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Kirchenkreis Hittfeld

Kirchenkreis Hittfeld

  • Karoxbostel/Hittfeld/Maschen/Meckelfeld. Bei schönstem Sommerwetter sind am Sonntag die „Sommerkirchen“ in allen Nachbarschaften des Kirchenkreises Hittfeld gestartet. So auch in der Nachbarschaft Seevetal. An der Wassermühle Karoxbostel taufte Superintendent Dirk Jäger drei Kinder und sprach in seiner Predigt über das Thema: „Denk‘ ich an Heimat…fallen mir nicht nur Orte ein.“ Heimat ist das Motto der Sommerkirche in der Nachbarschaft Seevetal mit den Kirchengemeinden Hittfeld, Maschen und Meckelfeld. Zur Sommerkirche in den niedersächsischen Sommerferien laden sich alle Kirchengemeinden einer Nachbarschaft abwechselnd ein. Das genaue Programm finden Sie auf unserer Internet-Seite www.kirchenkreis-hittfeld.de.

    Superintendent Dirk Jäger hielt die Predigt und taufte drei Kinder. | Foto: ein
    Superintendent Dirk Jäger hielt die Predigt und taufte drei Kinder. | Foto: ein

    Ein kleiner Altar mit Kreuz, Altarkerzen und drei Taufkerzen war vor der Wassermühle aufgebaut und mit weißen und blauen Blumen dekoriert, daneben glänzte das Taufbecken in der Sonne. „Die Paten dürfen nun mit der Taufkanne das Wasser aus dem Mühlenbach holen“, sagte Superintendent Jäger. Dann taufte er die Kinder und segnete sie und ihre Eltern und Paten. Außer den Taufgesellschaften waren viele Besucher zur Sommerkirche gekommen, sie fanden Platz auf Bänken in der Sonne und im Schatten.

    Heimat ist offenbar etwas alle Sinne Berührendes. Heimat riecht – vielleicht nach Hefezopf im Ofen oder nach Flieder im Garten. Heimat schmeckt nach Kaba oder Topfkuchen. Heimat klingt nach dem Gute-Nacht-Lied am Kinderbett. Aber Heimat ist nicht nur dort, wo einst die Wiege stand. Heimat ist lebendig, ist das, was, was man erlebt hat“, sagte Jäger. Er sprach auch vom Heimat im Glauben und dass es eine große Beheimatung wäre, wenn Menschen von sich sagen könnten „ich weiß, von Gott bin ich immer gewollt, geliebt, gehalten - was könnte mir das Vertrauen ins Leben nehmen. Mit der Vorstellung, dass mich etwas am Leben hält, das größer ist als ich selbst es bin, kann ich mutig losziehen, an neue Orte.“

    Heimat ist kein fester Zustand. Heimat ist, dass man zu leben wagt und sich einbringt, dass man das eigene Leben gestaltet und auch das Leben an dem Ort, wo man gerade ist, mit prägt. Meine Erfahrung ist, dass wir das ganz gut können, wenn wir uns getragen, gestärkt und geborgen wissen von Gott.

    Die nächste Sommerkirche in der Nachbarschaft Seevetal ist am Sonntag, 8. Juli, in Meckelfeld, Beginn 11 Uhr mit Pastor Henning Seiffert.

  • Buchholz. Es duftet nach frischen Brötchen und Kaffee, an den liebevoll gedeckten Tischen sind junge Frauen und Männer im Gespräch. Im Paulus-Haus in Buchholz ist wieder Zeit fürs „SpätStück“: Ein Angebot für junge Erwachsene im Kirchenkreis Hittfeld, die ihre Schulzeit beendet haben und in Ausbildung, Studium oder Beruf stehen. „Unser „SpätStück“ kommt gut an, jedes Mal kommen neue Leute hinzu. Einige alte Bekanntschaften werden aufgefrischt und neue Begegnungen entstehen“, freut sich Friederike Nadolny. Sie ist Diakonin und zuständig für die Arbeit mit jungen Erwachsenen im Kirchenkreis Hittfeld. Das „SpätStück“ findet einmal im Monat am Sonntag ab 11 Uhr im Paulus-Haus in Buchholz statt. Vor der Sommerpause lädt Friederike Nadolny für Sonntag, 15. Juli, ab 11 Uhr ins Paulus-Haus zum „Sommer-SpätStück“.

