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Kultur

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  • Harburg. Am Donnerstag, 2. Februar 2017, feiert das neue Stück "Ritter, Dene, Voss" am Harburger Theater Premiere.

    Die ältere Schwester (Dene), eine Schauspielerin, hat alles aufs Gewissenhafteste durchgeplant. Das Essen ist vorbereitet, der Tisch gedeckt wie eh und je, es liegt ausreichend Papier bereit, damit der Bruder seine philosophischen Abhandlungen diktieren kann. Die jüngere Schwester (Ritter), ebenfalls Schauspielerin, liebt ihren Bruder über die Maßen. Sie ahnt: Dieses Mittagessen kann nur in einer Katastrophe enden.

    Thomas Bernhard hat mit „Ritter, Dene, Voss“, geschrieben für die Schauspieler Ilse Ritter, Kirsten Dene und Gert Voss, ein Kammerspiel verbotener Wünsche und scharfzüngigen Humors geschaffen. Virtuos hat er das Geschehen in einem Auf und Ab der Emotionen arrangiert: Verzweiflung geht in Verführung über, vermeintliche Ordnung in Wahnsinn. Eine Bernhardsche Untergangskomödie par excellence.

    In dieser Inszenierung sehen die Zuschauer in der Rolle des Voss Ludwig Markus Boysen, der an den Hamburger Kammerspielen mit u.a. „Mahler – Der Teufel tanzt mit mir“ und „Rot“ große Erfolge feiern konnte. Die beiden Schwestern werden von Imogen Kogge und Ulli Maier gespielt. Diese drei Schauspieler liefern sich einen wunderbaren, psychologischen Schlagabtausch à la Thomas Bernhard.

     Aufführungen

    Do, 02.02., 20 Uhr
    Fr 03.02, 20Uhr
    Sa 04.02., 20Uhr
    So 05.02., 15 Uhr
    Mi 08.02., 20 Uhr

  • Harburg. Am Samstag wurde der dritte Jugendkulturpreis der Harburger Bezirksversammlung im Stellwerk im Harburger Bahnhof verliehen zur Auszeichnung der künstlerischen Arbeiten von Kindern und Jugendlichen im Bezirk Harburg verliehen. Die Jugendlichen in den Altersgruppen von 6 bis 12 Jahren sowie 13 bis 18 Jahren waren aufgerufen, sich mit dem Thema Freundschaft zu künstlerisch auseinanderzusetzen– sowohl im Allgemeinen als auch mit Blick auf Social Media. Für ihre Arbeiten konnten sie dabei sowohl traditionelle Mittel wie Pinsel und Papier als auch elektronische Medien nutzen.

    Der Preis ist mit je 500 Euro für jede Altersgruppe dotiert und kann auf eine oder mehrere Arbeiten verteilt werden. Insgesamt haben sich mehr als 80 Kinder und Jugendliche mit 33 eingereichten Einzel- und Gruppenarbeiten beteiligt.

    Bei den 6 bis 12-jährigen kürte die Jury die Mini-Comic „Der traurige Steve" von Sam Dorndorf und Samuel Kodyo aus der Kunstgruppe Schwarzenberg zum Gewinner. Bei den Älteren war es der Song "Wie sieht es aus bei euch" der Produktionsschule.

    Ein Ehrenpreis wurde an die Schülerinnen und Schüler der Erstaufnahmeeinrichtung des DRK „Neuland 1" (Stammschule Maretstraße) für ein integratives Nikolausprojekt (Video und Collage) in der Tagespflege „Hamel" vergeben.

    Preisträgerinnen und Preisträger der Altersgruppe 6 – 12 Jahre:
    1. Mini-Comic „Der traurige Steve" von Sam Dorndorf und Samuel Kodyo (Kunstgruppe Schwarzenberg)
    2. Tonfiguren, Titel BFF (best friends forever) von Havin Yesar (FEG)
    3. Fotografische Bildergeschichten zu Freundschaft 2.0 (Klasse 7a Heisenberg Gymnasium)
    3. Malrausch Gruppe Kunstatelier „Freundschaft 2.0"
    4. Styrene-Druck „Moktor und Santino" von Moctar Toure (Schule Maretstraße G8)
    4. Styrene-Druck „Taha und Denis" von Halil Taha Sahin (Schule Maretstraße G8)

    Preisträgerinnen und Preisträger der Altersgruppe 13 – 18 Jahre
    1. Selbstgeschriebener Song „Wie sieht es aus bei euch?" (Produktionsschule)
    2. Gefilmte Interviews zu Freundschaft „Wir im Netzt" (Berufsbildungsbereich Elbewerkstätten, Nymphenweg)
    3. Leporello der Freundschaft von Larischa Burfeind
    4. Tinte auf Pappe Titel „Freundschaft 2.0" von Mia Philine Hartmann

  • Harburg Stadt & Land. In diesem Jahr steht der "Tag des offenen Denkmals" unter dem Motto "Macht und Pracht". Vom 8. bis 10. September sind in Harburg Stadt und Land viele Denkmäler geöffnet, teilweise auch mit einem extra Programm für den Tag.

    „Dieser Denkmaltag bietet die Gelegenheit, viele offene Denkmäler zu erkunden, die typische Hintergründe Hamburger Repräsentationsarchitektur verkörpern: Kaufmännisches Selbstbewusstsein, hanseatische Noblesse, Großzügigkeit und wirtschaftliche Potenz“, so Irina v. Jagow von der Stiftung Denkmalpflege Hamburg und Andreas Kellner (Denkmalpfleger der Freien und Hansestadt Hamburg) im Vorwort zur diesjährigen Hamburger Broschüre. „Vielfältig sind die architektonischen, städtebaulichen und gärtnerischen Ausdruckformen staatlicher Autorität, militärischer Macht, kirchlicher Würde, bürgerlichen Stolzes oder gesellschaftlicher Anerkennung. Jeder Ort und jede Zeit haben hierzu ihre eigenen Antworten entwickelt. Das Motto bietet auch Raum, Denkmäler zu zeigen und zu vermitteln, die ganz bewusst auf große Gesten verzichten“, so die beiden weiter.

