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Preisverleihung

Preisverleihung

  • Harburg. Am vergangenen Freitag ist im Harburger Rathaus der mit 2.000 Euro dotierte Harburger Nachhaltigkeitspreis verliehen worden. Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch Jürgen Marek überreichte Birgit Rajski, die Vorsitzende der Bezirksversammlung
    Harburg, die Preise.

    Rund 100 Gäste waren in das Harburger Rathaus gekommen, um an der Verleihung des 5. Harburger Nachhaltigkeitspreises teilzunehmen. Nach der Begrüßung der Gäste betonte Jürgen Marek, Lenkungsgruppenmitglied von HARBURG21, dass unsere Zukunft von unseren heutigen Entscheidungen abhängt. "Viele sagen, wir hätten keine zweite Erde unddeswegen auch keinen Plan B für unsere Zukunft. Fakt ist, wir haben auch keinen Plan A. DerBezirk Harburg sucht Bürgerinnen und Bürger mit innovativen Ideen für morgen. Dafür stehtgerade auch der Harburger Nachhaltigkeitspreis."

    Die russische Sängerin Iri Antler. | Foto: ein
    Die russische Sängerin Iri Antler. | Foto: ein

    Nach der Begrüßung stimmte die russische Sängerin Iri Antler mit gefühlvollen Liedern von Adele, Tori Amos, Placebo und eigenen Songs die Besucher auf die Präsentation aller Bewerber und auf die Preisverleihung ein. In einer PowerPoint-Präsentation stellte Dr. Chris Baudy, Bildungspartner für Nachhaltigkeit und Mitglied der Lenkungsgruppe von HARBURG21, die besonderen Leistungen aller Initiativen vor, die sich mit ihren Projekten beworben hatten.

    Die insgesamt 20 Projekte kamen aus den Bereichen Entwicklungshilfe, Partizipation, Integration, Kommunikation, Natur, Ressourcen- und Klimaschutz sowie Produktion und Konsum. Dann stellte Birgit Rajski den Harburger Nachhaltigkeitspreis vor, gab die Gewinner bekannt
    und überreichte gemeinsam mit Tülin Akkoc, der zweiten stellvertretenden Vorsitzenden der Bezirksversammlung, die Siegerurkunden und die Checks.

    Der erste Preis in Höhe von 1.000 Euro ging an den Projektkoordinator Jan Wibbing der Technischen Universität Harburg (TUHH) für das Projekt „Slope Farming in Arba Minch, Äthiopien“. Es handelt sich um eine Kooperation zwischen TUHH-Studierenden und lokalen Akteuren zur modellhaften Regenerierung von Land- und Wasser-Ressourcen. Die vier Hektar große, stark erodierte und degradierte Fläche in Arba Minch soll landwirtschaftlich wieder nutzbar gemacht werden. Das Ziel ist die Schaffung von Ernährungs- und Wassersicherheit für die Menschen vor Ort und unter anderem die Bekämpfung klimabedingter Fluchtursachen. Das Slope-Farming-Projekt der TUHH überzeugte die Jury durch seine großen praktischen Auswirkungen für die lokale Bevölkerung und den großen Lerneffekt für die TUHH- Studierenden.

    2. Preis für das Team vom Alexander-von-Humboldt-Gymnasium. | Foto: ein
    2. Preis für das Team vom Alexander-von-Humboldt-Gymnasium. | Foto: ein

    Den zweiten Preis in Höhe von 600 Euro nahm das Team vom Alexander-von-Humboldt-Gymnasium für das Projekt "Schülerfirma, umweltschonend produzierte Schulsachen und Fairtrade-Schokolade" freudig entgegen. Ziel ist es laut Schulleiterin Sabine Hansen und Kursleiter Thorsten Kruse, den Gedanken von Fairtrade und Ökologie den potentiellen Käufern fairer Produkte inhaltlich bekannt zu machen, zu verbreiten (beispielsweise bei Elternabenden oder Einschulungen) und per Verkauf und Einkauf in die Tat umzusetzen. Das Projekt fand die
    Zustimmung der Jury durch seine Berücksichtigung der drei Nachhaltigkeits-Dimensionen Ökologie, Soziales und Ökonomie, durch die partizipative Einbindung von Schülern und Eltern und durch das Erreichen einer großen Personenzahl.