    Nach dem gemütlichen Brunch folgt stets ein Impuls eines Referenten zu einem Thema, das junge Erwachsene interessiert. „Im Juni war Sebastian Schott zu Gast, ein Finanz-Coach aus Hannover. Er stellte das „Chunking“ vor, ein Kommunikationsmodell für den Alltag, das genauso bei Bewerbungsgesprächen oder in der Arbeit mit Gruppen hilfreich sein kann“, sagt Friederike Nadolny. Nach dem Impuls bleiben die Teilnehmer oft noch zusammen und klönen miteinander. „Beim „SpätStück“ habe ich endlich die Möglichkeit, einmal nicht als Leiterin, sondern nur als Teilnehmerin einen Input zu einem Thema für mich mitzunehmen“, sagt Janika Nikolaus (28) aus Tostedt, die mit ihrem Mann und ihrem Sohn gekommen ist.

    Die Themen des Programms ab September gehen von „Glaube im Alltag“ bis „Zero Waste – Wie man im Alltag Müll vermeiden kann“. Außer dem „SpätStück“ bietet Friederike Nadolny im Herbst auch eine Freizeit für junge Erwachsene an. Vom 30. September bis zum 7. Oktober finden die „Inseltage“ auf Wangerooge statt. Weitere Informationen unter www.EvJuHit.de/JungeErwachseneund Anmeldung über Friederike Nadolny, Telefon 01 57 87 45 57 28.

    Die Termine und Themen des „SpätStücks“nach der Sommerpause:

    23. September: „Zero Waste – Wie man im Alltag Müll vermeiden kann“ (Trashless-Society)
    28. Oktober: „Verborgenes freilegen“ (Michael Freitag-Parey)
    25. November: „Glaube im Alltag“ (Rainer Koch)
    23. Dezember: Weihnachts-SpätStück

  • Buchholz. 40 Mädchen und Jungen aus dem Kirchenkreis Hittfeld haben in den Osterferien erfolgreich den Jugendleiter-Grundkurs absolviert. Sie sind am Sonntag, 15.04.18, als neue Jugendleiter in der Buchholzer St. Johanniskirche eingesegnet worden. Der Einführungsgottesdienst stand unter dem Motto „Ihr seid das Salz der Erde.“ Dieser Bibelvers von Jesus, der das Motto der Evangelischen Jugend ist, wurde mit den Jugendlichen in Verbindung gebracht: „Nach der Ausbildung haben sie nun den Auftrag, so wie das Salz in der Suppe zu würzen und sich einzumischen und für die Belange von Kindern und Jugendlichen in der Kirche und in der Gesellschaft einzutreten“, sagte Holger Kuk, Kreisjugendwart des Kirchenkreis-Jugenddienstes.

    Was hat die Jugendlichen motiviert, den Jugendleiterkurs zu absolvieren? „Die Leute in der Evangelischen Jugend sind einfach unfassbar toll und ich kann so sein, wie ich möchte. Ich liebe es, mit Jugendlichen und Kindern zu arbeiten, weil das immer wieder eine tolle Erfahrung ist“, sagt Amelie Vent (15). „Es macht mir total viel Spaß, mit so coolen Leuten meine Zeit zu verbringen und soziale Kontakte zu knüpfen. Ich finde es wichtig, dass man sich auch außerschulisch sozial engagiert“, sagt Lasse Kuk (15). Und Friederike Fendler (16) sagt: „Weil man immer wieder neue Leute aus den Nachbarschaften kennen lernt und sich neue Freundschaften bilden.“

    Der Kurs dauerte eine Woche und fand in der Jugendherberge in schleswig-holsteinischen Bad Malente statt. Themen waren: Gruppenpädagogik, Entwicklungspsychologie, rechtliche Grundlagen für Jugendleiter, Informationen zu Kindeswohlgefährdung und viele kreative Workshops. An einem Abend gab es eine „open stage“, bei der die Jugendlichen ihre Talente zeigten.