    In Harburg gibt es zum Tag des Denkmals bieten die KulturWerkstatt Harburg zum Beispiel am Sonntag die Möglichkeit an, mit einem Barkassen-Shuttle zwischen Sandtorhöft/Kehrwiederspitze und dem Harburger Binnenhafen zu fahren oder auch den bekannten Portalkran am Lotsekai zu erkunden. Ein Besuch lohnt sich auch im Speicher am Kaufhauskanal, gleich um die Ecke in der Blohmstraße. Im ältesten Großspeicher Hamburgs gibt es am Sonntag Führungen. Ein Highlight ist in jedem Jahr die Windmühle Johanna im Wilhelmsburg. Dort können die Besucher sich die alte Mühlentechnik vorführen lassen und leckeres Brot und Mehl kaufen. Alle Aktionen in Hamburg mit ausführlicher sind hier zu finden.

    Im Landkreis Harburg lockt die Kunststätte Bossard in Jesteburg: Auf einem ca. 3 ha großen Heidegrundstück, mitten im Wald gelegen, von Johann Michael Bossard und seine Frau Jutta Bossard-Krull verwirklicht. Eine Stätte, an der die verschiedenen Künste Architektur, Bildhauerei, Malerei, Kunstgewerbe und Gartenkunst zu einer Einheit verschmelzen. In der Wassermühle Karoxbostel wird Korn zu Schrot gemahlen, die Sägerei sägt Stämme zu Brettern und im Lehmbackofen wird Brot gebacken. Alle Aktionen und ausführliche Beschreibungen aus dem Landkreis Harburg hier.

  • Harburg. Der Lions-Club Hamburg-Harburger Altstadt führt am Dienstag, 27. Februar, sein nun bereits 9. Benefizkonzert mit dem Hamburger Ärzteorchester im Helmssaal des Harburger Helms-Museums durch. Das Konzert beginnt um 20 Uhr. Der Erlös aus dieser Veranstaltung kommt bedürftigen Kinder und deren Familien in Harburg zugute.

    Dabei legen der Lions-Club größten Wert darauf, dass diese Hilfe sehr direkt und ohne jede bürokratische Einschränkung erfolgt. Ermöglicht wird dies durch die selbstlos und mit viel Freude spielenden Musiker des Hamburger Ärzteorchesters und eine großzügige Anzahl von Spendern aus der Harburger Unternehmerschaft. Vor allem aber sind es die Konzertbesucher, die durch ihr Kommen das soziale Anliegen entscheidend unterstützen.

    Thilo Jaques, der Dirigent des Orchesters, hat auch dieses Mal ein attraktives Programm zusammengestellt. Es beginnt mit der Tondichtung Pau und Syrix (Opus 49) von Carl Nielsen, danach Les Nuits d'dete (Sommernächte) Lieder für Gesang und Orchester nach Gedichten von Theophile Gaultier (Opus 7), Villanelle-Le spectre de la rose - Sur les lagunes (lamento) - Absence - Au cimetiere (Clair de Lune) - L'ile inconnue, Solistin: Julia Barthe, Johannes Brahms, Sinfonie Nr. 2 D-Dur (Opus 73) in 4 Sätzen.

    Die Solistin Julia Barthe ist 1965 geboren, spielte früher in Orchestern Klavier und Violine, um sich danach dem Gesang zu widmen.Schon während ihres Gesangstudiums übernahm Julia Barthe Hauptrollen in einer Reihe von szenischen Produktionen. Schon bald aber galt ihre Vorliebe dem Lied- und Oratorienbereich. Seit vielen Jahren beschäftigt sie sich mit dem Liedgut des 19. und 20. Jahrhunderts. In den Hamburger Hauptkirchen und auch im norddeutschen Raum tritt Julia Barthe regelmäßig auf. Aber auch im europäischen Ausland ist sie bekannt. Mit ihrer Stimme berührt sie ihre Zuhörer auf besondere Weise mit Klarheit und Wärme.
    Karten für das Konzert sind zum Preis von 19,50 Euro im Vorverkauf an der Theaterkasse im Harburger Phoenix- Center, bei B&K an der Buxtehuder Straße und direkt im Harburger Helms-Museum erhältlich.

  • Harburg. Am 9. November jährt sich die Reichspogromnacht. Am 9. November 1938 brannten die Nazis im gesamten Gebiet des Deutschen Reiches Synagogen und jüdische Einrichtungen nieder, drangsalierten Menschen jüdischen Glaubens, ermordeten und verhafteten sie. In Harburg geschah dies einen Tag später, am 10. November: Die Leichenhalle auf dem Jüdischen Friedhof auf dem Schwarzenberg ging in hellen Flammen auf, die Tür der Harburger Synagoge in der Eißendorfer Straße wurde gewaltsam aufgebrochen. Am nächsten Tag stand in der Harburger Tageszeitung, dass sich eine empörte Volksmenge spontan zusammengefunden hätte, um ihrer berechtigten Entrüstung über den feigen Anschlag eines Juden auf einen Mitarbeiter der deutschen Botschaft in Paris drastischen Ausdruck zu verleihen.

    Damit dies nie wieder geschehe, veranstaltet die Initiative Gedenken in Harburg seit vielen Jahren rund um den 10. November die Harburger Gedenktage, eine Reihe mit Veranstaltungen. Um aufzuklären, um zu erinnern.

    „Erinnern für die Zukunft“ ist in diesem Jahr das Motto. Und damit dieses Motto weit trägt, hat die Initiative die Gedenktage auf neue, breite Füße gestellt. „In den letzten Jahren gab es ein bestimmtes Thema und die Initiative hat alles allein gestaltet. Das schloss andere aus, die in diesem Bereich auch aktiv sind. Deshalb haben wir in diesem Jahr kein spezielles Thema gesetzt“, erklärt Klaus Barnick von der Initiative Gedenken in Harburg das neue Konzept.

