Waschtitan - das Auto-Wasch-Paradies
Tanzschule Hädrich - Zeit zu Zweit
Trauerhaus Kirste Bestatungen
Rieckhof Eventplaner
Club-Tanzschule Hädrich
Handelshof
Handy Welt

Hospiz

Hospiz

  • Harburg. Das war mal etwas anderes: Statt wie üblich einen Scheck mitzubringen, tauchten Harburgs Fußball-Urgesteine Manfred von Soosten, Günter Falk und Harald Szulik mit Bargeld im DRK-Hospiz in Langebek auf. Und nicht nur das. Denn die 2.000 Euro brachten die drei in 50 Euro-Scheinen mit. Spender kamen mit. Die Spendensumme ist ein Teil des Erlöses des 32. Harburger Hallencups in der Sporthalle Kerschensteinerstraße.

    „Wir freuen uns riesig, dass sich die Organisatoren des viertägigen Benefiz-Fußball-Turniers in diesem Jahr entschieden haben, auch unserer Hospiz zu unterstützen“, freute sich Hospizleiterin Britta True. Manfred von Soosten erklärte: „Das Hospiz ist eine ganz wichtige Einrichtung für den Hamburger Süden. Das Geld soll da helfen, wo es am dringendsten benötigt wird.“ Nach der Spendenübergabe führte die Hospizleiterin die drei Turnier-Organisatoren durch die Einrichtung.

    In dem Ende 2013 eröffneten Haus im Blättnerring 18 stehen zwölf Einzelzimmer bereit, um Menschen in ihrer letzten Lebensphase würdevoll zu begleiten. Der DRK-Kreisverband Hamburg-Harburg e.V.ist als Träger der Einrichtung auf Spenden angewiesen, um die laufenden Kosten sowie zusätzliche Anschaffungen decken zu können. „Jede Unterstützung hilft uns, unsere Aufgabe hier zu erfüllen. Wir sind für alle Zuwendungen dankbar“, so Britta True.

    Spendenkonto Hospiz Harburg:
    IBAN: DE 57 200505 50 1262 208 208
    BIC: HASPDEHHXXX.

  • (Harburg-Langenbek) Der Eißendorfer CDU-Chef und Fraktionsvize in der Bezirksversammlung Uwe Schneider freute sich sichtlich, als er am Freitag zusammen mit der CDU-Kreisgeschäftsführerin Doris Rosummek den Erlös aus seinem Oktoberfest an Britta True, Leiterin des DRK-Hospiz in Langenbek, übergeben konnte. 418,01 Euro waren auf dem Fest zusammengekommen, zu dem Tina und Uwe Schneider Familie, Freunde, Nachbarn und Bekannte aus Politik und Gesellschaft eingeladen und ihnen mit Werner Pfeifer und Band ein musikalisches Highlight geboten hatten.

    „Als wir überlegt haben, wem wir in diesem Jahr den Erlös spenden, war uns sofort klar, dass es das Hospiz sein soll", so Schneider gegenüber besser-im-blick. Wofür das Geld verwendet wird, kann das Hospiz selbst entscheiden. „Da hilft man dem Träger am besten, wenn man ihm freie Hand lässt", erklärte Schneider den Entschluss.

    Hospizleiterin Britta True freute sich über die tolle Spende. „Wir nutzen die Spende für alles rund um Weihnachten", sagte sie.

  • Harburg. Was unterscheidet das Hospiz von einer stationären Pflegeeinrichtung oder einer klinischen Station? Welche medizinische, therapeutische und pflegerische Betreuung gibt es? Unter welchen Voraussetzungen ist eine Aufnahme ins Hospiz möglich, und wer übernimmt die Kosten? Zu diesen und anderen Aspekten der Hospizarbeit informiert das Harburger Rote Kreuz am Mittwoch, 9. August, ab 16.30 Uhr im DRK Info in der Harburger Rathausstraße 37.