  • Hittfeld/Tostedt/Buchholz. Die Evangelisch-lutherischen Johannes Kita „Breslauer Straße“ und der Ev.-luth. Johanneskindergarten „Im Stocken“ (beide Tostedt) sowie der Evangelisch-lutherische Kindergarten St. Paulus-Buchholz sind in dieser Woche mit dem Gütesiegel der Bundesvereinigung Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder (BETA) ausgezeichnet worden.

    Wir freuen uns über dieses Siegel. Unsere beiden Tostedter Kindertagesstätten und der Buchholzer Kindergarten wissen nun nicht nur selbst, wie gut sie sind, auch die Prüfung durch Dritte hat es bestätigt. Damit können sie werben und das Signal geben: Bei uns wird ihr Kind so begleitet, wie es sein soll“, sagte Superintendent Dirk Jäger bei der Verleihung in der Tostedter Johanneskirche. Sechs Jahre lang haben die Leitungen und Mitarbeiter daran gearbeitet, das BETA-Qualitätsmanagement in den Kitas zu etablieren. Es bedeutet: Erzieher arbeiten miteinander auf Augenhöhe und gewährleisten für die religions- und sozialpädagogische Arbeit in Kindertagesstätten und für die Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit den Eltern eine möglichst hohe Qualität. Das Gütesiegel wurde überreicht von Erika Brahms, Fachbereichsleitung der Fachberatung Evangelische Kitas beim Diakonischen Werk.

    Es sei ein bisschen typisch deutsch, auf gutachterlich bestätigte Qualität orientiert zu sein, sagte Jäger. „Trotzdem gibt es Momente, in denen ich möchte, dass etwas anderes noch eine wichtige Rolle spielt. Genau dieses allem objektiv Messbaren noch Hinzutretende gibt es in den evangelischen Kitas. Als Nachfolger Jesu Christi haben wir einen geistlichen Auftrag, an dem sich auch unser pädagogisches Handeln orientiert. Es geht um die innere Einstellung, die Haltung, die Motivation, aus der heraus wir unterwegs sind“, sagte Jäger. Messbar und zertifizierter sei diese Haltung nicht, aber sie wird im Miteinander greifbar und erfahrbar, wenn sie gelebt wird.

    Wir sind stolz auf alle Teams, alle Herausforderungen wurden hervorragend gelöst“, sagten Antje Puschke und Roland Arndt vom Verband Evangelisch-lutherischer Kindertagesstätten im Kirchenkreis Hittfeld. Sechs Jahre lang dauerte der Prozess, der mit einer Prüfung abgeschlossen wurde. Die drei Leitungen - Andrea Schultz für den Evangelischen Johanneskindergarten „Im Stocken“, Gabriele Döpken für die Evangelische Johannes-Kita Breslauer Straße und Tobias Faße für den Buchholzer St. Paulus-Kindergarten - erhielten jeweils ein Vogelhäuschen, mit einem roten Band und auch Futter.

    Das symbolisiere die Individualität, den roten Faden und das Futter, mit dem die Leitungen ihren Teams die Erarbeitung der Qualitätsstandards schmackhaft gemacht hätten. Gerard Netzel, Bürgermeister von Tostedt, bedankte sich bei den Leitungen: "Die in den Kitas geleistete frühkindliche Erziehung findet in der wichtigen Prägephase von Kindern statt und ist nicht zu unterschätzen“, sagte Netzel.

  • Hittfeld. Wenn sie ihre Augen schließen, kehren die Bilder zurück. Die Bilder des Krieges, der Toten, der Flucht, der Todesangst. „Keiner von ihnen kann mehr als zwei bis drei Stunden in der Nacht schlafen“, sagt Ania Luppe. Sie ist Diplom-Psychologin und hilft Geflüchteten, die durch ihre Erlebnisse psychisch stark belastet sind. Nach zwei Beratungsgruppen in Tostedt und Jesteburg hat sie nun auch in Buchholz Geflüchteten geholfen.

    Der Kirchenkreis Hittfeld hat 10.000 Euro aus Sondermitteln der Landeskirche für Flüchtlingsarbeit für die Arbeit mit psychisch belasteten Personen zur Verfügung gestellt, und Ania Luppe hat ein Konzept für ein Gruppenangebot entwickelt, das wir als Pilotprojekt flexibel im Kirchenkreis anbieten konnten“, sagt Dörthe Heien, die ehrenamtlich Mitarbeitende in der Flüchtlingsarbeit betreut.

