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Harburger Schützengilde

Harburger Schützengilde

  • (Harburg) Es ist der zweite Ball der „großen Drei", also jener drei Harburger Bälle, die im Hotel Lindtner in Heimfeld aus der Harburger Ballsaison nicht wegzudenken sind: der Winterball der Harburger Schützengilde. In diesem Jahr findet er zu Ehren seiner Majestät Gildekönig Rolf-Dieter Eckert und seiner Frau Beate am 17. Dezember 2016 statt.

    Neben dem traditionellen Einmarsch seiner Majestät und den Abordnungen der befreundeten Schützenverbände und dem Tan wird es wieder ein buntes Rahmenprogramm, unter anderem beim Lasergewehrschießen, geben. Hier können die Gäste attraktive Preise wie zum Beispiel eine Reise mit dem A380 nach Kalifornien, gesponsert von CM-Reisen, gewinnen. Mit dem Erlös der Veranstaltung wird die Harburger Schützengilde in diesem Jahr die Harburger Tafel unterstützen, die mit ihrer Arbeit bedürftigen Menschen hilft.

    Gespannt darf man in diesem Jahr sein, was sich der neue 1. Patron der Gilde, Conrad Bader, einfallen lassen wird, denn für ihn ist es der erste Winterball in dieser Funktion.

    Selbstverständlich sind auch Nicht-Schützen herzlich gerne willkommen mit der Harburger Schützengilde zu feiern. Die Valendras Showband sorgt im großen Saal für die richtige Tanzmusik, für die Partystimmung in der Disco sorgt der Hamburger DJ Matthias. Auch Firmen können eine Weihnachtsfeier in einem besonders festlichen Ambiente genießen und Tanzbegeisterte zur stimmungsvollen Musik das Tanzbein schwingen.

    Für das leibliche Wohl sorgt die gute Küche des Privathotel Lindtner. Geplant sind kleine Köstlichkeiten im Hofgarten in weihnachtlicher Atmosphäre. Außerdem bietet das Hotel kulinarische Höhepunkte in seinen Restaurants.

    Flanierkarten sind an der Abendkasse noch für spontane Gäste erhältlich und kosten EUR 22,00. Auch Schüler- und Studentenkarten sind wieder zu einem Preis von EUR 11,00 zu erhalten, die ebenfalls gegen Vorlage eines Ausweises an der Abendkasse erhältlich sind.

  • Hausbruch. Große Jubiläumsfeier im Landhaus Jägerhof: Der Schießclub Scharnhorst der Harburger Schützengilde feierte sein 40jähriges Bestehen. Seit drei Jahren begeht der Schießclub schon hier bei Thomas Soltau, selbst Mitglied, sein Grünkohlessen. Und in diesem Jahr konnte der Club zum Jubiläum auch gleich mit zwei Königen aufwarten. Einmal dem Clubkönig Michael Rieger und dann kommt der Gildekönig in diesem Jahr auch aus den Reihen des Schießclubs: Sven Keinschmidt. Anwesend waren auch zahlreiche Mitglieder der Gilde.

    Der erste Eintrag ins „Klassenbuch“ mit einer Umlage von damals 200 DM findet sich am 8. Oktober 1976. Offiziell gegründet wurde der Schießclub Scharnhorst dann am 26. Januar 1977. „Heute gibt es jährlich Ausfahrten nach Villingen zum Skispringen und unser jährliches Clubvogelschießen“, so der Präsident Jörn Kempinski. Elf Mitglieder zählt der Schießclub aktuell.

  • Harburg. Im Bildungszentrum für Holzberufe Hamburg sind Ende Mai fünf Umschüler im Alter von von 25 bis 45 Jahren in ihre Ausbildung gestartet. Unterstützt von Bootsbaumeister und Fachlehrern absolvieren sie in der verkürzten Zeit von 26 Monaten eine umfassende Praxis in der Fachrichtung Neubau, Ausbau und Umbau von Booten. Holz, Metall und Kunststoff müssen beherrscht werden, die Arbeiten reichen von Schadensbeseitigung über Ausrüstung, Deck-Verlegen, Innenausbau bis hin zum ganzen neuen Boot.

    Der Vorteil einer Ausbildung im BZH liegt darin, dass die Spezialisierung der Branchenbetriebe hier keine Rolle spielt und wirklich alle Tätigkeiten, die der Ausbildungsrahmenplan vorsieht, in Theorie und Praxis gelehrt werden. Die Theorie wird dabei im Hause und verzahnt mit den praktischen Lerninhalten vermittelt, so dass die verkürzte Zeit der Umschulung (zum Vergleich, die Regelausbil- dung dauert 3,5 Jahre) optimal genutzt wird. Ziel ist, dass die Absolventen mit einem Gesellenbrief und dem Wissen darum, jeder Anforderung gewachsen zu sein, ihre berufliche Zukunft angehen können. Zu diesem Zweck werden auch Praktika in Werftbetrieben besucht, in denen die Umschüler ihre Kenntnisse anwenden und können und sich in Auftragszusammenhängen bewähren können. Im Gegenzug bietet das BZH in Harburg anderen Betrieben der Branche die Möglichkeit, ihren Auszubildenden die Ergänzungen zum Spezialgebiet in Praktika zu vermitteln. 

    Lange Zeit war Bootsbau ein „schwieriges Pflaster“, wenn Menschen sich nach einschneidender Berufserfahrung sich neu orientieren sollen. War es doch schwierig, einen Platz als Umschüler zu finden und dort die universelle Ausbildung zu absolvieren. Inzwischen ist klar: Die Branche braucht Fachkräfte! Und auch andere Branchen, nämlich die Flugzeugindustrie und die WindanlagenHersteller, greifen gern auf die formgebenden Qualitäten von Bootsbauern zurück und stellen sie ein.

    Zum Start präsentiert sich die Truppe mit einem „Tag der offenen Tür“ am Dienstag, 6. Juni, in der Zeit von 10 bis 15 Uhr. Schnellentschlossene können im Juni noch einsteigen, wenn sie ihren „Bildungsgutschein“ (Agentur für Arbeit oder Jobcenter) oder ihre Umschulungsfinanzierung (Rentenversicherung oder Bundeswehr) klar haben. Ansonsten startet die nächste Gruppe im November.