    Referentin ist Marion Basler, Pflegedienstleiterin und stellvertretende Hospizleiterin im Hospiz für Hamburgs Süden in Langenbek. Das DRK-Hospiz wurde im Dezember 2013 eröffnet und bietet Platz für zwölf Gäste in der letzten Lebensphase. Die Informationsveranstaltung ist kostenlos und unverbindlich. Das DRK bittet aus organisatorischen Gründen um Anmeldung unter Telefon 040 / 766 092 99, per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  oder direkt im DRK Info, Harburger Rathausstraße 37 (gegenüber vom Harburger Rathaus).

  • Neu Wulmstorf. Dank der Neu Wulmstorf-Stiftung kann die Hospizgruppe die eigene Verwaltung künftig mit Hilfe des Vereinslaptops durchführen. Die Hospizgruppe Neu Wulmstorf engagiert sich bereits seit 2002 in der ambulanten Hospizarbeit in Neu Wulmstorf. Ausgebildete Hospiz- und Trauerbegleiter stehen Sterbenden und deren Angehörigen und Freunden in den oft schweren Stunden des Abschieds und der Trauer zur Seite.

    Die Hospizgruppe Neu Wulmstorf arbeitet ehrenamtlich und unabhängig. Das Angebot der Hospizgruppe umfasst außer der Sterbe- und Trauerbegleitung auch die Vermittlung weitergehender Hilfsmöglichkeiten und Öffentlichkeitsarbeit durch Vorträge und Veranstaltungsabende. Seit 2016 ist die Hospizgruppe ein eingetragener Verein. Durch die Änderung der Rechtsform sind vielfältige Aufgaben zu erfüllen, die vorher von übergeordneten Stellen erledigt werden konnten.

    Um diese Aufgaben besser erfüllen zu können, wurde dringend ein Laptop benötigt. Da es für die Hospizgruppe nur sehr schwer möglich ist, die Mittel für einen Laptop aus eigenen Mitteln aufzubringen, stiftete die Neu Wulmstorf-Stiftung jetzt den gewünschten Laptop. Wolf-Egbert Rosenzweig, Stiftungsratsvorsitzender der Neu Wulmstorf-Stiftung und Bürgermeister, übergab den Laptop an die 1. Vorsitzende der Hospizgruppe, Elke Ubber.

    Rosenzweig bedankte sich ausdrücklich bei den Mitgliedern der Hospizgruppe für ihren ehrenamtlichen Einsatz: „Sie begleiten Sterbende und deren Angehörige seit Jahren in schweren Stunden .Ich bewundere Ihren Einsatz und möchte Ihnen hierfür herzlich danken. Ich hoffe, dass Sie den anfallenden Verwaltungsaufwand mit Hilfe des Laptops einfacher bewerkstelligen können". Detaillierte Informationen zur Hospizgruppe. Neu Wulmstorf und zur Neu Wulmstorf-Stiftung können über die nachfolgenden Links abgerufen werden:
    www.hospizgruppe-neu-wulmstorf.de  www.neu-wulmstorf-stiftung.de

  • Langenbek. Engel stehen symbolisch auch für die Begegnung zwischen Leben und Tod. Damit passen die spirituellen Himmelsboten wohl an keinen Ort so gut wie in ein Hospiz. Ein gelb leuchtender, abstrakter Engel aus mundgeblasenem Glas hat jetzt dank einer Spende der Bürgerstiftung Hospiz Harburg Einzug gehalten ins Hospiz für Hamburgs Süden in Langenbek.

    Seit einigen Jahren schon sind die Leiterin des DRK-Hospizes, Britta True, und die freischaffende Künstlerin Brigitte Weihmüller in Kontakt. Weihmüller hat sich spezialisiert auf individuelle Raumkonzepte mit Tiefgang. Viele ihrer Werke entstehen für Hospize und soziale Einrichtungen. Der Hintergrund dafür liegt auch im Persönlichen. Ein Schlüsselerlebnis hatte die Künstlerin im Sterbezimmer ihrer Schwester auf einer Palliativstation in Süddeutschland. „Es gab in dieser schweren Stunde keinen visuellen Halt im Raum, nichts, wo sich die Augen ausruhen konnten.“ Das wollte sie ändern und spezialisierte sich fortan darauf, künstlerische Objekte für die besonderen Momente im Leben anzufertigen.

