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Lesungen

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  • Harburg. Das geht ja gut los: Im Januar und Februar gastieren in der Fischhalle Harburg am Kanalplatz zahlreiche hervorragende Künstler. Bereits am Freitag, 12. Januar, gibt es in der Fischhalle eine Vernissage des Fotografen HENNING ALBERTI. Der Hamburger hat mit einer selbst gebauten Unterwasserkamera Traditions-Segelschiffe in ihrem Element Wasser fotografiert.

    JON FLEMMING OLSON | Foto: ein
    JON FLEMMING OLSON | Foto: ein

    Am Sonnabend, 13. Januar, stellt "Ingo", Dittsches TV-Imbisswirt, in der Fischhalle sein Soloprogramm "Ganz allein" vor.
    JON FLEMMING OLSON war nicht nur mit "Texas Lightning" auf der Bühne der Eurovision erfolgreich, sondern ist auch ein begnadeter Songwriter. Das Konzert beginnt um 20 Uhr. Eintritt 12 Euro.

    "Der Hafen liest" - die erfolgreiche Literaturserie, organisiert von Petra Kohlase-Müller, geht am Donnerstag, 18. Januar, in die nächste Runde: Die Autorin und Übersetzerin ISABEL BOGDAN liest aus ihrem Erzählband "Die Leute von Privilege Hill". Beginn ist um 20 Uhr. Der Eintritt kostet 12 Euro.

    "Luv und Lee" - der Name ist Programm beim Impovisationstheater am Freitag, 19. Januar. Die Schauspieler wechseln während des Abends ständig die Positionen und Situationen. "Windwechsel" ist angesagt - bei stürmischen Böen! Beginn ist um 20 Uhr. Eintritt 12 Euro.

    Von Aleppo nach Harburg - es war keine freiwillige Reise, die der syrische Musiker Ziad Khawam vor Jahren angetreten hat. Es war vielmehr eine Flucht vor dem Krieg. Mit der "Oriental Band" ist Khawam jetzt dabei, in seiner neuen Heimat Musikgeschichte zu schreiben. Für Sonnabend, 20. Januar, lädt die Band zu einer "Arabischen Nacht" ein. Traditionelle Musik trifft auf westliche Einflüsse. Mit dabei sind Bauchtänzerinnen. Flüchtlinge sind ausdrücklich willkommen und erhalten einen ermäßigten Eintritt. Es soll auch viel getanzt werden. Los geht es um 20 Uhr, der Eintritt kostet 10 Euro.

    Knapp eine Woche später, am Freitag, 26. Januar, wird die Reihe "Der Hafen tanzt" fortgesetzt: DJ RUNNING HORSE, mit indianischen Wurzeln, legt Funk auf. Um 20 Uhr geht es los, hier kostet der Eintritt 5 Euro.

    Noch relativ wenig bekannt ist die Hamburger Band DAGEFOER um den Musiker Hinrich Dageför, die am Sonnabend, 27. Januar, in der Fischhalle Haburg auftritt. Mit ihrer aktuellen CD "Tender Breeze" hat das Quartett ein Album hingelegt, das runtergeht wie Öl und ein absoluter Hinhörer ist. Mit dabei die Lead-Sängerin Jamina Archour, die traumhaft schön auf französich und deutsch singt. Dafür gibt es schon jetzt die Note "Sehr gut". Der Veranstaltung beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt kostet 12 Euro.

    Fischhallen-Vorschau für Februar: 3.2. JANINA DUNKLAU, 4.2. GEBRÜDER GRAF, 10.2. TURID MÜLLER, 17.2. KATJA WERKER, 25.2. ULLA MEINECKE.

  • Hittfeld. Für Buß- und Bettag, Mittwoch, 22. November, laden die Kirchengemeinden des Kirchenkreises Hittfeld zu Andachten, Gottesdiensten und einer Lesung ein. Die Schauspielerin Friederike Brüheim liest aus der anrührenden Erzählung von Eric-Emmanuel Schmitt aus „Oskar und die Dame in Rosa“. Sie kommt seit 30 Jahren in die Fleestedter Christuskirche, um am Buß- und Bettag eine Lesung zu halten. Die anrührende Erzählung hat mittlerweile viele Leser gefunden.

