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  • Delegiertenversammlung des Schützenverbands in Jesteburg

    Jesteburg. Zur 64. Delegiertenversammlung am Freitag, 23. Februar, ab 19.30 Uhr, lädt der Schützenkreisverband Nordheide & Elbmarsch ein. Die Versammlung findet
    in der Schützenhalle Jesteburg, in der Straße Am Alten Moor 10, statt.

    Auch Otto Schulz aus Nenndorf, langjähriger Sportleiter des Schützenverbands Nordheide und Elbmarsch, gibt sein Amt nach 29 Jahren auf. | Foto: Wolfgang Gnädig
    Auch Otto Schulz aus Nenndorf, langjähriger Sportleiter des Schützenverbands Nordheide und Elbmarsch, gibt sein Amt nach 29 Jahren auf. | Foto: Wolfgang Gnädig

    Im Mittelpunkt der Zusammenkunft der Landkreis-Schützen stehen außer Ehrungen und Verabschiedungen langjähriger Würdenträger auch zahlreiche Neuwahlen. So scheiden mit dem Kreispräsidenten Reinhard Pape (SV Moor) und dem langjährigen Sportleiter Otto Schulz aus Nenndorf zwei verdiente Ehrenamtliche aus dem Präsidium aus.

    Ebenfalls vorgesehen sind Aussprachen über die Berichte des Präsidenten, Sportleiters, Jugendleiters und der NE-Damenleiterin.

  • Erstes gemeinsames Schützenfest des neuen Schützenvereins Neugraben-Scheideholz

    Neugraben/Scheideholz. Für den im vergangenen Jahr ermittelten Neugrabener Schützenkönig Michael Röse und Neugrabens Damenkönigin Petra Classen mit ihren Adjutanten und Adjutantinnen gehen die zwölfmonatigen Regentschaften zu Ende. Alle Würdenträger haben das vergangene Jahr bei vielen Veranstaltungen sehr genossen. Aber es gibt noch etwas Neues bei den Schützen der Vereine Neugraben und Scheideholz: Nach langen Verhandlungen haben sich die Vorstände und Mitglieder der bisherigen beiden Vereine dazu entschlossen, mit dem neugegründeten Verein Neugraben-Scheideholz in die Zukunft zu gehen. Am Sonntag um 19 Uhr ist Proklamation der neuen Könige am Schützenheim. Anschließend folgt ein gemütliches Beisammensein und Ausklang im Festzelt.

    Die freundschaftlichen Kontakte zwischen den Neugrabener und Scheideholzer Schützen waren schon in den vergangenen Jahrzehnten immer gut gewesen. Es gab eine Reihe von Doppelmitgliedschaften, und die Aktiven besuchten die Königsbälle und andere Veranstaltungen des jeweils anderen Schützenvereins, sagt der Erste Vorsitzende des „neuen“ Schützenvereins Neugraben-Scheideholz, Jörn Rosenthal. Am kommenden Wochenende feiern die Mitglieder der einst zwei Vereine jetzt im neuen Schützenverein Neugraben-Scheideholz ihr erstes gemeinsames Schützenfest.

    Gerade in den vergangenen Jahren war das Zusammengehörigkeitsgefühl verstärkt in den Vordergrund getreten: Schon seit 2014 trainierten die Neugrabener und Scheideholzer Schützen gemeinsam im Kleinkaliber- und Luftgewehrstand im Schützenheim Neugraben. 2014 führten die Vorstände der Schützenvereine auch freundschaftliche Gespräche beim Aushandeln des neuen Pachtvertrags. Im Jahr 2015 fanden zudem erste Gespräche über einen gemeinsam ausgerichteten Königsball statt, der im vergangenen Jahr fortgesetzt wurde. Dieser war so erfolgreich, dass in Folge ‒ nach der Erlaubnis für die Vorstände durch die jeweiligen Vereinsmitglieder ‒ Planungen für eine Wiederholung der Veranstaltung liefen, erinnert sich Rosenthal.

