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Musik

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  • Finkenwerder. Mit viel Beifall quittierten die Aktiven der Finkwarder Speeldeel während der Jahreshauptversammlung die Auszeichnung ihrer Jungs und Mädchen, die für ihre jahrelange Mitgliedschaft mit der Speeldeel-Ehrennadel ausgezeichnet wurden. Bronze erhielten Emilian Wörn, Julie Sawall, Gina Lühr, Julemarie Hoepfner und Kim Albershardt .Mit Silber ausgezeichnet wurden Jenny Gutjahr und Denise van den Brink.

    Während der jährlich anstehenden Wahlen wurde Christin Nothdurft in ihrer Position als Vorstand für Organisation bestätigt und ist somit weiterhin für die organisatorische und inhaltliche Planung der Bühnenauftritte verantwortlich. Jens Versemann wurde auf den Posten des Vorstands-Administration gewählt und verantwortet zukünftig die Instandhaltung von Haus und Vereinseigentum. Neu begrüßt im Vorstand wurde Till Osthoff, der ab sofort als Vorstand Finanzen die Abrechnungen des Vereins betreuen wird Nicht zur Wahl standen Carina Kaiser, die weiterhin als Vorstand Konzerte und Marketing das Booking des Vereins durchführen wird, sowie Maren Barth-Schulz, die derzeit als Vorstand Medien den Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verwaltet. Über das Vereinsjahr 2016 berichtete die Vereinssprecherin Carina Kaiser, und hob als einen der Höhepunkte die Feierlichkeiten zum 110-jährigen Vereinsbestehen sowie die Teilnahme an den Gedenkfeierlichkeiten zum 100. Todestag Gorch Focks, Mitbegründer des Vereins heraus.

    Es gab auch einen Ausblick auf das bevorstehende Programm. Insbesondere der Auftakt der Konzertreihe zu Rolf Zuckowskis Bühnenjubiläum mit dem Titel „40 Jahre Rolf-Musik“ hält derzeit die Kleinsten des Vereins auf Trab. Die Lütt Speeldeel probt bereits seit Beginn des Jahres für die am Sonntag, 21. Mai, ab 12 und ab 16 Uhr in der Empore Buchholz stattfindenden zwei Konzerte, die unter dem Motto "Unser Konzert für und mit Rolf Zuckowski“ stehen werden.

    Außer der Lütt Finkwarder Speeldeel, die die plattdeutsche Vogelhochzeit in der Ohnsorg- Theaterfassung von Sandra Keck aufführt, treten die Buxtehuder Stieglitze mit einem bunten Rolf-Programm auf. Der Kinderliedermacher Rolf Zuckowski wird sich an diesem Tag als Ehrengast fühlen, jedoch das Publikum ebenfalls von der Bühne aus begrüßen.

    Karten sind im Vorverkauf erhältlich unter Telefon 04181 – 28 78 78.

  • Harburg. Stella's Morgenstern findet zu Volker Maaßens bitter-leichter Lyrik die idealen musikalischen Stimmungen, so dass sich die „Beautifuls Songs“ mit den Gedichten wunderbar vermischen und sich gegenseitig tragen. Ein Hochgenuss, die drei Freunde gemeinsam auf der Bühne zu erleben - am Donnerstag, 15. Februar, ab 20 Uhr in der Fischhalle Harburg am Kanalplatz 16.

    Wie Lyrik und Musik eine Symbiose eingehen: „Stellas Morgenstern“ sind die charismatische Sängerin Stella und der Ausnahme-Gitarrist Andreas Hecht - Zwei Stimmen, vier Hände und zwölf Instrumente liefern gewissermaßen ein Feuerwerk für Ohren, Augen und Herzen. Das Duo singt Lieder von der Liebe, von Höhenflügen und
    Glücksgefühlen, die das Publikum auf eine Berg- und Talfahrt der Gefühle mitnehmen.

    Volker Maaßen hat sich mit Haut und Seele der Dichtkunst verschrieben. Besonders das Komische, Verrückte und Schräge, in (meistens) reimenden Zeilen einzufangen, ist seine Mission. Seine Zeilen bereiten Vergnügen, bieten Unterhaltung vom Feinsten und regen zum Innehalten und Nachdenken an.

    Und das in der Fischhalle Harburg - dem immer beliebter werdenden Kulturzentrum mitten im Harburger Binnenhafen. Außer Konzerten und Ausstellungen finden dort, unter dem Motto „Der Hafen liest“, auch regelmäßig Lesungen statt. Mehr Infos unter www.fischhalle-harburg.de

    Eintritt: 12 Euro.

    Reseservierungen unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  • Harburg. Am heutigen Freitag, in der Zeit von 14:30 bis 19 Uhr, präsentieren drei große Träger der Behindertenhilfe im Süden Hamburgs, ein facettenreiches Bühnenprogram am Lüneburger Tor in der Harburger Innenstadt. Künstler mit und ohne Behinderung bieten ein gemeinsames Programm um zu zeigen, wie selbstverständlich Inklusion sein kann.

    Es treten auf: Giovanni Weiss (Träger des deutschen Echo Preises in Jazz), Bitte lächeln! (international bekannte, inklusive Band), Graf Fidi (HipHop und deutscher Rap der anderen Art), das Grazia Tanzensemble (integratives Kinder- und Jugendtanzensemble, qualifiziert für die Weltmeisterschaften in Paris), Locavida (Tanzensemble einmal anders) und die Autorin Laura Gehlhaar (bekannt aus Funk und Fernsehen), liest aus ihrem neuen Buch: “Kann man da noch was machen?“.

    Moderiert wird die Veranstaltung von Michel Arriens (Blogger, Fotograf, Filmer und Inklusionsaktivist). Ein buntes Rahmenprogramm (Stelzenläufer und Selbsterfahrungsparcours vom Blindenverein Hamburg sowie eine Rollstuhlstation) geleitet durch den Nachmittag.

    „Inklusive Süd - eine Bühne für ALLE“ findet das vierte Mal in Folge in Harburg statt. Veranstalter sind die sozialen Träger BHH Sozialkontor, alsterdorf assistenz west, Leben mit Behinderung Hamburg und der Treffpunkt Hölertwiete. Das inklusive Event wird von Aktion Mensch, dem Bezirksamt Harburg, der Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen und vom Citymanagement Harburg gefördert und unterstützt.

