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Radsport

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  • Harburg/Hausbruch. Zwei Tage lang konnten die Besucher Weltklassesport in der Arena Süderelbe in Hausbruch erleben. Denn die deutsche Hallenradsportelite war nach Harburg gekommen, um dort um die Würde der Deutschen Meisterschaft und die Fahrkarte für die Weltmeisterschaft zu kämpfen. Kunstradfahren, Radball und Radpolo – Freitag und Samstag konnten die Besucher des Events sportliche und artistische Höchstleistungen bewundern.

    Beim Radball tobte die Arena Süderelbe und Fangesänge und Fanfaren rezeugten eine beeindruckende Kulisse. | Foto: Niels Kreller
    Beim Radball tobte die Arena Süderelbe und Fangesänge und Fanfaren erzeugten eine beeindruckende Kulisse. | Foto: Niels Kreller

    Und das Angebot nahmen die Harburger dankend an. Jeweils weit über 1.000 Zuschauer, der überwiegende Teil aus Harburg und Umgebung,  kamen jeden Tag in die Arena Süderelbe um diese Sportarten zu erleben, die hierzulande kaum noch gepflegt werden. Und sie erlebten eine einmalige Kulisse: Mucksmäuschenstill war es, wenn die Kunstradfahrer ihre artistischen Kunststücke vorführten. Und Fangesänge, Fanfaren und Trommeln erfüllten die Halle, wenn die Radball- und Radpolospieler auf die Tore schossen. Und dabei bekamen die Zuschauer durchaus die Weltelite zu sehen, denn gleich mehrere amtierende Weltmeister waren im Teilnehmerfeld mit dabei.

    HTB-Präsident Michael Arnbrecht freute sich über die große Resonanz. | Foto: Niels Kreller
    HTB-Präsident Michael Armbrecht freute sich über die große Resonanz. | Foto: Niels Kreller

    Zufrieden zeigte sich auch der Harburger Turnerbund (HTB), der die Deutschen Meisterschaften ausrichtete. Organisiert hatte dies Karl-Heinz Knabenreich, selbst Radsportler. Er hatte schon einmal die Deutsche Meisterschaft im Hallenradsport nach Harburg geholt. Auch HTB-Präsident Michael Armbrecht zeigte sich begeistert. „Ich kann wirklich nur sagen ich bin sehr positiv überrascht. Über die über 1.000 friedlichen Zuschauer am Tag und über den tollen Sport. Es ist eine tolle und fröhliche Veranstaltung“, schwärmte er. Auch die gute Resonanz der Athleten stimme ihn positiv.

    Armbrecht ist es wichtig, dass der HTB auch Sportarten fördert, die nicht so im Rampenlicht stehen wie andere. „Als HTB ist es uns wichtig uns möglichst breit aufzustellen. Nicht nur altersmäßig sondern vom Breitensports bis zum Leistungssport. Hier sind ja auch Weltmeister anwesend und das wollen wir alles fördern.“ Dabei können Armbrecht und Knabenreich auf die Unterstützung von rund 50 freiwilligen Helfern aus der „HTB-Familie“ und auch lokaler Sponsoren wie die Sparkasse Harburg-Buxtehude zählen, ohne die ein solches Event nicht möglich wäre.

    Nach den Wettkämpfen wurde am Samstag dann ordentlich gefeiert und die Arena Süderelbe in eine Disco umfunktioniert. Auch da konnte man sehen: Der Hallenradsport ist eine kleine Gemeinschaft, man kennt sich hier. Und trotz der kleinen Gemeinschaft: Sie bietet absoluten sehenswerten Spitzensport.

  • Harburg. Auch mit fast 70 Jahren sitzt er immer noch fest im Sattel seines Rennrads: Hans-Wolfgang Schwingel, mehrfacher ehemaliger Hamburger Bergmeister von der Harburger Radsportgemeinschaft, ist einer der agilsten Altmeister des Radsports. Am 28. Januar „nullt“ er.

    Aber nicht nur das Rennrad, auch Inliner gehören zu seinem Fitnessprogramm. Und im Winter ist Schwingel in der Loipe beim Skilanglauf im schneesicheren Leutaschtal in Bayern zu finden. Dort hatte es vor zwei Jahren beinahe einen Zusammenstoß mit einem anderen Sportass gegeben: Der an gleicher Stelle trainierenden Weltklassebiathletin Dorothea Vierer gegeben. „Es ging nochmal gut, Frau Vierer war freundlich zu mir. Jetzt weiß ich auch, wie schnell Frauen im Training unterwegs sein können“, erzählt Schwingel. Und wenn es in Harburg ein Radsportevent gibt, dann ist Hans-Wolfgang Schwingel immer noch mit helfender Hand vor Ort.