    Der 3. Preis bekam das Projekt
    Den 3. Preis bekam das Projekt "Schutz von Wildbienen" vom Kindergarten "Schatzkinder". | Foto: ein

    Mit der Vergabe des dritten Preises in Höhe von 400 Euro überraschte die Jury den "Kindergarten Schatzkinder" der Pedia GmbH am Rehrstieg in Neuwiedenthal. Das Projekt "Schutz von Wildbienen", das Kita-Kinder für einen bewussten Umgang mit Wildbienen und anderen Insekten
    sensibilisieren möchte, zeigt laut Jury glaubhaft, dass die Umsetzung dieses hoch aktuellen Themas in der Kita sehr engagiert erfolgte und das damit verbundene intensive Erleben die Einstellung der Kinder zur Natur bleibend verändern dürfte.

    Auf die Preisverleihung folgte die Würdigung der anderen 17 Bewerberinnen und Bewerber mit der Überreichung von Anerkennungsurkunden, fair gehandelten Rosen und der neuesten Ausgabe des Lynx-Magazins. Iri Antler sorgte mit einfühlsamen Liedern für einen stimmungsvollen Ausklang.

    Der Abend endete mit Fingerfood der Bioinsel, dem liebevoll vorbereiteten biofairen Catering von Ingeborg Witton und mit anregenden Gesprächen in lockerer Runde.

    Kooperationspartner der Veranstaltung war wie in den vergangenen beiden Jahren die Initiative HARBURG21, welche die Lokale Agenda 21 und das NachhaltigkeitsNetzwerk im Raum Harburg darstellt.

  • Krümse. Strahlende Gesichter im Drager Ortsteil Krümse in der Elbmarsch: Die Eheleute Denise und Stefan Bez, die den Hof Krümse im Jahr 2010 erworben hatten, nahmen jetzt einen der Hauptpreise für Denkmalpflege der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und den Scheck in Höhe von 6000 Euro entgegen. Die Auszeichnung nahmen Michael Heinrich Schormann, stellvertretender Geschäftsführer der Niedersächsischen Sparkassenstiftung in Hannover, und Jörn Stolle, Regionalbereichsdirektor Ost der Sparkasse Harburg-Buxtehude aus Winsen vor.

    Die Sparkassenstiftung verlieh den Preis für das von den Eheleuten sanierte Haupthaus, den Hof Krümse. Das Haupthaus war 1878 mit beachtlichen Ausmaßen auf einer
    natürlichen Warft erbaut worden. Mit einem umbauten Raum von 5.500 Kubikmeter gehört dieses repräsentativ gestaltete Bauernhaus zu den größten Wohn-/Wirtschaftsgebäuden in Nordwestdeutschland. Dieser Marschenhof vor den Toren Hamburgs zeigt Einflüsse großbürgerlichen Wohnens aus der nahen Hansestadt.

    Die Hofstelle wurde im Jahr 2010 nahezu im Originalzustand vorgefunden, jedoch in einem sehr schlechten, teils baufälligen Zustand. Im Zuge der Sanierungsarbeiten wurden der Wohn- und Wirtschaftsteil mit einer Gesamtfläche von 1.100 Quadratmetern sehr aufwändig von Grund auf saniert, wobei sehr viel Wert auf den Erhalt der Substanz und der ursprünglichen Raumstruktur gelegt wurde. Dieses einmalige Baudenkmal sollte für die Zukunft gesichert werden, gleichzeitig sollte ein modernes Leben und Wohnen für eine vierköpfige Familie ermöglicht werden.