    Die Organisatoren: "Wir haben uns viel vorgenommen! Wir möchten mit unserem Event Offenheit für eine inklusive Gesellschaft fördern und noch mehr Menschen für das Thema gewinnen."

  • Harburg. Zum fünften Mal lädt Inselwirt Koeni zum Inselfestival in die Inselklause auf die Pionierinsel. Am Samstag. 22. Juli 2017, rocken ab 17 Uhr fünf Bands. Mit dabei sind in diesem Jahr der Indierocker Steve Next Door, die Rock'n'Roller von El Rey & The Twisters, Minderheinz mit tragisch-komischen Kompositionen, Horst With No Name (Garage Rock'n'Roll/Trash-Rock'n'Roll-Rockabilly-Blues-Punk-Soul) und Mundane (Grunge/Heavyblues).

    Dazu gibt es Leckereien aus der Inselklause, wie Koeni's frisch geräucherte Forellen, die Inselbratwurst, selbstgemachte Frikadellen und ganz neu im Programm: Matjes aus eigener Herstellung. Dazu natürlich kühle Getränke wie das leckere Bergedorfer Bier. Eine Beach-Party mit Live-Rock und freiem Eintritt.

    Wir verlosen legga geräucherte Forellen zum Inselfestival auf facebook!

  • Harburg. Nachdem Sturmtief „Sebastian“ in der letzten Woche zugeschlagen und die Inselklause stark in Mitleidenschaft gezogen hat, hatte Inselwirt Andreas „Koeni“ Koenecke beschlossen, dass es das jetzt für diese Saison war. Die Schäden durch „Sebastian“ waren zu groß. Eigentlich gab es schon am letzten Samstag nach einer Aufräumaktion den Saisonabschluss.

    Aber nun gibt es doch noch ein letztes Konzert in der leergeräumten Inselklause: Am Freitag, 29. September 2017, spielt ab 19 Uhr Innocence Lost bei gemütlichem Kaminfeuer. Die Band hatte sich spontan bereit erklärt ein Benefizkonzert für die Inselklause zu halten. Dazu gibt es alle Getränke für 2 Euro solange der Vorrat reicht.

    Aber das war es natürlich nicht für die Inselklause. Denn Koeni hatte schon länger geplant, die Location auf Stelzen, Sturm- und flutsicher, neu zu bauen. Und das beginnt bald. In der neuen Saison wird dann weiter gefeiert auf der Pionierinsel – wie gewohnt bei guter Musik, leckerem Bier und selbstgeräuchertem Fisch.

  • Harburg/Neuenfelde. Der Orgelbauer Arp Schnitger ist wohl einer der bedeutendsten Bürger, die der Bezirk Harburg je gehabt hat. Noch heute erfreuen seine Orgeln, die er Ende des 17. & Anfang des 18. Jahrhundert in ganz Nordeuropa baute, die Herzen der Menschen bei Gottesdiensten und Konzerten. Der 1648 vermutlich in Schmalenfleth (heute zu Brake gehörend) geborene Künstler lebte seit wahrscheinlich 1705 bis zu seinem Tod im Jahr 1719 in Neuenfelde auf dem „Orgelbauerhof“. Bis nach England und Russland hin sind seine Orgeln zu finden, die er auf höchstem Niveau baute.

    Sonderbriefmarke oder Gedenkmünze?

    Zu seinem 300. Todesjahr hat die CDU Bezirksfraktion angeregt, Arp Schnitger mit einer Konzertreihe auf der von ihm gebauten Orgel in der St. Pankratiuskirche in Neuenfelde zu ehren. Aber schon in der Bezirksversammlung im Februar hatte CDU-Fraktionschef Ralf-Dieter Fischer angekündigt, noch einen Schritt weiter zu gehen: Nun soll es auch eine Sonderbriefmarke oder sogar eine Gedenkmünze geben. Dafür, so Fischer, habe man schon mit dem Bundesfinanzministerium Kontakt aufgenommen, das dafür zuständig sei.

    Der CDU-Bezirksfraktionsvorsitzende Ralf-Dieter Fischer möchte eine Sondermarke oder Gedenkmünze zum 300. Todestag des Orgelbauers Arp Schnitger. | Foto: ein
    Der CDU-Bezirksfraktionsvorsitzende Ralf-Dieter Fischer möchte eine Sondermarke oder Gedenkmünze zum 300. Todestag des Orgelbauers Arp Schnitger. | Foto: ein

    Das Ministerium habe grundsätzlich positiv geantwortet, so Fischer. Allerdings gingen jährlich rund 500 Vorschläge beim Programmbeirat ein, der den Bundesfinanzminister berät – und der wähle dann nur ca. 50 Vorschläge aus.

    Deshalb möchte die CDU mit einem Antrag erreichen, dass sich die Bezirksversammlung dafür stark macht, dass die Stadt sich dem Anliegen der Ehrung Arp Schnitgers anschließt – denn dann würden die Chancen steigen, da auch nach regionalen Gesichtspunkten entscheiden würde. „Und noch hat der Senat nichts für das Jahr 2019 vorgeschlagen“, so Fischer.

    Motivauswahl: Erstes Portrait Schnitgers entdeckt

    Was aber sollte denn auf eine Briefmarke oder eine Gedenkmünze abgebildet werden? „Um Person bekannter zu machen ist der Kopf natürlich schön. Spannend ist aber auch die Tätigkeit, also eine Orgel. Und die Orgel hat aufgrund seines Wirkungskreises eine Bedeutung über Deutschland hinaus“, so Fischer. „Beides halte ich für sinnvoll.“ Aber die Entscheidung läge ja letzten Endes auch beim Ministerium.

    Dieser Mann auf der Bildtafel soll Arp Schnitger sein. | Foto: Arp-Schnitger-Gesellschaft
    Dieser Mann auf der Bildtafel soll Arp Schnitger sein. | Foto: Arp-Schnitger-Gesellschaft

    Bis vor kurzem hätte es eine Wahl, ob Arp Schnitgers Kopf oder eine seiner Orgeln zu sehen sein soll, auch gar nicht gegeben. Denn es gab kein Portrait von ihm. Erst seit neustem sind sich Musikexperten sicher, dass der Orgelbauer in seiner Taufkirche in Golzwarden (Brake) auf einer Bildtafel abgebildet sei. Dort sei er in einer Gruppe von Musikern abgebildet. Schnitger habe, so Theologe und Musikwissenschaftler Dietrich Diederichs-Gottschalk, 1698 in seiner Taufkirche in Golzwarden eine Orgel zu Selbstkosten gebaut und dafür nur ein Portrait verlangt. Zwei Jahre später war Christoph Walzell, der Maler der Bildtafel, in der Kirche und zeitgleich sei auch Schnitger zum Stimmen und Nacharbeiten dagewesen. Er sei sich zu 99 Prozent sicher, so Diederichs-Gottschalk.

