Waschtitan - das Auto-Wasch-Paradies
Trauerhaus Kirste Bestatungen
Handelshof
Club-Tanzschule Hädrich
Handy Welt
Rieckhof Eventplaner
Tanzschule Hädrich - Zeit zu Zweit

HTB

HTB

  • Harburg. Tai Chi wird von einigen Krankenkassen anerkannt - es gibt Zuschüsse.

    Nach den Ferien feht es wieder los. An jedem Mittwoch in der Zeit von 18 bis 19.30 Uhr findet im Vereinshaus des Harburger Turnerbunds (HTB) am Vahrenwinkelweg 28 in Heimfeld der Tai-Chi-Kuts statt.

    Unterrichtet wird eine 37er-Yang-Stil-Form (nach Prof. Zheng Manqing) - Push-Hands für Anfänger und Soft-Pusher. Der Kurs ist für Teilnehmer (fast) jeden Alter geeignet. Weitere Infos und Anmeldungen beim Thai-Chi-Lehrer Peter Arens. Informationen unter Telefon 0 40/760 56 36.

  • Harburg. "Kicken für den guten Zweck" ist am Sonnabend, 11. Februar, wieder einmal das Motto in der Sporthalle Kerschensteinerstraße in Harburg. Auf dem Programm steht in der Zeit von 11 bis 16 Uhr der „7.Jens Jever-Cup" - ein Fußball-Hallenturnier für Seniorenmannschaften. Veranstaltet wird das Turnier von der Senioren-Mannschaft des Harburger Turnerbunds (HTB).

    Alle Einnahmen des Turniers, bei dem zehn erstklassige Mannschaften aus dem Hamburger Raum antreten, werden dem gemeinnützigen Verein NestWerk e.V. zufließen. Mitglied im Vorstand des Vereins ist Fernsehmoderator Reinhold Beckmann.

    Freunde des schnellen Hallen-Leders sollten sich das Turnier nicht entgehen lassen. Um den Cup werden folgende Mannschaften der Senioren spielen: Harburger Turnerbund, Moorburger TSV, SG Viktoria Harburg/HSC, HTB-Tennisfußballer, TuS Fleestedt als Titelverteidiger, Bostelbeker SV, SG Grün-Weiss Harburg/FSV, HEBC, SuS Waldenau und Teutonia 10.

    Der Eintritt zum 7.Jens-Jever-Cup ist frei. Spenden werden aber gern entgegengenommen.

    Auf dem Programm steht auch ein Auftritt der Cheerleader DCA Flame Force und DCA Fire Lightnings des Vereins Grün-Weiss Harburg und ein spannendes Torwandschießen.

    Der Name Jens-Jever-Cup leitet sich her aus der Kombination von Jens Bliefernicht und dem Bier der Marke Jever. Bei Jens Bliefernicht handelte es sich um die gute Seele der HTB-Fußballabteilung. Er bekleidete lange Zeit das Amt des Zeugwarts und trank bevorzugt Bier der Marke Jever. Jens Bliefernicht verstarb im Juni 2015. Ihm zu Ehren wird der Jens-Jever-Cup jährlich von den Olaf Gayko und Andreas Deden organisiert.

  • Harburg. Mit der Gründung der Ski-Abteilung hat der Harburger Turnerbund (HTB) von 1865 sein Angebot für Mitglieder, sowie für potentielle Neumitglieder erweitert. Außer Skigymnastik (ab Oktober) sowie attraktiven Tagestickets und Sechs-Monats-Tickets für den Snow Dome in Bispingen, sollen in Zukunft auch Skireisen angeboten werden.

    Aus diesem Grund wurde zwischen dem HTB eine Kooperation mit dem Snow Dome in Bispingen geschlossen. Damit jeder für sein Können die richtige Piste findet, bietet der „ Heidekletscher “ diverse Möglichkeiten. Anfänger ziehen ihre ersten Schwünge auf der seitlich gelegenen Piste, die dank einem Fließband-Lift – auch "Zauberteppich" genannt – mühelos erklommen werden kann.

    Wer schon etwas sicherer ist, cruist auf der rund 300 Meter langen Piste. Im oberen Teil ist sie etwas steiler (rund 20 Prozent Gefälle) und läuft sanfter nach unten aus. Der 6er-Sessellift sowie der Teller Schlepplift bringen alle HTB-Skliläufer bequem auf den Gipfel, der immerhin knapp 30 Meter über Null liegt.

    Weitere Informationen www.harburger-turnerbund.de und  www.snow-dome.de

  • Harburg. Am Samstag, 19. August 2017, wird es rockig im Sportpark Jahnhöhe des Harburger Turnerbunds. Denn dann steigt dort das erste Open-Air-Festival „HTB rockt!“ des Sportvereins. Ab 16 Uhr werden im Vahrenwinkelweg drei bekannte Harburger Bands den Gästen ordentlich einheizen.

    Meck & Friends sind mit dem HTB seit langem eng verbunden. | Foto: Niels Kreller
    Meck & Friends sind mit dem HTB seit langer Zeit eng verbunden. | Foto: Niels Kreller

    Den Startschuss geben Mecki & Friends. Die erfahrenen Musiker spielen die Hits der vergangenen 50 Jahre. Dann folgt die Betty Fort Housband. Die Stimmungsgaranten sind mal mehr ausgebrochen, um die Harburger zum Mitfeiern zu bringen. Den Abschluss bildet die Rock-Cover-Band Querbreit.

    Die Bühne wird mitten auf dem Kunstrasenplatz stehen und davor gibt es Platz für 500-700 Besucher. Wer eine Stärkung braucht, für den Brat- und Currywurst, Pommes und Kuchen bereit. Und natürlich kühle Getränke um die Stimme wieder fit fürs Mitsingen zu machen. Einlass ist um 15 Uhr, Beginn um 16 Uhr. Die Karte kostet 9,50 Euro und ist im HTB Vereinsheim auf der Jahnhöhe oder über Ticketmaster erhältlich.