    Der zehnjährige Oskar hat Leukämie und weiß, dass er nicht mehr lange leben wird. Die ehemalige Catchern Madame Rosa bringt ihn auf die Idee, über alles nachzudenken, was ihn bewegt - in 13 Briefen an den lieben Gott. Unsentimental und unerschrocken erzählen Oskars Briefe von Liebe, Schmerz, Freude und Verlust. In nur wenigen Tagen erlebt er auf wundersame Weise ein ganzes Menschenleben. Annegret Huber gestaltet den musikalischen Rahmen der Lesung am Flügel. Beginn ist um 19 Uhr in der Christuskirche Fleestedt.

    Die weiteren Gottesdienste, Nachbarschaft Tostedt:

    Der Nachbarschaftsgottesdienst beginnt um 18 Uhr in der Johanneskirche in Tostedt mit Pastorin Birgit Lang.

    Nachbarschaft Rosengarten: Um 19 Uhr beginnt die Taizé-Andacht mit Abendmahl und Pastor i. R. Wolfgang Heitmann in der Kreuzkirche Nenndorf.

    Nachbarschaft Seevetal: Um 18 Uhr beginnt der Nachbarschaftsgottesdienst in der Friedenskirche in Maschen mit Pastorin Sabine Bokies.

    Bendestorf
: Taizé-Andacht mit Traute Kurth ab 19 Uhr in der Kirche.

    Holm-Seppensen: 
Abendandacht mit Abendmahl ab 19 Uhr in der Martin-Luther-Kirche mit Pastor Matthias Geilen.

    Buchholz, St. Johannis und Sprötze Kreuzkirche: 
Andacht mit Abendmahl in der Buchholzer St. Johanniskirche mit Pastor Jürgen P. Stahlhut, Beginn 19 Uhr.

    Hollenstedt
: Schulgottesdienst mit Pastor Volker Klindworth ab 10 Uhr und eine Abendandacht mit Pastor Fulko Steinhausen ab 18 Uhr.

    Buchholz, St. Paulus
:Der Schatz des Herrn“ heißt der Titel des Gottesdienstes mit Abendmahl ab 19 Uhr mit Pastor Michael Wabbel in der Buchholzer St. Paulus Kirche

    Moisburg: Gottesdienst mit Abendmahl mit Pastorin Svenja Kluth, Beginn 14.30 Uhr. Anschließend sind alle Besucher zum gemeinsamen Kaffeetrinken eingeladen.

    Neu Wulmstorf/Elstorf
: Die Evangelische Jugend der Nachbarschaft Neu Wulmstorf/Elstorf feiert einen Gottesdienst für Klein und Groß, Jung und Alt, Konfirmierte und Nicht-Konfirmierte, Suchende und im Glauben-Feststehende: Der Gottesdienst trägt den Titel „Welche Maske trägst Du?“ und beginnt um 19 Uhr in der Lutherkirche in Neu Wulmstorf. Diakon Niklas Nadolny und sein Team aus Jugendlichen haben diesen Gottesdienst vorbereitet. Es wird den Fragen nachgegangen, warum Menschen Masken tragen, in welchen Bereichen, und ob sie das überhaupt müssen. Fragen, die alle betreffen, egal in welcher Lebensphase sie sich befinden.

    Infos zum Buß- und Bettag:

    Der Buß- und Bettag war bis 1994 ein Feiertag der evangelischen Christen. 1994 wurde die Pflegeversicherung eingeführt und der Buß- und Bettag ab 1995 als arbeitsfreier Tag abgeschafft, um die Mehrbelastung für die Arbeitgeber durch das anteilige Tragen der Pflegeversicherungsbeiträge durch Mehrarbeit der Arbeitnehmer auszugleichen. Lediglich im Land Sachsen ist er weiter ein gesetzlicher Feiertag. Die Besucherzahlen der Gottesdienste am Buß- und Bettag sind sehr niedrig, weil viele Menschen mit dem Wort „Buße“ nichts mehr anfangen können. Dabei geht es an diesem Tag nicht um das Büßen für vergangene Vergehen im Sinne von „bestraft werden“, sondern um eine Buße im Sinne der Reue für begangene Sünden, Umkehr und der Hinwendung zu Gott.