    Anmeldung und Informationen zur Umschulung: Jugend in ArbeitgGmbH Gorch von Blomberg, Bootsbaumeister Zitadellenstraße 10, 21079 Hamburg Telefon 040- 7679518–10 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  • Harburg. Wenn am Donnerstag, 15. Juni, das 489. Harburger Vogelschießen beginnt, können Harburgs Gildekönig Rolf-Dieter Eckert und die Deputation mit dem Ersten Patron Ingo Mönke an der Spitze viel Prominenz begrüßen. Nach einer "kleinen Pause" wird Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz im Harburger Rathaus und anschließend beim Ummarsch durch Harburg und dem Spargelessen im Festzelt erwartet. Auch Hamburgs FDP-Star Katja Suding hat die Einladung der Harburger Gilde-Schützen angenommen.

    Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter Beate und Rolf-Dieter Eckert. | Foto: Niels kreller
    Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter Beate und Rolf-Dieter Eckert. | Foto: Niels kreller
    Der Rathausempfang mit geladenen Ehrengästen im großen Saal des Harburger Rathauses beginnt um 10.30 Uhr. Es folgt um 11.15 Uhr der Ausmarsch aus dem Rathaus durch die Harburger Innenstadt. Danach stärken sich Gastgeber und Gäste ab 12 Uhr beim Spargelessen im Festzelt auf dem Rathausplatz mit Gästen aus Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Um 14.30 Uhr beginnt am Denkmal Herzog Otto Stein die Rede von Dr. Ralf Grote, dem Leiter des Präsidialbüros und Leiter des Instituts für technische Mikrobiologie an der Technischen Universität (TUHH).

    Um 15.30 Uhr beginnt die "Gildotime" auf dem Rathausplatz. Für die musikalische Untermalung sorgen einige Spielmannszüge sowie eine engagierte One-Man-Band. Außerdem wird der Festplatz auf dem Rathausplatz eröffnet. Ab 15 Uhr wird das Torwandschießen der Harburger Fußball-Altherren-Auswahl zugunsten der Deutschen Muskelschwund-Hilfe stattfinden. Im vergangenen Jahr waren hier insgesamt 1.188,23 Euro für den guten Zweck gesammelt worden.

    Am Freitag, 16. Juni, folgt um 17.30 Uhr der Empfang in der Königsburg für geladene Gäste. Um 20 Uhr beginnt der Große Zapfenstreich vor dem Harburger Rathaus mit anschließendem Kommers im Festzelt. Diese Veranstaltung ist öffentlich, Gäste können im Festzelt auch dabei sein, wenn die Deputation verdiente Schützen ehrt.

    Am Sonnabend soll die große Festzeltgaudi im Festzelt gefeiert werden. Nachdem das traditionelle Hühnerfrikassee-Essen im vergangenen Jahr eine eher interne und private

    Das Königsessen im Privathotel Lindtner und die Keffeetafel der Königin läuten die letzten Tage im Königsjahr ein. | Foto: Niels kreller
    Das Königsessen im Privathotel Lindtner und die Keffeetafel der Königin läuten die letzten Tage im Königsjahr ein. | Foto: Niels kreller
    Veranstaltung war, will die Gilde in diesem Jahr eine große Gaudi feiern. Es konnten mehrere Sponsoren gewonnen werden, die sich bereit erklärten, diese Veranstaltung zu unterstützen. Außer Aktiven anderer Schützenvereinen und -Gilden sind auch Gäste aus Wirtschaft, Politik und Bevölkerung herzlich willkommen. Einlass ist ab 11.30 Uhr, Beginn um 12 Uhr. Der Eintritt kostet 10 Euro. Im Eintritt inbegriffen sind die meisten alkoholfreien Getränke sowie Bier, für weitere 8 Euro gibt es Hühnerfrikassee satt. Für gute Stimmung will das Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Sittensen, bekannt vom Volksfest in Heidenau, sorgen.

    Für die Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung erforderlich, Tischreservierung en sind möglich. Fragen, Anmeldungen etc. können per Mail oder Telefon beantwortet werden: Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Telefon 0176–955 866 06. Vorläufig geplantes Ende der Veranstaltung ist um 16 Uhr. Am Sonntag, 18. Juni, wollen die Schausteller ihre Betriebe geöffnet haben, offizielle Veranstaltungen der Gilde sind für diesen Tag nicht geplant.

    Am Sonnabend, 24. Juni, beginnt um 10 Uhr das Schießen auf den Vogel und die Konkurrenz- und Ehrenscheiben (auf dem Schwarzenberg). Es folgt um 18.30 Uhr der Sektempfang für die Gildedamen, ehe bei der Proklamation des neuen Gilde-Schützenkönigs am Schwarzenberg-Kaiserbrunnen das Geheimnis des Eckert-Nachfolgers gelüftet wird. Am Sonntag, 25. Juni, um 17 Uhr beginnt das Heringsessen und die Preisverleihung im "Kaiserlich". Kurios:
    Am Sonntag wird außerdem das Montags-Vogelschießen als Schlussveranstaltung stattfinden.

  • Harburg. Eigentlich eilte Bürgermeister Olaf Scholz nach dem Spargelessen der Harburger Schützengilde am Donnerstag schon zum nächsten Termin. Dann aber hielt er doch kurz inne, um ein paar Bälle auf die Torwand der Harburger Fußball- Altherrenauswahl zu kicken. Denn die führten wieder die Torwandmeisterschaft auf dem Harburger Vogelschießen durch. Seit die Gilde auf dem Rathausplatz feiert, können dort Teams für eine Spende von 30 Euro für die Deutsche Muskelschwund-Hilfe antreten, um den Torwandmeister zu ermitteln.

    Insgesamt kam dabei die stolze Summe von rund 400 Euro zusammen. Vogelschießen-Torwandmeister wurde das Team von HAMA Textilpflege Drycleaners Nord GmbH mit sechs Treffern. Den zweiten Platz teilen sich der Harburger Turnerbund (HTB)und die Schützengemeinschaft Tötensen/Westerhof.Unter den Teilnehmern befanden sich Teams von Ford Tobaben, der CDU, Malermeister Köhler, Titelverteidiger Jaffe 12/Die Göttlichen, das PK 46 und die Zimmerei Gögel.

  • Harburg. Tja, so kann es kommen: Vor ein paar Monaten war Rolf-Dieter Eckert noch König der Harburger Schützengilde, nun haben ihn seine Schützenkameraden aufgehängt. Zum Glück aber nur sein Portrait. Denn Anfang Januar wird der ehemalige König der Gilde beim traditionellen Karpfenessen der Vereinigung ehemaliger Könige im Privathotel Lindtner in die „Ahnengalerie“ aufgenommen.