    Der Lichtengel von Brigitte Weihmüller soll immer wieder an unterschiedlichen Standorten im Hospiz stehen. | Foto: Niels Kreller
    Der Lichtengel von Brigitte Weihmüller soll immer wieder an unterschiedlichen Standorten im Hospiz stehen. | Foto: Niels Kreller
    Für das Hospiz in Langenbek entstand eine lichtdurchlässige, abstrakte Engelsfigur aus mundgeblasenem Glas in leuchtenden Gelbtönen. „Der Engel steht symbolisch für Durchlässigkeit – wo Leben und Tod sich begegnen. Seine stille Präsenz begleitet die Gedanken und regt hoffnungsvolle Bilder an“, sagte die Künstlerin.

    Die Skulptur wurde im engen Austausch mit dem Hospiz des Harburger Roten Kreuzesentworfen. Dabei flossen sowohl atmosphärische als auch ganz praktische Überlegungen mit ein. Die Höhe der Skulptur wurde zum Beispiel so gewählt, dass bettlägerige Gäste einen guten Blick darauf werfen können. Auch auf gute Transportfähigkeit und Bruchsicherheit wurde geachtet. „Natürlich dürfen unsere Gäste den Engel mit aufs Zimmer nehmen. Dafür ist er gedacht. Und auch bei den Gedenkfeiern für Angehörige wird er zukünftig da sein“, erklärte Hospizleiterin Britta True bei der Übergabe der Glasskulptur.

    Ermöglicht wurde die Anfertigung durch eine Spende in Höhe von fast 3.000 Euro der Bürgerstiftung Hospiz Harburg. Die Stiftung wurde 2006 gegründet vom damaligen Kirchenkreis Harburg, dem Hospizverein Hamburger Süden, dem DRK Harburg und der Sparkasse Harburg-Buxtehude, um die stationäre und ambulante Hospizarbeit in Hamburgs Süden zu unterstützen.

    „Sehr gern haben wir dieses Vorhaben gefördert. Auch wir als Bürgerstiftung erkennen, wie wichtig Spiritualität für fast alle Menschen ist, besonders dann, wenn das Leben zu Ende geht“, sagt Lothar Bergmann für den Stiftungsvorstand. Hospizleiterin Britta True ergänzt: „In der ersten Zeit nach Eröffnung des Hospizes ging es um die Anschaffung von Praktischem und Nützlichem. Und es ging um Menschen, die für andere Menschen da sind. Darum geht es natürlich weiterhin, doch zusätzlich darf nun auch einmal Platz sein für die Symbolkraft und das Leuchten eines solchen Kunstobjektes.“

  • Langenbek. 2.000 Euro hatten Lutz Behrendt, Manfred von Soosten, Günter Falk, Dieter Tietz und Harald Szuligk in bar für Britta True, Leiterin des DRK-Hospiz für den Hamburger Süden in Langenbek, mit dabei, als sie am Freitag vorbeischauten. Die Veranstalter des Harburger Hallencups freuten sich, die stolze Summe für die Arbeit des Hospiz übergeben zu können. „Der Betrag ist rein aus den Spenden, den Startgeldern und der Verlosung entstanden“, berichtet Manfred „Manni“ von Soosten stolz. Auch lokale Sponsoren wie die HASPA, Sport Sander und der Handelshof hatten zum Erfolg mit beigetragen.

    An zwei Wochenenden im Januar hatten Fußballer von Herren bis Supersenioren in der Sporthalle Kerschensteinerstraße gekickt. Ein Highlight des 33. Harburger Hallencups war an beiden wieder einmal das Einlagenspiel der beiden Schulen Elfenwiese und Nymphenweg.
    Die Spende möchte Britta True in den laufenden Betrieb des Hospiz stecken und eventuell auch für einen Ausflug der ehrenamtlichen Mitarbeiter nutzen, die seit nunmehr fünf Jahren zum Erfolg des Hospiz beitragen.

    Seit diesem Jahr sind es über 200.000 Euro, die beim Harburger Hallencup in 32 Jahren für Wohltätige Zwecke zusammengespielt wurden. Und der Termin für den nächsten steht schon: Am 13. & 14. Januar und am 26. & 27. Januar 2019.