  • Harburg. Dominik Bloh landete mit 16 Jahren auf der Straße. Von seinem Stiefvater erfuhr er Gewalt und Betrug, seine Mutter war depressiv und nicht in der Lage, sich um ihre Kinder zu kümmern. Über seine Zeit als Obdachloser in Hamburg hat der heute 29-Jährige ein viel beachtetes Buch geschrieben: „Unter Palmen aus Stahl“. Am Donnerstag, 22. November, liest Dominik Bloh daraus ab 19 Uhr in der Fischhalle am Kanalplatz in Harburg.

    Die Einnahmen werden dem Harburg-Huus für Obdachlose des DRK gespendet. Die Lesung ist der Auftakt einer Veranstaltungsreihe unter dem Motto „Momente der Begegnung“, die über Obdachlosigkeit aufklären und Berührungsängste abbauen will.

    Dominik Bloh lebte insgesamt elf Jahre lang auf der Straße. Nachts schlief er im Park und ging tagsüber weiter zur Schule. Immer wieder fiel er durch das Netz von Ämtern und Sozialstaat, hatte Schulden, Probleme mit Gewalt und Alkohol. Ein Wandel kam mit der so genannten Flüchtlingskrise: Bloh ging zu den Hamburger Messehallen und half dort mit, Kleiderspenden zu sortieren. Über die daraus entstandenen Kontakte bekam er wieder Boden unter den Füßen, fand eine feste Bleibe und einen Job in einer Schule.

    Schon in seiner Zeit als Wohnungsloser las Bloh viel und machte sich Notizen. Ende 2017 gab ihm der Ankerherz-Verlag aus Hollenstedt die Möglichkeit, seine Geschichte als Buch zu veröffentlichen. Als im Sommer 2018 das Harburg-Huus des Harburger Roten Kreuzes mit 15 Schlafplätzen und einer Tagesaufenthaltsstätte für Wohnungslose den Betrieb aufnahm, war Bloh als Gast bei der Eröffnungsveranstaltung dabei. Eindrucksvoll berichtete er davon, wie viel ihm als Straßenjunge eine Duschmöglichkeit, eine Tasse Kaffee und vor allem eine nicht von Vorurteilen, Mitleid oder Verachtung geprägte Begegnung mit Menschen bedeuteten.

    Auf Initiative der Fischhalle im Harburger Binnenhafen gibt es nun eine Benefiz-Lesung am 22. November ab 19 Uhr.

    Alle Einnahmen werden gespendet und kommen dem Harburg-Huus im Außenmühlenweg zugute, das keine öffentliche Förderung erhält und auf finanzielle Unterstützung dringend angewiesen ist. Der Eintritt zur Lesung beträgt 10 Euro. Karten können an der Abendkasse erworben oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! reserviert werden.

    Mit seinem Buch „Unter Palmen aus Stahl“ will Dominik Bloh auf die Probleme von obdachlosen Menschen hinweisen und ihnen „ein Gesicht geben“. Daran ist auch dem Harburger Roten Kreuz gelegen: Obdachlosigkeit ist ein Thema, das uns zunehmend angeht und auch in unserer unmittelbaren Nachbarschaft zu finden ist. Deshalb wird es künftig in unregelmäßigen Abständen Veranstaltungen als „Momente der Begegnung“ geben, gefördert von der Deutschen Postcode Lotterie. Die Lesung mit Dominik Bloh ist die erste dieser Veranstaltungen.

    Das Harburg-Huus des DRK als Tagesaufenthalts- und Übernachtungsstätte für obdachlose Menschen war vom ersten Tag an gut besucht und hat sich in kurzer Zeit zu einer wichtigen Anlaufstelle für wohnungslose Menschen entwickelt. Im Harburg-Huus kann man nicht nur unterkommen, sondern ganz konkrete Hilfe finden. Sozialarbeiter unterstützen die Gäste zum Beispiel im Kontakt mit Behörden, bei der Arbeits- und Wohnungssuche.