    Die umfangreichen Baumaßnahmen dauerten rund drei Jahre lang. Die auf 650.000 Euro geschätzten Sanierungskosten beliefen sich am Ende dann aber auf 1.400.000 Euro. Das Projekt wurde vom Landkreis Harburg, dem Land Niedersachsen und der EU mit insgesamt 65.000 Euro unterstützt. Im Juli 2015 waren die Arbeiten am Haupthaus und
    die Gartenanlagen abgeschlossen und Familie Bez konnte endlich von der Hamburger Außenalster in die indyllische Elbmarsch umziehen.

    Die Remise wurde nach dem Vorbild einer historischen Remise im Jahr 2016 hinzugefügt. Die Sanierung der denkmalgeschützten Scheune aus dem späten 18. Jahrhundert wurde in diesem Sommer begonnen und soll im Frühjahr 2019 abgeschlossen sein.

    Bereits zum 17. Mal hatte die Niedersächsische Sparkassenstiftung ihren Preis für Denkmalpflege im Frühjahr dieses Jahres ausgelobt. Der Preis ist mit 75.000 Euro dotiert und würdigt das private Engagement, das Eigentümer für den Erhalt historischer Baudenkmale aufbringen. Es konnten sich private Denkmaleigentümer, Restauratoren, Handwerker, Fördervereine und Wettbewerbsgemeinschaften, bestehend aus den verantwortlichen Planern und dem Eigentümer, für den Preis bewerben. Die Auszeichnung wird alle zwei Jahre vergeben. „Baudenkmale wie Bauernhäuser, Dorfkirchen, Mühlen oder Parkanlagen geben unseren Städten und Dörfern einen unverwechselbaren Charakter und ermöglichen die persönliche Begegnung mit Geschichte im Alltag. Der Preis für Denkmalpflege zeichnet besonders vorbildliche Restaurierungen aus, außergewöhnlichen persönlichen Einsatz sowie bemerkenswerte Nutzungskonzepte“, sagte Michael Heinrich Schormann, stellvertretender Geschäftsführer der Niedersächsischen Sparkassenstiftung. Eigentümer, die ihre Baudenkmale restaurieren und erhalten, leisten – oft ein Leben lang – einen wichtigen Beitrag für die Allgemeinheit, denn der Erhalt eines Denkmals ist von großem Interesse für die Öffentlichkeit.

    Die Bilanz der bisherigen 16 Preisvergaben kann sich sehen lassen: Seit der ersten Auslobung im Jahr 1986 haben sich 1.272 Denkmaleigentümer um den Preis
    beworben, insgesamt 282 Preisträger wurden mit einer Summe von rund 980.000 Euro ausgezeichnet.

    Die prämierten Baudenkmale spiegeln die reiche niedersächsische Denkmallandschaft wider. Außer Bürger- und Herrenhäusern, Hofanlagen und Kapellen zählen auch
    technische Bauten wie Industrieanlagen, Bahnhöfe oder Wassertürme dazu. Den Landespreis 2016 hatte übrigens die Wassermühle Karoxbostel erhalten, durch deren Restaurierung ein Stück kulturelles Erbe im Landkreis Harburg bewahrt wurde. Zu den weiteren Preisträgern gehören zudem so unterschiedliche Baudenkmale wie ein
    ehemaliger Wollspeicher in Soltau, ein Wasserturm auf Borkum und ein Bauernhaus in Beesem im Landkreis Lüchow-Dannenberg. Die Eheleute Bez hatten bereits im
    vergangenen Jahr 20.000 Euro von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) für die Gesamtinstandsetzung der baufälligen Scheune auf dem Grundstück in der Krümser Straße erhalten.

    Als die beiden Eigentümer Denise und Stefan Bez jetzt Besuch von den Vertretern der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und der Sparkasse Harburg-Buxtehude erhielten, war die Freude riesig, als sie die Urkunde und den Scheck in Höhe von 6000 Euro entgegennahmen. Denise und Stefan Bez, die vor rund drei Jahren aus der Großstadt Hamburg ins idyllisch gelegene Krümse umzogen, haben den Umzug "aufs Land" keine Sekunde bedauert. Die Eheleute Bez, die zwei kleine Töchter haben, sind ausgebildete Innenarchitekten und genießen jetzt das Leben im Grünen. "Eine Sanierung eines so alten Gebäudes ist kaum planbar. Auch wenn man die Baukosten in etwa abschätzen kann, sind es gerade die Detailarbeiten, die sehr kostspielig sind", weiß Stefan Bez (47) aus beruflicher Erfahrung. Der zweifache Familienvater ist als Inneneinrichter und Ausbauer für Kreuzfahrtschiffe tätig.