    Besonderes Schmankerl: Für die Sicherheit während des Festivals sorgen die Hamburg Ravens, die Footballer des HTB - in Kluft!

    Es soll nicht bei diesem einen Festival, so verriet HTB-Präsidiumsmitglied Ralph Fromhagen. „Unser Plan ist ein zweitägiges Event mit Kinderfest.“

  • (Harburg) Der Deutsche Turner-Bund und seine Landesturnverbände zeichnen jedes Jahr ihre Mitgliedsvereine aus, die ein besonderes rundes Jubiläum feiern. „Jedes Vereinsjubiläum ist ein ehrenwertes Ereignis", stellt DTB-Vizepräsidentin Prof. Dr. Annette Hofmann fest. „Aber als Verband mit großer Tradition wollen wir die außergewöhnlichen runden Geburtstage hervorheben."

    So erhalten die Vereine bei 100-jährigem Bestehen das DTB-Schild mit Fahnenband für die Vereinsfahne, das 125-jährige Jubiläum wird mit dem Walter-Kolb-Schild gewürdigt und zum 150-jährigen verleiht der DTB das Friedrich-Ludwig-Jahn-Schild. Im Jahr 2015 feierten insgesamt 26 Turn- und Sportvereine ihr 150-jähriges Bestehen (Gründungsjahr 1865), 76 Vereine ihr 125-jähriges Jubiläum (Gründungsjahr 1890) und zwei Vereine ihr 100-jähriges Bestehen (Gründungsjahr 1915).

    Außerdem zeichnet der DTB auch die Vereine aus, die besondere Jubiläumsfestschriften aufgelegt haben, deren Inhalt und Erscheinungsbild den hohen Anforderungen einer eigens dafür einberufenen Experten-Jury entsprechen und die sich mit der historischen Aufarbeitung ihrer Geschichte auseinandergesetzt haben. Jetzt wurden die Besten vom Deutschen Turner-Bund gekürt: Die Chronik des Harburger Traditionsvereins "150 bewegte Jahre - 1865 bis 2015 - Die HTB-Chronik" des Harburger Turnerbunds ist mit dem 1. Platz ausgezeichnet worden.

    DTB-Vizepräsidentin Professor Dr. Annette Hofmann begründet die Preisverleihung in einem Schreiben an den Verfasser der Chronik, HTB-Ehrenvizepräsident Klaus Buchholz, wie folgt: „Der Harburger Turnerbund hat seine beeindruckende 150-jährige Geschichte auf 220 Seiten in Wort und Bild festgehalten. Eine Gruppe Turner aus der Gründerphase des Vereins auf dem Einband der Festschrift lädt zum Lesen ein. Nicht nur inhaltlich, auch gestalterisch ist diese Chronik sehr gelungen."

    Anette Hofmann lobt weiter: "Die Darstellung der gegenwärtigen Abteilungen ist in den Gesamtband integriert und es kommt zu keiner Zweiteilung, wie es häufig bei Festschriften der Fall ist. Die Schilderung der Traditionen tragen ganz wesentlich dazu bei, den Verein als einmalig und unverwechselbar zu identifizieren. Lobenswert ist auch die Angabe von Quellen am Ende der Schrift zu vermerken. Der HTB hat sich mit der Erstellung und Verbreitung der Festschrift ein schönes „Jubiläumsgeschenk" gemacht und den 1.Platz verdient. Herzlichen Glückwunsch."

  • Heimfeld. Am Dienstag, 12. September, um 16 Uhr geht’s los: Zusammen mit adidas startet der HARBURGER TURNERBUND im SPORTPARK JAHNHÖHE in Heimfeld ein exklusives Testing der neuen adidas Fußballschuhe. Mit dabei ist auch ein Spieler der Bundesliga-Elf des HSV, die am heutigen Freitag beim amtierenden Vizemeister RB Leipzig antritt.

    Bei der Veranstaltung im Sportpark Jahnhöhe, die auch von karstadt sports unterstützt wird, warten der adidas Test Pick-up, der adidas Battle Cage, der Speed-Parcours, Football Tennis und das brandneue Agility Tool auf Fußball- und Sportinteressierte. Außerdem jede Menge Überraschungen und Gewinne für die Teilnehmer.

  • Harburg. Nur eine Woche nach dem spannenden Oddset-Pokalspiel zwischen den B-Mädchen des Harburger Turnerbunds gegen die Bundesliga-Kickerinnen des Hamburger Sport-Vereins, das die HTBerinnen unglücklich verloren, kommt es am Sonntag, 29. April (Spielbeginn 14 Uhr), zu einem weiteren Topspiel auf dem Sportplatz Jahnhöhe in Heimfeld. Das HTB-Team erwartet die B-Mädchen vom Eimsbüttler TV, eine der besten Hamburger Mannschaften dieser Altersklasse überhaupt

    Beyza Kara kam vom SC Vier Marschlande zum Harburger Turnerbund. Sie spielt eine Supersaison. An der linken Außenbahn macht sie das Tempo und ist mit ihren Distanzschüssen immer torgefährlich. Sie steht mit 9 Treffern hinter Lena an zweiter Stelle in der Torjägerliste. | Foto: ein
    Beyza Kara kam vom SC Vier Marschlande zum Harburger Turnerbund. Sie spielt eine Supersaison. An der linken Außenbahn macht sie das Tempo und ist mit ihren Distanzschüssen immer torgefährlich. Sie steht mit 9 Treffern hinter Lena an zweiter Stelle in der Torjägerliste. | Foto: ein

    Trainer Can Özkan: "In den vergangenen zweieinhalb Jahren waren wir immer unterlegen. Das liegt auch daran, dass die ETV-Spielerinnen rund eineinhalb Jahre älter sind als unsere Mädels. Aber in dieser Saison sind wir auf Augenhöhe, obwohl wir das Hinspiel in Eimsbüttel mit 0:2 verloren haben. Das ETV-Team spielt taktisch klug und ist sehr strukturiert. Unser HTB-Team spielt zwar auch meist durchdacht, jedoch zeigen unsere Mädchen oft mehr Emotionen im Spiel - mit viel Herz und Tempo."