    Aber wie es in der Wissenschaft ist: Das Ergebnis der Untersuchung wird kontrovers diskutiert. In einem Symposium im Sommer solen die Ergebnisse vertieft werden (weitere Informationen sind unter www.arp-schnitger-gesellschaft.dezu finden). Vielleicht gibt es ja rechtzeitig zum Gedenken Klarheit.

  • Harburg. Am Samstag, 19. August 2017, wird es rockig im Sportpark Jahnhöhe des Harburger Turnerbunds. Denn dann steigt dort das erste Open-Air-Festival „HTB rockt!“ des Sportvereins. Ab 16 Uhr werden im Vahrenwinkelweg drei bekannte Harburger Bands den Gästen ordentlich einheizen.

    Meck & Friends sind mit dem HTB seit langem eng verbunden. | Foto: Niels Kreller
    Meck & Friends sind mit dem HTB seit langer Zeit eng verbunden. | Foto: Niels Kreller

    Den Startschuss geben Mecki & Friends. Die erfahrenen Musiker spielen die Hits der vergangenen 50 Jahre. Dann folgt die Betty Fort Housband. Die Stimmungsgaranten sind mal mehr ausgebrochen, um die Harburger zum Mitfeiern zu bringen. Den Abschluss bildet die Rock-Cover-Band Querbreit.

    Die Bühne wird mitten auf dem Kunstrasenplatz stehen und davor gibt es Platz für 500-700 Besucher. Wer eine Stärkung braucht, für den Brat- und Currywurst, Pommes und Kuchen bereit. Und natürlich kühle Getränke um die Stimme wieder fit fürs Mitsingen zu machen. Einlass ist um 15 Uhr, Beginn um 16 Uhr. Die Karte kostet 9,50 Euro und ist im HTB Vereinsheim auf der Jahnhöhe oder über Ticketmaster erhältlich.

    Besonderes Schmankerl: Für die Sicherheit während des Festivals sorgen die Hamburg Ravens, die Footballer des HTB - in Kluft!

    Es soll nicht bei diesem einen Festival, so verriet HTB-Präsidiumsmitglied Ralph Fromhagen. „Unser Plan ist ein zweitägiges Event mit Kinderfest.“

  • Harburg. Am 16. September lädt die Betty Fort Houseband zum zweiten Benefizkonzert im Gedenken an Hans-Jürgen „Fliege“ Hospach in den Rieckhof ein. Der leidenschaftliche HTB-Fußballer und Harburger Unternehmer, der bei vielen als Freund und Kollege beliebt und gern gesehen war auf den vielen Feiern in Harburg, war nur zwei Tage vor seinem 56. Geburtstag im August 2016 nach schwerer Krankheit verstorben. Hunderte nahmen von ihm Abschied.

    Hans-Jürgen
    Hans-Jürgen "Fliege" Hospach engagierte sich für die Deutsche Muskelschwund-Hilfe. | Foto: Niels Kreller

    Fliege spielte auch in der Harburger Fußball Altherrenauswahl (HAA), die zu Gunsten der Deutschen Muskelschwund-Hilfe seit Jahren Spenden sammelt. Schon vor seinem Tod hatte die Betty Fort Houseband, in der Flieges Sohn Kenny Hospach mitspielt, ein Benefizkonzert geplant. Schnell stand fest: Es nun im Gedenken an Fliege Hospach stattfinden. Und das nicht nur einmalig, sondern in jedem Jahr um seinen Geburts- und Todestag herum zu Gunsten der Muskelschwund-Hilfe.

    Mit der Betty Fort Houseband spielen an diesem Abend Wolfgang Jensen (Clowns & Helden), Jochen Sielck (J-Train), Jens Heinrich (Scenario), einer der besten Freunde von Fliege, sowie weitere Überraschungsgäste. Alle Gagen und Spenden gehen an die Deutsche Muskelschwund-Hilfe.

    „Fliege wäre an diesem Abend bestimmt dabei gewesen. Deshalb möchten wir gerne mit euch auf ihn anstoßen: Mit seinem Lieblingsgetränk, einem Havana-Cola", so Andreas Kaiser, Vorsitzender der HAA.

    Los geht es am 16. September 2017 um 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr). Tickets gibt es für 10 Euro an allen bekannten Vorverkaufsstellen (Phönix, Karstadt, Europapassage uvm.) sowie auf Ticketmaster. An der Abendkasse kostet das Ticket dann 12 Euro.

  • Harburg. Das hatte wohl die Erwartungen der Veranstalter übertroffen: Bei der 1. Hafen Milonga drängten sich die Besucher zu den Klängen des Tango in Werner Pfeifers Fischhalle. Und während die einen auf dem Parkett dem Fieber der heißen Rhythmen folgten ließen es sich die anderen bei einem kühlen Wein gutgehen und verfolgten die Paare auf der Tanzfläche.

    Werner Pfeifer, Elfriede Bley, Thomas Klöppel, Carola Hesse und Reinhard Wilkens (v.L.). freuen sich über den großen Erfolg. | Foto: Niels Kreller
    Werner Pfeifer, Elfriede Bley, Thomas Klöppel, Carola Hesse und Reinhard Wilkens (v.L.). freuen sich über den großen Erfolg. | Foto: Niels Kreller
    Es war die 1. Harburger Hafen Milonga, die gleichzeitig als Auftakt am Vorabend des Binnenhafenfestes gedacht war. Und schon haben die Veranstalter vom Museumhafenverein den nächsten Termin im Auge: Am 22. September wird es die zweite Milonga in der Fischhalle geben. „Dieser Hafen und diese schöne Halle müssen Leben gefüllt werden“, begründet Thomas Klöppel die Entscheidung. Er und seine Kollegen Reinhard Wilkens, Elfriede Bley und Carola Hesse von der Freien Tanzschule Baldin aus Altona, alle gleichzeitig auch MItglieder im Museumshafenverein, hatten die Ideen zur Hafen Milonga.