    Hans Einrich Böttcher ist der neue Präsident der ehemaligen Könige der Harburger Schützegilde. | Foto: Niels Kreller
    Hans Heinrich Böttcher ist der neue Präsident der ehemaligen Könige der Harburger Schützegilde. | Foto: Niels Kreller

    Zum ersten Mal leitete Hans Heinrich Böttcher die Veranstaltung, nachdem der bisherige Präsident Arthur „Archie“ Rüdiger Diederichsen im letzten Jahr verstorben war. Er trete in große Fußstapfen, so Böttcher. „Als ehemaliger König hat jeder ein Jahr die Gilde repräsentiert“, erinnerte Böttcher die anwesenden ehemaligen Könige. „Erinnert euch an euer Königsjahr, das ihr auch zum Wohle der Harburger Schützengilde geleistet habt."

    Bevor es dann ans Karpfenessen ging, wurde noch das Bild von Rolf-Dieter Eckert in der Ahnengalerie aufgehängt. Der tat dies zusammen mit „Rahmenwart“ Alfred Gögel.

  • Harburg. Jeden Tag hängt Ingo Volkland im Gildezimmer der Harburger Schützengilde von 1528 im Privathotel Lindtner in Heimfeld rum. OK – nicht er persönlich, sondern ein Foto von ihm. Denn es ist Tradition, dass der ehemalige Gildekönig mit einem Portrait in der Ahnenreihe im Gildezimmer verewigt wird. Dazu trifft sich die Kameradschaft ehemaliger Könige jedes Jahr im Januar mit anschließendem Karpfenessen.

    Ingo Volklands Portrait ist aber zum zweiten Mal vertreten, denn schon einmal hatte beim Harburger Vogelschießen den Adler runtergeholt. Die zweimalige Königswürde haben neben ihm bisher nur noch Hans Heinrich Böttcher und Herrmann Stein geschafft. Und wie es der Zufall will, hängt Volklands neues Portrait schräg rechts unter dem ersten. „Drei schaffe ich", witzelte der stets zu einem Scherz aufgelegte Schütze.

    Zu Scherzen aufgelegt war auch Alfred Gögel, der das Bild als 69. In der Reihe ehemaliger König anbrachte. Volkland habe sein Foto zu spät bei ihm abgegeben, erzählte er den Anwesenden. Deshalb gäbe es nur diese Zeichnung und hielt das Bild in die Höhe, auf dem eine – zumindest vage an Volkland erinnernde – Karikatur angebracht war.

  • Harburg. Drei krachende Böllerschüsse am Kaiserbrunnen auf dem Harburger Schwarzenberg am Sonnabendabend verkündeten: Harburg hat einen neuen Gildekönig. Der glückliche Nachfolger von Rolf-Dieter Eckert ist der 45-jährige Sven Kleinschmidt. Der Marmstorfer setzte sich am Sonnabend nach einem spannenden Wettkampf im Schießstand auf dem Schwarzenberg ausgerechnet gegen seinen Vater Klaus Kleinschmidt und den Versicherungskaufmann Nico Thonfeld durch.

    Zu den ersten Gratulanten gehörte außer seinem Vater Klaus Kleinschmidt auch Harburgs Bezirksamtsleiter Thomas Völsch, der den spannenden Wettbewerb im Schießstand gemeinsam mit anderen Gilde-Schützen und Gästen verfolgt hatte. Zusammem mit den Gilde-Deputationsmitgliedern Frank Kirste und Ingo Volkland nahm Völsch anschließend auch die Proklamation am Kaiserbrunnen vor. Dort übernahm der überglückliche und strahlende neue Regent die Königskette von seinem Vorgänger Rolf-Dieter Eckert.

    Der hölzerne Vogel hatte sich in diesem Jahr als äußerst zäh erwiesen. Nach dem Ablauf der regulären Schießzeit waren noch nicht einmal der Silberne und der Goldene Flügel gefallen. Deswegen entschlossen sich die Verantwortlichen im Schießstand dazu, dass demjenigen die Königswürde zugesprochen werden sollte, der den Goldenen Flügel herunter schießt. Das gelang um 18:33 Uhr mit dem 1721. Schuss auf den Gildevogel Sven Kleinschmidt. Der Vollblutschütze hat bereits Erfahrungen im Regieren gesammelt: Er war im Jahr 2010/11 bereits König in seinem Heimatverein, dem Schützenverein Marmstorf.

    Sven Kleinschmidt lebt von Geburt an in Marmstorf. Die neue Gilde-Majestät ist unverheiratet, hat aber zwei Kinder im Alter von 16 und 18 Jahren. Er ist selbstständiger Kaufmann und Inhaber eines Service-Unternehmens für Bestattungen. Er gehört bereits seit seiner Kindheit dem Schützenverein Marmstorf an. Zudem war er auch schon mehrere Jahre lang Vorsitzender des Sportvereins Grün-Weiss Harburg und engagiert sich für die Freiwillige Feuerwehr Marmstorf.

    Der neue Regent ist nunmehr bereits seit zwei Jahrzehnten Gildemitglied. Innerhalb der Harburger Schützengilde gehört Sven Kleinschmidt dem Schießclub Scharnhorst an. Er ist zudem Mitglied der Gilde-Schützenkompanie und seit längerem auch förderndes Mitglied der Fahnenjunker. Als langjähriger Freund des Fußballs ist er ohne Wenn und Aber HSV-Fan und versäumt nur in Ausnahmefällen die Heimspiele der Rothosen. Jetzt hofft er darauf, dass der Dauer-Bundesligist in der kommenden Saison nicht abermals in Abstiegsgefahr gerät.

  • Harburg. Seine Frau Dagmar, die er liebevoll "Daggi" genannt hat, und Tochter Julia sowie weitere Familienmitglieder, aber auch die Aktiven der Harburger Schützengilde trauern um Arthur Rüdiger Diederichsen, der gestern Morgen nach langer und schwerer Krankheit im Alter von 68 Jahren gestorben ist. Der Erste Patron der Schützengilde, Ingo Mönke, teilte heute mit: "Wir haben die traurige Pflicht, Euch über den Tod unseres Ehrenmitglieds, ehemaligen Königs und Vorsitzenden der Vereinigung der ehemaligen Könige, langjährigen Deputierten und Ersten Patrons, Grünen Majors, Träger des Goldenen Herzog Otto auf rotem Grund und Schießklubkameraden des Schießclubs Herzog Otto Arthur Rüdiger Diederichsen zu informieren."

    Weiter heißt es in der Mitteilung: "Arthur Rüdiger Diederichsen ist gestern Morgen nach schwerer Krankheit, der er tapfer entgegen getreten ist, friedlich und ohne Schmerzen zu Hause eingeschlafen. Er ist leider nur 68 Jahre alt geworden. Mit Arthur verlieren wir einen unserer aktivsten und zuverlässigsten Kameraden, der immer mit Herz, Hand und Leidenschaft, aber auch mit Verantwortungsbewusstsein für die Harburger Schützengilde gewirkt hat. Er wird uns immer in guter Erinnerung bleiben und wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren."