     Das Trainerteam und die Spielerinnen sind sich einig: "Wir wollen Hamburger Meister werden. Noch sind zwar einige Spiele bis zum letzten Spieltag. Aber am Sonntag könnte es schon zu einer Vorentscheidung für den Hamburger Meistertitel kommen", sagt auch Trainerin Svenja Busies.

     

  • Harburg. Der Harburger Turnerbund (HTB) lädt zum Tag der offenen Tür auf seinem Gelände an dr Jahnhöhe ein. Er findet statt am Sonnabend, 22. April, in der Zeit von 11 bis 15 Uhr. Der HTB feiert ein großes Sportfest und präsentiert an diesem Tag alle Abteilungen des größten Sportvereins in Harburg. Die Gäste können nicht nur bei der Ehrung der sportlichen Leistungen dabei sein, die von den „Blauen Jungs“ musikalisch umrahmt wird, sondern vor allem selbst aktiv werden. Es wird ein Probetraining im Tennis, Tischtennis, Fechten, Tanzen und Kampfsport angeboten.

    Für Schnupper-Golfen und Sportspiele können sich ältere wie junge Sportler begeistern. „Deutschland spielt Tennis“ ist eine bundesweite Aktion, bei das Tennissportabzeichen abgelegt werden kann. Der HTB macht dabei mit. Ein besonderer Höhepunkt schließlich ist der Familien-Staffellauf, der um den Sportpark Jahnhöhe herum durch den angrenzenden Wald führt. Für die rundenstärksten Teams gibt es als Belohnung Kino-Gutscheine.

    Weitere Informationen sind im Internet unter www.harburger-turnerbund.de/tdot abrufbar. Nicht verpassen!

  • Harburg/Hausbruch. Zwei Tage lang konnten die Besucher Weltklassesport in der Arena Süderelbe in Hausbruch erleben. Denn die deutsche Hallenradsportelite war nach Harburg gekommen, um dort um die Würde der Deutschen Meisterschaft und die Fahrkarte für die Weltmeisterschaft zu kämpfen. Kunstradfahren, Radball und Radpolo – Freitag und Samstag konnten die Besucher des Events sportliche und artistische Höchstleistungen bewundern.

    Beim Radball tobte die Arena Süderelbe und Fangesänge und Fanfaren rezeugten eine beeindruckende Kulisse. | Foto: Niels Kreller
    Beim Radball tobte die Arena Süderelbe und Fangesänge und Fanfaren erzeugten eine beeindruckende Kulisse. | Foto: Niels Kreller

    Und das Angebot nahmen die Harburger dankend an. Jeweils weit über 1.000 Zuschauer, der überwiegende Teil aus Harburg und Umgebung,  kamen jeden Tag in die Arena Süderelbe um diese Sportarten zu erleben, die hierzulande kaum noch gepflegt werden. Und sie erlebten eine einmalige Kulisse: Mucksmäuschenstill war es, wenn die Kunstradfahrer ihre artistischen Kunststücke vorführten. Und Fangesänge, Fanfaren und Trommeln erfüllten die Halle, wenn die Radball- und Radpolospieler auf die Tore schossen. Und dabei bekamen die Zuschauer durchaus die Weltelite zu sehen, denn gleich mehrere amtierende Weltmeister waren im Teilnehmerfeld mit dabei.

    HTB-Präsident Michael Arnbrecht freute sich über die große Resonanz. | Foto: Niels Kreller
    HTB-Präsident Michael Armbrecht freute sich über die große Resonanz. | Foto: Niels Kreller

    Zufrieden zeigte sich auch der Harburger Turnerbund (HTB), der die Deutschen Meisterschaften ausrichtete. Organisiert hatte dies Karl-Heinz Knabenreich, selbst Radsportler. Er hatte schon einmal die Deutsche Meisterschaft im Hallenradsport nach Harburg geholt. Auch HTB-Präsident Michael Armbrecht zeigte sich begeistert. „Ich kann wirklich nur sagen ich bin sehr positiv überrascht. Über die über 1.000 friedlichen Zuschauer am Tag und über den tollen Sport. Es ist eine tolle und fröhliche Veranstaltung“, schwärmte er. Auch die gute Resonanz der Athleten stimme ihn positiv.

    Armbrecht ist es wichtig, dass der HTB auch Sportarten fördert, die nicht so im Rampenlicht stehen wie andere. „Als HTB ist es uns wichtig uns möglichst breit aufzustellen. Nicht nur altersmäßig sondern vom Breitensports bis zum Leistungssport. Hier sind ja auch Weltmeister anwesend und das wollen wir alles fördern.“ Dabei können Armbrecht und Knabenreich auf die Unterstützung von rund 50 freiwilligen Helfern aus der „HTB-Familie“ und auch lokaler Sponsoren wie die Sparkasse Harburg-Buxtehude zählen, ohne die ein solches Event nicht möglich wäre.

    Nach den Wettkämpfen wurde am Samstag dann ordentlich gefeiert und die Arena Süderelbe in eine Disco umfunktioniert. Auch da konnte man sehen: Der Hallenradsport ist eine kleine Gemeinschaft, man kennt sich hier. Und trotz der kleinen Gemeinschaft: Sie bietet absoluten sehenswerten Spitzensport.

  • Harburg. Bei sich stetig bessernden Wetterverhältnissen fand die dritte Neuauflage der traditionsreichen Pfingstturniere des HTB-Jugendfußballs auf der Anlage des HTB-Sportparks Jahnhöhe statt. An den drei Pfingsttagen wurden insgesamt fünf Turniere ausgespielt, deren Sieger außer Medaillen und Siegertrophäe auch einen „Karl-Heinz-Fromhagen-Gedächtnisturnier“-Wanderpokal hochstemmen und bejubeln durften.