    Das ganze Jahr über hat sich die Initiative um Partner gekümmert. Und das war von Erfolg gekrönt. So sind zum Beispiel das Alexander von Humboldt-Gymnasium und das Friedrich-Ebert-Gymnasium mit dabei, das Regionale Bildungs- und Beratungszentrum Harburg, der Verein welt*RAUM aus der Sauerkrautfabrik, die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der AntifaschistInnen (VVN/BdA), die Bücherhalle, die Geschichtswerkstätten aus Harburg und Wilhelmsburg, die Kulturwerkstatt und einige mehr.

    Und es ist ein vielfältiges Programm, das in diesem Jahr auf die Beine gestellt wurde. Eine zentrale Veranstaltung bleibt dabei das Gedenken am 10. November. Um 17 Uhr ist Auftakt am Jüdischen Friedhof auf dem Schwarzenberg. Von dort geht es im Schweigemarsch in die Eißendorfer Straße / Ecke Knoopstraße. Dort steht das Portal der zerstörten Synagoge.

    Spannend dürfte die Veranstaltung zur Wehrmachtsausstellung am 23. November (18:30 Uhr im Friedrich-Ebert-Gymnasium) werden. Dort ist Hannes Heer vor Ort, um über die Auseinandersetzung rund um die eindrucksvolle Ausstellung zu berichten und mit den Gästen zu diskutieren. Viele Konservative und Rechtsextreme hatten die Ausstellung, die die Gräuel der Wehrmacht auf ihrem Vernichtungsfeldzug im Osten aufarbeitete, als „Nestbeschmutzung“ diffamiert, Fälschungsvorwürfe wurde erhoben, um die Ausstellung unglaubwürdig zu machen.

    Einen Tag vorher, am 22. November, lädt der Verein welt*RAUM zu einem brisanten Abend in die Sauerkrautfabrik ein. Unter dem Titel „Nazis aufs Maul – und dann?“ wollen die Veranstalter Wege der Intervention gegenüber Rechtsextremen aufzeigen und diskutieren. Was ist richtig- Outing, gesellschaftliche Ausgrenzung und Einschüchterungen? Hierzu wird ein Harburger Aussteiger aus der Neonaziszene von seinen Erfahrungen berichten

    Das ganze Programm der Gedenktage 2017 sind hier als PDF auf der Webpage der Initiative zu finden.Das ganze Programm der Gedenktage 2017 sind hier als PDF auf der Webpage der Initiative zu finden.

  • Harburg. Der Gitarrist und Singer/Songwriter David Beckingham, Mitbegründer der erfolgreichen kanadischen Indie Band HEY OCEAN! kommt nach einer Solo-Tour im vergangenen Jahr nun mit seinem Duo-Partner Michael Rosen für eine Reihe von exklusiven Konzerten zurück nach Europa und gastiert am Donnerstag, 18. Januar, im Harburger Kulturcafé Komm du in der Buxtehuder Straße 13. Im Gepäck hat er sein frisch veröffentlichtes Folk-Pop Album "Just When The Light".

    Am Freitag, 19. Januar, hält das südamerikanische Lebensgefühl Einzug im 'Komm du', wenn das Duo "Agua e Vinho" mit Gitarre und Balalaika ab 20 Uhr das Publikum verzaubern will. Die Balalaika in den Händen von Alexander Paperny beweist, dass sich dieses Instrument nicht nur in Russland, sondern auch in Lateinamerika bei Tango- und Samba-Rhythmen wohlfühlt. Zusammen mit dem Gitarristen Angel García Arnés widmet sich Paperny der brasilianisch-argentinischen Musik. Die Besucher dürfen sich auf exotische Musik und wilde Klänge mit dem Duo "Agua e Vinho" freuen.

    Noch bis April 2018 spielt sich die Puppenspielerin Maya Raue mit ihren selbst geschriebenen Geschichten rund um den Straßenhund Kollin Kläff in die Herzen ihrer Zuschauer im 'Komm du'. Am Samstag, 20. Januar, ab 12 und ab 15 Uhr lädt sie ein zu zwei weiteren Abenteuern mit Kollin und seinen Freunden. Gespielt werden die Geschichten "Kollin Kläff und die Glitzerschnecke" (12 Uhr) und "Kollin Kläff und der gestohlene Zauberstab" (15 Uhr).

    Und am Samstag Abend singt und spielt Miguel Wolf klassische sowie zeitgenössische argentinische Tangos und Milongas. Mit kleinen Geschichten führt er in das ganz spezielle Lebensgefühl dieser Musiktradition ein. Der in Chile geborene Deutsch-Argentinier präsentiert sein Programm auf eine Weise, die gleichzeitig berührt und erheitert.

    Einlass ist jeweils ab 18 Uhr. Platzreservierung per Telefon: 0 40/57 22 89 52 oder E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

  • Brackel. Der Harburger Chor Gospel Train, einst aus dem Mittelstufenchor der Goethe-Schule Harburg (GSH) hervorgegangen, hat schon Zuhörer in vielen deutschen und europäischen Städten erfreut. So bei der Bambi-Verleihung und kürzlich auch in Riga. Vor wenigen Monaten trat der Chor auch in der Bundeshauptstadt Berlin auf und wurde dort von Bundeskanzlerin Angela Merkel beglückwünscht. Heute abend ab 19 Uhr tritt das von Peter Schuldt gegründete Ensemble in Brackel auf. Geplant war ein Open-Air-Aufritt. Wenn aber das Wetter nicht mitspielt, findet das Konzert wohl eher im Gemeinschaftshaus statt.