  • Harburg. Hubertus Meyer-Burckhardt ist ein langjähriger Freund und Unterstützer des Harburger Hospizes. Auf Einladung des DRK Harburg kommt der bekannte Radio- und Fernseh-Moderator im Rahmen der Hamburger Hospizwoche am Dienstag, 16. Oktober, nach Harburg, um ab 18.30 Uhr aus seinem aktuellen Buch „Frauengeschichten“ zu lesen.

    Als Gastgeber der gleichnamigen Radiosendung und anderer Gesprächsrunden hat Hubertus Meyer-Burckhardt eine Erkenntnis gewonnen und in das Zentrum seines Buches gestellt: „Frauen werden im Alter eher anarchisch, Männer im Alter eher bedeutungsschwanger.“ Bei seinem Besuch im Harburger Rathausforum wird sich sicherlich auch die Gelegenheit zum Gespräch mit dem Publikum ergeben – über Frauen und Männer, Leben und Tod und andere bewegende Themen. Umrahmt wird der Abend von schöner Musik bei Wasser und Wein.

    Wer sich das Buch „Frauengeschichten“ von Hubertus Meyer-Burckhardt signieren lassen möchte, hat die Möglichkeit, es vorab im DRK-Charity-Shop „Schwester Henny“ im Harburger Ring 8-10 zu kaufen. Die Bücher sind dort bis Ende Oktober erhältlich. Bei der Veranstaltung im Harburger Rathausforum werden keine Bücher zum Kauf angeboten.

    Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, 16. Oktober, ab 18.30 Uhr im Harburger Rathausforum, Knoopstraße 25. Anmeldung erbeten bis zum 10. Oktober bei Dirka Grießhaber, Telefon 0 40/7660 92 66.

    Der Eintritt ist frei, Spenden zugunsten des Hospizes sind willkommen.

  • Neu Wulmstorf. Ob groß oder klein, Muggel oder Zauberer, Gryffindor oder Slytherin - alle Harry- Potter-Fans sind zu Ehren seines 31. Wiegenfestes am Freitag, 31. August, eingeladen, miteinander in der Gemeindebücherei Neu Wulmstorf zu feiern. Um 19 Uhr startet der Live-Stream zum 20-jährigen Harry-Potter-Jubiläum in Deutschland mit Rufus Beck, Einlass in die Bücherei ist bereits ab 18:30 Uhr. Aber das ist noch nicht alles . . .

    Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, sollten schleunigst die Eulen zur Anmeldung in der Bücherei losgeschickt werden. Das Zaubereiministerium hat für diesen Tag die Erlaubnis erteilt, in der für Zauberer üblichen Kleidung zu erscheinen. Der Eintritt kostet 1 Gallone.

  • Moisburg. Beim „Plattdeutschen Mühlenschnack“ am Freitag, 27. Juli, von 15 bis 17 Uhr, im Mühlenmuseum Moisburg wird es literarisch: Erstmals gibt es eine plattdeutsche Lesung. Dr. Heinz Harms und Walter Marquardt lesen „Uns Herrgott sien Daglöhner“ von Johann Dietrich Bellmann. Prof. Dr. Rolf Wiese und Heinz Harms moderieren den Nachmittag für alle Interessierten, die gern op platt schnacken möchten. Bis Ende Oktober findet der Mühlenschnack an jedem letzten Freitag im Monat statt. Der Eintritt ist frei.

    Bei Kaffee, Tee und Kuchen wird auf Plattdeutsch geklönt. Auch Menschen, die nicht so sicher im Plattdeutschen sind und ihre Kenntnisse auffrischen möchten, sind herzlich willkommen. Die Lesung aus dem Werk des niederdeutschen Autors Johann Dietrich Bellmann (1930 bis 2006) führt die Zuhörer literarisch durch die Region rund um die historische Amtsmühle in Moisburg. In der Kurzgeschichte „Uns Herrgott sien Daglöhner“ wandert der Herrgott um 1880 von Appelbeck über Moisburg nach Nindorf. Auf seinem Weg trifft er den Tagelöhner und Plaggenhauer „Luud’n Alldag“, der seinen Lebensunterhalt mit dem mühsamen Plaggen, dem Abhauen der Heide, bestreitet. Zu der Zeit wurden die Ställe der Heidjer mit Heideplaggen statt mit Einstreu ausgelegt. Die Geschichte gibt damit einen guten Einblick in die Region und die Arbeits- und Lebenswelt vor 130 Jahren.