    Rund 500 Kinder und Jugendliche der Altersklassen D- bis G-Junioren sowie deren mindestens ebenso zahlreichen Begleiter belebten den Sportpark Jahnhöhe über das Pfingst-Wochenende und respektierten auch ohne Ausnahme die Regeln von Fairplay und Sportlichkeit.

    Dabei triumphierte bei den Jüngsten am Samstagmorgen der SV Wilhelmsburg dank des besseren Torverhältnisses, während am Samstagnachmittag die D-Junioren des USC Paloma Sieger bei den jüngeren D-Junioren wurden. Bei den F-Junioren ließen die Nachwuchskicker des FC Süderelbe von Beginn an keinen Zweifel daran, dass sie sich die Wandertrophäe sichern wollten und steuerten souverän und erfolgreich durch das Turnier.

    Am Montag haben dann auch die Gastgeber vom HTB bei beiden E-Jugendturnieren am Ende gejubelt und mit dem üppigen Sonnenschein des Abschlusstags um die Wette gestrahlt. Dabei bedurfte es in beiden Finals eines Shoot-Outs vom Strafstoßpunkt, so dass die drei turbulenten Tage bis zum letzten Moment von großer Spannung geprägt waren.

  • Harburg. Am Freitag, 20. April, findet im HTB-Klubhaus Sportpark Jahnhöhe ab 19 Uhr die Mitgliederversammlung statt.

    Während der Versammlung wird es wieder zu einigen Ehrungen von langjährigen und verdienten Mitgliedern kommen. Einer der Turnerbündler, die geehrt werden, ist der inzwischen 81-jährige frühere Erste Vorsitzende Karl "Kalle" Schult, der jetzt in Langenbek wohnt.

    Einen Tag später, am Samstag, 21. April, ehrt der HTB ab 11 Uhr im Rahmen des Tags der offenen Tür im Sportpark am Vahrenwinkelweg die erfolgreichen Turnerbund-Sportler/innen aus dem Jahr 2017.

  • Harburg. Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Harburger Turnerbunds ist nicht nur - wie von besser im blick berichtet - Heinz Schwede zum neuen HTB-Ehrenmitglied ernannt worden, sondern auch Karl-Heinz Knabenreich, der vielen Harburger als excellenter Kenner des Radsports bekannt ist. HTB-Präsident Michael Armbrecht hielt die Laudatio auf die lebende Harburger Radsport-Legende. "Wir kommen nun zu einer besonderen Ehrung", - so leitete der HTB-Chef die Auszeichnung für den Mann ein, der viele Jahrzehnte lang mit seine Frau und der Tochter in Wilstorf lebte.

    Mittlerweile ist Karl-Heinz Knabenreich 80 Jahre alt. Der Radsport-Experte wurde kurz vor dem Zweiten Weltkrieg im ostpreußischen Königsberg geboren. Wie so viele, hat es auch ihn in jungen Jahren nach Hamburg gezogen. Hier begann auch seine sportliche Laufbahn, das Radfahren hatte es ihm besonders angetan. Dass diese Sportart für ihn genau die richtige war, hat er unter anderem bewiesen durch zwei besondere Titel: Er war zweimal Hamburger Seniorenmeister in der Querfeldein-Disziplin.

    Von den 1980er-Jahren an hat sich der Wahl-Harburger dann verstärkt der Funktionärslaufbahn gewidmet. So war er viele Jahre lang zunächst Zweiter Vorsitzender des Hamburger Radsport-Verbands(HRV) und ab den neunziger Jahren auch Erster Vorsitzender des Hamburger Radsport-Verbands.

    Diese Funktionen brachten natürlich auch die Organisation und Durchführung zahlreicher Radsport-Events mit sich. Auf diesem Weg ist dann auch der intensive
    Kontakt zum Harburger Turnerbund entstanden. Im Jahr 2005 hat Karl-HeinzKnabenreich mit dem damaligen HTB-Präsidenten Claus Ritter die Nutzung von Teilen der
    Jahnhöhe für die Nordmeisterschaften sowie die Deutsche Meisterschaft im Querfeldein-Fahren vereinbart.

    Hieraus entstand dann auch die Idee einer HTB-Radsport-Abteilung, deren Abteilungsleiter Karl-Heinz Knabenreich auch seit Gründung im Jahr 2008 ist. Die Anzahl der
    Mitglieder ist mit zweien zwar sehr überschaubar, aber umso umtriebiger in der Organisation und Durchführung von besonderen Veranstaltungen.

    Knabenreich hat in den vergangenen zehn Jahren für den Harburger Turnerbund zunächst im Jahr 2010 die Deutsche Hallenradsport-Meisterschaft der Elite in der Sporthalle Kerschensteinerstraße in Harburg, dann im Jahr 2015 die Deutschen Straßenmeisterschaften der Senioren im Bereich Marmstorf/Sinstorf und im
    vergangenen Oktober die Deutschen Hallenradsport Meisterschaft der Elite, diesmal in der Arena Süderelbe in Hausbruch, organisiert und durchgeführt.

    Alle diese Veranstaltungen waren äußerst erfolgreich. Tausende Zuschauer, hervorragender Sport und eine hervorragende Außendarstellung für den Harburger Turnerbund sind besonders hervorzuheben. Laudator Michael Armbrecht: "Lieber Karl-Heinz - Harburg, der Radsport und natürlich der Harburger Turnerbund haben Dir sehr viel zu verdanken. Das Präsidium des Harburger Turnerbundes schlägt der Versammlung daher vor, Deine außergewöhnlichen Leistungen mit der HTB-Ehrenmitgliedschaft zu würdigen."

  • (Harburg) Unter den rund 150 geladenen Gästen aus Politik, Sportverbänden und Wirtschaft der Neujahrsparty des Harburger Turnerbunds im Sportpark Jahnhöhe befanden sich unter anderem der Bundestagsabgeordnet Metin Hakverdi (SPD), der Präsident des Hamburger Spotbundes, Dr. Jürgen Mantell, und der CDU-Fraktionschef in der Harburger Bezirksversammlung, Ralf-Dieter Fischer.