    Veranstaltet wird das Konzert der Landeskirchlichen Gemeinschaft (LKG) Brackel als einer der Höhepunkte im Jahr des 50-jährigen LKG-Bestehens. LKG-Chef Wilfried Wiegel freut sich seit langem auf den heutigen Abend: "Mit diesem Top-Event in unserem Dorf bedanken wir uns auch für die langjährige und sehr gute Zusammenarbeit zwischen den Vereinen und mit der Gemeinde Brackel." Der Eintritt zum Konzert iist frei. Spenden indes sind willkommen. Das Konzert findet ohne Pause statt, weil anschließend dort noch ein Polterabend gefeiert wird. Beim Konzert wird mit Getränken, Würstchen, Eis und Süßigkeiten auch für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt wird.

  • Harburg. Das Duckface – bis vor rund zwei Jahren durfte es auf keinem Partybild fehlen. Kaum ein Foto, auf dem nicht irgendjemand ein Duckface oder in Deutsch: eine Schnute zog. Nun hat das Duckface Einzug ins Museum gehalten. Aber nicht Partyfotos sind es, die das Archäologische Museum Hamburg (AMH) in der neuen Ausstellung „DOCKUMENTA - MomEnte der Weltgeschichte“ präsentiert, auch wenn der ein oder andere Museumsmitarbeiter dies vormacht.

    Auch vor Goethe macht dr. Michael Merkel nicht halt. | Foto: Niels Kreller
    Auch vor Goethe macht Dr. Michael Merkel nicht halt. | Foto: Niels Kreller

    Gezeigt wird, so die Story zur Ausstellung, eine noch völlig unbekannte Kultur, ein gänzlich unentdecktes Entenuniversum, das sich parallel von den Menschen entwickelt habe. Anhand bekannter Werke von der Höhlenmalerei über „Duckfretete“ und einem entenschnabeligen Luther (ist im Entenuniversum auch gerade 500 Jahre Reformation?) bis hin zur Mondlandung zeigt die Ausstellung die Kulturgeschichte der Menschheit, bitte um Entschuldigung: der Entenheit, witzig, lebendig und informativ auf.

    Extra für die Ausstellung in Harburg wurden von der Berliner Künstlergruppe interDuck auch neue Exponate gefertigt. So zum Beispiel bekommt Hamburgs Gründungsvater Bischof Ansgar seinen Gefährten Rimduck an die Seite gestellt, das Entenuniversums-Pendant zu Ansgars Nachfolger und Chronisten Rimbert.

    Darf so etwas denn in ein Museum?

    Ist das eine Ausstellung, die in ein Museum gehört, mag da der ein oder andere fragen. Durchaus: Es erinnert schon an die Comics aus Entenhausen. Aber während bei den Disney-Comics die Gemälde der Klassiker voll und ganz in dem Entenhausener Universum einverleibt werden, so sind es hier die kleinen Feinheiten, mit denen der Entenschnabel oftmals in das ansonsten unveränderte Gemälde eingearbeitet wird. So, als ob es wirklich diese Parallelwelt gäbe, die ansonsten der unsrigen und unserer Geschichte gleich ist.

    Zwar ist der amüsante Gedanke des Entenschabels aufgrund der Vielzahl der Exponate vielleicht etwas zu sehr ausgereizt. Ein Besuch der Ausstellung lohnt sich auf jeden Fall für einen amüsanten Streifzug durch die Menschheitsgeschichte. Es ist ja auch nicht das erste Mal, dass das AMH ungewöhnliche Wege der Wissensvermittlung beschreitet. Schließlich war die bisher erfolgreichste Ausstellung in der Geschichte des Museum war von ein paar Jahren die Lego-Ausstellung.

    Vielfältiges Programm rund um die Ausstellung

    Die Ausstellung „DOCKUMENTA - MomEnte der Weltgeschichte“ läuft noch bis zum 4. Februar 2018. Dazu gibt es wieder ein breites Veranstaltungsprogramm für Groß und Klein. So den Workshop „Duck it yourself für Kids, in dem die Kinder ein Entenselbstportrait gestalten oder für die Erwachsenen der Vortrag „Vom Ursprung der Kunst im Universum der Enten“ mit Entenforscher Hartmut Holzapfel über den Kosmos rund um Donald Duck.

  • Harburg. Es ist der krönende Abschluss der Lutherjahr-Reihe im Speicher am Kaufhauskanal: Am Sonntag, 29. Oktober 2017, kommt um 11 Uhr derSchauspieler Rolf Becker in den Binnenhafen. Zwei Tage, bevor sich zum 500. Mal der Anschlag der 95 Thesen Martin Luthers an die Kirche in Wittenberg und damit der Beginn der Reformation jährt, liest Becker Martin Luther in seinen Originaltexten und stellt den Reformator als wortgewaltigen Revolutionär vor, musikalisch begleitet wird er von dem bekannten Percussionisten Stefan Weinzierl.

    Wer war dieser Martin Luther, der vor 500 Jahren die Welt veränderte? War er ein Rebell, der 1521 dem Reichstag zu Worms auf die Aufforderung zu widerrufen trotzig entgegengeschleudert haben soll: „Hier stehe ich und kann nicht anders. Gott helfe mir, Amen!“? Mit seinem Wirken leitete er die Zersplitterung der Kirche, deren Einheit er eigentlich bewahren wollte, und die Ausbildung mehrerer christlicher Konfessionen ein.

    Er rief die „Freiheit des Christenmenschen“ aus: Ein Christ sei „ein Herr über alle Dinge und niemandem untertan.“ Und dennoch forderte Luther mit zum Schluss mit drastischen Worten die Niederschlagung der aufständischen Bauern, die sich in ihrem Freiheitskampf auf genau diese Freiheit eines Christenmenschen bezogen hatten.

    Man kann sich auf einen spannenden und auch erkenntnisreichen Abend freuen. Denn Rolf Becker ist einer, der seine Zuschauer und –hörer in seinen Bann schlägt. Einer, der es versteht, den Texten seiner Lesungen eine (Be-)Deutung zu geben und sie den Zuhörern zum Nachdenken, interpretieren und weiterentwickeln anhand zu geben.