    Der Bedarf ist groß. Die Rückmeldungen sind sehr positiv. Nur trauen sich viele Geflüchtete nicht, sich zum Kurs anzumelden: „In ihren Kulturkreisen spricht man nicht über psychische Belastungen, das ist ein Tabu.“ Umso mehr freut es die Psychologin, dass sie für den Buchholzer Kurs einen Dolmetscher zur Seite hatte: „Ignatius Kaspo ist selbst aus Syrien geflüchtet, er ist medizinisch ausgebildet und spricht arabisch, englisch und deutsch“, sagt Ania Luppe. Sie fordert die Geflüchteten nicht auf, über Erlebtes zu sprechen. „Eine Aufarbeitung der traumatischen Erlebnisse kann nur in einer Psychotherapie erfolgen und würde den Rahmen des Gruppenangebots sprengen“, sagt Ania Luppe. Sie spricht mit ihnen über ihre Symptome, Leiden, Schmerzen und Ängste.

    Schlafstörungen, Alpträume, Konzentrationsprobleme und auch körperliche Schmerzen zählen zu den häufigsten Symptomen. „Schlafstörungen haben alle. Wenn Geist und Körper in der Nacht zur Ruhe kommen, dann ist Raum für furchtbare Erinnerungen, die sie erneut hilflos machen und überwältigen. Sie haben daher häufig Angst einzuschlafen“, sagt Ania Luppe. Viele von ihnen klagen über Kopfschmerzen, Verspannungen und Haut- und Magenprobleme. Erst im Kurs erfahren sie, dass dies auch psychische Ursachen haben kann. Ania Luppe zeigt ihnen Entspannungs- und Atemübungen, damit sie lernen, ruhiger zu werden.

    Hadi Bahlok ist vor zweieinhalb Jahren aus dem Libanon geflohen und wohnt in Jesteburg. Er arbeitet als Küchenhilfe im Lindenhof in Marxen: „Für nächstes Jahr hat man ihm eine Ausbildung zum Koch angeboten“, freut sich Ania Luppe. Außer seiner Arbeit in der Küche geht er an vier Tagen zum Deutsch-Kurs und dem Treff für traumatisierte Geflüchtete. „Ich bin dankbar für die guten Informationen und Übungen, das hat mir geholfen, mich zu entspannen. Ich habe jetzt verstanden, worunter wir leiden und woher unsere Symptome kommen“, sagt Hadi Bahlok.

    Khalil Mohammed-Ali ist seit drei Monaten in Deutschland. Er ist aus dem Sudan über Frankreich nach Deutschland gekommen. „Ich wusste nicht, dass physische Schmerzen auch in der Psyche ihre Ursachen haben können und dass ich es durch Gedanken und Gefühle kontrollieren kann, indem ich versuche, dass das Vergangene in der Vergangenheit bleibt“, sagt Mohammed-Ali.

    Das ist genau das Ziel der Traumabehandlungen: „Dass der Betroffene lernt, die überwältigenden Erinnerungen und die damit verbundenen Gefühle in der Vergangenheit zu belassen, diese lernt zu akzeptieren und zu kontrollieren, um in der Gegenwart zu leben und positiv auf die Zukunft zu blicken. Das braucht Zeit und möglichst weitere professionelle Unterstützungsangebote für Menschen, die sich diesen Herausforderungen eines neuen Lebens nach erlebtem Trauma stellen müssen“, sagt Ania Luppe.

  • Jesteburg/Hittfeld. Wie steht es um die Gemeindehäuser, Pfarrhäuser und Kirchen im Kirchenkreis Hittfeld? Mit dieser Frage hat sich der Kirchenkreistag (KKT) des Kirchenkreises Hittfeld auf seiner jüngsten Sitzung in Jesteburg befasst. Denn: In vielen Regionen der Evangelischen Landeskirche Hannovers passt der vorhandene kirchliche Gebäudebestand nicht mehr mit dem Rückgang der Mitgliederzahlen zusammen. Oft sind die Gebäude zu groß, zu teuer im Unterhalt, zu alt oder entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen an Sicherheit und Attraktivität. „Wir werden uns verabschieden müssen von der bisherigen Praxis, kirchliche Gebäude ausschließlich vor Ort zu denken, zu beplanen und zu finanzieren. Der Verantwortung in der Nachbarschaft für gemeinsames Handeln kommt besondere Bedeutung zu“, sagte Superintendent Dirk Jäger.