  • Buxtehude. Die Preisträgerin des Buxtehuder Bullen von 1989, Heidi Hassenmüller, ist Ehrengast der Feierstunde des Siegertitels 2015 „Die rote Königin“ von Victoria Aveyard (Foto). Die Autorin wird am Mittwoch, 14. Juni, sowohl bei der offiziellen Enthüllung der Plakette ab 16 Uhr in der Ritterstraße, als auch bei der Feier am Abend ab 19 Uhr in der Stadtbibliothek anwesend sein.

    Die Autorin war 1989 für den Roman „Gute Nacht, Zuckerpüppchen“ mit dem renommierten Jugendbuchpreis aus Buxtehude ausgezeichnet worden. In dem Buch, das noch heute aufgelegt wird, befasst sich die Autorin mit sexuellem Missbrauch. Die Geschichte des Mädchens Gaby, das viele Jahre hindurch von ihrem Stiefvater sexuell missbraucht wurde, hat die Autorin selbst durchlebt: „Es ist die Geschichte meiner Jugend, die ich nicht hatte . . . Ich habe sie für all die Mädchen geschrieben, die in der gleichen ausweglosen Situation sind. Durchbrecht das Schweigen und ruft um Hilfe. Immer wieder, bisman euch hört.“

    Heidi Hassenmüller wurde 1941 in Hamburg geboren, ist Mutter von vier Kindern, wohnt seit 1974 in den Niederlanden und hat dort Journalistik studiert. Hassenmüller hat mehr als 35 Bücher und viele Kurzgeschichten veröffentlicht. Die Auszeichnung mit dem Buxtehuder Bullen bezeichnet die Autorin als den Beginn ihrer Karriere.

  • Harburg. Robert Hiessl von der Technischen Universität Harburg (TUHH) ist mit dem DECHEMA-Studentenpreis im Fachgebiet Biotechnologie ausgezeichnet worden. Die DECHEMA-Studentenpreise werden jährlich an Absolventinnen und Absolventen von Masterabschlüssen an Universitäten und Technischen Hochschulen der Fachrichtung Technische Chemie, Chemische Verfahrenstechnik/Chemieingenieurwesen und Biotechnologie vergeben, die sich bei hervorragenden fachlichen Leistungen durch ein besonders kurzes und damit effizientes Studium ausgezeichnet haben.

    Grundlage für eine Bewerbung ist eine Abschlussarbeit mit einer sehr guten Abschlussnote sowie weiteren wissenschaftlichen Aktivitäten wie Veröffentlichungen oder wissenschaftliche Preise. Vorschlagsberechtigt sind alle Hochschullehrer der genannten Fachrichtungen an deutschen Universitäten. Die DECHEMA ist das Netzwerk für chemische Technik und Biotechnologie in Deutschland. Sie vertreten als gemeinnützige Fachgesellschaft diese Gebiete in Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Die DECHEMA fördert den technisch-wissenschaftlichen Austausch von Fachleuten unterschiedlicher Disziplinen, Organisationen und Generationen. Als gemeinnützige Fachgesellschaft bündelt sie das Know-How von mehr als 5.800 Einzel- und Fördermitgliedern.
    http://dechema.de

  • Harburg. Drei Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler der Technischen Universität Harburg (TUHH) sind für ihre innovativen maritimen Ideen mit dem HAMBURGER KOMPASS 2018 ausgezeichnet worden. Die Preisträger sind Leonidas Souflis, Irene Last und Björn Carstensen. Verliehen wurden die mit 3.000, 2.000 und 1.000 Euro dotierten Preise im feierlichen Rahmen des „Hamburger Hafen Empfangs“.