    Es dürfte kaum einen Besseren als ihn dafür geben, die Schriften der widersprüchlichen Person Martin Luther den Zuhörern, auch in ihrer Aktualität, nahe zu bringen. Schon lange bringt sich Becker mit kritischen Lesungen in aktuelle Diskussionen ein. Sei es mit „Dichter unbekannt“, deren Textfolge er mit Claus Bremer zusammen erstellte und mit der er sich Anfang der 1970er Jahre in den Namensstreit um die Universität Düsseldorf (heute Heinrich-Heine-Universität) einmischte („Dichter unbekannt“ schrieben die Nazis aufgrund seiner jüdischen Herkunft unter die Gedichte Heines). Oder mit seiner Lesung der Texte des vom Pinochet-Regime ermordeten chilenischen Dichters Pablo Neruda im Rahmen der Aufführung des „Canto General“ von Mikis Theodorakis.

    Auch wenn Luthers Texte rund ein halbes Jahrtausend „alt“ sind du im Kontext ihrer Zeit gesehen werden müssen, so haben sie doch Bedeutung für die demokratischen Werte des Europa von heute: Freiheit, Gleichheit, Gewissen, Toleranz, Trennung von Staat und Religion. Das alles sind Leitideen, die in der Reformationszeit ihre Wurzeln haben.

    Speicher-Chef Henry C. Brinker freut sich: „Damit findet eine hochklassige Veranstaltungsreihe zum Luther-Jahr ihren glanzvollen Abschluss. Der Dank gilt vor allem Familie Lengemann, die die Events großzügig unterstützt hat.“

    Es gibt noch Tickets an allen Vorverkaufsstellen, der Konzertkasse Gerdes und an der Tageskasse.Das entsprechende Hörbuch „Freiheit, Gnade, Mensch“ ist gerade im Silberfuchs-Verlag erschienen.

  • Harburg. 112 Kirchen in Hamburg und Umgebung, einige davon auch in Harburg und im Süderelbegebiet, laden für Sonnabend, 16. September, von 19 Uhr bis Mitternacht zum gemeinsamen Kulturfest ein. Bereits zum 14. Mal öffnen sich in der Nacht der Kirchen hamburgweit die Portale und bieten den über 70.000 erwarteten Besuchern ein buntes Programm, das in 576 Veranstaltungen 736 Stunden umfasst. Das diesjährige Motto heißt „Glück“.

    Dieses Leitthema in all seinen Facetten spiegelt sich auf dem größten ökumenischen Fest des Nordens in einem farbenfrohen Programm unterschiedlichster Angebote: Liebhaber von Jazz, Film, moderner oder klassischer Musik kommen ebenso zu Genuss wie Freunde von Comedy, Literatur, Theater oder historischen Führungen. Auch wer ein Gespräch, ein gemeinsames Gebet oder Meditation sucht, einen Blick von Kirchtürmen genießen oder bauliche Kirchen-Schmuckstücke entdecken will, wird fündig.

    Moderator Daniel Kaiser erwartet zur Eröffnung auf der NDR-Bühne in der Spitalerstraße/Kurze Mühren Bischöfin Kirsten Fehrs, Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank, Erzbischof Dr. Stefan Heße, Hauptpastorin und Pröpstin Dr. Ulrike Murmann und den Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Hamburg, Pastor Uwe Onnen. Das musikalische Rahmenprogramm bietet vor allem Gospel und Pop.

    Das komplette Programm ist unter www.ndkh.de zu sehen. Mit der Suchfunktion finden sich die Programme der Kirchengemeinden, die Veranstaltungsorte sind nach Stadtteilen geordnet, die Veranstaltungen nach Kategorien. Auf der Homepage kann auch die App „Kirchennacht“ für unterwegs heruntergeladen werden.

  • Harburg/Hamburg. Wohl niemals zuvor in der langen Geschichte der Hamburgischen Staatsoper hat es so viele junge Zuschauer in den altehrwürdigen Räumen am Hamburger Gänsemarkt wie bei dieser Premiere gegeben. Die moderne Zauberflöten-Inszenierung, die den Titel „Erzittre, feiger Bösewicht!“ trägt, kam bei Alt und Jung nahezu gleichermaßen gut an und wurde mit viel Beifall belohnt - sowohl mit häufigem Szenenapplaus als auch mit langem und herzlichem Schlussbeifall.

    Eine der vielen jüngeren Besucherinnen meinte nach dem letzten Vorhang: "Eigentlich mag ich Oper nicht besonders - aber dies hier ist total cool." Gospeltrain-Chorleiter Peter Schuldt hatte der gestrigen Premiere schon seit Wochen entgegengefiebert. Immerhin standen gestern und werden auch in den kommenden Aufführungen gleich elf Schülerinnen und Schüler aus Harburg auf der "großen Bühne" stehen - Mitglieder des Projekts "Young ClassX".

    Mit dabei waren und sind von der Goethe-Schule Harburg (GSH) Fabiola Agbolo, Daniel Backmeier, Chirara Innamorato, Björn Meyer, Finn Reddmann, Louisa Schuldt und Anna-Lena Tutlys. Sie sind allesamt Mitglieder des Chores Gospeltrain. Außerdem wirken in der Inszenierung Mitglieder des Oberstufenchors der Stadtteilschule Süderelbe unter der Leitung von Bettina Schuldt mit. Das sind Soraya Abdalla, Denis Halisdemir, Melanie Ohms und Erika Rupps.

    Gospeltrain-Chorleiter Peter Schuldt war von der Premiere ebenso begeistert wie das Gros des Premieren-Publikums: "Besonders spannend ist, dass alles vom Chef Kent Nagano selber geleitet wird und der Generalintendant George Delnon die Regie übernommen hat. Es ist eine ganz schrille jugendliche Inszenierung, die es wirklich verdient hat, an jedem Abend ausverkauft zu sein."