    Am Samstag beginnt nun das Binnenhafenfest auf dem Kanal- und dem Lotseplatz. Zwei Bühnen mit Live-Musik, dazu viele Info- und Kunsthandwerkerstände locken heute und morgen in den Harburger Binnenhafen. Am Sonntag startet der Veritas-Hafenlauf.

  • Ehestorf. Das Musikfest Bremen macht auch in diesem Jahr wieder Station im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf. Mit der Unterstützung der EWE spielen das Ensemble "Quatuor Arod" und das "Signum Saxophone Quartet" unter dem Titel "Quartett im Doppelpack" am Freitag, 1. September, in einem Wandelkonzert. Die Konzerte beginnen um 19 Uhr. Karten gibt es ab sofort an der Kasse des Freilichtmuseums am Kiekeberg (Telefon 0 40/79 01 76-25) und unter www.musikfest-bremen.de

    Die Konzertbesucher wandeln zwischen den Konzerten vom modernen Agrarium, in dem das "SignumSaxophone Quartet" spielt, und dem Historischen Tanzsaal mit dem Ensemble "Quatuor Arod". Die vier jungen französischen Musiker des klassischen Streichquartetts "Quatour Arod" spielen unter anderem Mozarts Streichquartett Nr. 1 G-Dur KV 80 und Felix Mendelssohn Bartholdys Sammlung "Vier Stücke für Streichquartett".

    Das "Signum Saxophone Quartet" mit vier internationalen Saxophonisten ist eine Seltenheit in der klassischen Musik, das sich zudem durch Experimentierfreude auszeichnet. Ihr breites Repertoire umfasst Jazz- und Latin-Standards von Dizzy Gillespie, Chick Corea und Astor Piazzolla, aber auch Marcello Zarvos' "Nepomuk's Dances" und Maurice Ravels "Le tombeau de Couperin". Die Karten kosten 30 Euro für Erwachsene. Reservierungen unter Telefon 0 40/79 01 76-25 www.musikfest-bremen.de

  • Brackel. Der Harburger Chor Gospel Train, einst aus dem Mittelstufenchor der Goethe-Schule Harburg (GSH) hervorgegangen, hat schon Zuhörer in vielen deutschen und europäischen Städten erfreut. So bei der Bambi-Verleihung und kürzlich auch in Riga. Vor wenigen Monaten trat der Chor auch in der Bundeshauptstadt Berlin auf und wurde dort von Bundeskanzlerin Angela Merkel beglückwünscht. Heute abend ab 19 Uhr tritt das von Peter Schuldt gegründete Ensemble in Brackel auf. Geplant war ein Open-Air-Aufritt. Wenn aber das Wetter nicht mitspielt, findet das Konzert wohl eher im Gemeinschaftshaus statt.

    Veranstaltet wird das Konzert der Landeskirchlichen Gemeinschaft (LKG) Brackel als einer der Höhepunkte im Jahr des 50-jährigen LKG-Bestehens. LKG-Chef Wilfried Wiegel freut sich seit langem auf den heutigen Abend: "Mit diesem Top-Event in unserem Dorf bedanken wir uns auch für die langjährige und sehr gute Zusammenarbeit zwischen den Vereinen und mit der Gemeinde Brackel." Der Eintritt zum Konzert iist frei. Spenden indes sind willkommen. Das Konzert findet ohne Pause statt, weil anschließend dort noch ein Polterabend gefeiert wird. Beim Konzert wird mit Getränken, Würstchen, Eis und Süßigkeiten auch für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt wird.

  • Harburg. Nach dem überaus erfolgreichen Jubiläumskonzert im Februar dieses Jahres geht die musikalische Reise der TU-SwingING.-Bigband durch die Swing-Ära weiter. Aus den Konzerten der vergangenen 15 Jahre hat die Band weitere Höhepunkte zu einem bunten Programm zusammengestellt. Das Sommerkonzert findet am Montag, 19. Juni, ab 20 Uhr im Audimax I, Am Schwarzenberg-Campus 5, in Harburg statt. Mit dabei ist Frank Dainat, der sein Debüt Anfang April bereits bei "Hamburg's Süden swingt" mit SwingING. in der Heimfelder Friedrich-Ebert-Halle gefeiert hatte und einige Songs von Frank Sinatra und Robbie Williams im Gepäck hat.

    Der Höhepunkt des Abends mit den Bigbands des Friedrich-Ebert-Gymnasiums und "Sidewinder" aus Neugraben war vor rund acht Wochen das fast einstündige Konzert der TU-Bigband SwingING". In dem erstklassig besetzten Orchester spielen viele weit über Hamburgs Grenzen hinaus bekannte Solisten mit. Dazu gehört der schwedische Startrompeter Lennart Axelsson, der viele Jahre lang in der NDR-Bigband und im James-Last-Orchester musizierte. Die Bigband unter der Leitung des Trompeters Gero Weiland brachte das April-Begegnungskonzert auf höchstes Niveau.

    Schon im Februar hatten die TU-Musiker bei ihrem Jubiläumskonzert an gleicher Stelle mehr als 1000 Zuschauer begeistert. Im Konzert "Hamburgs Süden swingt" spielten die TU-Musiker unter anderem die Titel "Perdido", "In The Mood", "I'm Beginning To See The Light", "I’ve Got You Under My Skin", "Groovin' Hard" und "They Can't Take That Away From Me". Und sie präsentierten außerdem ihre Neuentdeckung - den Sänger Frank Dainat aus Dithmarschen, der in einem anderen Orchester von Gero Weiland Trompete spielt. Dainat überzeugte das Publikum, aber auch die Musiker der drei Orchester als erstklassiger Jazzsänger im Stil von Frank Sinatra.
    Frank Dainat ist deswegen auch wieder als Sänger dabei, wenn die TU-Bigband am 19. Juni im Audimax I der TU Harburg ihr Sommerkonzert spielt. Wingolf Grieger aus Langenbek, Gitarrist und fachkundiger Moderator der TU-Musiker, lobte die "SwingING"-Neuentdeckung. "Von Frank Dainat wird noch viel zu hören sein." Zuvor hatte der ausgezeichnete Musikkenner und liebenswerte Plauderer Grieger Harburg dazu beglückwünscht, über gleich drei erstklassige Bigbands zu verfügen - "ein Glücksfall". Und er erinnerte sich an die 1980er-Jahre: "Da gab es in ganz Hamburg gerade mal drei Bigbands."
    Einlass ist um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

