. Er finanziert heute die Restaurierung von historischen Objekten oder den Ausbau professioneller Magazine. Er betreibt die Museumsbäckerei, die Läden sowie den Museumsbauernhof Wennerstorf und kümmert sich um die 320 Ehrenamtlichen am Kiekeberg. Der Förderverein hat sich zu einem kleinen Unternehmen entwickelt: "1,2 Millionen Euro setzen wir im Jahr um", bilanziert Heiner Schönecke, der Vorsitzende des Fördervereins.

    Dabei läuft die Verwaltung fast vollständig ehrenamtlich. "Die Gewinne fließen direkt in die regionale Kulturarbeit." Diese Unterstützung ist nur durch die vielen Mitglieder möglich: Sie zahlen einen Mitgliedsbeitrag von 45 Euro (70 Euro für Paare) und nutzen den Kiekeberg auch gern für private Feiern, Kindergeburtstage und dem Kauf von Geschenken im Museumsladen. Museumsdirektor Prof. Dr. Rolf Wiese: "Viele Familien kommen zu uns und bleiben dem Kiekeberg dann lebenslang verbunden. Daher haben wir auch Mitglieder in Zypern und den USA."

    So kam auch Familie Sander/Mustapha zum Kiekeberg: Der Großvater Helmut Sander war im vergangenen Jahr mehrfach mit Enkel Jakob im Freilichtmuseum. "In anderen Museen können Besucher weniger anfassen und direkt erleben. Mein Enkel ist begeistert von den Mitmach-Angeboten", sagt Helmut Sander, der früher große Hamburger Museen führte. Den damals zweijährigen Jakob beeindruckten die Besuche mit dem Großvater nachhaltig. "Er forderte den Ausflug zum 'Kikiberg' vehement ein, so dass wir sehr oft hier waren", erzählt Jubiläumsmitglied Claudia Sander. Ihre Eltern nahmen das zum Anlass und schenkten der jungen Familie eine Mitgliedschaft. "Wir verbringen hier viele schöne Stunden als Familie zusammen", ergänzt Ehemann Mustapha Mustapha, der 2009 aus Syrien zum Studium nach Deutschland kam.

    Fördervereinsmitglieder genießen viele Vorteile in Freilichtmuseum am Kiekeberg: Sie erhalten das ganze Jahr hindurch freien Eintritt in das Freilichtmuseum und seine Außenstellen - den Museumsbauernhof in Wennerstorf, das Feuerwehrmuseum Marxen und das Mühlenmuseum Moisburg. Die Mitglieder werden zu Ausstellungseröffnungen, Vorträgen und Sonderführungen eingeladen. Sie werden exklusiv über Veranstaltungstermine und aktuelle Projekte informiert. Einmal im Jahr bedankt sich das Museum besonders bei allen Mitgliedern: Beim Fördervereinsfest dürfen sie sich zurücklehnen und bewirten lassen. 2017 findet das Fest am 15. September statt.

  • Ehestorf. Handgefertigten Käse aus Kuh-, Ziegen- und Schafsmilch bietet der Käsemarkt am Sonntag, 27. Mai, im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf. Mehr als 55 Aussteller, darunter die besten Käser Norddeutschlands, präsentieren ihre Produkte von 10 bis 18 Uhr. Außer aromatischen Milcherzeugnissen zum Probieren entdecken die Besucher Spezialitäten wie Fleisch, Öle, Weine, Säfte und Chutneys. Neu sind zwei Podiumsgespräche und zwei Filmvorführungen.

    Der Käsemarkt lässt Feinschmeckers Herzen höher schlagen. | Foto: ein
    Der Käsemarkt lässt Feinschmeckers Herzen höher schlagen. | Foto: ein

    Ein Höhepunkt für Feinschmecker: Lebensmittelproduzenten aus der Region stellen beim Käsemarkt am Kiekeberg ihre handgefertigten Produkte selbst vor. Freunde des guten Geschmacks können die vielfältigen Erzeugnisse, wie zum Beispiel Ziegeneis, Bio-Bratwurst oder Saucen, direkt verkosten und die Hersteller stehen für Auskünfte zur Verfügung. Den Mittelpunkt des Marktes bilden Käsespezialitäten aus Kuh-, Ziegen- und Schafsmilch. Die hochwertigen Waren werden, wie früher auf einem Markplatz, inmitten der historischen Gebäude des Freilichtmuseums angeboten. Flanieren, Probieren und Plaudern gehören zum Gesamterlebnis.

    Neu sind zwei Podiumsgespräche "Gute Lebensmittel - Genuss und Gesundheit sind keine Selbstverständlichkeit" von Slow Food Hamburg: Ab 11 Uhr geht es um Gifte im Obst und ab 14 Uhr um die Zukunft des Essens.

    Die Slow Food Youth Hamburg zeigt ab 12.30 und ab 15.30 Uhr den Film "Hofgespräche", in dem Produzenten interviewt werden.