    Der Präsident des Harburger Turnerbunds, Michael Armbrecht, ließ in seiner Neujahrsansprache das vergangene Jahr Revue passierenund hob besondere sportliche Erfolge des Vereins hervor. Als beste Mannschaft des Jahres wurde die Jazz-und-Modern-Dance-Gruppe „Tanzraum" ausgezeichnet, die bei nationalen und internationalen Wettkämpfen hervorragende Platzierungen erreicht hatte. Der HTB ist stolz darauf, in diesem Jahr die Deutschen Meisterschaften im Hallenradsport ausrichten zu dürfen.

    Bezirksamtsleiter Thomas Völsch dankte dem HTB für sein nicht nur sportliches, sondern auch gesellschaftliche Engagement. Als Festredner unterstrich das langjährige HTB-Mitglied und der ehemalige Präsident der Hamburger Handwerkskammer, Peter Becker, die Bedeutung des Ehrenamts.

    HTB-Karate-Chef Ralf Becker schließlich warb in einer mitreißenden Ansprache um finanzielle Unterstützung des Projekts, gleich fünf Karatesportler des HTB auf eine Olympiateilnahme in Tokio im Jahr 2020 vorzubereiten.

  •  Harburg. Am Freitag, 2. Februar, wird der Harburger Turnerbund (HTB) ein Fußballturnier für Mädchen und Jungen unter dem Motto „Integration durch Sport" in der Sporthalle am Heimfelder Hans-Dewitz-Ring 21 veranstalten. Bereits zum vierzehnten Mal findet unter dem Motto „Fußball statt Schule - Integration durch Sport" ein Fußballturnier statt, das in Harburg mittlerweile zu einer festen Institution am schulfreien Tag am Anfang des Jahres geworden ist. Das Turnier wird von der offenen Sportgruppe des Jugendcafés Eißendorf des HTB in Kooperation mit dem Bezirksamt Harburg für Mädchen und Jungen von 10 bis 14 Jahren organisiert.

    Es werden wieder rund zehn Teams aus Schulen und Jugend- und Mädcheneinrichtungen teilnehmen. Gespielt wird von 9 bis 13:30 Uhr. Im Anschluss an das Turnier findet ab 13:45 Uhr die Siegerehrung statt.

    Dr. Anke Jobmann, Dezernentin für Soziales, Jugend und Gesundheit: „Sportveranstaltungen sind nicht allein sportliche Betätigung. Sie sind vielmehr auch Veranstaltungen der Begegnung und Kommunikation. Im Sport erlebte Erfahrungen und erworbene Kontakte sind sinnvoll und nützlich, sie bieten darüber hinaus auch vielfältige Integrationsmöglichkeiten. Kinder und Jugendliche verschiedener Kulturen finden beim Sport zueinander. Tugenden wie Teamgeist und Fairness fördern dabei die Gemeinschaft und soziale Integration. Das Programm „Integration durch Sport“ unterstützt das Verständnis füreinander und hilft auf spielerische Weise, das friedliche Zusammenleben in unserem Bezirk zu verbessern.

    Die Pokale und Bälle wurden, wie in den vergangenen Jahren auch, durch den Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) des Bezirksamts Harburg zur Verfügung gestellt. Bei der Siegerehrung werden Michael Armbrecht, Präsident des Harburger Turnerbunds, Torsten Schlage, HTB-Geschäftsführer, Dr. Anke Jobmann, Dezernentin und Thomas Thomsen, Fachamtsleiter, die teilnehmenden Kinder mit einem kleinen Pokal ehren und den erfolgreichsten Teams einen Siegerpokal sowie Fußbälle überreichen.

  • Harburg/Iserlohn. Am vergangenen Wochenende (11./12. Mai) waren die Soccerbees (HTB-B-Mädchen) in Iserlohn. Einmal, um sich gegen den Bundesligisten FC Iserlohn zu messen und zum anderen, um den Zusammenhalt zu stärken. Beides ist glänzend gelungen. Die gute Partylaune der Mädels begann schon auf der Hinfahrt in den Bussen. Während der Fahrt, die mit Staus rund fünf Stunden lang dauerte, lernten die beiden Fahrer sämtliche Texte von der Musik der Mädels auswendig.

    Beim Vergleich mit dem Bundesligisten Iserlohn wurden alle 18 HTB-Mädels eingesetzt. Das Spiel über 3 x 30 Minuten ging 3:3 aus - jedes Drittel jeweils mit 1:1. Wenn die HTBerinnen etwas ausgeruhter und entspannter gegangen wären und wenn weniger ein- und ausgewechselt worden wäre , wäre vielleicht etwas mehr drinn gewesen. Die Tore der HTB-Mädchen schossen Lana, Lena G. und Beyza.

    Viel wichtiger als das Ergebnis war es, dass die Harburger B-Mädchen recht gut mithalten konnten. Die Betreuer: "Spiele bringen der Mannschaft immer einen Schub nach vorn."

    Hinterher gab es mit beiden Teams ein gemeinsames Grillfest. Dafür bedankten sich die Harburger Spielerinnen und Betreuer mit einen herzlichen Dankeschön bei den Eltern der Iserlohner Mädels.

    Ein gemeinsames Fußballtennis-Spiel brachte die Kickerinnen der beiden Teams einander näher. Als die Mädels langsam müde wurden, tauschten sie viele Erfahrungen und Erlebnisse mit den gegnerischen Trainer Simon sowie Manager Dorian aus. Es wurde viel gelacht. Die Wünsche, Spieler der gegnerischen Mannschaft zu verpflichten, wurde sorgten für weitere Heiterkeit. Nur über die Ablösesumme konnte keine Einigung erzielt werden.