    Glücklicherweise würde sich der Stand im Kirchenkreis Hittfeld derzeit noch von manch Besorgnis erregender Lage in anderen Kirchenkreisen unterscheiden: „Bei uns gibt es bereits umgesetzte Bauvorhaben und Planungen, die sehr vernünftige und zukunftsfähige Gebäude vorhalten,“ so Jäger. Gebäudemanagement im Kirchenkreis Hittfeld stehe vor anderen Herausforderungen als im Harz oder im Wendland: „Kirchen haben wir gar nicht so viele, und ausreichend Pfarrhäuser werden wir angesichts der Marktlage für Immobilien im Landkreis Harburg nach wie vor brauchen“, so Jäger. Dennoch: „An der generellen Herausforderung ändert das nichts. Wir tun gut daran, uns rechtzeitig und in handlungsfähigen Zeiten für die nächsten Jahrzehnte vorzubereiten.

    Gudrun Neuhof, Architektin und Gebäudemanagerin für den Kirchenkreis Hittfeld im Kirchenkreisamt Winsen, stellte den KKT-Mitgliedern eine erste Bestandsaufnahme der vorhandenen Gebäude und Räume sowie deren Energieverbrauch dar. Nach ihrem aktuellen Gebäudebedarfsplan könnten alle Kirchen im Kirchenkreis weiter genutzt werden, eine Abgabe von Gemeindehäusern stehe noch nicht im Fokus. Pastor Andreas Kern, KKT-Vorsitzender, rief die KKT-Mitglieder auf, sich in einer der nächsten Kirchenvorstandssitzungen ihrer Gemeinde mit der Frage zu befassen, welche Gebäude zum Kernbestand zählen und welche Häuser zukunftsfähig unter Berücksichtigung der Nachbarschaft und des Stellenplanes sind.

    Pastor Dr. Florian Schneider aus Neu Wulmstorf sagte, es sei wichtig, dass nicht jede Gemeinde nur auf ihren eigenen Gebäudebestand schaue, sondern dass man eine Gesamtidee entwickle, wie Gebäude in der Nachbarschaft stehen sollten. KKT-Mitglied Markus Zacharias rief die Mitglieder auf, gemeinsam Kriterien für das Gebäudemanagement aufzustellen und miteinander zu diskutieren. Der KKT will sich im nächsten Jahr weiter mit den Rückmeldungen aus den Gemeinden und Nachbarschaften befassen.

  • Hittfeld. Gemeinschaft erleben, Spaß haben, mitmachen, chillen: Jugendliche aus dem Kirchenkreis Hittfeldsind am Freitagmorgen, 01.06.18, nach Verden gefahren. Mit dem Rad über Scheeßel, Rotenburg (Wümme) bis Verden, acht bis neun Stunden wird die Fahrt dauern. Ihr Ziel: Das Landesjugendcamp, zu dem etwa 2000 Jugendliche aus der Ev. Landeskirche Hannovers erwartet werden.

    Lautstark“ ist das Motto des Camps, das vom 1. bis 3. Juni läuft. „Das Landesjugendcamp hat Festivalcharakter. Das muss man einfach erleben. Ein tolles Programm auch in diesem Jahr. Jeder entscheidet für sich, ob er bei Aktionen, Spielen, Abenden mitmacht oder nicht“, sagt Diakonin Cornelia Rubach, die mit den Diakonen Friederike Wunsch und Daniel Geßner aus dem Kirchenkreis die Jugendlichen begleitet.