    Leonidas Souflis erhielt für seine Bachelor-Arbeit zum Thema „Untersuchung des Sinkvorgangs der RoPax-Fähre „Herald of Free Enterprise“ den mit 3.000 Euro dotierten ersten Preis. Souflis studiert im Bereich Schiffbau und Meerestechnik und bereitet sich auf seinen Master vor. Irene Last belegte den zweiten Platz und wurde mit 2.000 Euro für das Thema „Modellierung und Berechnung von Jacket-Tragwerken“ geehrt. Derzeit ist Last wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Entwerfen von Schiffen und Schiffssicherheit.

    Björn Carstensen überzeugte die Jury mit seiner Master-Arbeit „Entwurf und Bewertung von Ruderfinnen für zwei verschiedene RoRo-Schiffe“. Er sicherte sich den 3. Platz und einem Scheck in Höhe von 1.000. Carstensen belegte bereits in 2016 mit seiner Bachelor-Arbeit den ersten Platz beim HAMBURGER KOMPASS.

    Der HAMBURGER KOMPASS fördert innovative Ideen aus Hamburg für die maritime Welt, die wissenschaftlich erarbeitet und theoretisch oder praktisch dargestellt sind. Er richtet sich an Studentinnen/Studenten, Lehrende der Hochschulen und Forschungseinrichtungen in der Freien und Hansestadt Hamburg. Der HAMBURGER KOMPASS wird jährlich auf dem Hamburger Hafen Empfang verliehen. Auslober ist die Unternehmensgruppe Schümann mit dem Bureau Veritas und der WDI AG. In diesem Jahr unterstützt von: Vattenfall und becker marine systems.

  • Harburg. Zum zweiten Mal in Folge wurde an der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) ein Posterpreis im Rahmen der Lehrinnovation „Modulumfassendes Forschendes Lernen in Prozess- und Anlagentechnik I“ (Call 11) vergeben. Die fünf TUHH-Bacheloranden Siv Kinau, Victoria Bueschler, Brunke Hobbie, Alina Dobschall und Hendrik Doß überzeugten mit ihrem Entwurf eines wissenschaftlichen Posters ihre Kommilitonen und erhielten dafür durch den Sponsor Olin Blue Cube Germany Assets GmbH & Co. KG (Olin BC) aus Stade eine Auszeichnung sowie einen Sachpreis.

    Verfahrenstechnische Prozesse ganzheitlich verstehen und überdenken sowie vorhandenes Wissen aus Einzelübungen auf neue Forschungsaufgaben zu übertragen - das ist das Lernziel der Lehrinnovation. Grundlage für die Gestaltung des wissenschaftlichen Posters ist eine verfahrenstechnische Entwicklungsaufgabe. So sollen einzelne Inhalte aus Vorlesungen und Übungen von den Studierenden vertieft, abstrahiert und besser verstanden werden. Die daraus entwickelten Poster wurden von den Studierenden untereinander bewertet und so der Gewinner des Posterpreises bestimmt.

    Anschließend wurden die Poster von TUHH-Lehrenden bewertet, sodass diese ebenfalls in die Modulnote einflossen. „Die Studierenden haben großes Engagement in dieser Gruppenarbeit gezeigt. Sie haben bewiesen, dass sie über die notwendigen Fachkompetenzen verfügen und in der Lage sind Transferleistungen zu erbringen und verfahrenstechnische Systeme ganzheitlich zu begreifen“, sagt Andreas Lange, der die Lehrinnovation federführend betreute.

    Überreicht wurde der Posterpreis von Christian Tewinkel, Technology Development Engineer bei Olin BC: „Es ist aus Sicht unseres Unternehmens eine hervorragende und lehrreiche Idee, einen Gesamtprozess im Rahmen des Moduls Prozess- und Anlagentechnik I auszuarbeiten. Die hier gelehrte und gelernte Thematik ist für unseren Arbeitsalltag von höchster Bedeutung“.