    Ein weiterer Höhepunkt der Ausfahrt in Deutschlands Westen war das Früstück bei McDonalds. Danach ging es nach Dortmund zum Fußballgolf. Dort begleiteten uns Iserlohn Trainer Dorian und Simon. Auf der Rückfahrt ging die Party in den Bussen weiter. Gegen 21 Uhr waren die HTBerinnen mit lauter Musik auf dem HTB-Parkplatz. Fazit: Ein gelungener Ausfahrt, bei dem die Mädels viel Spaß hatten.

     

  • Harburg. Wer noch ein passendes Weihnachtsgeschenk sucht - hier ist ein Vorschlag: Verschenken Sie doch einen Gesundheitskurs-Gutschein.

    In den Kursen Pilates, Yoga und Rücken hat der HTB noch an unterschiedlichen Tagen freie Plätze. Fragen zu Terminen und Anmeldungen sind beim Harburger Turnerbund (HTB) unter der Telefonnummer 0 40/79 14 33 23 oder unter www.harburger-turnerbund.de/wellnesshtb
    zu erfahren.

  • Harburg. Während es in Russland ab Donnerstag, 14. Juni, um die Fußball-Weltmeisterschaft geht, wollen die Soccerbees vom Harburger Turnerbund (HTB 1. B-Mädchen) jetzt nach dem Gewinn des Hamburger Meistertitels auch norddeutsche Meister werden und damit in die B-Mädchen-Bundesliga aufsteigen. Wie ausführlich in bib berichtet, wurden die Soccerbees mit dem 10:1-Kantersieg gegen Ellerau am letzten Spieltag Hamburger Ttelträger - vor den Teams vom Eimsbüttler TV und Condor.

    Damit qualifizierten sich die HTB-Nachwuchskickerinnen für die beiden Spiele zur Norddeutschen Meisterschaft gegen die Mannschaft von Spielvereinigung Aurich, was beim Titelgewinn gleichzeitig den Aufstieg in die B-Mädchen- Bundesliga bedeutet. Die Voraussetzungen und die Bewerbung beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) mussten wegen der strengen Kriterien schon bis zum 15. März beantragt werden. Die wurden vom Harburger Turnerbund aber rechtzeitig und korrekt erfüllt.

    Da Schleswig-Holstein und Bremen kein Team gemeldet hatten, wird die Norddeutsche Meisterschaft und die Relegation zur Bundesliga zwischen dem HTB und der Spielvereinigung Aurich ermittelt. Es gibt ein Hin- und ein Rückspiel. Das Hinspiel findet am Samstag, 16. Juni, ab 16 Uhr im Sportpark Jahnhöhe am Vahrenwinkelweg 28 statt.

    Das Rückspiel beginnt eine Woche später, am Samstag, 23. Juni, um 16 Uhr in Aurich. Trainer Can Özkan: "Wir werden alles dran setzen, damit es künftig in Harburg Bundesliga-Fußball geben wird. Wir hoffen am Sonnabend auf zahlreiche Besucher auf der Jahnhöhe. Der Eintritt ist kostenlos. Es wird ein Rahmenprogramm mit Musik geben. Und hoffentlich spielt auch das Wetter mit."

     

     

  • Harburg. Der Harburger Turnerbund hat - wie ausführlich bei besser im blick berichtet - mit Heinz Schwede und Karl-Heinz Knabenreich nicht nur zwei verdiente Aktive zu neuen Ehrenmitgliedern ernannt, sondern auch eine ganze Reihe von Mitgliedern für ihre langjährige Treue gedankt und ausgezeichnet. Die HTB-Spitzenreiter unter den treuen Mitgliedern sind Rolf Gröger, der dem Verein seit nunmehr 79 (!) Jahren angehört, Ludwig Ebeling (78 Jahre lang Vereinsmitglied) und Elke Bollow, die dem HTB seit nunmehr 75 Jahren angehört.

    Ebenfalls vom HTB-Präsidium geehrt wurden Peter Schulz (75 Jahre Mitglied im Verein), Günter Balon (goldene Nadel und seit 70 Jahren Vereinsmitglied), Rudolf Bartels, Udo Wildner, Dieter Krafack (alle drei jeweils seit 65 Jahren HTB-Mitglieder) und der ehemalige HTB-Vorsitzende Karl "Kalle" Schult, der vor nunmehr 60 Jahren Turnerbündler wurde.

  • Harburg/Moorburg/Winsen. Seine Familie, sein großer Freundeskreis und nicht zuletzt auch die Mitglieder des Harburger Turnerbunds (HTB) trauern um einen aufrechten und engagierten Menschen und Sportler, der am 5. April im Alter von 77 Jahren überraschend gestorben ist: Horst Challier, der in den zurückliegenden Jahren in Winsen gelebt hat. Erst vor wenigen Wochen hatte er noch miterlebt, wie seine geliebte Frau gestorben war.

    Horst Challier war ein ehemaliger und langjähriger Spieler und Funktionär, der sich um den Verein große Verdienste erworben hat. Von den ungezählten bekannten HTB-Spielern, die später als Trainer oder Mandatsträger dem Fußball verbunden geblieben waren, gehörte Horst Challier, der als Mittelstürmer vom TSV Moorburg im Jahr 1966 zum HTB kam, bis 1971 blieb und anschließend im Landkreis Harburg für den TV Welle auf Torejagd ging. Seine Mitspieler waren damals unter anderem die HarburgerFußballgrößen Manni von Soosten, Rolf Renck, Udo Pandikow und Ulli Fastert.

    1979 kehrte er zum Harburger Turnerbund zurück und spielte fortan für die 5. Herren, dem Sammelbecken der ehemaligen HTB-Ligaspieler - für die er in seiner ersten Spielserie sagenhafte 99 Tore köpfte und schoss. Später schlossen sich für Challier noch einige Jahre bei den „Alten Herren“ und bei den HTB-„Senioren“ an. Horst Challier war ein typischer Strafraumspieler, der dank seiner kräftigen Statur über ein großes Durchsetzungsvermögen verfügte.