    Arthur Rüdiger Diederichsen wurde am 2. Dezember 1948 geboren und war 1967 den Fahnenjunkern und damit der Harburger Schützengilde beigetreten. Im Jahr 1976 wurde er Mitglied der Gilde-Schützenkompanie und im Jahr 1982 wurde er zum Knopfsergeanten ernannt. Arthur Rüdiger Diederichsen liebte die Gilde und vor allem seine Fahnenjunker, deren König er 1974/75 war. 1985/86 war er Montagskönig und trug schließlich in der Schützensaison 1994/95 die Königskette der Harburger Schützengilde. Kurz vor seinem Königsjahr wurde ihm der Goldene Herzog Otto auf rotem Grund verliehen. Das ist eine Ehrung, die nur sehr wenigen Gilde-Mitgliedern zu Teil wird. Nach seiner langjährigen Deputationsarbeit wurde er zum Grünen Major ernannt und war bis zuletzt Präsident der Vereinigung ehemaliger Könige.
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    Arthur Rüdiger Diederichsen war Mitglied des Schießclubs Herzog Otto. „Archie“, wie seine Freunde ihn nannten, pflegte seit dem Sommer 1977 die Verbindung zu den „Schotten“, eine Pipeband aus Nordengland, die erstmalig zum 450-jährigen Bestehen der Harburger Schützengilde in Harburg war. In den vergangenen 40 Jahren verband die Fahnenjunker, „die Schotten“ und Arthur Rüdiger Diederichsen eine tiefe Freundschaft. Wann immer jemand Hilfe benötigte, war Arthur Rüdiger Diederichsen zur Stelle. Er half seinen Kameraden, die fast immer auch gute Freunde waren, wann immer sie Hilfe gebrauchen konnten.

    "Sein Engagement, seine große Lebensfreude und seine Leidenschaft für die Traditionen der Harburger Schützengilde werden uns fehlen. Der Verlust schmerzt". sagt der Erste Patron Ingo Mönke.

    Arthur Rüdiger Diederichsen hat nach dder Schulzeit den Beruf des Bankkaufmanns erlernt. Bis zum Ende seiner Berufstätigkeit war er - meist in leitenden Funktionen - bei der früheren Vereins- und Westbank (heute HypoVereinsbank) tätig . Es ist sein Wunsch, im engsten Familienkreis beigesetzt zu werden.

    * Dieser Artikel wurde am 6.7.2017 um 8:42 Uhr aktualisiert.

  • Harburg. In diesem Jahr feiern die Aktiven der Harburger Schützengilde von 1528 e.V.das 489. Harburger Vogelschießen. Einer der Höhepunkte des knapp einwöchigen Spektakels ist am Donnerstag, 15. Juni, der Ummarsch der Gildeschützen und ihrer zahlreichen Gäste durch Harburg, der Empfang für Ehrengäste im großen Saal des Harburger Rathauses und das Einrücken in das Festzelt mit dem beliebten Spargelessen sowie die mit Spannung erwartete Rede des 1. Hamburger Bürgermeisters, Olaf Scholz.

    Es folgt die traditionelle Rede am Herzog-Otto-Stein-Denkmal, bevor es zurück zum Harburger Rathausplatz in die Königsburg geht. Am Freitag, 16. Juni, um 17.30 Uhr beginnt der Empfang in der Königsburg auf dem Harburger Rathausplatz. Nach einem kleinen Ummarsch folgt um 20 Uhr der Große Zapfenstreich vor dem Harburger Rathaus mit anschließendem öffentlichen Kommers.

    In diesem Jahr wird es auch etwas Neues geben. Am Sonnabend, 17. Juni, ab 12 Uhr veranstaltet die Harburger Schützengilde eine Festzelt-Gaudi auf dem Rathausplatz. Das Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Sittensen will für Stimmung sorgen, während angemeldete Gäste bei Hühnerfrikassee „satt“ einen fröhlichen Nachmittag erleben können.

    Hat Harburg einen neuen König? Diese Frage wird eine Woche später, am Samstag den 24. Juni gegen 20 Uhr beantwortet. Das Schießen auf den Gildevogel beginnt um 9 Uhr*, es schließt sich um 18:30 Uhr der Sektempfang für die Damen an. Der Nachfolger von Rolf-Dieter Eckert wird bei der Proklamation des neuen Gildekönigs um 19:30 Uhr am Kaiserbrunnen präsentiert.

    *In einer früheren Version waren Tag und Beginn des Schießens fehelerhaft angegeben.

  • Harburg/Hamburg. Alle Jahre wieder: Auch am ersten Tag des neuen Jahres 2018 besuchte eine Abordnung der Harburger Schützengilde den Neujahrsempfang im Hamburger Rathaus.

    Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz erhält die besten Wünsche für das Neue Jahr. | Foto: ein
    Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz erhält die besten Wünsche für das Neue Jahr. | Foto: ein

    Gilde-Majestät Sven Kleinschmidt wurde dabei von zehn Gilde-Aktiven mit dem Ersten Patron Ingo Mönke an der Spitze begleitet. Sozusagen in einer Reihe mit den Ur-Hamburger Originalen "Hummel-Hummel" und der hanseatischen "Zitronenjette" überbrachte die Gilde dem Ersten Bürgermeister Olaf Scholz und seiner Stellvertreterin Katharina Fegebank die besten Wünsche zum Regieren der Hansestadt.

    Zur Tradition dieses Besuchs im Hamburger Rathaus gehört traditionell auch die Einladung der Gilde an den Bürgermeister zum Vogelschießen-Spargelessen im Juni. Gilde-Patron Ingo Mönke: „Bürgermeister Scholz konnte noch nichts versprechen, wollte aber dringend seinen Kalender prüfen lassen". Die Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank versprach einzuspringen, falls Scholz an diesem Tag anderswo gebraucht wird. Fegebank: "Ich habe besonders gute Erinnerungen an das Harburger Vogelschießen und würde mich sehr freuen, nach Harburg zu kommen". Darüber freuten sich Ingo Mönke, Gilde-Majestät Sven Kleinschmidt und ihre Begleiter.

    Gilde-Schützen beim Sektempfang im Privathotel Lindtner. | Foto: ein
    Gilde-Schützen beim Sektempfang im Privathotel Lindtner. | Foto: ein

    Im Anschluss an den Besuch im Hamburger Rathaus fuhren die mitgereisten Gilde-Schützen zum Sektempfang in das Privathotel Lindtner nach Heimfeld. Im Anschluss gab es ein köstliches Mittagessen im Gildezimmer. Hotel-Chefin Heida Lindtner ließ es sich nicht nehmen, ihren Gästen persönlich alles Gute für das neue Jahr zu wünschen.