    Nach der Premiere an der Staatsoper gibt es bis zum 5. Mai noch weitere Aufführungen an der Staatsoper und an anderen Orten in Hamburg, wie etwa dem Veranstaltunggszentrum "Fabrik" in Altona. Die Premierenvorstellung war ja schon

  • Harburg. Zum Neujahrs-Sonderkonzert im Speicher am Kaufhauskanal am Samstag, 20. Januar 2018, lädt die Harburger Kultur-Location zu einer besonderen Schubertiade. So heissen seit Schuberts Lebzeiten Aufführungen seiner romantischen Musik. Speicher-Chef Henry C. Brinker: „ Es ist kein Zufall, dass die exquisite Camerata bei ihrem jüngsten Konzert in der Elbphilharmonie von Kritk und Publikum besonders gefeiert wurde. Im Speicher liegt der besondere Reiz darin, dass das Publikum ganz nah bei den Musikern sitzt. Diese Unmittelbarkeit ist ein großes Plus bei kammermusikalischen Aufführungen in unserem akustisch hervorragenden Speicher am Kaufhauskanal. Hier kann man Schubert in einem Gebäude aus der Schubert-Zeit hören!“

     Durchzogen von Licht und Schatten, Heiterkeit und Melancholie geben die ausgewählten Kammermusikwerke und Lieder tiefe Einblicke in das wechselvolle Leben des schon mit 31 Jahren verstorbenen Komponisten Franz Schubert. Die Musiker der Hamburger Camerata möchten versuchen ,gemeinsam mit dem Publikum den Zauber der Schubertschen Musik zu ergründen. Die Solocellistin der Hamburger Camerata Hila Karni wird die berühmte Arpeggione Sonate spielen,die renommierte Sopranistin Julia Borchert ausgewählte Lieder (Schubert schrieb weit über 600 Lieder) singen und das Streichquartett der Hamburger Camerata das selten zu hörende g Moll Quartett D 173 aufführen .

    Das Konzert beginnt am um 17 Uhr. Tickets gibt es zu 19 Euro an der Abendkasse, Kinder und Jugendliche haben freien Eintritt!

  • Heimfeld. "Hamburgs Süden swingt" heißt es am Freitag, 7. April (Beginn 19:30 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr), in der Heimfelder Friedrich-Ebert-Halle. Dann gibt es eine dritte Auflage des 2015 gestarteten Bigband-Begegnungskonzerts. In diesem Jahr wartet die beliebte Veranstaltung mit einem besonderen Höhepunkt auf: Die renommierte Bigband der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH), SwingING. ist mit dabei.

    In dem erstklassig besetzten Orchester spielen viele weit über Hamburgs Grenzen hinaus bekannte Solisten mit. Dazu gehört der schwedische Startrompeter Lennart Axelsson, der viele Jahre lang in der NDR-Bigband und im James-Last-Orchester musizierte. Die Bigband der TUHH, SwingING., unter der Leitung von Gero Weiland aus Marmstorf wird das Begegnungskonzert auf höchstes Niveau bringen. Erst vor wenigen Woche hatten die TU-Musiker bei ihrem Jubiläumskonzert an gleicher Stelle mehr als 1000 Zuschauer begeistert. Im Konzert "Hamburgs Süden swingt" spielen die TU-Musiker folgende Titel: "Perdido", "In The Mood", "I'm Beginning To See The Light", "I’ve Got You Under My Skin", "Groovin' Hard" und "They Can't Take That Away From Me".

    Als Gastgeber wird das Konzert durch die preisgekrönte Schul-Bigband des Friedrich-Ebert-Gymnasiums eröffnet. Unter der Leitung von Christoph Posselt erspielte sich die Band unter anderem beim Wettbewerb „Jugend jazzt“ einen ersten Preis.

    Die vor fast fünf Jahrzehnten am Gymnasium Süderelbe gegründete Bigband Sidewinder, in der ambitionierte Hobbymusiker gemeinsam mit Nachwuchsmusikern spielen, wird unter der Leitung von Frank Meiller die große Spannbreite ihres Repertoires aus bekannten Swing-Titeln und modernen Arrangements präsentieren. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

  • Harburg. „Harburg hat Charme!“ Diese Liebeserklärung an den vielgescholtenen Stadtteil stammt vom neuen Leiter der Harburger Stadtgeschichte, Jens Brauer. „Ich bin oft hier gewesen und fand es immer spannend“, erklärter er bei seiner Vorstellung am Donnerstag in der Helms-Lounge. Am 1. Januar 2018 tritt er offiziell die Stelle an. Zuletzt war es Dr. Melanie Leonhard, die die Leitung der Stadtgeschichte innehatte, bis sie vor fast genau zwei Jahren kurzfristig von Olaf Scholz als Sozialsenatorin in den Senat gerufen wurde. Seitdem war die Stadtgeschichte vakant, denn bis vor Kurzem hätte das Helms-Museum diese Stelle nur befristet vergeben können – denn Leonhard hat ein Rückkehrrecht, falls sie einmal nicht mehr Senatorin ist.

    Nach langen Verhandlungen, so Museumsdirektor Prof. Dr. Rainer-Maria Weiss, habe man erreichen können, dass die Stelle nun unbefristet ausgeschrieben werden konnte. Rund 50 Bewerbungen habe es gegeben – und über das Ergebnis freut sich Weiss. „Wir haben eisern für die Abteilung Stadtgeschichte einen Historiker gesucht. Das ist Herr Brauer. Er ist aber auch, wie es der Zufall will, Archäologe.“ Und das passt, denn zum einen ist es ja auch das Archäologische Museum Hamburg (AMH) hier in Harburg, dem Weiss vorsteht. Und zum anderen wurde an die stadtgeschichtlichen Grabungen des Museums der letzten Jahre im Binnenhafen archäologisch herangegangen. Dass Jens Brauer beide ist, „führt zu einer noch besseren Verbindung beider Abteilungen des Museums“, freut sich Rainer-Maria Weiss.