  • (Harburg-Heimfeld) Änne Kirchner, die am Eißendorfer Mühlenweg in Marmstorf wohnt, und ihre langjährigen Freundinnen gehören schon seit Jahrzehnten zu den treuen Besucherinnen der Starpyramide in der Heimfelder Friedrich-Ebert-Halle. Und natürlich waren sie auch am 2. Advent bei der 31. Auflage der beliebten musikalischen Wohltätigkeitsveranstaltung dabei. Wie wohl den meisten der fast 1100 Zuschauer hat den Harburgerinnen die fast fünfstündige ebenso abwechslungsreiche wie hochklassige Show in Anwesenheit vom Schirmherrn der Veranstaltung, Hamburgs Innensenator Andy Grote, und Polizeipräsident Ralf Martin Meyer "großartig" gefallen. "Wir sind auch am 3. Dezember kommenden Jahres wieder dabei, wenn Peter Sebastian die Zuschauer der 32. Starpyramide begrüßt", sagt Änne Kirchner.

    Während es außerhalb der Halle mit Temperaturen um 0 Grad recht kühl war, wurde den Zuschauern in der Halle von Beginn an eingeheizt. Zwei rassige brasilianische Tänzerinnen begleiteten Peter Sebastian, erstmals im weißen Jackett und mit Weihnachtsmütze, beim Show-Auftakt. Dann ging es Schag auf Schlag: Den Anfang machte der Kabarettist und Komiker Helmut Hoffmann alias „Hans Hermann Thielke". Es folgten der Flensburger Bauchredner Jörg Jara mit zwei überaus witzigen Charakterköpfen und das Komiker-Duo „Emmy & Willnowsky", die allesamt für viele heitere und witzige Aspekte bei der 31. Starpyramide sorgten. „Emmy & Willnowsky" hatten erst kürzlich die Harburger während ihres Gastspiels im Rieckhof begeistert. Ebenfalls mit dabei war Gartenbotschafter John Langley, der zwei Männer aus dem Publikum bei einem piffigen Gartenquiz ein ums andere Mal in Verlegenheit brachte.

    Esther Filly als Amy Winehouse, Tom Miller als Elvis Presley und Matthias Marquardt alias Dean Martin präsentierten den Zuschauern in der Eberthalle im Rahmen einer kleinen 'Memory Tour' unvergessliche Hits aus mehr als sechs Jahrzehnten internationaler Rock- und Popmusik. Der sauerländische Country-Star Tom Astor begrüßte sein Harburger Publikum mit „Hallo, Guten Morgen Deutschland" und flog als „Junger Adler" durch die die spannendsten Momente der globalen Country- und Westernszene. Obwohl durch eine Grippe geschwächt, gab er mit einem Weihnachtslied noch eine Zugabe.

    Der schwedische Star Harpo entführte die Besucher der Friedrich-Ebert-Halle mit seinen legendären Hits wie „Moviestar" und „Horoscope" mitten hinein in die tiefsten 1970er-Jahre. Harpo sprühte geradezu vor guter Laune und riss seine Fans unter den Besuchern nach allen Regeln der Kunst mit. Schon nach den ersten Titeln warf er seine Turnschuhe hinter sich auf die Bühne und erzählte den Zuschauern von seinem Hobby Pferdezucht und -sport. Mit den von ihm während des Singens signierten Kopfbedeckungen machte er zudem zwei Besucherinnen in den ersten Reihen glücklich. Damit stellte er den Starpyramiden-Besuchern gleich seine neue haarlose Frisur vor.

    Den glanzvollen Schlusspunkt setzte der Münchner Patrick Lindtner, Grandseigneur der deutschen Schlager- und Volksmusikszene. Er hatte den Zuschauern aus Harburg Stadt und Land die schönsten Lieder aus mehr als 25 Jahren mitgebracht und sang einige Titel aus seiner aktuellen CD „Mittenrein ins Glück". Als Co-Moderator neben Peter Sebastian stand die NDR-Legende Carlo von Tiedemann auf der Bühne. Er überbrachte dden Zuschauern die frohe Botschaft vom 2:0-Sieg des HSV in Darmstadt.

    Gastgeber Peter Sebastian, in Fleestedt wohnender Sänger, Produzent und 1. Vorsitzender des Förderkreises „Gemeinnütziges Jugendwerk unfallgeschädigter Kinder in der Sportvereinigung Polizei Hamburg von 1920 e.V.", freute sich nicht nur über eine reibungslos funktionierende 31. Ausgabe der beliebten Starpyramide, sondern auch über reichlich Spenden aus Aktionen wie dem Alstervergnügen vor einigen Wochen für den Förderkreis. Die Schecks in Höhe von 38.050,10 Euro von Rewe, 10 000 Euro (Hamburger Volksbank) sowie fast 3000 Euro aus der spontanen Sammlung unter den Zuschauern in der Eberthalle gab er gleich weiter an Karsten Witt, Chef der Hamburger Wasserschutzpolizei und Erster Vorsitzender des Jugendwerks unfallgeschädigter Kinder.

  • Finkenwerder/Buchholz. Eine derart große Nachfrage nach Eintrittskarten für ihre Veranstaltungen hätten sich die Sänger und Tänzer der Finkwarder Speeldeel auch in den vergangenen Jahren gewünscht. Nachdem das Elbinsel-Ensemble mit Carina Kaiser an der Spitze in diesem Jahr wegen der seit Wochen laufenden Umbauarbeiten an ihrem langjährigen Spielort, dem CCH, auf der Suche nach einem "Ersatz-Spielort" waren, wurde die neue Spielstätte, der Kleine Saal der in diesem Jahr eröffneten Elbphilharmonie, zu einem echten Glücksfall.

    Der zweite Glücksfall war die NDR Talkshow am vergangenen Freitag mit den Gastgebern Barbara Schöneberger und Hubertus Meyer-Burckhardt. Dort saß Speeldeel-Chefin Carina Kaiser neben Moderator Meyer-Burckhardt und die Finkwarder Speeldeel trat mit einer kleinen Besetzung von zehn Tänzern und Sängern sowie vier Musikern anlässlich des Starts des Kartenvorverkaufs der beiden Weihnachtskonzerte in der Elbphilharmonie auf - ein kleiner Vorgeschmack auf die insgesamt vier Shows der Finkwarder Speeldeel.