  • Harburg. Das hat es bei Harburger Schützengilde schon lange nicht mehr gegeben: Die neunköpfige Deputation ist endlich wieder vollzählig. Das haben die Wahlen während der Jahreshauptversammlung ergeben. Dazu beigetragen hat auch die amtierende Gilde-Majestät Sven Kleinschmidt. Der Marmstorfer übernahm das Amt des 4. Kapitäns innerhalb der Deputation. Der Gilde-Vorstand setzt sich ab sofort wie folgt zusammen: 1. Patron Ingo Mönke, 2. Patron Klaus Jürgen Hübner, 1. Schaffer Frank Kirste, 2. Schaffer Ingo Volkland, Kommandeur Jörg Geffke, 1. Kapitän Hans Joachim Blohm, 2. Kapitän Matthias Martens, 3. Kapitän Sven Ritter, 4. Kapitän Sven Kleinschmidt.

    Wurde das Amt des Beisitzers in der Vergangenheit geschaffen, um fehlende Kapitäne jeweils für ein Jahr zu ersetzen, wurden in diesem Jahr vier Aktive gewählt, die die Deputation vor allem beratend unterstützen sollen - beigeordnete Mitglieder der Deputation sind zukünftig Rainer Harms (Platzmeister Festplatz) Arik Petrich, 1. Vorsitzender der Knopfsergeantenvereinigung (Vereinsarbeit), Björn Gaute, 1. Vorsitzender der Schützenkompanie (Vereinsarbeit), Nico Ehlers, 1. Vorsitzender der Fahnenjunkervereinigung (Presse und Öffentlichkeitsarbeit).

    Die im vergangenen Jahr begonnene Restrukturierung und Weiterentwicklung der Harburger Schützengilde soll auch in diesem Jahr fortgesetzt werden. Die vergangenen Monate wurden dazu genutzt, um Ziele zu definieren und den Vorstand auf die anstehenden Aufgaben auszurichten. Dabei wurden drei Bereiche ausgemacht, auf die in den nächsten Jahren ein besonderes Augenmerk gelegt werden soll. Die gesellschaftliche Relevanz der Harburger Schützengilde spiegelt sich in ihren Traditionen und der Organisation von Veranstaltungen wie dem Winterball oder Norddeutschlands größtem Laternenumzug wieder. Dieses Profil wird weiter geschärft werden.

    Der zweite Bereich ist die Förderung des Schießsports. Hier sind einige Neuerungen angestrebt, die außer Maßnahmen zur Mitgliedergewinnung auch eine stärkere Fokussierung auf die Jugend und Nachwuchsförderung umfasst. Schließlich wird sich ein Teil des neu zusammengesetzten Vorstands mit der Vereinsarbeit beschäftigen. Außer neuen Veranstaltungen für Gilde-Mitglieder sollen die Freundschaften zu anderen Vereinen intensiver als bislang gepflegt werden. Gilde-Pressewart Nico Ehlers: "Das Schützenwesen in und um Harburg rückt immer weiter zusammen, gegenseitige Unterstützung ist uns wichtig und soll intensiviert werden. Die gute Arbeit der vergangenen Monate trägt Früchte und hat weitere Mitglieder motiviert, sich im Vorstand der fast 500 Jahre alten Institution zu engagieren."

    Auch in diesem Jahr wird das Harburger Vogelschießen auf dem Harburger Rathausplatz stattfinden, obwohl die Flüchtlingsunterkünfte auf dem Schwarzenberg der Vergangenheit angehören. Zudem wird die Gilde an der Programm-Aufteilung auf zwei Wochenenden festhalten. Der öffentliche Teil findet vom 14. bis zum 16. Juni statt. Eine Woche später, am Samstag, 23. Juni, wird im Schießstand auf dem Schwarzenberg der neue Gildekönig ermittelt. Bereits am Mittwoch, 30. Mai, treffen sich die Schützen um 18:30 Uhr zum alljährlichen Pressefoto auf dem Schwarzenberg.

  • Harburg. Kleiner Paukenschlag während der Jahreshauptversammlung der Harburger Schützengilde am Mittwochabend im Restaurant "Kaiserlich" auf dem Schwarzenberg: Nach sechs Jahren verlässt Conrad Bader die Deputation der Harburger Schützengilde - nur ein Jahr nach seiner Wahl zum 1. Patron. Conrad Bader, bislang in leitender Stellung in der Deutschen Bank in Buchholz tätig, wird sich ab April neuen beruflichen Herausforderungen innerhalb der Deutschen Bank stellen und daher, gemeinsam mit seiner Frau, in die Nähe von Aachen ziehen.

    Neuer Schatzmeister ist Klaus-Jürgen Hübner. | Foto: ein  | besser im blick - Deine Online-Zeitung mit Fotos, Pics, Events, Termine, Party, Pics, Artikeln, Berichten, Tipps, Gutscheinen für Harburg (Hamburg) Stadt und Land
    Neuer Schatzmeister ist Klaus-Jürgen Hübner. | Foto: ein

    Als Mitglied der Gilde-Deputation, vor allem aber als 1. Patron, trage man eine sehr große Verantwortung und er könne zukünftig, auch aufgrund der Entfernung zwischen Aachen und Harburg, nicht garantieren, dieser gerecht zu werden, Deshalb wolle er sich aus dem Vorstand zurückziehen, sagte Bader, der vor einem Jahr Enno Stöver an der Spitze der Gilde abgelöst hatte. Eine Rückkehr schließe er dabei ausdrücklich nicht aus, dafür liege ihm einfach zu viel an der Gilde. Aus diesem Grund erlebe er diese Veränderungen auch „mit einem weinenden und einem lachenden Auge“.

    Die Aufgaben von Conrad Bader, der die Funktionen des 1. Patron sowie des Schatzmeisters in Personalunion ausübte, mussten demnach neu verteilt werden. Neuer Schatzmeister und somit auch neues Mitglied in der Deputation ist Klaus-Jürgen Hübner (66). Der selbstständige Kaufmann im Textileinzelhandel war 1970 in die Gilde eingetreten und war bereits Kassierer bei der Fahnenjunker-und der Knopfsergeanten-Vereinigung. „Ich möchte beruflich etwas kürzertreten und kann somit künftig mehr Zeit in die Gilde investieren“, sagte Hübner zu seiner Entscheidung. „Als Kaufmann und aufgrund meiner langjährigen Erfahrungen in ähnlichen Positionen anderer Gliederungen, bin ich überzeugt, die Lücke, die Conrad auf der Position des Schatzmeisters hinterlassen hat, füllen zu können.“

    Für die Nachfolge des 1. Patron konnte in der Kürze der Zeit kein Kandidat gefunden werden. Kurzfristig werden die Aufgaben durch die anderen Mitglieder des Vorstands übernommen, für die langfristige Nachfolge werden bereits mit mehreren Mitgliedern Gespräche geführt. Der zukünftige 1. Patron soll dann auch zeitnah benannt werden.