    Schon stehen die beiden Großprojekte fest, mit denen sich Jens Brauer befassen wird: Da gibt es die Filiale des Museums im Gewölbekeller des Harburger Schlosses, die es nun endlich fertigzustellen gilt. Dort wird es eine stadtgeschichtliche Ausstellung geben. Als zweites steht der „Geschichtspfad Harburger Innenstadt“ an, für den nun die Gelder bewilligt wurden.

    Dass er nun eine feste Wirkungsstätte hat, freut den gebürtigen Uelzener Brauer, der seit vielen Jahren in Hamburg lebt, sehr. „Ich fühl mich hier zu Hause und finde es toll, mich an dem Ort, an dem ich lebe, langfristig einbringen zu können.“ Denn bisher ist Brauer viel herumgekommen: Studium in Köln, Grabungen und Ausstellungen in Sachsen-Anhalt, als Selbstständiger als Koordinator und Konzeptentwickler für Ausstellungen.

    Ab Januar wird sich sein Wirken nun auf Harburg konzentrieren. Was ihm schon aufgefallen ist: Die Harburger haben ein großes Interesse an ihrer Stadtgeschichte. Das kommt Brauer entgegen, denn schon bei anderen Grabungen und Ausstellungen hat er viel Wert auf das auch hier gepflegte Konzept der öffentlichen Grabungen mit Besichtigungsmöglichkeit gelegt.

    Vielleicht bringt er ja auch sein Hobby in Harburg ein: Der 49-jährige hat sich gerade ein Wanderrad von 1935 wieder in Schuss gebracht. Mit viel Recherche nach Originalteilen, aber auch mit der ein anderen neueren Ergänzung. Wer weiß – eventuell gibt es ja auch bald eine stadtgeschichtlich-historische Radgruppe in Harburg?

  • Harburg. Weltklassik am Klavier – das ist die Reihe von Sonntagskonzerten im Speicher am Kaufhauskanal. An jedem vorletzten Sonntag im Monat holt Henry C. Brinker einen herausragenden Pianisten in den Harburger Binnenhafen, der seinen Zuhörern Werke von Weltbedeutung präsentiert.

    Am 21. Mai 2017 ist Nadezda Pisareva zu Gast im Speicher und spielt unter dem Motto "Im Reich der Phantasie!" Mozart, Schumann, Skrjabin und Lisz. Die gebürtige Moskauerin lebt in Berlin und hat am Moskauer Konservatorium studiert. 2010 erhielt sie ein DAAD-Vollstipendium an der Universität der Künste in Berlin. Nadezda Pisareva in der Tschechischen Republik, Frankreich und Spanien Preise gewonnen und holte 2010 die Silbermedaille und den Kammermusik-Preis der angesehenen Scottish International Piano Competition in Glasgow.

    Mit dem Programm „Im Reich der Phantasie!“ haben die Zuhörer die Möglichkeit in die Traumwelten der Komponisten verschiedener Epochen einzutauchen. Nach der festlichen Atmosphäre der C-Dur Sonate KV 330 von W. A. Mozart, geht es in die Fantasiewelten von R. Schumann. Sein Zyklus aus acht Fantasiestücken (mit den berühmten «Warum?» und «Traumes Wirren») wurde durch Novellen von E. T. A. Hoffman inspiriert. In der zweiten Hälfte des Konzertes stehen Stücke von A. Skrjabin, einem der größten Träumer des 20. Jahrhunderts, auf dem Programm: Das mystische «Zur Flamme» und zwei Etüden aus dem früheren op. 8: einer Andante Cantabile in b-Moll und Patetico in dis-Moll. Den Abschluss des Programms bilden zwei schillernde und virtuose Legenden von F. Liszt.

    Beginn ist am 25 Mai um 17 Uhr. Der Eintritt kostet 20 Euro (Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt). Mehr unter www.weltklassik.de.

  • Harburg. Jung sterben ist auch keine Lösung – das zumindest findet Schauspieler und Autor Sky Du Mont am 9. Mai im Speicher am Kaufhauskanal. Dabei weist das Älterwerden auch so seine Tücke auf. Was beispielsweise tun, wenn die eigene Mutter einen auf eine Altersheim-Besichtigungstour schickt. Denn immerhin ist sie ja schon 100 und weiß nicht, was aus ihrem Bub werden soll, wenn sie mal nicht mehr da ist. Klar: Es muss sich was ändern, wenn die Frau weg, der Hund tot und die Kinder aus dem Haus sind. Aber Altersheim? Mit Humor und einer Portion Philosophie geht Sky Du Mont dem Älterwerden auf den Grund. Was ist eigentlich Alter – und wann überhaupt sind wir alt? Und wer schreibt einem vor, wie man sein Alter zu gestalten hat?

    Dafür liest er aus seinem Buch „Jung sterben ist auch keine Lösung“ vor und wird dabei begleitet von der Pianistin und Kabarettistin Christine Schütze, die am Klavier singend kontert.

    JUNG STERBEN IST AUCH KEINE LÖSUNG
    Sprecher - Sky du Mont | Kommentar und Klavier - Christine Schütze
    Mittwoch, 9. Mai 2018, 20 Uhr
    Speicher am Kaufhauskanal, Blohmstraße 22, 21079 Hamburg
    Tickets auf Eventimund für 20 Euro an der Abendkasse (Schüler & Studenten 10 Euro, Kinder frei)

  • Harburg. Schon mehr als 250 Mal hat das Generationenprojekt KULTURISTENHOCH2 junge und alte Menschen zu gemeinsamen Ausflügen ins Hamburger Kulturleben eingeladen. Von der Abholung zu Hause über die Fahrkarte bis zum Garderobengeld und einem Pausendrink ist für die Kulturtandems an diesen Abenden alles kostenlos. Das Angebot richtet sich an Senior*innen, die 1000 Euro oder weniger monatlich zum Leben haben. Begleitet werden sie von Oberstufenschüler*innen aus ihrem Stadtteil, die diese Aufgabe ehrenamtlich übernehmen.