    Das gefiel den Gastgebern und anderen Talkgästen wie Tanzstar Motsi Mabuse (Jurorin bei "Lets dance" bei RTL) aus Südafrika sehr gut. Motsi Mabuse, frisch verheiratet und eigentlich Expertin in den lateinamerikanischen Tänzen, ließ sich darauf ein, sich vom langjährigen Speeldeel-Akteur Jens Versemann durch die Luft wirbeln zu lassen. Der Tanz und Gesang durch die Folkloregruppe aus Finkenwerder gefiel den Fernsehzuschauern so gut, dass es einen riesigen Bestellandrang gab, in dessen Folge die Karten für die Elbphilharmonie-Konzerte innerhalb von nur 29 Stunden restlos ausverkauft waren.

    Zu Sendebeginn um 22 Uhr waren die Tickets für das erste Konzert lediglich zu zwei und für das zweite Konzert nur zu einem Drittel verkauft. Das kleine Ensemble der Finkwarder Speeldeel, dessen Gründer im Jahr 1906 übrigens der legendäre Gorch Fock war, kam beim TV-Publikum so gut an, dass es viele Spontan-Kartenbestellungen gab. Wer für die Elbphilharmonie keine Tickets mehr bekommen hat, die Weihnachtskonzerte aber dennoch sehen will, hat zwei weitere Chancen: Alternativ können Fans Karten für das Konzert am 16. Dezember in der Aula der STS Finkenwerder unter www.finkwarder-speeldeel.de  sowie für das Konzert in der Empore in Buchholz am 17. Dezember unter Telefon 04181-287878 bestellen.

  • (Heimfeld) Dat Joahr geit to end. Die bei Alt und Jung gleichermaßen beliebten Weihnachtskonzerte der Goethe-Schule Harburg (GSH) sind längst ein Klassiker in der Heimfelder Friedrich-Ebert-Halle am Alten Postweg 30 – 38. Die traditionellen Weihnachtskonzerte der Schülerinnen und Schüler der GSH Freitag, 9. Dezember, ab 19 Uhr und am Sonnabend, 10. Dezember, ab 16 Uhr unter dem Motto "Dat Joahr geit to Ind" bieten nicht nur den Teilnehmern, sondern vor allem den vielen Gästen von nah und fern eine feierliche Einstimmung auf das Weihnachtsfest.

    Spätestens, wenn am Ende des Konzerts die Lichter gedämpft werden, die Chorkinder der 5. und 6. Klassen die Bühne füllen und zuerst enthusiastisch und mit leuchtenden Augen „Es schneit" zum Besten geben, dann ist jeder Zuhörer im Publikum in der Weihnachtszeit angekommen. Niemanden lassen die plattdeutschen Strophen des Liedes „Dat Joahr geit to Ind" kalt, mit dem der Konzertabend stimmungsvoll ausklingt. Selbst Oberstufenschüler werden hier sentimental an ihre eigenen Konzertanfänge erinnert.

    Die ganze Schule „lebt Musik" und ist als Pilotschule Kultur ausgezeichnet worden. Überregional bekannt und herausragend ist der Chor „Gospeltrain", der sogar schon bei der Gala zur Bambi-Verleihung aufgetreten ist, mit dem Hamburger Bildungspreis ausgezeichnet wurde und regelmäßig zur Mitgestaltung des Sommerfestes des Bundespräsidenten nach Berlin eingeladen wird. Bei den Weihnachtskonzerten zeigt sich die ganze Bandbreite des Musiklebens der Schule: Einerseits geht es um Spitzenleistungen, wie die vielen hochkarätigen solistischen Auftritte immer wieder zeigen, andererseits auch um Motivation und Wecken von Talenten: Viele Kinder stehen hier erstmals auf der Bühne.

    Allein bei der Generalprobe schauen mehr als 800 Kinder zu und werden gleich mehr oder weniger vom Bazillus Musik angesteckt. Dann heißt es: Mama, ich möchte auch Klarinette, Klavier, Gitarre, Geige oder Cello lernen. Die Überschüsse aus den Weihnachtskonzerten werden in den Kauf von Instrumenten investiert, die dann an Schüler ausgeliehen werden. Unser Tipp: Sichern Sie sich rechtzeitig eine Eintrittskarte, da in den vergangenen Jahren immer beide Konzerte ausverkauft waren. Trotzdem werden an der Abendkasse erfahrungsgemäß immer noch einzelne Karten zu erhalten sein.

    Teilnehmende Gruppen sind vier Musikklassen (alle Schüler spielen je ein Instrument) drei Chöre (Gospeltrain, die YoungClassX-Chöre der Jahrgänge 5 und 6, der Lehrer-ElternSchüler-Chor), Streicher-Ensemble, Kammermusik-Ensemble, MixedExperience (Jahrgangsübergreifende Band) Bigband und Schulbands. Zu hören sind auch herausragende Solisten (auch die Orgel der Ebert-Halle soll erklingen). Immer wieder gelingt es den spiel- und musikbegeisterten Nachwuchskünstlern, das Konzert zu einem öffentlichen Familienfest werden zu lassen. Dabei wird bewusst ein weiter Rahmen gewählt, in den sowohl moderne und zeitgenössische Musikdarbietungen passen, in dem aber vor allem im zweiten Teil auch die traditionellen Weihnachtslieder ihren festen Platz haben.

    Popmusik trifft Klassik, wechselt sich mit Streichorchester, Bigband und Chören aller Altersklassen ab. Unverkrampft und locker, aber auf der Bühne sehr gewissenhaft, äußerst engagiert und mitunter schon professionell agierend, geben die jungen Künstler einen tiefen Einblick in die musikalische Arbeit des ganzen Jahres. Kultur ist machbar und kann Jugendliche faszinieren, kann ihnen Ziele und Halt im Leben geben, wenn es gelingt, dass sie sich aktiv als Kultur-Schaffende fühlen und sich Kulturelemente verfügbar machen können. Hier wird deutlich, welchen Anspruch die Schule verfolgt und wie viele Talente sie zur Bühnenreife bringt.

    Karten gibt es in der GSH-Schulbücherei und an der Ticketkasse im Harburger Phoenix-Center. Restkarten an der Abendkasse. Preise vier bis zehn Euro.