    Vogelschießen wieder auf dem Rathausplatz

    Arthur Rüdiger Diederichsen und Klaus-Peter Konoppa wurden zu Ehrenmitgliedern der Harburger Schützengilde ernannt. | Foto: ein | besser im blick - Deine Online-Zeitung mit Fotos, Pics, Events, Termine, Party, Pics, Artikeln, Berichten, Tipps, Gutscheinen für Harburg (Hamburg) Stadt und Land
    Arthur Rüdiger Diederichsen und Klaus-Peter Konoppa wurden zu Ehrenmitgliedern der Harburger Schützengilde ernannt. | Foto: ein

    Auch in diesem Jahr wird das Harburger Vogelschießen nicht auf dem Schwarzenberg, sondern auf dem Harburger Rathausplatz stattfinden. Zudem wird die Gilde an der Aufteilung auf zwei Wochenenden festhalten. Der öffentliche Teil findet vom 15. bis zum 17. Juni statt. Eine Woche später, am Sonnabend, 24. Juni, wird der neue Gildekönig auf dem Schwarzenberg ermittelt. Bereits am 31. Mai treffen sich die Schützen um 18.30 Uhr zum alljährlichen Pressefoto auf dem Schwarzenberg.

    Zwei langjährigen und überaus engagierten Gilde-Mitgliedern wurde während der Jahreshauptversammlung besondere Ehrungen zuteil: Arthur Rüdiger Diederichsen aus Wilstorf und Klaus-Peter Konoppa aus Eißendorf wurden zu Ehrenmitgliedern der Harburger Schützengilde ernannt. Nach einer emotionalen Laudatio von Conrad Bader nahmen sie, tief gerührt, die Ehrenurkunden entgegen und sprachen all denjenigen einen großen Dank aus, die sich ehrenamtlich engagierten und somit zur Pflege Jahrhunderte alter Tradition beitrügen.

  • Harburg. Am Sonntag, 5. November 2017, ist es wieder soweit: Die Harburger Schützengilde und das Citymanagement laden alle Kids zum größten Laternenumzug Hamburgs ein. Rund 5.000 Teilnehmer erwartet die Gilde zu diesem Spektakel. Um ca. 17:45 Uhr starten die vier Züge. Treffpunkte sind: S-Bahn Heimfeld/Petersweg, Lübbersweg (Eißendorf), Phoenix Center/Marktkauf und Karstadt (Herbert-Wehner-Platz). Begleitet werden die Züge von insgesamt sieben Spielmannszügen.

    Höhepunkt wird das große Feuerwerk sein, das um ca. 18:30 Uhr über den Arcaden den Himmel über dem Rathausplatz erstrahlen lassen wird. Zu diesem Zeitpunkt wird der Rathausplatz voller Menschen sein, denn die vier Laternezüge haben sich dann schon hier eingefunden. Gesponsert wird das Feuerwerk von der Sparkasse Harburg-Buxtehude und den Harburg Arcaden. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Familie Soltau vom Landhaus Jägerhof hält leckere Bratwurst und Getränke bereit.

    Verkaufsoffener Sonntag mit viel Charity

    Vorher können die Harburger von 13 bis 18 Uhr beim letzten SOnntag mit Ladenöffnung in diesem Jahr in der Innenstadt shoppen gehen. In den Parkhäusern des Phoenix Centers, von Karstadt, den Harburg Arcaden und Marktkauf kann kostenlos geparkt werden – und das bis 21 Uhr, so dass man das Feuerwerk in Ruhe bestaunen kann.

    In den Einkaufszentren finden derweil viele Aktivitäten statt. Überall ist fleißig Laternebasteln angesagt. Zwischendrin im Trubel finden die Kids den beliebten Zauberer Hokus und Clown Piepe mit fantastischen Gebilden aus Luftballons. Am Samstag und Sonntag sind auch wieder die Lionstage im Phoenix-Center. Dort können für den Guten Zweck bei der Tombola Lose gekauft werden. Und es gibt tolle Preise wie eine Wochenendreise zu gewinnen.

  • (Harburg/Hamburg) Alle Jahre wieder: Mehr 600 Hamburgerinnen und Hamburger sind am ersten Tag des neuen Jahres zum traditionellen Neujahrsempfang ins Hamburger Rathaus gekommen, um Bürgermeister Olaf Scholz und der Zweiten Bürgermeisterin Katharina Fegebank die Glückwünsche für das Jahr 2017 zu überbringen. Mit dabei waren auch Vertreter der Opposition wie CDU-Fraktionschef André Trepoll, die hansestädtische Zitronenjette, Wasserträger "Hummel-Hummel" und viele Vertreter von Vereinen und Organisationen der Hansestadt. Und ebenso traditionell war auch eine sechsköpfige Abordnung der Harburger Schützengilde bei diesem Ereignis dabei.

    Angeführt wurde die Gilde-Abordnung von der aktuellen Majestät Rolf-Dieter Eckert. Begleitet wurde Eckert unter anderem von den ehemaligen Gilde-Majestäten Peter Aldag und Peter Kreitmayr sowie Conrad Bader, dem 1. Patron der Harburger Schützengilde. Bader nutzte die Gelegenheit und überreichte Bürgermeister Scholz und seiner Stellvertreterin Fegebank gleich zwei Einladungen nach Harburg.

    Der 1. Patron übergab die Einladungen zum Empfang und Königsessen ins Privathotel Lindtner, das im Vorfeld des Vogelschießens zu Ehren der Majestät im Mai stattfindet, sowie zum traditionellen Empfang Mitte Juni im Harburger Rathaus und dem anschließenden Spargelessen im Festzelt beim Vogelschießen der Harburger Schützengilde. Im vergangenen Jahr hatte Scholz die Einladung wegen anderer Termine absagen müssen. Zur Gilde-Abordnung gehörten außer König Rolf-Dieter Eckert und Conrad Bader auch Hans Joachim Blohm und Frank Kirste.

