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Jugendzahnärztlicher Dienst

Jugendzahnärztlicher Dienst

  • Tostedt. Für rund 160 Dritt- und Viertklässler der Grundschule Tostedt drehte sich in diesen Tagen alles um die Zahngesundheit. Denn damit Zähne gesund bleiben, ist es wichtig, sie von Anfang an richtig zu pflegen. Fünf Prophylaxefachkräfte, zwei zahnmedizinische Fachangestellte und zwei Zahnärztinnen des Jugendzahnärztlichen Dienstes des Landkreises Harburg vermittelten den Kindern aus Tostedt und Umgebung vier Tage lang altersgerecht Basiswissen rund um die Zahngesundheit. Zum Abschluss der Aktionstage trat das Holzwurmtheater mit dem Stück "Olaf und die Bakterien" auf.

    "Wir wollen bei den Kindern auf spielerische Weise die Eigenverantwortlichkeit für ihre Zähne und die tägliche Zahnpflege wecken und ihnen zeigen, dass sie keine Angst vor dem Zahnarzt haben müssen", so Dr. Birgitta Abraham, Zahnärztin im Gesundheitsamt des Landkreises Harburg. Obwohl die Zahngesundheit in den vergangenen Jahren in Deutschland deutlich besser geworden ist, gibt es immer noch viele Kinder mit erkrankten Milchzähnen. Dabei darf nicht vergessen werden, dass gesunde Milchzähne wichtig für die Sprachentwicklung, für die Kommunikation, für die Ästhetik, für das Wohlbefinden und für die Ernährung sind.

    Nicht alle Kinder bringen bei Eintritt in die Grundschule die gleichen Voraussetzungen in Sachen Zahngesundheit mit. Das Team des Jugendzahnärztlichen Dienstes hatte deshalb eine Menge Lernmaterial im Gepäck, um den Kindern zu vermitteln, wie wichtig gesunde Zähne sind, und was jedes Kind durch Ernährung und Zahnpflege selbst dazu beitragen kann.

    An den Projekttagen wurde an verschiedenen Stationen jeweils ein Thema in kleinen Gruppen unter die Lupe genommen. Es ging um Zahnaufbau und Kariesentstehung, Zahnpflege, den Zahnarztbesuch und Ernährung. Die Schüler konnten Zahnpasta selbst herstellen, den Zuckergehalt von Lebensmitteln vergleichen und lernten echte zahnärztliche Instrumente kennen. Am Mikroskop untersuchten die Schülerinnen und Schüler einen aufgeschnittenen Zahn.

    Dr. Birgitta Abraham und ihr Team haben die Projektinhalte selbst erarbeitet und wissen, worauf es bei Kindern im Grundschulalter ankommt: "Wir haben die Erfahrung gemacht, dass sich die Kinder während der Projektarbeit in kleinen Gruppen intensiv mit den Informationen auseinandersetzen und wir somit einen nachhaltigen Lerneffekt erzielen."

    Beim Jugendzahnärztlichen Dienst sind fünf Prophylaxefachkräfte, zwei zahnmedizinische Fachangestellte und zwei Zahnärztinnen beschäftigt. Diese betreuen jährlich etwa 20.000 Kinder. Mit Unterstützung von 17 niedergelassenen Zahnärztinnen und Zahnärzten untersucht der Jugendzahnärztlichen Dienst im Landkreis Harburg pro Schuljahr etwa 16.000 Kinder im Alter von 0 bis 12 Jahren. Zusätzlich werden verschiedene Projekte für Schulen und Kitas angeboten, wie etwa die Auszeichnung zur "Kita mit Biss". Es werden derzeit insgesamt 128 Kindertagesstätten, 85 Krippen, 52 Grundschulen, 29 weiterführende Schulen und zwei Förderschulen betreut. Diese Einrichtungen werden ein- bis zweimal im Jahr aufgesucht.

    Eine weitere wichtige Aufgabe ist die statistische Auswertung der Untersuchungsergebnisse. Danach hatten rund 82 Prozent der im Schuljahr 2017/2018 untersuchten 5.200 Kinder, die eine Kindertagesstätte besuchten und älter als drei Jahre waren, naturgesunde Zähne. In den Grundschulen lag bei rund 8.000 untersuchten Kindern der Prozentsatz der Kinder mit naturgesunden Zähnen bei 58 Prozent.