    Der Schriftsteller Johann Dietrich Bellmann ist mit seinen Gedichten, Hörspielen und Theaterstücken einer der führenden Autoren der niederdeutschen Literatur. Er wuchs in Nindorf bei Buxtehude auf, arbeitete als Lehrer, und studierte Theologie, Germanistik und Theaterwissenschaften. Später arbeitete er als Dozent an der Theologischen Akademie Celle/Hermannsburg.

    Plattdeutsch oder Niederdeutsch ist die ursprüngliche Sprache der Region. Aktuell sprechen rund 14 Prozent der Norddeutschen die Regionalsprache, die im Sinne der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen anerkannt ist. Das Interesse am Plattdeutschen steigt ständig: Lesewettbewerbe, Schulunterricht und zweisprachige Ortsschilder bringen die Sprache immer mehr in den Alltag zurück. Dazu trugen zwei bekannte Plattdeutsch-Forscher der Region bei: Prof. Dr. Eduard Kück als Verfasser des „Lüneburger Wörterbuchs“ und Prof. Dr. Walther Niekerken (1900 bis 1974) aus dem Rosengarten.

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    Ne´e Reeg vun Veranstaltens: Veerte „Plattdüütsch Möhlensnack“ in dat Möhlenmuseum Mosborg

    Freedag, 27. Juli, nomiddoogs Klock dree bit Klock fief, de Intritt köst nix

    wiedere Terminen jeden letzten Freedag in´n Moond: 31.8., 28.9., 26.10.

     

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    Mosborg. Bi´n Plattdüütsch Möhlensnack an´n Freedag, 27. Juli, nomiddoogs vun Klock dree bit Klock fief, in dat Möhlenmuseum Mosborg warrt dat literaasch. Dr. Heinz Harms un Walter Marquardt leest „Uns Herrgott sien Daglöhner“ vun Johann Dietrich Bellmann. Dr. Heinz Harms un Perf. Dr. Rolf Wiese modereert den Nomiddag för all Lüüd, de giern mol wedder platt snacken wüllt. Bit to´n Enn vun´n Oktober löppt de Möhlensnack an jeden letzten Freedag in´n Moond. De Intritt köst nix.

    Bi Kaffe , Tee un Koken warrt plattdüütsch klöönt. Ok Lüüd, de nich so seker mit dat Plattdüütsch sünd un jümehr Sprook wedder opfrischen wüllt, sünd hartlich willkomen. Dat Lesen ut dat Wark vun den nedderdüütschen Schrieversmann Johann Dietrich Bellmann (1930 bit 2006) nimmt de Tohörers literaasch mit dörch de Gegend rundüm de ole Amtsmöhl in Mosborg. In dat Vertellen „Uns Herrgott sien Daglöhner“ wannert de Herrgott üm 1880 vun Appelbeek öber Mosborg no Nindörp to. Op sienen Weg dröppt he den Daglöhner un Plaggenhauer „Luud´n Alldag“, de sien Brot mit dat sure Plaggen, dat Afhauen vun Heid, verdeent. Dotiets wörrn de Heidplaggen in de Veehstallen instreit. Dat Vertellen gifft en goden Indruck vun dat Rebeet un de Welt vun Arbeit un Leven vör 130 Johren.

    De Schrieversmann Johann Dietrich Bellmann is mit sien Riemels, Höörspelen un Theoterstücken en vun de ne´eren nedderdüütsch Schrievers vun Bedüden. He is in Nindörp bi Buxthu opwussen, hett Theologie, Germanistik un Theoterwetenschop studeert un as Schoolmeester arbeidt. Noher hett he as Dozent an de „Theologische Akademie Celle/Hermannsburg“ ünnerricht.