  • Harburg/Langenbek. Kicken für den guten Zweck: Außer Spaß am Spiel und gutem Hallenfußball ging es den Mannschaften, die beim 8. Jens-Jever-Cup aufliefen, auch darum. Die Organisatoren des Harburger Turnerbunds (HTB) hatten zum Senioren-Benefiz-Fußballturnier in die Sporthalle Kerschensteiner Straße eingeladen. Durch Startgelder, Kuchenverkauf und die Versteigerung von signierten Trikots des HSV und des FC St. Pauli kam während des Turniers eine Spendensumme von 1.400 Euro für das „Hospiz für Hamburgs Süden“ des Harburger Roten Kreuzes zusammen.

    Jetzt überreichten die beiden Organisatoren des Events, HTB-Schatzmeister Andreas Deden und HTB-Präsidiumsmitglied Olaf Gayko, dieses Geld an Hospizleiterin Britta True, die ihnen herzlich dankte. Schon bei der Vorbereitung des Turniers hatten sich die beiden Fußballer über das Hospiz informiert und von der Atmosphäre des Hauses beeindrucken lassen. „Sehr gern habe ich unser Team und unsere Arbeit vorgestellt“, sagte Hospizleiterin Britta True. „Wir wollen, dass die uns anvertrauten Menschen sich bei uns gut und sicher begleitet fühlen. Das Hospiz ist ein lebendiger Ort, an dem sich alles um die Gäste dreht“, erklärte sie. Anlässlich ihres zweiten Besuchs nutzten Andreas Deden und Olaf Gayko die Gelegenheit, das gesammelte Geld für besondere Aktivitäten mit den Gästen zu spenden. „Unser Wunsch ist es, dass mit der Summe ein schönes Sommerfest ausgerichtet wird, das Gästen, Angehörigen und Freunden des Hospizes Freude bringt“, sagte Olaf Gayko.

    Gemeinsam mit Britta True vereinbarten sie dann auch gleich, beim Sommerfest ein Torwandschießen zu organisieren.

  • Harburg. Zum dritten Mal hat sich der Freundeskreis des DRK-Hospizes für Hamburgs Süden zu seinem Jahrestreffen zusammengefunden. Insgesamt 140 Mitglieder waren der Einladung Anfang der Woche im Engelbekhof an der Außenmühle gefolgt. Durch den Abend führte die in Harburg wohnende NDR-Moderatorin Bettina Tietjen, selbst Schirmherrin des Hospizes. Es war ein informativer, geselliger und zugleich sehr persönlicher Abend.

    Schirmherrin Bettina Tietjen führte die Gäste wie gewohnt charmant und kurzweilig durch den Abend, auch wenn sich das Treffen um die schwierigen Themen Krankheit, Tod und Sterben drehte: Interessiert lauschten die Freundeskreis-Mitglieder den fachlichen Darstellungen von Hospizleiterin Britta True, Pflegedienstleiterin Marion Basler und Palliativmediziner Dr. Jürgen Heide, der als Inhaber der Praxis für Strahlentherapie an der Stader Straße in Heimfeld ein wichtiger Partner ist.

    Alle drei berichteten aus dem Alltag im Hospiz für Hamburgs Süden und stellten besondere Aktionen und Veranstaltungen vor, die im vergangenen Jahr für die Gäste stattgefunden hatten. Abschließend gab es noch Gesangseinlagen des A-capella-Chores „Total Tonal“ aus Eidelstedt, der einige bekannte Songs einstudiert hatte. Freundeskreis-Initiatorin und Gastgeberin Dr. Dirka Grießhaber: „Ich freue mich, dass wir mit unseren Treffen ein Forum für Unterstützer geschaffen haben, in dem wir uns sowohl fachlich als auch sehr persönlich zu Themen rund um das Hospiz austauschen können.“

    Gemeinsam mit Bettina Tietjen hat sie den Freundeskreis des DRK-Hospizes vor drei Jahren gegründet. Mittlerweile engagieren sich dort rund 350 Personen. Wer zum Freundeskreis zählt, spendet monatlich mindestens zehn Euro für die Einrichtung in Langenbek und erhält regelmäßig Informationen über das Hospiz sowie Einladungen zu Veranstaltungen und Aktionstagen.