    Per Rad, denn die Jugendlichen wollen Kohlendioxid (CO2) einsparen und ein Zeichen für den Umweltschutz setzen. Ihr Gepäck hat das Aufbauteam bereits nach Verden gefahren. Zum ersten Mal wird es einen Livestream des Landesjugendcamps geben, der link dazu ist: https://www.kirche.media/lajucamp18/

    Wir haben den Durchstarter-Kurs und den JuLeiCa-Kurs (Jugendleiter-Kurs) im Kirchenkreis absolviert, das war einfach toll. Und da haben wir uns gleich mit den anderen Teilnehmern verabredet, gemeinsam auch nach Verden zu fahren“, sagen Tjalf Maack (15) und Distefano Löwenthal (15) aus Tostedt.

    Offiziell begann das Landesjugendcamp am Freitag, 1. Juni, um 19.30 Uhr mit der Eröffnung „Lautstark sein!“. Es endet am Sonntag, 3. Juni, um 10 Uhr mit der Abschlussveranstaltung „Lautstark bleiben!“. Die Sprengel Hannover, Hildesheim-Göttingen, Lüneburg (zu dem der Kirchenkreis Hittfeld zählt), Osnabrück, Ostfriesland-Ems und Stadt haben eigene große Zelte mit einem tollen Programm. Es gibt Aktionen zum Mitmachen, wie Karaoke, Improtheater oder Trommeln, und Kreatives wie Henna oder Tattoos, dann Spirituelles mit Bibelarbeit sowie spannende Diskussionen.

    Das ganze Programm zum Download: http://www.ejh.de/lajucamp-program

  • Hittfeld/Fleestedt.Ich möchte meine Gaben noch an anderen Orten ausprobieren und neue Schwerpunkte setzen. Aber die Kirchengemeinde Hittfeld bleibt immer ein Stück Heimat für mich“, sagt Pastorin Imke Schwarz. Nach elf Jahren als Gemeindepastorin nimmt sie nun andere Aufgaben an: Sie wird ab Januar 2018 mit einer halben Stelle am Pastoralkolleg in Loccum arbeiten. Mit der anderen halben Stelle ist sie als Plattdeutsch-Beauftragte der Evangelischen Landeskirche Hannovers tätig.

    Die 42-jährige Pastorin geht mit einem weinenden und lachenden Auge: „Die Veränderung stand nach einem Jahrzehnt einfach an“, so Schwarz. Sie wird am Sonntag, 14. Januar 2018, im Gottesdienst ab 15 Uhr in der Christuskirche in Fleestedt mit anschließendem Empfang verabschiedet. Dazu sind alle Besucher herzlich eingeladen.

    Was wird sie vermissen? „Eingebettet zu sein in einem Ort, an dem man Menschen über einen längeren Zeitraum begleitet. Als Gemeindepastorin ist man nah an den Menschen dran“, sagt die Theologin. In der Kirchengemeinde Hittfeld trat sie ihre erste Pfarrstelle an und das bleibe immer etwas Besonderes: „Hier habe ich gelernt, Pastorin zu sein“, sagt Imke Schwarz. Sie wird im Fleestedter Pfarrhaus mit ihrem Mann Pastor Dr. Norbert Schwarz wohnen bleiben, der Teile ihrer Aufgaben zunächst übernehmen wird.

    In Loccum wird sie am Pastoralkolleg Fortbildungen für Pastoren organisieren. Als Plattdeutsch-Beauftragte wird die Pastorin dafür sorgen, dass Plattdeutsch weiter in der Kirche und in Gottesdiensten stattfindet. „Plattdeutsch liegt mir am Herzen. Meine Eltern und Großeltern haben immer Plattdeutsch gesprochen, das ist eine Muttersprache für mich. Hochdeutsch ist eigentlich meine zweite Sprache“, sagt die aus Ostfriesland stammende Pastorin.

    Imke Schwarz war nach ihrem Vikariat 2006 mit ihrem Mann nach Seevetal gekommen. Zunächst teilte sich das Pastoren-Ehepaar eine Pfarrstelle und war für Emmelndorf zuständig. 2007 zogen sie gemeinsam ins Fleesteder Pfarrhaus und seit 2013 betreuten sie Fleestedt, Emmelndorf und Hittfeld-Nord auf anderthalb Stellen. „In den ersten Jahren waren wir erst einmal mit den „Basics“ beschäftigt, wie Gottesdiensten, Beerdigungen und der Konfirmandenarbeit. Hittfeld ist eine Gemeinde mit vielen Dörfern, in die Strukturen mussten wir erst hineinkommen. Die Zusammenarbeit hier war schön. Wir konnten uns im Team austauschen und wurden ermutigt, Neues auszuprobieren. Uns lag es am Herzen, Fleestedt und Hittfeld enger zusammenzubringen. Ich denke, dies ist uns gelungen. Wir konnten die Wahrnehmung füreinander stärken, indem wir ortsübergreifend tätig waren.