    Plattdüütsch oder Nedderdüütsch wöör de eerste Sprook in uns Gegend. Aktuell snackt so üm un bi 14 Perzent vun de Noorddüütschen noch Platt. Disse Sprook is estemeert in´n Sinn vun de europääsch Charta för Regionool- un Mindertahlsproken. Man dat Intress an Plattdüütsch warrt egolweg grötter: Leeswettstrieden, Schoolünnericht un Oortsschiller mit plattdüütsch Oortsnooms bringt de Sprook jümmer mihr in´n Alldag torüch. Dor hebbt twee bekannte Plattdüütsch-Forschers ut uns Kant en groden Andeel an: Perf. Dr. Eduard Kück, de dat „Lüneburger Wörterbuch“ opsett hett , un Perf. Dr. Walther Niekerken (1900 bit 1974) ut Rosengoorn.

  • Ehestorf. Es gibt noch Karten für die Lesung "Das Dorf und die Welt", in der es um das Thema Heimat und Fremde geht: Was, wer und wo ist Heimat? Wie steht sie in Beziehung zur eigenen Identität und zur großen weiten Welt? Diesen Fragen gehen die Autoren Lena Gorelik und Jan Böttcher am Dienstag, 18. September, beim Literaturfest Niedersachsen im Freilichtmuseum am Kiekeberg nach. Die Lesung beginnt um 19.30 Uhr.

    Autorin Lena Gorelik. | Foto: ein
    Autorin Lena Gorelik. | Foto: ein

    Im Rahmen des Literaturfests Niedersachsen trifft Lena Gorelik mit ihren Themen Migration, Heimatlosigkeit und Identität auf Jan Böttcher, Autor des Romans "Das Kaff". Die beiden beleuchten zwei verschiedene Lebenswelten: Auf der einen Seite liegt die Suche nach Heimat in der grenzenlosen Ferne aufgrund von Flucht, wachsender Mobilität oder Globalisierung. Auf der anderen Seite steht der Heimkehrer, der aus der Großstadt in sein Geburtsdorf zurückkehrt und erlebt, wie sich die Vielfalt der Gesellschaft im Kleinen spiegelt. Moderiert von der Literaturkritikerin und Publizistin Ursula März diskutieren die Autoren das Leben in der Heimat und Fremde: Braucht der Mensch noch eine Verwurzelung? Ist das Gefühl von Zugehörigkeit woanders in der Welt zu finden?

    Das Freilichtmuseum am Kiekeberg liegt zwischen der Großstadt Hamburg und dem Leben auf dem Lande. Die kulturhistorischen Gebäude aus der Lüneburger Heide bieten eine passende Umgebung für diesen Leseabend mit Tiefgang. Die Besucher der Lesung erhalten von Museumsdirektor Stefan Zimmermann ab 18 Uhr eine Führung durch die Ausstellungswelt Agrarium. Sie zeigt auf drei Etagen die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Landwirtschaft und Ernährungsindustrie.

    Über die Autoren:

    Lena Gorelik, geboren in Sankt Petersburg, kam 1992 mit ihrer russisch-jüdischen Familie nach Deutschland. Nach ihrer Journalisten-Ausbildung absolvierte sie den Studiengang "Osteuropastudien". Seit 2004 hat Lena Gorelik acht Bücher veröffentlicht - zuletzt "Mehr Schwarz als Lila", für das sie für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert ist.

    Autor Jan Böttcher. | Foto: ein
    Autor Jan Böttcher. | Foto: ein

    Jan Böttcher, in Lüneburg geboren, ist vielfach ausgezeichneter Autor. Er ist Mitbegründer des Musiklabels Kookberlin und war bis 2008 Texter und Sänger der Berliner Band Herr Nilsson. Sein neuster Roman heißt "Das Kaff" (2018).

    Der Eintritt kostet 15 Euro, ermäßigt 10 Euro. Die Karten sind an der Museumskasse erhältlich; eine Reservierung ist unter Telefon 0 40/790 17 60 möglich. Online können die Karten unter www.literaturfest-niedersachsen.de  bestellt werden.

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