    In der Hofkäse-Schule des SOS Hofs Bockum können Besucher ab 11.30 und ab 14.30 Uhr selbst Käse herstellen. Außerdem bereiten sie bei "Teller statt Tonne" zusammen mit Slow Food leckeres Essen aus Gemüse vor, das schmackhaft ist, aber nicht den Handelsnormen entspricht.

    Kinder basteln Kuh-Handpuppen und Kuhmasken. Ab 12 und ab 15 Uhr gibt es die KinderKäseStraße - hier entdecken die kleinen Besucher, wie unterschiedlich Käse schmeckt und welchen sie besonders gern mögen.

    Slow Food Hamburg ist traditionell Partner beim Käsemarkt am Kiekeberg. So finden sich unter den Ausstellern auch Hersteller, die ausschließlich Produkte anbieten, die den Kriterien von Slow Food entsprechen. Die internationale Organisation setzt sich für eine nachhaltige Lebensmittelproduktion und Geschmacksbildung ein und bringt Erzeuger von handwerklich hergestellten Lebensmitteln mit Verbrauchern zusammen.

    Der Eintritt kostet für Erwachsene 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

  • Ehestorf. Handgefertigten Käse aus Kuh-, Ziegen- und Schafsmilch bietet der Käsemarkt am Sonntag, 21. Mai, im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf. Rund 50 Aussteller, darunter die besten Käser Norddeutschlands, präsentieren ihre Produkte in er Zeit von von 10 bis 18 Uhr. Außer aromatischen Milcherzeugnissen zum Probieren entdecken die Besucher Spezialitäten wie Fleisch, Öle, Weine, Säfte und Chutneys. Der Eintritt kostet für Erwachsene 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

    Ein Höhepunkt für Feinschmecker: Lebensmittelproduzenten aus der Region stellen beim Käsemarkt am Kiekeberg ihre handgefertigten Produkte vor. Freunde des guten Geschmacks können die vielfältigen Erzeugnisse, wie zum Beispiel Ziegeneis, direkt verkosten und die Hersteller stehen für Auskünfte zur Verfügung. Den Mittelpunkt des Marktes bilden Käsespezialitäten aus Kuh-, Ziegen- und Schafsmilch. Ein vielfältiges Aktionsprogramm ergänzt die Verkaufs- und Probierstände. So können die Besucher beispielsweise Käse in der Käseschule selbst herstellen. Kinder erwartet ein vielfältiges Bastelprogramm, bei dem Kuhmasken und Mäusegirlanden entstehen.

    Der Käsemarkt findet auch diesmal wieder in Zusammenarbeit mit Slow Food Hamburg statt. So finden sich unter den Austellern Hersteller, die ausschließlich Produkte anbieten, die den Kriterien von Slow Food entsprechen. Die internationale Organisation setzt sich für eine nachhaltige Lebensmittelproduktion und Geschmacksbildung ein. In der "KinderKäseStraße" von Slow Food entdecken kleine Feinschmecker die verschiedenen Käsesorten und können diese probieren.

  • Ehestorf. Das Musikfest Bremen macht auch in diesem Jahr wieder Station im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf. Mit der Unterstützung der EWE spielen das Ensemble "Quatuor Arod" und das "Signum Saxophone Quartet" unter dem Titel "Quartett im Doppelpack" am Freitag, 1. September, in einem Wandelkonzert. Die Konzerte beginnen um 19 Uhr. Karten gibt es ab sofort an der Kasse des Freilichtmuseums am Kiekeberg (Telefon 0 40/79 01 76-25) und unter www.musikfest-bremen.de

    Die Konzertbesucher wandeln zwischen den Konzerten vom modernen Agrarium, in dem das "SignumSaxophone Quartet" spielt, und dem Historischen Tanzsaal mit dem Ensemble "Quatuor Arod". Die vier jungen französischen Musiker des klassischen Streichquartetts "Quatour Arod" spielen unter anderem Mozarts Streichquartett Nr. 1 G-Dur KV 80 und Felix Mendelssohn Bartholdys Sammlung "Vier Stücke für Streichquartett".

    Das "Signum Saxophone Quartet" mit vier internationalen Saxophonisten ist eine Seltenheit in der klassischen Musik, das sich zudem durch Experimentierfreude auszeichnet. Ihr breites Repertoire umfasst Jazz- und Latin-Standards von Dizzy Gillespie, Chick Corea und Astor Piazzolla, aber auch Marcello Zarvos' "Nepomuk's Dances" und Maurice Ravels "Le tombeau de Couperin". Die Karten kosten 30 Euro für Erwachsene. Reservierungen unter Telefon 0 40/79 01 76-25 www.musikfest-bremen.de

  • Ehestorf. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf hat auch im Jahr 2016 erfolgreich gewirtschaftet: Der Jahresabschluss des operativen Geschäfts liegt mit 23.000 Euro im Plus. Auch das Stiftungskapital hat sich positiv entwickelt und ist auf fast zwei Millionen Euro angewachsen. Das Stiftungskapital ist der Grundstock des Museums – es bleibt dauerhaft erhalten, seine Erträge fließen in die tägliche Arbeit ein. Die Kaufmännische Geschäftsführerin Carina Meyer berichtete über das positive Ergebnis während der Stiftungsratssitzung. Das Museum erzielt schon seit Stiftungsgründung im Jahr 2003 jedes Jahr eine positive Jahresbilanz.