  • Harburg.In Anerkennung einer beispielgebenden Initiative zur technisch-naturwissenschaftlichen Nachwuchsforschung“ sind die Kinderforscher an der Technischen Universität Harburg (TUHH) und das Projekt Nachwuchscampus mit dem Sonderpreis „Technik“ und einem Preisgeld von 1.000 Euro vom Hanseatischen Ingenieurs Club e. V. (HIC) ausgezeichnet worden.

    Der HIC, zu dessen Mitgliedern auch TUHH-Präsident Garabed Antranikian zählt, versteht sich als Brückenbauer zwischen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Bürgern zur Förderung des Nachwuchses, sowie des besseren Verständnisses und sinnvollen Nutzung von Technik. Mit dem Sonderpreis Technik, den der HIC zum zweiten Mal im Rahmen des Schulpreises der Hamburger Wirtschaft der Handelskammer Hamburg vergeben hat, würdigt der Verein Konzepte und Aktivitäten, die geeignet sind, Jugendliche für technische Zusammenhänge zu begeistern sowie den Stellenwert und die Akzeptanz von Technik in der Gesellschaft zu erhöhen.

    Der Sonderpreis Technik wurde im Rahmen des Schulpreises der Hamburger Wirtschaft verliehen. Bei der Preisverleihung waren außer den Kinderforschern Gesine Liese und Julia Husung dabei: Mareike Martens, Vertreterin der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, Maik Osterland, Lehrer des Heisenberg-Gymnasium in Eißendorf, Henriette Nesemann und Anne Xu, Schülerinnen des Heisenberg Gymnasiums in Kinderforscher-Projekten, Gerd Kotoll, Elternratsvorsitzender der Goethe-Schule Harburg (GSH) sowie Franziska Wedemann als Vertreterin des Wirtschaftsvereins für den Hamburger Süden. Den Preis übergab Dipl.-Ing. Otto Klette, Präsident des Hanseatischen Ingenieurs Clubs.

    Über die Kinderfoscher an der TUHH Initiative und den Nachwuchscampus: Seit seiner Gründung 2006 hat die Kinderforscher Initiative mehr als 5.800 Schüler der 3.bis 12. Klassen in mehrmonatigen Experimentierprojekten in Schulen der Metropolregion Hamburg gefördert ( www.kinderforscher.de ). Der Nachwuchscampus ist ein weiteres Projekt der Kinderforscher, der dazu dient, die Kooperation zwischen Schulen und Unternehmen für beide Seiten erfolgreich zu gestalten. Schüler lernen, sich durch Recherche auf einen Unternehmensbesuch vorzubereiten und ihr Wissen zu präsentieren. Zusätzlich geben Experimente vor und nach dem Besuch einen handlungsorientierten Einblick in einen technisch-naturwissenschaftlichen Teilbereich des Unternehmens. Das Projekt wird unterstützt durch den Wirtschaftsverein für den Hamburger Süden, die Hamburger Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation sowie die TUHH.

    www.nachwuchscampus.de

  • Harburg. Die Studierenden Lena Viviane Bühre und Frederik Rogge von der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) sind vom Hamburger Verein Deutscher Ingenieure (VDI) für ihre Bachelorarbeiten ausgezeichnet worden. Sie haben die Jury mit ihren herausragenden Arbeiten im Bereich der Mehrphasenströmungen und der Allgemeinen Ingenieurwissenschaften überzeugt. Lena Viviane Bühre erhält mit ihrer Arbeit den ersten Platz und damit 1.500 Euro Preisgeld, Frederik Rogge belegt Platz 2 und bekommt dafür 1.000 Euro.