  • Hausbruch. Harburgs Radsport-Legende Karl-Heinz Knabenreich hat schon viele Radsport-Asse und -Meisterschaften nach Harburg geholt. Jetzt dürfen sich die Freunde des Hallenradsports freuen: Unter dem Motto "Weltklasse in Hausbruch" stehen die Deutschen Meisterschaften, die im Oktober in der Arena Süderelbe am Neumoorstück in Hausbruch durchgeführt werden. Natürlich war die Freude groß, als Radsport-Organisator Karl-Heinz Knabenreich und sein HTB-Team erfuhren, dass die Titelkämpfe in Hausbruch stattfinden können. An zwei Tagen, am am Freitag und Sonnabend, 20. und 21 Oktober, wird die Elite des deutschen Hallenradsports um die nationalen Titel und um die Fahrkarten für die Weltmeisterschaft, die vom 24. bis 26. November im österreichischen Dornbirn (Vorarlberg) stattfinden, kämpfen.

    Die Meisterschaft in Hausbruch hat einen hohen Stellenwert, denn Deutschland gehört seit vielen Jahrzehnten zu den führenden Nationen in den Sportarten. Auch vier amtierende Weltmeister im Kunstradfahren werden in der Arena Süberelbe an den Start gehen. Zu den Titelkampf-Teilnehmern gehören Lisa Hattemer und Lukas Kohl sowie die Zweier-Teams Julia und Nadja Thürmer und André und Benedikt Bugner.

    "Ich kann versprechen, dass die Zuschauer auf jeden Fall erstklassigen Hallenradsport zu sehen bekommen", sagt Radsport-Experte Karl-Heinz Knabenreich, der bereits acht deutsche Titelkämpfe in den Hamburger Süden geholt hat. So auch im Jahr 2015 ein Straßenradsport-Spektakel auf den Straßen iin Marmstorf und Sinstorf.

    Rund 300 Aktive werden an den beiden Tagen im Oktober in den Disziplinen Kunstradfahren, Radball und Radpolo an den Start gehen. Gemeinsam mit HTB-Vizepräsident Ralph Fromhagen, Marco Rossmann vom Bund Deutscher Radfahrer (BDR) und Wilfried Wiegel, Leiter Unternehmenskommunikation bei der Sparkasse Harburg-Buxtehude, die Hauptsponsor der Veranstaltung ist, hatte Knabenreich zum Pressegespräch beim Harburger Turnerbund auf der Jahnhöhe eingeladen.

    Die Tageskarte kostet zehn Euro und die Zweitageskarte ist für 15 Euro erhältlich. Die Veranstalter rechnen mit rund 1000 bis 1200 Besuchern pro Tag. Der Gesamtetat der Veranstaltung beläuft sich auf 37.000 Euro. Allerdings erhält das HTB-Veranstalter-Team nur 6000 Euro Unterstützung vom Landessportamt. Deswegen ist Knabenreich weiter auf der Suche nach weiteren Sponsoren.

    Marco Rossmann vom Bund Deutscher Radfahrer (BDR): "Es gibt bei den Titelkämpfen in der Süderelbe-Arena einen Wechsel der Disziplinen Radball, Kunstradfahren und Radpolo. Vor allem der Wechsel zwischen Kunstradfahren, wo es meist ganz still in der Halle ist, und Radball, wo die Spieler vom Publikum lautstark angefeuert werden, ist stets sehr eindrucksvoll."

    Durch das Programm führt einer der populärsten und beliebtesten Radsport-Hallensprecher: Gundmar Köster aus Bremen wird die Veranstaltung moderieren. Ein echter Mikrofon-Profi: Beruflich ist er Sprecher der Polizeiinspektion Bremen-Nord. Noch eine Besonderheit: Bei den Siegerehrungen wird die deutsche Nationalhymne übrigens live gesungen werden.

  • Harburg/Tondern/Bov/Padbord. Der Saisonabschluss der Radsportler am vergangenen Wochenende sollte noch mal interessant werden. Traditionell treffen sich alle dänischen Radrennsportler in Tondern und Bov/Padborg, um die Saison ausklingen zu lassen. Und auch viele deutsche Rennfahrer schließen sich dem an. Für die beiden Langenbeker Philipp und Moritz Plambeck von der Harburger RG war es diesmal besonders spannend.

    2017 10 09 siegerehrung 2017Siegerehrung U19 in Tondern: | Foto: ein

    Im 90-köpfigen Starterfeld der Elite A-Klasse hatte es der 19-jährige Philipp Plambeck mit den beiden amtierenden Europameistern Kasper Asgreen und Casper Pedersen zu tun. Wurde das 142 Kilometer Rennen am Sonnabend in Tondern noch mit einem 47er-Schnitt gefahren, wobei am Ende Platz 26 herauskam, „begnügten“ sich die Aktiven am Sonntag in Bov mit 45,8 Stundenkilometer. Im zu erwartenden Massenspurt belegte Philipp Plambeck einen respektablen 14. Platz

    Sein „kleiner“ Bruder Moritz stellte sich hier einer besonderen Herausforderung: Obwohl er erst 15 Jahre alt ist, startete Moritz Plambeck im Rennen der U 19 Junioren, also bei den 17 bis 18-Jährigen. Allerdings war am Samstag der Spaß in Folge eines „Plattens“ bereits nach 50 Kilometern vorbei. Dafür war es am Sonntag umso erfreulicher: Das 138 Kilometer lange U 19 Rennen ist nicht nur Dänemarks längstes, sondern war damit auch noch doppelt so lang wie die deutschen Jugend-Bundesligarennen.