    Ab 1988 war Horst Challier, der nach außen für einige Menschen immer ein wenig „knurrig“ wirkte, ein sehr erfolgreicher HTB-Ligaobmann. Er besaß ein besonderes Gespür für talentierte Spieler. So lotste er bis 2003 etliche namhafte Kicker wie beispielsweise Torjäger Thomas Thiessen, Thomas Kreibich, Helge Mau, Klaus Kock, Sven Timmermann, Thorsten Bettin, Bodo Blank, Kai Dittmer zur Jahnhöhe. In dieser Zeit spielte die HTB-Ligamannschaft, die er straff führte, eine gute Rolle in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein. Nach dem Gewinn der Hamburger Meisterschaft musste sie dann allerdings aus finanziellen Gründen im Jahr 2003 vom Spielbetrieb zurückgezogen werden.

    In seiner Zeit als HTB-Obmann waren „Manni“ Hoffmann, „Buffy“ Schmidt, Uwe Knodel, Bert Ehm, Thorsten Bettin und Rainer Wasielke Trainer und Weggbegleiter beim Harburger Traditionsverein. 2003 siedelte Horst Challier nach Winsen um und war dann für einige Jahre für den TSV Winsen erfolgreich im Jugendfußballbereich tätig.

  • Harburg. Der Harburger Turnerbund hat während seiner Mitgliederversammlung im HTB-Sportpark Jahnhöhe Heinz Schwede aus der Fußball- und Tennisabteilung zum neuen Ehrenmitglied ernannt. Klaus Buchholz, ehemaliger langjähriger Vizepräsident und excellenter Kenner des Vereins, hielt eine bewegende Laudatio auf Heinz Schwede, der sich in den vergangenen fast vier Jahrzehnten viele Verdienste beim HTB erworben hatte. Klaus Buchholz: „Der höchste Lohn für unsere Bemühungen ist nicht das,was wir dafür bekommen, sondern das, was wir dadurch werden.“ Heinz Schwede, der als Fußballer bekannt für einen gelegentlich körperbe-tonten, schonungslosen Einsatz war, mit dem er seinen Gegenspielern auch schon mal weh tun konnte.

    Als er sich 1979 dem HTB anschloss, atmeten die Turnerbund-Ligakicker auf - Heinz Schwede war jetzt Mitspieler - und kein unbequemer Gegner mehr. Dass sich der rustikale Verteidiger später einmal im Ehrenamt sogar zum kreativen Spielmacher entwickeln und den größten Strukturwandel der HTB-Fußballabteilung seit ihrer Gründung mitgestalten würde, war damals eher nicht absehbar. Jedoch bereits Mitte der 1980iger-Jahre, als einige der heutigen Präsidiumsmitglieder noch die Schulbank drückten und die einst so glorreiche HTB-Jugendabteilung mit lediglich drei Nachwuchs-Mannschaften in der Bedeutungslosigkeit herumdümpelte, begann Heinz Schwede als Jugendtrainer seine ehrenamtliche Laufbahn.

    1992 übernahm er dann zusätzlich noch die Leitung der Jugendabteilung und sorgte gemeinsam mit den Trainern und Betreuern für einen nachhaltigen
    Aufschwung. Das Turnerbund-Jammertal war durchschritten, nachdem die Aktion „Mein Freund ist Ausländer“ unter seiner Führung erfolgreich umgesetzt war und vom DFB mit dem renommierten „Sepp-Herberger-Preis“ belohnt wurde.

    Von 1998 an erlebte Heinz Schwede seine wohl aufregendste Zeit beim HTB, in der er sich als 2. Vorsitzender vorrangig um die "teure" Oberligamannschaft kümmerte, die sich auf sehr dünnem Eis bewegte und schließlich 2003 wegen fehlender finanzieller Mittel aufgelöst werden musste. Enttäuscht von den maßlosen Forderungen der damaligen Spieler nahm sich Schwede eine Auszeit, wandte sich als Einzelkämpfer dem Spiel mit den kleinen gelben Filzbällen in der HTB-Tennisabteilung zu und trug nur noch für sich selbst Verantwortung - im Beruf als selbstständiger Versicherungskaufmann.

    Extern schwadronierten einige Harburger aus Stadt und Land schon vom Ende einer langen HTB-Tradition - intern mussten sich die HTB-Fußballer mit der unmissverständlichen Vorgabe vertraut machen, keine Alimentierungen mehr durch den Gesamtverein zu erhalten. Sie erledigten ihre Hausaufgaben und richteten ihren Fokus von nun an auf die intensive Jugendförderung - auch mit dem Ziel, den im Bau befindlichen Sportpark Jahnhöhe zur Ausbildungsstätte für den eigenen Nachwuchs zu entwickeln.

    Nachdem der damalige HTB-Fußball-Abteilungsleiter Günter Wietrek 2009 überraschend verstorben war, ließ sich Heinz Schwede davon überzeugen, seinen einsamen Selbstversuch auf der roten Asche zu beenden und die Gesamtverantwortung zu übernehmen. Im Jahr 2010 organisierte er zum 100-jährigen Bestehen der Abteilung eine glänzende Jubiläumsfeier, die dem HTB in der Öffentlichkeit wieder ein positives Image verschaffte und den Kickern neues Selbstbewusstsein einhauchte.

    Mit den hervorragenden Rahmenbedingungen, die ihnen die neue Sportanlage nun bot, entwickelten sich die Fußballer zur mitgliederstärksten HTB-Abteilung. 33 Mannschaften befinden jetzt sich im Spielbetrieb, an dem auch seit einigen Jahren sehr erfolgreich fünf Mädchen- und Frauenteams teilnehmen. Die Jugendlichen profitieren von der leistungsbezogenen Ausbildung durch ihre qualifizierten Trainer und gewannen Meisterschaften und Pokale in vorher nie gekannter Zahl.