  • Hamburg/Harburg. Dicht gedrängt standen die Fans von „Jimmy Cornett an the Deadmen“ am Samstag vor der großen Hauptbühne auf den Harley Days. Und das Wetter spielte mit beim Gig des Harburger Musikers und seiner Band. Neben den älteren Lieder spielten „Jimmy Cornett and the Deadmen“ auch die Songs ihrer neuen CD „Shut Up’N’Dance“ wie „If i hadn’t been für Love“, „Dr. Jeckyll and Mr. Hyde“ oder eben „Shut Up’N’Dance“. Dieser letzten Aufforderung kamen die Fans aber nur in Teilen nach, denn neben mittanzen bei den Songs wurden diese auch kräftig vom Publikum mitgesungen.

    Manfred
    Manfred "Manne" Berger war in diesem Jahr nach seinem schweren Unfall wieder auf den Harley Days. | Foto: Sören Noffz
    Einen Moment großer Gefühle gab es, als Jimmy Cornett seinen alten Freund Manfred „Manne“ Berger nach vorne zur Bühne bat. „Manne“ stand schon öfter mit Jimmy Cornett auf der Bühne und begleitete ihn mit seinem Waschbrett. Aber im letzten Jahr fehlte er bei den Harley Days. Denn Berger war vor gut einem Jahr mit seinem Motorrad verunglückt und überlebte den Unfall schwerverletzt nur durch Glück. Heute sitzt „Manne“ schon wieder auf seinem Bike. Jimmy Cornett forderte seine Fans auf, für ihn eine Gasse zu bilden und man spürte förmlich den Respekt, den die zahlreichen Wegbegleiter dieser Freundschaft der beiden und der großen Freude am Leben zollten.

  • Harburg. Was als Schnapsidee begann, wächst so langsam in seiner Vielfalt. Der Kettensägenkünstler und besser-im-blick-Fotograf Sören Noffz aus Fleestedt wollte 2013 eigentlich nur einmal sein Hobby der Öffentlichkeit vorstellen und das Außenmühlenfest um eine weitere Attraktion bereichern. Auf der Freifläche am Bootshaus zog er die Blicke von Groß und Klein auf sich, wenn er mit seiner Kettensäge fantasievoll Uhus oder Waldgeister aus den Holzklötzen befreite.

    Da Noffz aber nicht nur Kettensägenkünstler sondern auch Fan guter Live-Musik ist, ging er im folgenden Jahr einen Schritt weiter - aus der Kettensägekunst entwickelte sich die Schnitzerbühne. Auf einer roh gezimmerten Bühne präsentierte er Musik und Events von Harburgern für Harburger. Seitdem wächst die Schnitzerbühne von Jahr zu Jahr in Größe und im Programm.

    So gibt es auch in diesem Jahr auf der Schnitzerbühne an allen drei Tagen des Außenmühlenfestes vom 11. bis 13. August viel Live-Musik. Mit dabei sind Laz Zappeln, Frl. Menke, Box-Weltmeisterin Alicia Melina, Schauspieler und Sänger Kalle Haverland, Insured, Schlagerstar Peter Sebastian, Dennis Adamus und der Spielmannszug der Turnerschaft Harburg.

    Als Moderator konnte Sören Noffz für alle drei Tage wieder den Kultradiomoderator Holger Moritz von Radio Henstedt Ulzburg gewinnen und die Umbaupausen wird DJ Jule mit seinem Musikprogramm gestalten.

    Während des Außenmühlenfestes sammeln Sören Noffz und Peter Sebastian für den Förderkreis zugunsten unfallgeschädigter Kinder e.V

    Das Programm der Schnitzerbühne

    Freitag
    • 15-16:30 Uhr: Soltoros
    • 16:30-19:30 Uhr: Five To One
    • 20-21:15 Uhr: Querbeatz
    • 21:45-0 Uhr: Laz Zappeln

    Samstag
    • 14-17 Uhr: Frl. Menke, Kate Shine (Electro Cello), Alicia Melina, Kalle Haverland, Jenny van Bree
    • 18-20 Uhr: Best Of Luck
    • 21-0 Uhr: Insured

    Sonntag
    • 13-13:30 Uhr: Spielmannszug der TSH
    • 13:30-14 Uhr: Age Of Aquarius
    • 14-15 Uhr: Peter Sebastian
    • 15:30-16:30 Uhr: Sammy Barry
    • 17-19 Uhr: Dennis Adamus

  • Harburg. Was als Schnapsidee begann, ist nun als "Schnitzerbühne" fester Bestandteil des Außenmühlenfestes und ein Magnet für Freunde der Live-Musik. Der Kettensägenkünstler und besser-im-blick-Fotograf Sören Noffz aus Fleestedt wollte 2013 eigentlich nur einmal sein Hobby der Öffentlichkeit vorstellen und das Außenmühlenfest um eine weitere Attraktion bereichern. Auf der Freifläche am Bootshaus zog er die Blicke von Groß und Klein auf sich, wenn er mit seiner Kettensäge fantasievoll Uhus oder Waldgeister aus den Holzklötzen befreite.

    Da Noffz aber nicht nur Kettensägenkünstler sondern auch Fan guter Live-Musik ist, ging er im folgenden Jahr einen Schritt weiter - aus der Kettensägekunst entwickelte sich die Schnitzerbühne. Auf einer roh gezimmerten Bühne präsentierte er Musik und Events von Harburgern für Harburger. Seitdem wächst die Schnitzerbühne von Jahr zu Jahr in Größe und im Programm und ist nun auf dem Platz am Eingang Außenmühlendamm/Gotthelfweg zu finden.

    So gibt es auch in diesem Jahr auf der Schnitzerbühne an allen drei Tagen des Außenmühlenfestes vom 10. bis 12. August viel Live-Musik. Mit dabei sind u.a. Back To Jek, 30 Miles To Raa, die "One Man Band" Bibi Lightning, Peter Sebastian, Frl. Menke, Box-Weltmeisterin Alicia Melina, Schauspieler und Sänger Kalle Haverland, Dennis Adamus und der Spielmannszug der Turnerschaft Harburg.

    Als Moderator konnte Sören Noffz für alle drei Tage Eiko Novellegewinnen.

    Während des Außenmühlenfestes sammeln Sören Noffz und Peter Sebastian für den Förderkreis zugunsten unfallgeschädigter Kinder e.V.