    Übrigens: Am kommenden Sonntag, 8. Januar, findet der Neujahrsempfang der Harburger Schützengilde statt. Die Gliederungen laden gemeinsam alle Mitglieder in das "Kaiserlich" auf den Schwarzenberg ein. Es wird ein paar Snacks und Getränke geben. Beginn ist um 10 Uhr.

  • Harburg. Neue Bänke für den Kaiserbrunnen auf dem Schwarzenberg. Das ist das Gastgeschenk, das Bürgermeister Olaf Scholz zum gestrigen Auftakt des Harburger Vogelschießens mit ins Festzelt auf den Rathausplatz brachte. Denn gute Tradition ist es, dass die Stadt der Harburger Schützengilde aus Anlass des Vogelschießens alljährlich einen Wunsch erfüllt.

    Bürgermeister Olaf Scholz (links) und der 1. Patron der Harburger Schützengilde trafen sich auf ein paar kruze Worte vor dem Rathaus, ehe es ins Festzelt ging. | Foto: Niels kreller
    Bürgermeister Olaf Scholz (links) und der 1. Patron der Harburger Schützengilde trafen sich auf ein paar kurze Worte vor dem Rathaus, ehe es ins Festzelt ging. | Foto: Niels kreller

    Rund 500 Gäste waren zum festlichen Auszug der Schützengilde aus dem Harburger Rathaus und dem anschließenden Spargelessen (mit der Neuerung, dass es dieses Mal Brötchen gab, die von der BMW Niederlassung Nord gespendet wurden) gekommen. Nachdem Bezirksamtsleiter Thomas Völsch den Schlüssel des Rathauses an den 1. Patron Ingo Mönke ausgehändigt hatte, zogen die Schützen und Ehrengäste, angeführt durch Gildekönig Rolf-Dieter Eckert durch die Harburger Innenstadt. Beim Anschließenden Spargelessen im Festzelt konnte dann Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz begrüßt werden. Scholz sprach mit Blick auf den Binnenhafen von einer blühenden Entwicklung Harburgs und einem Wachstum. „Kein anderer Stadtteil hat so viel Zuzug“, sagte Scholz. Er bedankte sich bei der Gilde für deren Verständnis und Hilfe in der Zeit, als Flüchtlinge auf dem Schwarzenberg untergebracht waren.

    Der 1. Patron Ingo Mönke richtete seine Gedanken in die Zukunft der Gilde. Mit Blick auf die fast 500-jährige Geschichte sagte er: „Heute ist das Schützenwesen auf der Suche nach

    Rund 500 Gäste konnte die Gilde beim Spargelessen begrüßen. | Foto: Niels Kreller
    Rund 500 Gäste konnte die Gilde beim Spargelessen begrüßen. | Foto: Niels Kreller

    neuen Aufgaben, denn das reine Bewahren alter Traditionen und Gepflogenheiten, das Erinnern an vergangenen Zeiten, kann nicht alles sein.“ Man stehe für eine zukunftsorientierte Gilde, die sich wieder der Gesellschaft zuwende und ihren Beitrag leiste.

    Bezirksamtsleiter Thomas Völsch dankte Mönke dafür, dass er den Posten des 1. Patrons übernommen habe. „Sie verstreuen nicht die Asche, Sie entfachen das Feuer“, so Völsch.

    Am Freitag wird das Vogelschießen mit dem Großen Zapfenstreich um 20 Uhr vor dem Rathaus und dem anschließenden Kommers im Festzelt, an dem alle Harburger teilnehmen können, fortgesetzt. Am Samstagmorgen gibt es zu beschwingter Musik leckeres Hühnerfrikassee. Am 24. Juni geht es dann um die Königswürde. Wer Nachfolger von Rolf-Dieter Eckert wird, dass wird am Samstag um 19:30 Uhr bei der Proklamation am Kaiserbrunnen auf dem Schwarzenberg bekannt gegeben.

  • Harburg. Die Harburger Schützengilde hat nur wenige Tage nach dem überraschenden Rücktritt von Conrad Bader (besser im blick berichtete ausführlich: Gildeschützen suchen einen neuen Chef) einen neuen 1. Patron: Es ist - nicht ganz überraschend - Ingo Mönke, bisher 2. Patron in der Deputation. Mönke ist wenige nach der Jahreshauptversammlung im Vereinslokal Kaiserlich zum Nachfolger von Conrad Bader gewählt worden, der aus beruflichen Gründen von seinem Posten zurückgetreten war.

    Im Rahmen des Deputations-Einführungsessens am Freitag im Hotel Lindtner hat die Deputation über die endgültige Zusammensetzung des Vorstands entschieden: Der neue Gilde-Chef blickt auf die Erfahrung aus fast 20 Jahren Deputationsarbeit zurück. "Vielleicht war es die logische Konsequenz, dass ich nach so langer Zeit in der Deputation nun die Aufgaben des 1. Patrons übernehme und die Gilde nach außen repräsentiere", sagte Ingo Mönke, Vorsitzender des Vorstands der Paletten-Service Hamburg AG.

    Mönke weiter: "Ich weiß, dass ich mich auf die Unterstützung meiner Kameraden verlassen kann und ich hoffe, mit diesem Schritt auch das eine oder andere zusätzliche Mitglied zu motivieren, sich für die Gilde zu engagieren. Unser gemeinsames Ziel ist unser 500-jähriges Bestehen in elf Jahren." Auch der Verbleib von Conrad Bader als 3. Kapitän und die Neuaufnahme von Klaus-Jürgen Hübner als Schatzmeister und neuer 2. Patron in die Deputation festigte Mönkes Entschluss, die Verantwortung zu übernehmen.

    Der Gilde-Deputation gehören außerdem an: 1. Schaffer: Frank Kirste, 2. Schaffer: Ingo Volkand, Kommandeur: Jörg Geffke, 1. Kapitän: Raimar Ahlf, 2. Kapitän: Hans Blohm, Beisitzer: Sven Ritter, Rainer Harms und Marcus Köhler.

  • Harburg. Seine Frau Gabriele "Gaby", mit der er mehr als vier Jahrzehnte lang verheiratet war, sein Sohn Marc mit den beiden Enkelkindern sowie die Mitglieder der Deputation, die Knopfsergeanten-Vereinigung und die Mitglieder der Harburger Schützengilde und die Eißendorfer Schützen und mit ihnen zahlreiche Harburger und vor allem Eißendorfer trauern um Klaus Peter Konoppa, der am vergangenen Freitag nach kurzer, schwerer Krebserankung im Alter von 69 Jahren gestorben ist. "Wir haben die traurige Pflicht, Euch über den Tod unseres Ehrenmitgliedes und ehemaligen Königs Klaus Peter Konoppa zu informieren", teilte die Harburer Schützengilde in einer Pressemitteilung mit.