    Honoriert wurde dieser erfolgreiche Werdegang mit der Verleihung des „Uwe-Seeler-Preises“. Der Glanz dieser Senatsauszeichnung, die Rolf Ludwig als
    HTB-Jugendobmann 2014 für unsere großartige Jugendarbeit im Hamburger Rathaus entgegennahm, fiel naturgemäß auch auf den Abteilungsleiter Schwede, der in den zurückliegenden Jahren mehrfach geehrt wurde - vom HTB mit der Goldenen Nadel, die Silberne Nadel erhielt er vom Hamburger Fußball-Verband und der DFB steckte ihm die Verdienstnadel ans Revers und überreichte zudem einen Ehrenamtspreis.

    Aktionismus ist für Heinz Schwede ein Fremdwort, und seine Gabe, unbequeme Dinge auch einfach mal auszusitzen, mag manchen Vertrauten an den Rand der Verzweiflung getrieben haben, aber mit seiner allgegenwärtigen Präsenz, seiner Unaufgeregtheit und seinem moderierenden Führungsstil steuerte er seine Abteilung standhaft auch durch stürmische See und übergab sie 2017 wohlgeordnet in jüngere Hände.

    Als am 30. Mai vergangenen Jahres der gern mit einem beliebten Karnevalsschlager aus den 50er-Jahren weinselig herbeigesungene Weltuntergang wieder
    einmal ausgeblieben war und Schwede sich am Tag danach von seinem Amt verabschiedete, machten erfreuliche Nachrichten die Runde - die Saat intensiver
    Jugendförderung war nämlich aufgegangen und nun begann die Erntezeit. Mit den HTB-„Eigengewächsen“ qualifizierten sich die Frauen und Männer für die
    Landesliga, die A- und B-Jugendlichen traten in der Oberliga an und mit der C-Jugend bewährte sich erstmals sogar eine Mannschaft überregional.

    Es war ein perfekter Tag des Abschieds für einen sichtlich gerührten, engen Freund und BV-Bruder, dessen Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen, von seinen
    Weggefährten stets loyal und mit Freude unterstützt wurde. In der nunmehr 108-jährigen Geschichte der Fußballabteilung gibt es keinen Mandatsträger, der wie Heinz Schwede zunächst als Ligaspieler und Jugendtrainer, dann alsJugendobmann und später als 2. und 1. Vorsitzender einen vergleichbarenWerdegang aufweisen kann.

    Der Harburger Turnerbund ist Heinz Schwede für seinen außerordentlichwertvollen ehrenamtlichen Einsatz zu großem Dank verpflichtet. In Würdigung und Anerkennung seiner langjährigen, herausragenden Verdienste hat das Präsidiumbeschlossen, ihn zum neuen Ehrenmitglied zu ernennen.


Neuste Artikel

Jörg Geffke ist neuer König der Harburger Schützengilde

Die beiden Schaffer der Gilde, Ingo Volkland (links) und Frank Kirste (rechts) legen dem neuen König Jörg Geffke die schwere Königskette um. | Foto: Niels Kreller

Harburg. Die Harburger Schützengilde hat einen neuen König: Um 17:45 Uhr holte am Samstag Jörg Geffke mit dem 1382. Schu...

Weiterlesen

Offizielle Eröffnung beim traditionellen Gartenfest - Neubau des …

Neue zentrale Anlaufstelle des Harburger Roten Kreuzes: der Neubau neben der alten Geschäftsstelle in der Rote-Kreuz-Straße 3-5. | Foto: ein

Harburg. Das Harburger Rote Kreuz hat eine neue zentrale Anlaufstelle im Stadtteil: Der Neubau in der Rote-Kreuz-Straße ...

Weiterlesen

Förderpreis der Neu Wulmstorf-Stiftung "Jugendliche gemeinsa…

Neu Wulmstorf. Auch in diesem Jahr lobt die Neu Wulmstorf-Stiftung wieder einen Förderpreis aus. Der Förderpreis steht u...

Weiterlesen

Hohe Qualitätsanforderungen erfüllt - Kreisvolkshochschule Landkr…

Alle freuen sich über die Zertifizierung der Kreisvolkshochschule Landkreis Harburg. | Foto: ein

Maschen. Die Kreisvolkshochschule (KVHS) Landkreis Harburg ist seit dem 8. Juni nach AZAV zertifiziert. Die Anerkennung ...

Weiterlesen

Inserate

DRK-Shop „Schwester Henny“: Schönes und Mode von Mensch zu Mensch

Im Second-Hand-Shop „Schwester Henny“ des DRK Harburg gibt es gute erhaltene Secondhand-Kleidung und Wohnaccessoires. | Foto: Zelck/DRK

Inserat Im Second-Hand-Shop "Schwester Henny" des Harburger Deutschen Roten Kreuz im Harburger Ring 8-10 werden besonder...

Waschtitan – das Auto-Wasch-Paradies

Über die reine Autowäsche hinaus bietet der Wachtitan auch die Möglichkeit der Fahrzeugaufbereitung und –pflege an. | besser im blick - Deine Online-Zeitung mit Fotos, Pics, Events, Termine, Party, Pics, Artikeln, Berichten, Tipps, Gutscheinen für Harburg (Hamburg) Stadt und Land

Inserat. Den Ruf als „Waschtitan" hat Veit Gehrmann hat nicht ohne Grund: Über 3,5 Millionen Autos hat e...

Hand in Hand für Ihre Gesundheit: Gesundheitszentrum Eißendorf und Studiolino

bev. l. Rita Egge, Pamela Niegot, Anna-Maria Hinrichs und Ulrike König.

Inserat.. Am 3. März 2018 feiert das Gesundheitszentrum Eißendorf am Hainholzweg 69e von 11 bis 17 Uhr große Eröffnung. ...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysen, personalisierten Inhalte und Werbung zu. Detailierte Informationen darüber finden Sie in unserer Datenschutzerklärung:
Datenschutzerklärung