    Spendenkonto Hospiz Harburg: IBAN: DE 57 200505 50 1262 208 208, BIC: HASPDEHHXXX

  • Langenbek. Mit einem bunten Programm rund um das Motto „Bewegt wie das Leben“ hatte das Team des DRK-Hospizes zu einem Tag der offenen Tür und einem bunten Sommerfest in die Einrichtung am Blättnerring in Langenbek eingeladen. Wie in den Vorjahren waren rund 800 Interessierte und Unterstützer der Einladung gefolgt.

    Wer sich ein Hospiz als einen traurigen Ort vorstellt, der wurde beim Sommerfest vom Gegenteil überzeugt. Die freundliche und offene Atmosphäre des Hauses überstrahlte diesen Nachmittag, an dem es außer Sonnenschein unterhaltsame wie auch besinnliche Programmpunkte und Aktionen gab.

    Zuerst empfing der unwiderstehliche Duft frisch gebackener Flammkuchen die Besucher: Pflegedienstleiterin Marion Basler, die aus Baden stammt, hatte sich mit ihrer Familie darum gekümmert, diese Elsässer Spezialität anzubieten. Dank eines großzügigen Spenders besitzt das Hospiz nun einen eigenen Holzbackofen.

    Zu Anfang sang der „Chor, der keiner ist“ mit jungen Menschen aus der Apostel-Gemeinde Harburg für den Freundeskreis des Hospizes. Auf der Bühne folgte dann viel Bewegung und Musik bei Auftritten der Musikklasse der Goethe-Schule, der Kita Scheeßeler Kehre, der Hip-Hop-Gruppe des TSV Hittfeld, des Neigungskurses der GBS Scheeßeler Kehre sowie von Gloria Thom & Freunde.

    Beim Kinderprogramm und der Tombola unterstützten rund 20 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sowie die adrett beschürzten Marmstorfer Landfrauen. Gelegenheit für besinnliche Minuten gab es bei Klangbildern, der Aromatherapie und verschiedenen Andachten. Hunderte von Luftballons, versehen mit Wünschen der Besucher, stiegen in den Himmel.

    „Ich bin beeindruckt von dem bunten Programm, dass das Hospiz-Team vorbereitet hat. Besonders stolz macht es mich, dass so viel ehrenamtliches Engagement dazu beiträgt, diese Einrichtung zu einem besonders familiären Ort zu machen“, so DRK-Präsident Lothar Bergmann. Hospizleiterin Britta True ergänzte: „Wir freuen uns zum einen darüber, dass wir heute interessierten Besuchern zeigen dürfen, dass unser Hospiz ein Haus voller Wärme und Leben ist. Zum anderen ist es schön, so viele Angehörige ehemaliger Gäste begrüßen zu dürfen.“

    Den gemütlichen Ausklang bei Jazz-Musik nutzte Prof. Rudolf Töpper, Ärztlicher Direktor der Asklepios-Klinik, um einen Scheck im Wert von 1.000 Euro von der Klinik zu überbringen.

  • Harburg. Die rund 170 Gäste im Engelbekhof des Eisenbahnbauvereins erlebten einen lebhaften, für manchen sicher überraschend humorvollen Austausch von Erfahrungen und Ansichten rund um das Thema Abschied, Leben und würdevolles Sterben. Neben Bremens Altbürgermeister Henning Scherf und Gesundheitswissenschaftlerin Annelie Keil nahm auch die Palliativärztin Gabriele Heuschert, Vorsitzende des Hospizvereins für den Hamburger Süden, an dem Podiumsgespräch teil. Moderiert wurde die Runde von Dirka Grießhaber vom DRK Harburg.

    Mit zunehmendem Alter, so Scherf, werde auch das Sterben für ihn als persönliches Thema immer wichtiger. Darüber ein Buch zu schreiben und öffentlich zu reden, helfe nicht nur ihm, dem Tod neugierig ins Auge zu blicken – es gehe ihm auch darum, den Menschen Mut zu machen. Denn Mut brauche es, um das eigene Lebensende selbstbestimmt und aktiv zu gestalten.