    „Wir sind stolz auf dieses tolle Ergebnis. Es unterstreicht die gute Arbeit im Museum ebenso wie unseren Besucherrekord. 2016 haben über 242.000 Besucher das Freilichtmuseum am Kiekeberg und seine Außenstellen besucht“, sagt Klaus-Wilfried Kienert, der seit Anfang 2017 Stiftungsratsvorsitzender der Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg ist. Der Zahnmediziner übernahm das Amt von Heike Meyer und ist bereits seit 2003 ehrenamtliches Mitglied des Stiftungsrates des Freilichtmuseums.

    Um 13 Prozent stiegen die Besuchszahlen im Verhältnis zum Vorjahr. Die starke Besucherresonanz und das vielfältige Angebot zeigen sich in den Wirtschaftszahlen: Über Eintrittsgelder und die umfangreichen Vermittlungsprogramme erwirtschaftete das Museum 830.000 Euro. Das sind gut 100.000 Euro mehr als im Jahr 2015. Vom Landkreis Harburg erhält die Stiftung laut Zukunftsvertrag einen jährlichen Zuschuss von knapp zwei Millionen Euro. Die Einnahmen durch Projektförderungen und Spenden lagen im Jahr 2016 bei 187.000 Euro. Mit Erträgen von insgesamt 3.233.000 Euro deckt das Museum unter anderem die Personalkosten für die rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Betriebskosten sowie die umfangreichen Instandhaltungskosten für die historischen Gebäude.

    Auch das Stiftungskapital entwickelt sich weiter sehr erfreulich. „Diese stabile finanzielle Basis des Freilichtmuseums am Kiekeberg gewährleistet, dass die Geschichte der Region auch langfristig bewahrt und vermittelt werden kann. Deshalb freuen wir uns besonders über einen weiteren Zuwachs des Stiftungskapitals um 343.000 Euro auf insgesamt rund 1.927.000 Euro“, erklärt Carina Meyer. Viele große und kleine Beträge von Privatpersonen, Unternehmen und Vereinen fließen direkt ins Stiftungskapital. Außerdem unterstützt der Landkreis Harburg auch den Aufbau des Stiftungskapitals: Der Landkreis verdoppelt aufgrund des Zukunftsvertrags die vom Museum eingeworbene Summe bis zu einer Obergrenze von 150.000 Euro. Weiterhin beteiligt sich der mittlerweile 12.000 Mitglieder umfassende Förderverein beim langfristigen Aufbau des Vermögensstocks der Stiftung.

    Mit seinen Dauer- und Wechselausstellungen und vielfältigen Aktionstagen befindet sich das Freilichtmuseum am Kiekeberg im ständigen Wandel und bietet einem breiten Publikum immer wieder Neues. So eröffnete kürzlich die neue Sonderausstellung „Aufgeblüht! Norddeutsche Gartenkultur“. Bis zum 15. Oktober zeigt sie, wie sich die Gartenkultur von klassischen Nutzgärten bis zum heutigen Trendthema veränderte. Außerdem steht in Zukunft ein großes Bauprojekt an: die Königsberger Straße. Sie zeigt eine Häusergruppe mit Gebäuden aus den Jahren 1945 bis 1980. Das Gesamtkostenvolumen des Bauvorhabens beträgt mehr als sechs Millionen Euro. Zu den Förderern gehören der Bund, das Land Niedersachsen und die Metropolregion Hamburg.

    Das Freilichtmuseum am Kiekeberg wurde 1953 von der Hansestadt Hamburg auf niedersächsischem Boden gegründet. Am 1. Mai 1987 kaufte der Landkreis Harburg „sein“ Freilichtmuseum. Im Jahr 2003 wurde die Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg gegründet. Das Museum ist weiterhin die zentrale Kulturinstitution des Landkreises.

    Das Freilichtmuseum und seine Außenstellen Museumsbauernhof Wennerstorf, Mühlenmuseum Moisburg, Feuerwehrmuseum Marxen und Ziegelei Rusch verzeichneten 2016 zusammen 242.450 Besuche. Das sind 27.850 Besuche mehr als im vorherigen Jahr. Besuchsrekorde gab es im Freilichtmuseum am Kiekeberg (220.000) und im Mühlenmuseum Moisburg (5.350).

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