    Lena Viviane Bühre beschäftigte sich in ihrer Bachelorarbeit mit den Auswirkungen von Ölkatastrophen in der Tiefsee. Dazu führte sie Versuche mit gasgesättigten Rohöltropfen unter extrem hohem Druck durch, um so die realen Bedingungen in der Tiefsee abzubilden. Konkret beobachtete die Studentin den Einfluss des Gases auf das Volumen und die Aufstiegsgeschwindigkeit von Öltropfen. Durch ihre Versuche kann der Verbleib des Rohöls im Ozean nach einer Ölkatastrophe besser verstanden werden. Daraus können wiederum Empfehlungen entwickelt werden, um bei zukünftigen Katastrophen passend reagieren zu können. Nach ihrem Bachelorstudium an der TUHH studiert Bühre jetzt Energietechnik an der Leibniz Universität in Hannover.

     Frederik Rogge. | Foto: ein
    Frederik Rogge. | Foto: ein

    Mit der Bachelorarbeit von Frederik Rogge können Mikrooberflächen im Rasterelektronenmikroskop (REM) auf einfache Art und Weise dreidimensional rekonstruiert werden. In seiner Arbeit untersuchte der Student, inwiefern bildgebende Faktoren die Rekonstruktion beeinflussen und was nötig ist, um verlässliche Messresultate zu erhalten. Damit hat Frederik Rogge einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Analysen von Oberflächenparametern – wie Rauheit, Welligkeit oder auch Bruchflächen - geleistet. Zurzeit absolviert Rogge sein Doppelmasterprogramm im Fach Mechatronics (TUHH) und Technology Management am Northern Institute of Technology Management (NIT).

    Der Hamburger Bezirksverein e.V. im Verein Deutscher Ingenieure (VDI) verleiht jährlich den „Hamburger VDI-Preis“ an junge Ingenieurinnen und Ingenieure, die ihr Studium mit einer hervorragenden Master- oder Bachelorarbeit abgeschlossen haben. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden im Rahmen eines Festakts geehrt. Insgesamt werden drei Preise in einer Gesamthöhe von 3.000 Euro vergeben.

  • Harburg. Clever konstruiert: Zum zwölften Mal in Folge zeichnete die Dr. Friedrich Jungheinrich-Stiftung herausragende Leistungen im Grundstudium aus. Elf Studierende der Bachelor-Studiengänge Maschinenbau, Allgemeine Ingenieurwissenschaften und General Engineering Science der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) erhielten für ihre ausgezeichneten Leistungen im Rahmen der Konstruktionslehre einen Team- und fünf Einzelpreise. Es wurden Preisgelder von insgesamt 7.200 Euro vergeben.

    Feierlich eröffnet wurde die Preisverleihung im Audimax II der TUHH von Sebastian Müller, Senior Manager Talent Acquisition bei Jungheinrich, sowie Professor Krause, Leiter des TUHH-Instituts für Produktentwicklung und Konstruktionstechnik. Gastredner Jérôme Rolink, Entwicklungsingenieur bei Jungheinrich, gab den Studierenden interessante Einblicke zu Berufseinstieg und Arbeitsalltag eines Jungingenieurs bei dem Hersteller von Flurförderzeugen, der sich weltweit unter den Top Drei positioniert. Anschließend gratulierten Müller und Krause den diesjährigen Preisträgern.

    Über den ersten Preis, dotiert mit 1.400 Euro, freute sich Timon Samuel Hartwich. Die zweiten Preise und damit je 700 Euro gingen an Hendrik Geisler, David Hackenberger, Tom Heitmann sowie Matti Vahs. Den Preis für die beste Leistung im Teamprojekt Konstruktionsmethodik, dotiert mit jeweils 500 Euro, nahmen Benjamin Gebhardt, Johannes Heise, Tjark Hindersmann, Devin Marcell Meyer, Ahmad Maladan und Kristoffer von der Ohe gemeinsam entgegen.

    Ins Leben gerufen wurde die Jungheinrich-Preisverleihung von Professor Dieter Krause und Wolfgang Behncke, ehemaliger Leiter der Stiftung. Für die Wettbewerbe der besten Arbeiten im Rahmen der konstruktiven Grundausbildung stellt die Dr. Friedrich Jungheinrich-Stiftung jährlich Preisgelder für angehende Maschinenbau-Ingenieure der TUHH zur Verfügung.

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