    Die Pastorin hat viele neue Projekte ins Leben gerufen. „Wir haben den Blockunterricht am Sonnabend für Konfirmanden eingeführt. Und ich habe mit verschiedenen Teams neue Gottesdienst-Projekte entwickelt, wie die Familienkirche oder den Filmgottesdienst.“ Sie organisierte Mutter-Kind-Freizeiten nach Amrum und Pellworm und Pilger-Wochenenden für Frauen. Immer wieder brachte Imke Schwarz interessante Kunst-Ausstellungen in die Hittfelder Mauritiuskirche, wie etwa 2009 die Bilder zum Psalm 139 der Künstler des VHS-Kunstkurses von Christine von Loesch und 2013 die „Tafelbilder - Installationen zum Abendmahl“.

    Imke Schwarz blickt zuversichtlich nach vorn: „Ich freue mich auf die neuen Aufgaben, bin aber auch dankbar für die Zeit in der Kirchengemeinde Hittfeld.

  • Hittfeld. Die 17 Kirchengemeinden des Kirchenkreises Hittfeld laden an den Weihnachtsfeiertagen zu Festgottesdiensten, Krippenspielen und Christvespern ein. Traditionell veranstalten manche Gemeinden zu Weihnachten darüber hinaus Weihnachtswanderungen oder führen das Krippenspiel in einer Scheune auf:

    Die Heidenauer Maria-Magdalena-Kirchengemeinde lädt für Heiligabend, 24. Dezember, um 14.30 Uhr zum Krippenspiel in die Scheune auf dem Hof Gröngröft. Die Scheune wird mit Sitzplätzen aus Strohballen ausgestattet sein. Besucher sollten warme Kleidung tragen und sich eigene Decken mitbringen. Die Vesper beginnt am Heiligabend um 14.30 Uhr.

    "Heiligabend auf freiem Feld . . ." heißt es bei der Weihnachtswanderung der Kreuzkirchengemeinde Sprötze. Auch in diesem Jahr laden die Kreuzkirchengemeinde Sprötze und der Förderverein "Kirche für unsere drei Dörfer" für Heiligabend, 24. Dezember, ab 16 Uhr zur Wanderung ein. Viele kleine und große Engel und Hirten begleiten die romantische Weihnachtswanderung. An verschiedenen Stationen wird die Weihnachtsgeschichte vorgelesen, es werden Weihnachtslieder gesungen und Gemälde der Heiligen Familie bestaunt. Am Ende versammeln sich alle um eine erleuchtete Krippe, um die Wanderung zu dem Läuten ferner Kirchenglocken zu beenden. Ab 15.30 Uhr kann man sich mit Glühwein und alkoholfreiem Punsch stärken und eine Stall-Laterne für die Wanderung erwerben. Weitere Infos gibt es im Vorwege bei Gundula Haefner, Telefon 0 41 86/88 83 62.

    Ebenfalls in die Natur geht es bei einer Hirtenwanderung nach Podendorf. Für den 2. Weihnachtstag, 26. Dezember, laden die Kirchengemeinden Elstorf, Hollenstedt und Moisburg zur gemeinsamen Hirtenwanderung ein. Treffpunkt ist um 9.15 Uhr in der St. Andreas-Kirche in Hollenstedt, dann geht es zum Hof der Familie Wentzien, wo man sich mit den Wanderern aus den Kirchengemeinden Moisburg und Elstorf trifft. Im Stall wird dann ein ganz besonderer Gottesdienst gefeiert.

    Alle Gottesdienste finden Sie unter der Rubrik "Gottesdienste im Überblick" auf der Internetseite des Kirchenkreises Hittfeld unter der Adresse
    www.kirchenkreis-hittfeld.de

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