    Nach so vielen erfolgreichen gemeinsam Erlebnissen ist es jetzt Zeit, zurück zu blicken, Erfahrungen auszutauschen und weiter zu geben. Das Generationsprojekt lädt deshalb Teilnehmer und Interessierte für Donnerstag, 22. März, nach Heimfeld zu einem gemeinsamen Nachmittag in die Kantine des Friedrich-Ebert-Gymnasiums, Alter Postweg 30-38, ein.

    In der Zeit von 15 bis 18 Uhr ist das Team der KULTURISTENHOCH2 vor Ort und freut sich auf viele bekannte, aber auch auf eine limitierte Anzahl von Gästen, die dieses kostenlose Kultur- und Begegnungsangebot der Generationen für sich entdecken möchten. Für Snacks und Getränke ist gesorgt.

    Anmeldung bis zum 15. März unter Telefon 0 40/46 08 45 35 oder per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  • Hausbruch-Neugraben. Das Kulturhaus-Kino zeigt am Donnerstag, 17. Mai, ab 19 Uhr den preisgekrönten finnischen Spielfilm ‚Der glücklichste Tag im Leben des Olli Mäki‘ von 2016. Zum Inhalt: Finnland 1962: Olli Mäki hat die einmalige Chance, Boxweltmeister zu werden. Als erster Finne überhaupt kämpft er im Federgewicht um den Titel. Helsinki und ganz Finnland warten auf Ollis großen Sieg, aber der hat was ganz anderes im Kopf: Er hat gerade die Liebe seines Lebens getroffen.

    Regisseur Juho Kuosmanen erzählt die wahre Geschichte des Boxprofis Olli Mäki, doch ist sein Film kein typisches Sportler-Biopic, denn er hat vor einem Kampf
    um die Weltmeisterschaft nur Raija, eine junge Frau, in die er verliebt ist, im Kopf.

    Das Kulturhaus-Kino wird gefördert durch den Hamburger Integrationsfonds.

    FSK: 6 Jahre.

    Der Eintritt ist frei!

  • Ehestorf. Der Kultursommer 2017 "Glücksmomente" ist gestartet: Bis Ende September gibt es über 140 Ausstellungen und Aktionen im gesamten Landkreis Harburg. Nähere Informationen zu allen Veranstaltungen finden Interessierte im Programmheft zum Kultursommer "Glücksmomente". Es liegt bei Gemeinden und Sparkassen-Filialen sowie den teilnehmenden Kulturinstitutionen in der Region aus. Außerdem steht das Programmheft unter www.kulturlandkreis-harburg.de zum Herunterladen bereit.

    Ausstellungen, Konzerte, Workshops und Aktionstage - eine Vielzahl kultureller Veranstaltungen für jedes Alter lädt zum Entdecken des Landkreises Harburg ein. Es laufen bereits die Ausstellungen "Kunst. Vision. Gemeinschaft" in der Kunststätte Bossard und "Schönheit der Stille - Die Ästhetik der japanischen Teezeremonie" in der International Foundation of Indonesian Culture and Asian Heritage in Hollenstedt. Am Sonntag, 2. April, startet mit "FARBE: Mein Glücksbringer!" im Haus Huckfeld in Seevetal eine weitere Ausstellung. Ebenfalls bereits am 2. April findet in der Kulturkirche St. Johannis Buchholz mit dem "Ostangeliter Orientexpress" das erste Konzert der Kultursommer-Saison statt.

    Zum siebten Mal bündelt ein gemeinsames Themenjahr die kulturellen Aktivitäten im Landkreis. Der Kultursommer "Glücksmomente" 2017 findet im Rahmen des Projekts "Kulturlandkreis Harburg. Kultur im Dialog" statt. Das Projekt ist eine gemeinsame Initiative des Landkreises Harburg und des Freilichtmuseums am Kiekeberg in Ehestorf. Es wird von der Sparkasse Harburg-Buxtehude unterstützt. Es fördert das kulturelle Leben im Landkreis Harburg durch eine Vernetzung der Kulturschaffenden und einen stärkeren Austausch untereinander.

    Gedruckte Programmhefte und Plakate zur Auslage sind bei der Projektleiterin Annika Flüchter unter Tel. (0 40) 79 01 76-71 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erhältlich. Zusätzlich zum Programmheft gibt es einen E-Mail-Newsletter, der monatlich an die Veranstaltungen des kommenden Kultursommer-Monats erinnert, die Anmeldung erfolgt bei Annika Flüchter.

  • Finkenwerder/Hamburg. Das wird ein großes Spektakel werden: Am 9. September werden sich rund 400 Hobbymusiker und –sänger in der Laiszhalle zu einem Spontanorchesterprojekt versammeln, das auch gleichzeitig den Saisonauftakt der Symphoniker Hamburg mit Dirigent Jason Weaver darstellt, dem Residenzorchester der Laiszhalle.

    Erst einmal wird gemeinsam geprobt und dann geht es um 14 Uhr zur Aufführung. Die findet bei gutem Wetter auf der Freilichtbühne in Planten un Blomen, bei schlechtem im Großen Saal der Laeiszhalle statt. Der Eintritt zu der Aufführung ist frei.

    Den Chor leitet Peter Schuldt (Leiter Gospeltrain, Liedertafel Harmonie Finkenwärder). Und die die Liedertafel Harmonie Finkenwärder von 1865 ist unterstützend mit dabei und wird mit den anderen Sängern zusammen unter anderem Guiseppe Verdis Gefangenenchor aus „Nabucco“ singen.

    Anmelden konnte sich jeder, der zumindest grundlegend ein Instrument spielen oder singen kann. Unter den Anmeldungen befinden sich zusätzlich zu den gängigen Orchesterinstrumenten auch Saxophone, Blockflöten, oder exotische Instrumente wie beispielsweise Primbalalaika oder Oud. Die insgesamt mehr als 450 Mitwirkenden aller Altersklassen tragen bei diesem Symphonic Mob einheitliche T-Shirts.

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