  • Winsen. Kinderjoghurt, Milchschnitte, Fruchtsaft als Durstlöscher – das klingt gesund, nach Milch, Obst und Gesundheit. Doch Dr. Birgitta Abraham seufzt, da immer mehr solche Lebensmittel speziell für Kinder angeboten werden. Ein beliebter Trick der Werbung, weiß die Jugendzahnärztin am Gesundheitsamt des Landkreises Harburg. Denn diese Lebensmittel enthalten in der Regel sehr viel Zucker und sind teuer. Mit Gesundheit hat das, was Kinder lieben, oftmals nur wenig zu tun, sondern ist vor allem ein Mix an Zahnkillern. Überzuckert statt gesund, heißt es zumeist. Doch es geht auch anders. Wie ein gesundes Frühstück aussehen kann, war jetzt Thema bei einer Fortbildungsveranstaltung des jugendzahnärztlichen Dienstes des Landkreises für Erzieherinnen und Erzieher.

    29 Erzieherinnen und Erzieher aus dem Landkreis Harburg nahmen an dem ganztägigen Seminar teil. Angeboten wurde die Fortbildung vom jugendzahnärztlichen Dienst in Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft zur Förderung der Jugendzahnpflege in Niedersachsen (LAGJ).

    Im ersten Teil, gestaltet von LAGJ-Geschäftsführerin Jeanette Kluba und Mitarbeiterin Kirsten Döhnert, wurde den Teilnehmern nach einem Vortrag zu den Grundlagen der Jugendzahnpflege und Gruppenprophylaxe Gelegenheit gegeben, sich in kleinen Gruppen über das Thema Zahn- und Mundgesundheit zu informieren.

    Im zweiten Teil der Fortbildung ging es konkret um ausgewogene Ernährung bei Kindern bis zum sechsten Lebensjahr. In zwei ausführlichen Vorträgen ging die Referentin Barbara Prodöhl, Diätassistentin und Ernährungsberaterin der Deutschen Gesellschaft für Ernährung am Gesundheitsamt Düsseldorf, auf Grundlagen ausgewogener Ernährung bei Kindern ein und gab Anregungen, wie gesunde Lebensmittel und Gerichte den Kindern schmackhaft gemacht werden können. Denn oft liegen zwischen Bedarf und Vorlieben Welten.

    Doch das kann schnell Folgen für die Zahngesundheit haben. Das, was viele Mädchen und Jungen lieben, möchte Jugendzahnärztin Dr. Birgitta Abraham am liebsten verbannen. Apfelschorle gehört dazu – statt eines vitaminreichen Getränkes findet sich eher Zuckerwasser in der Flasche. „In einem halben Liter handelsüblicher Apfelschorle sind bis zu zwölf Würfelzucker“, rechnet Dr. Abraham vor – und plädiert besser für Wasser und ungesüßten Tee als Durstlöscher. Sie weiß: „Vielen ist gar nicht bewusst, wieviel Zucker da drin ist.“ Für die Zähne sei das fatal. Und wenn Kinder immer wieder an den beliebten Radfahrerflaschen mit der Schorle nuckeln, „dann baden die Zähne geradezu in Zuckerwasser“ – die Folge könne dann Nuckelflaschenkaries sein.

    Dabei seien Vollkornbrot, Apfel und Möhren statt Brei und Toast nicht nur für Zähne gesund, sondern haben nach Worten der Zahnärztin auch Auswirkungen auf die Sprachfähigkeit. Denn dadurch wird die Mundmuskulatur trainiert.

    Nach Angaben der LAGJ verbessert sich die Mundgesundheit der Kinder zwar stetig, dennoch hat nur jedes zweite Kind bei Schulbeginn ein naturgesundes Gebiss. Im Landkreis Harburg sieht es in Sachen Zahngesundheit nach Feststellungen von Dr. Abraham und ihrem Team verhältnismäßig gut aus: Der jugendzahnärztliche Dienst, der insgesamt 19.761 Kinder in Krippe, Kindergarten und Grundschule betreut, hat im vergangenen Schuljahr 5166 Kindergarten-Besucher untersucht. 82 Prozent hatten ein naturgesundes Gebiss, Karies hat die Zahnärztin bei etwa jedem zehntem Kind – insgesamt 11,5 Prozent – festgestellt. Im Landesvergleich liegt der Wert bei etwa 18 Prozent. Bei den Grundschülern allerdings sinkt die Quote der Kinder mit naturgesundem Gebiss auf 57,7 Prozent – gegenüber 50 Prozent im Landesvergleich. Für Dr. Abraham ist es daher umso wichtiger, schon frühzeitig anzusetzen, um die Kinder mit (zahn-)gesunder Ernährung und richtige Zahnpflege vertraut zu machen.

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