    Das Programm der Schnitzerbühne

    Freitag
    • 15-16:30 Uhr: Mathias Eike
    • 18:30-20 Uhr: Bibi Lightning
    • 21-0 Uhr: Back To Jek

    Samstag
    • 15-16:30 Uhr: Ancient Times Band
    • 17-18 Uhr: Vida Bueme & Frl. Menke
    • 18:30-20 Uhr: Leisure Time
    • 20:30-21 Uhr: Box-Weltmeisterin Alicia Melina
    • 21-0 Uhr: 30 Miles To Raa

    Sonntag
    • 13-13:30 Uhr: Spielmannszug der Turnerschaft Harburg
    • 14-15:30 Uhr: Kalle Haverland, Peter Sebastian, Kate Shine
    • 15:45-16:30 Uhr: Eggs und Hob
    • 17:30-20 Uhr: Dennis Adamus & spec. Guests

  • Harburg. Der Hamburger Autor Peter Koletzki hat sich auf den Spuren seiner Mutter begeben. Am Donnerstag, 20. Juli, ab 20 Uhr liest er im Harburger Kulturcafé "Komm du" in der Buxtehuder Straße 13 aus seinem biografischen Roman "Das Leben der Ursula Schulz". Es geht um die Geschichte einer starken Frau in den Jahren von 1920 bis 1948. Die Zuhörer dürfen sich auf eine Autorenlesung voller Zeitkolorit freuen, die sie unmittelbar in die letzten Kriegstage und die Nachkriegszeit versetzt.

    Entstanden ist ein berührender Bericht über Jahre der Not und der Flucht, zugleich aber vor allem das Porträt einer Frau, die ihr Leben immer wieder selber in die Hand genommen hat und sich nicht hat unterkriegen lassen. Die unter den damaligen Bedingungen für ein (über-)lebenswertes Leben für sich und ihren Sohn gesorgt hat und sich mit viel persönlichem Einsatz ihren Lebensmut und ihre Lebensfreude bewahrt hat.
    Die Geschichte wird aus der Perspektive des Sohnes erzählt. Peter Koletzki, geboren 1943 in Posen, lebt seit 1948 in Hamburg. 2014 begann er mit den Recherchen zu seinem Buch, das im März dieses Jahres erschienen ist.

    Am Freitag Abend, 21. Juli, ab 20 Uhr gehört die Bühne des "Komm du" dem Duo "Forchhammer & Lühr". Ihr Programm "Einmal Anders"mit Gesang, Akustikgitarre und Kontrabass ist ein Crossover aus leichten Jazzstandards, ein wenig Blues, Balladen und eigenen Kompositionen zum Nachdenken, Schmunzeln und Genießen.

    Die Gruppe "Narrenbart" zelebriert Liedgut zwischen Mittelalter und Fantasy mit Gitarre, Flöten, Violine, Perkussion und fünf Stimmen. Und so darf am Sonnabend Abend, 22. Juli, mitgesungen und getanzt werden, wenn Gassenhauer auf Klassiker prallen und lustvoll mit filigran arrangierten Balladen kollidieren. In Stadt und Land sind sie als Narrenbart bekannt und zelebrieren die Kunst, mit Harmonien und Rhythmik allerlei Kurzweyl und Frohsinn unter das Volk zu bringen. Also singen und spielen sie Weisen über frischen Met, schnelle Orks, tote Meuchler, ganze Halblinge, falsche Helden, echte Jungfrauen - und solche, die es noch werden wollen. Mit listigen Zaubern wird die anwesende Schar davon abgehalten, sich dem Tanzen und Mitsingen zu entziehen, auf das sie hiernach erleuchtet und selig zu ihren Höfen schweben kann... Gassenhauer prallen auf Klassiker, kollidieren lustvoll mit filigran arrangierten Balladen und tauchen tief ab in die Welt der mittelalterlichen Musik.

    Besetzung: Die fünf Barden der Mittelalterband Narrenbart (Gitarre, Flöten, Violine, Perkussion und fünf Stimmen). Der Eintritt ist frei/eine Hutspende ist erwünscht.

    Kulturcafé Komm du, Buxtehuder Str. 13, 21073 Harburg, Platzreservierung per Telefon: 040/57 22 89 52 oder E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    Homepage: http://www.komm-du.de

  • Ehestorf. Rund ein Fünftel der Kinder und Jugendlichen in Deutschland musizieren. Auch im Landkreis Harburg gibt es zahlreiche Nachwuchsmusiker, von denen viele sehr talentiert und bereits in jungen Jahren überregional bekannt sind. Diese Talente ehrt der Landkreis Harburg in diesem Jahr wieder mit seinem Kulturpreis, dem "Blauen Löwen". Der Landkreis Harburg vergibt seinen Kulturpreis 2017 in der Sparte "Klassische Musik". Interessierte klassische instrumentale Nachwuchsmusiker können sich noch bis zum 15. August bewerben. Die Bewerber müssen ihren Wohnort im Landkreis Harburg haben und dürfen höchstens 18 Jahre alt sein (Jahrgang 1999). Der Preis ist ausgeschrieben für Solisten, Duos und kleine Ensembles bis höchstens vier Personen.

    Mit der Bewerbung reichen die Bewerber maximal drei Aufnahmen von Musikstücken pro Solist/Ensemble ein, davon mindestens eine ergänzt durch Filmaufnahmen. Die Jury erwartet außerdem einen Lebenslauf mit Hinweis auf Mentoren und Referenzen inklusive eines Verzeichnisses vergangener Auftritte und des Repertoires. Eine Jury aus Vertretern der lokalen Medien, des Landkreises Harburg, der Sparkasse Harburg-Buxtehude, und Kulturinstitutionen und Experten aus dem Musikbereich bewertet die Bewerber.

    Der Gewinner erhält den "Blauen Löwen" im Rahmen der feierlichen Kulturpreisverleihung im Dezember in der Empore Buchholz. Dabei präsentiert der Preisträger auch einige Werke. Der Kulturpreis des Landkreises ist mit einem Preisgeld der Stiftung der Sparkasse Harburg-Buxtehude in Höhe von 2.000 Euro dotiert.

    Weitere Informationen sowie Bewerbungsformulare gibt es unter www.kulturlandkreis-harburg.de  sowie bei Annika Flüchter unter Telefon (0 40/79 01 76-71 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Bewerber reichen ihre Unterlagen beim Freilichtmuseum am Kiekeberg, Am Kiekeberg 1, 21224 Rosengarten-Ehestorf zu Händen Annika Flüchter ein.

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