    Immer mehr Menschen, so Annelie Keil, erkennen die Bedeutung der Hospizbewegung. Früher wurde im Kontext der Großfamilie gestorben. Heute gibt es die Palliativmedizin, ehrenamtliche Sterbebegleiter und stationäre Hospize, so dass niemand alleine sterben muss. Aus ihrer Sicht gehört zu einem guten Abschied, sich Gedanken darüber zu machen, was einem wichtig ist. „Schreiben Sie doch in Ihre Patientenverfügung drei Dinge, die Sie auf gar keinen Fall am Lebensende möchten, und wenn es eine bestimmte Suppe ist, die Sie nie wieder essen möchten.“

    Im Laufe des Gesprächs wurde deutlich, dass Sterben und Abschiednehmen mehr als nur persönliche Angelegenheiten sind. Auch das soziale Umfeld und die Angehörigen sind Teil eines komplexen Prozesses, über den in der heutigen Gesellschaft viel zu wenig geredet wird.

    Das DRK Harburg hatte die beiden prominenten Autoren im Rahmen der Reihe „Abschied im Guten“ eingeladen. Seit rund zwei Jahren werden in unregelmäßigen Abständen Veranstaltungen zu Themen rund um Sterben, Tod, Abschied und Trauer angeboten. Interessierte, die zu zukünftigen Veranstaltungen eingeladen werden möchten, können sich melden unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel. 040-766092-66.

Neuste Artikel

Ausstellung „Gemalte Freiheit“ in der 3falt - ehemalige Dreifalti…

Harburg. Wie lassen sich die Grundrechte unseres Grundgesetzes künstlerisch darstellen? Zahlreiche Harburgerinnen und Ha...

Weiterlesen

Bücherflohmarkt in der Bücherhalle Harburg

Bücherflohmarkt in Harburg. | Foto: ein

Harburg. In der Zeit vom 27. September bis zum 19. Oktober findet in der Bücherhalle Harburg in der Eddelbüttelstraße 47...

Weiterlesen

71 begeisterte Nachwuchssportler -Viele Teilnehmer bei der 13. Ha…

Der Parcours der Kinder-Olympiade auf der Sportanlage am Opferberg. | Foto: ein

Hausbruch-Neugraben. Die 13. Hamburger Kinder-Olympiade hat am Sonntag, 16.09.18, auf der Sportanlage Opferberg für viel...

Weiterlesen

Wasserrohrbruch behindert Verkehr auf der Maschener Straße

Hittfeld/Maschen. Die Maschener Straße zwischen Hittfeld und Maschen musste kurzfristig im Bereich der Einmündung An der...

Weiterlesen

Inserate

Hier macht sich Neugraben CLEVER FIT! Jetzt einen Monat vergünstigt ausprobieren

Kevin Wajda und Laura Bull von clever fit Neugraben freuen sich auf Fitness-Interessierte.

Inserat. Seit über fünf Jahren sorg clever fit im Neugrabener SEZ dafür, dass immer mehr Menschen zu ihrer Traumfigur ko...

Der Mix macht´s – die Kreativschmiede I Heidi Lühr

GrafikDesign | Illustration | Fotografie | Kunst | besser im blick - Deine Online-Zeitung mit Fotos, Pics, Events, Termine, Party, Pics, Artikeln, Berichten, Tipps, Gutscheinen für Harburg (Hamburg) Stadt und Land

Inserat. Transparenz ist entscheidend, um Menschen zu erreichen. Jede Art von Kommunikation sollte berühren un...

Tanzen bringt Freude und verbindet

Tanzen verbindet – das ist das Motto von Evelyn Hörmann und Stefan Thimm, den Inhabern der Tanzschule Hädrich.

Inserat. Tanzen bringt nicht nur Freude am Leben sondern verbindet Menschen - das weiß die ADTV Club-Tanzschule Hädrich ...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysen, personalisierten Inhalte und Werbung zu. Detailierte Informationen darüber finden Sie in unserer Datenschutzerklärung:
Datenschutzerklärung