    Klaus Peter Konoppa war fast 50 Jahre lang ein sehr aktives Gildemitglied. Der stets gutgelaunte und sehr umtriebige Harburger aus Überzeugung war im Schützenjahr 1990/91 Gildekönig und 2007/08 Montagskönig. Der wegen seiner Aktivitäten von vielen Schützen und Bürgern Harburgs liebevoll auch "Wiesel" genannte Vollblutschütze war Träger des Goldenen Herzog Otto auf rotem Grund und Ehrenvorsitzender der Knopfserganten-Vereinigung.

    Klaus Peter Konoppa ist am 1. Juli 1947 geboren und trat 1978 in die Gilde und auch die Schützenkompanie ein. Seit 1980 war er Fahnenjunker. Ihm wurde sogar die besondere Ehre zu Teil, Träger des goldenen Herzog Ottos auf rotem Grund zu werden, welcher Fahnenjunkern für besondere Verdienste verliehen wird. Seit 1985 war er Knopfsergeant. Außerdem war er 19 Jahre lang 2. Vorsitzender der Knopfsergeanten-Vereinigung und einer von vier Majoren der Gilde-Vereinigung. Am 31. Mai 2013 war er zum Ehrenvorsitzenden der Vereinigung ernannt worden.

    Klaus Peter Konoppa war auch Mitglied der Gilde-Sportvereinigung und war erst vor wenigen Wochen zum Ehrenmitglied der Harburger Schützengilde ernannt worrden (bib berichtete). Der Verstorbene war auch viele Jahre lang Mitglied des Eißendorfer Schützenvereins und auch dort überaus aktiv. Er war von Beruf Versicherungskaufmann und leitete viele Jahrzehnte lang das LVM-Versicherungsbüro am Beerentalweg in Eißendorf.

    Sein Engagement in seinem Beruf, die Aktivitäten als Schütze und seine Familiie bestimmten das Leben des gelernten Einzelhandelskaufmanns, der sich zum selbstständigen Versicherungskaufmann hochgearbeitet hatte. Bis zu ihrem Tod im Jahr 2015 pflegten Klaus-Peter und Gaby Konoppa ihre schwerstbehinderte Tochter Maren aufopferungsvoll. Kinder liebte der Verstorbene über alles. So unterstützte er den Städtischen Kindergarten für körperbehinderte Kinder, die seine Tochter Maren betreute, und die Schule an der Elfenwiese in Marmstorf viele Jahre lang. Und er organisierte für die Kinder liebevoll die Veranstaltungen der Harburger Schützengillde.

    Mit Klaus Peter Konoppa verlieren die Harburger Schützengilde und die Eißendorfer Schützen eines ihrer treuesten und emsigsten Mitglieder. "Der Verlust schmerzt sehr", sagte Ingo Mönke, der Erste Patron der Gilde. "Wir werden ihn und seinen unermüdlichen Einsatz für die Harburger Schützengilde sehr vermissen und ihm ein ehrendes Andenken bewahren."
    Die Trauerfeier findet am 31. Mai ab 11.30 Uhr in der Kapelle des Neuen Friedhofs Harburg in Marmstorf statt.

  • Harburg. Zum 13. Mal findet am Sonnabend, 16. Dezember, der Harburger Winterball im Privathotel Lindtner statt, in diesem Jahr zu Ehren seiner Majestät Sven Kleinschmidt. Einlass ist ab 19 Uhr, gegen 20 Uhr wird der 1. Patron Ingo Mönke die Gäste im großen Saal begrüßen, bevor Sven Kleinschmidt den Ball traditionell mit dem Eröffnungstanz einläutet. Alle Harburgerinnen und Harburger aus Stadt und Land sind eingeladen, einen märchenhaften Abend in vorweihnachtlicher Stimmung zu genießen.

    Wie in jedem Jahr sind im Rahmen eines spannenden Wettkampfs tolle Preise zu gewinnen. Im vergangenen Jahr war der Hauptgewinn eine Reise mit dem A380 an die Ostküste der USA, gesponsert von CM-Reisen. Die Teilnehmer können gespannt sein, was es in diesem Jahr zu gewinnen gibt.

    Der Erlös aus dem Gilde-Winterball, durch die Gilde auf 1.000 Euro aufgerundet, kam beim 12. Gilde-Winterball der Harburger Tafel e.V. zu Gute. In diesem Jahr soll die Jugendabteilung des Seevetaler Blasorchesters unterstützt werden, welches jedes Jahr den Großen Zapfenstreich zum Harburger Vogelschießen spielt und sich über eine Spende für neue Musikinstrumente sehr freuen wird.

    Für das leibliche Wohl beim Gildeball sorgt, wie immer, die Küche des Hotels Lindtner. Neu ist die Kooperation mit dem NDR. Während die Valendras Showband im großen Lindtner-Saal zum Tanz lädt, sorgt Moderator Michael Wittig im kleinen Saal mit einer NDR 90,3 und Hamburg Journal Party für beste Partystimmung.

    Wie immer beim Ballvergnügen ist das Privathotel Lindtner festlich geschmückt. 100 Weihnachtsbäume mit mehr als 2.000 Christbaumkugeln lassen die Gäste einen vorweihnachtlichen Ballabend genießen.

    Kartenvorbestellungen können per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Telefon unter der Handy-Nummer 01 76/95 58 66 06 vorgenommen werden.

    Saalkarten mit Sitzplatzanspruch gibt es für 33 Euro, Flanierkarten (auch an der Abendkasse) für 22 Euro und für Schüler und Studenten kostet der Eintritt 11 Euro. Der Vorverkauf inklusive der Tischreservierungen hat bereits begonnen.

  • Marmstorf. Hoheitliche Passagiere hatte am Samstagabend der HVV-Bus, der aus Marmstorf in Richtung Trabrennbahn Bahrenfeld aufbrach. Denn zum 65. Landeskönigsball des Schützenverbands Hamburg und Umgebung in der Kuppel hatten sich der Marmstorfer Schützenverein und die Harburger Schützengilde zusammengetan, um mit ihren Königen Thomas Metschulat (Marmstorf), Sven Kleinschmidt (Gildekönig) und Sebastian Winter (Montagskönig der Gilde) zu diesem Fest zu fahren.

    Zuerst stiegen am Feuerteich in Marmstorf die Marmstorfer Schützen ein und dann kamen ein paar Straßen weiter im Handweg die Gildeschützen hinzu. Auf dem Landeskönigsball trafen sie auf die anderen Abordnungen der Schützenvereine südlich der Elbe und zeigten dann schon einmal, was Harburger Tanzbeine alles leisten können.

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