    Außerdem war die Konkurrenz erstklassig. Alle dänischen Teams waren am Start, und damit auch der amtierende Weltmeister Julius Johannsen aus Roskilde und der Jugend-Olympiasieger William Blume aus Horsens. Stets im Bilde, fuhr Moritz Plambeck mit an der Spitze des 85-köpfigen Feldes. Schließlich kam er nach 3:20 Stunden mit Platz 8 ins Ziel. Platz 2 ging an den Weltmeister Julius Johannsen.

  • Hausbruch/Harburg. Darauf freuen sich Radsport-Fans aus allen Teilen Norddeutschlands und darüber hinaus schon seit Monaten: Es geht um die Deutsche Meisterschaft im Kunstradfahren in Hausbruch. Auf dem Programm stehen die Disziplinen Radball, Kunstradfahren und Radpolo. Am Freitag, 20., und Sonnabend, 21. Oktober, wird die Elite des deutschen Hallenradsports in der Arena Süderelbe in der Straße Neumoorstück 1 nicht nur um die deutschen Titel, sondern auch um die begehrten Fahrkarten für die Weltmeisterschaft, die im Dezember im österreichischen Dornbirn stattfinden wird, kämpfen. Am Freitag beginnen die Wettkämpfe um 8.30 Uhr, Sonnabend geht es bereits um 8 Uhr los.

    Die Meisterschaft hat auch deswegen einen so hohen Stellenwert, weil Deutschland schon seit Jahrzehnten zu den führenden Nationen in den Disziplinen Radball, Kunstradfahren und Radpolo zählt. So werden gleich vier amtierende Weltmeister im Kunstradfahren an den Start gehen. Mit dabei sind Lisa Hattemer und Lukas Kohl sowie die Zweier-Teams Julia und Nadja Thürmer sowie André und Benedikt Bugner. Insgesamt werden zu den Titelkämpfen in der Arena in Hausbruch rund 300 Aktive erwartet.

    Erfreut über das Event zeigte sich auch Wilfried Wiegel, Leiter des Operativen Marketings der Sparkasse Harburg-Buxtehude, die die Meisterschaften unterstützt. Es sei schon Tradition, so Wiegel, dass die Sparkasse, wenn in Harburg ein Radsportevent anstünde, Karl-Heinz Knabenreich und sein Team vom Harburger Turnerbund (HTB) unterstütze. „Wenn wir als Sparkasse Harburg-Buxtehude dazu beitragen können, dass eine Deutsche Meisterschaft nach Harburg kommt, dann machen wir das natürlich“, so Wiegel.

    Freuen sich auf die Deutschen Meisterschaften im Kunstradfahren in Harburg: Ralph Fromhagen (Vorstand HTB), Wielfried Wiegel (Sparkasse Harburg-Buxtehude), Marco Rossmann (Bund Deutscher Radfahrer), Karl-Heinz Knabenreich, Torsten Schlage, Peter Jungehülsing (alle HTB). | Foto: Niels Kreller
    Freuen sich auf die Deutschen Meisterschaften im Kunstradfahren in Harburg: Ralph Fromhagen (Vorstand HTB), Wielfried Wiegel (Sparkasse Harburg-Buxtehude), Marco Rossmann (Bund Deutscher Radfahrer), Karl-Heinz Knabenreich, Torsten Schlage, Peter Jungehülsing (alle HTB). | Foto: Niels Kreller

    Die Eintrittspreise sind moderat: Die Tageskarte kostet zehn Euro und die Zweitageskarte ist für 15 Euro erhältlich. Durch das Programm führt einer der besten, kompetentesten und beliebstesten Radsport-Hallensprecher Deutschlands: Gundmar Köster aus Bremen wird am Mikrofon die Titelkämpfe moderieren. Darauf ist DM-Organisator Karl-Heinz Knabenreich vom HTB, übrigens selbst eine Radsport-Legende, besonders stolz.

    Sozusagen als Appetithäppchen auf die Deutschen Meisterschaften gaben Hamburger Kunstradfahrer bereits zum vergangenen Wochenende im Harburger Phoenix Center - also eine Woche vor dem großen Ereignis - Kostproben ihres Könnens, um zu zeigen, wie spannend diese Radsport-Disziplin ist. Die Radsport-Show fand auf der Aktionsfläche des Phoenix-Centers als "Sportschau" statt.

    Kunstradfahrer der Schule Tieloh in Hamburg-Niendorf, deren Kunstrad-Abteilung 25-jähriges Bestehen feiert, zeigten ihr Können auf zwei Rädern. Außerdem mit dabei waren Aktive der HTB-Fechtabteilung und eine Tanzgruppe des Harburger Turnerbunds.

    Als Schirmherrin der Deutschen Meisterschaften fungiert übrigens die aus Harburg stammende Hamburger Sozialsenatorin Melanie Leonhard. Sie wird eine der Siegerehrungen am Freitagabend vornehmen und hat außerdem einen Preis gestiftet.

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