    Im Laufe dieser in einer angenehmen Atmosphäre verlaufenden Gespräche habe sich immer deutlicher eine Frage herauskristallisiert: Könne man sich vorstellen, zukünftig als ein Schützenverein aufzutreten?
    Unterstützt worden sei diese Idee auch von Neugrabener Geschäftsleuten, erklärt der stellvertretende Vorsitzende Gerald Siemen. Eine Fusion der Vereine bringe einen modernen, zukunftsorientierten Schützenverein Neugraben-Scheideholz von 1894 hervor. Dieser könne neue Mitglieder gerade unter der Jugend gewinnen. Auch könne man in einen Schützenverein Neugraben-Scheideholz von 1894 eine bessere finanzielle Basis schaffen, um für die Aufgaben der Modernisierung im technischen Bereich gewappnet zu sein. Weitere Vorteile einer Fusion wären besser besuchte Schützenfeste und andere Vereinsveranstaltungen.

    Dem neuen Verein müssen die bisherigen Mitglieder des Schützenvereins Scheideholz nach dessen Auflösung beitreten. Während einer gemeinsamen Mitgliederversammlung Anfang Juli stimmten alle anwesenden Mitglieder nochmals zu. Jörn Rosenthal betont ausdrücklich, dass alles vermieden werden sollte, was den Eindruck erwecke, der Schützenverein Scheideholz wäre geschluckt worden. „Es war alles harmonisch und auf Augenhöhe. Das passte zusammen. Über das Reden sind wir zum Handeln gekommen“, erklären Jörn Rosenthal, Frank Schwarz und Gerald Siemen übereinstimmend.
    Der zurzeit rund 240 Mitglieder umfassende Schützenverein Neugraben-Scheideholz von 1894 lädt vom Freitag, 11., bis Sonntag, 13. August (siehe Festfolge), zum ersten gemeinsamen Schützenfest ein.

    Das Festprogramm

    Freitag, 11. August


    15 ‒ 17 Uhr:           Großes Kinderfest am Schützenheim Neugraben;
    18 Uhr:                   Treffen am Schützenheim Neugraben;
    18.30 Uhr:              Abmarsch über Im Neugrabener Dorf zur Königsburg bei Gaby und Helmut Hadler;
    18.45 ‒ 19.45 Uhr: Rast/Weitermarsch über Im Neugrabener Dorf ‒ Dierksstegel ‒ Francoper Straße ‒ Heidemoor
                                  ‒ Weidenbruch ‒ Niedermoor ‒ Redderweg ‒ Francoper Straße ‒ In de Krümm
    20.30 ‒ 21.10 Uhr: Rast bei der FF Neugraben/Weitermarsch über In de Krümm ‒ Im Neugrabener Dorf zum „Schützenplatz“;
    21.30 Uhr:             Zapfenstreich, anschließend Kommers im Schützenheim

     

    Sonnabend, 12. August

    11.30 Uhr:             Antreten am Schützenheim und Schuss auf die Vögel;
    12 Uhr:                  Festessen;
    14 Uhr:                  Eröffnung des Festplatzes Schießen auf die Vögel ‒ Hauptvogel ‒ Jungschützen ‒Preisschießen, Ausschießen des Patenordens bis 18 Uhr;
    17 ‒ 18 Uhr:          Kinderdisco;
    20 Uhr:                  Tanz für jedermann im Schützenheim mit DJ Heiner Brandt.

    Sonntag, 13. August


    10 Uhr:                  Sammeln vor der Gaststätte „Zur Börse“;
    10.15 Uhr:             Abmarsch über Francoper Straße zum Abholen des Kinderkönigpaares auf dem Hof Hinze, kurze Rast ‒

    ca. 11 Uhr              Weitermarsch über Neuwiedenthaler Straße ‒ Im Neugrabener Dorf zur „Königsburg“ Hof Hadler; Rast
    bis 14.30 Uhr;        Weitermarsch über Im Neugrabener Dorf zum Schützenheim;
    14.45 Uhr:              Schießen auf den Hauptvogel;
    15 ‒ 17 Uhr:           Preisschießen und Würfeln, Ausschießen des Patenordens;
    16 ‒ 17.30 Uhr:      Kinderrallye organisiert von der Showband;
    18.45 Uhr:              Antreten am Schützenheim;
    19 Uhr:                   Proklamation der neuen Könige am Schützenheim anschließend gemütliches Beisammensein und Ausklang im Festzelt.

  • Kim Eckhoff aus Moisburg siegt bei den Junioren mit Teiler 18,3 Auch Nachwuchsschützen aus Neuenfelde und Buchholz beim Landeskönigschießen in Maschen besonders erfolgreich

    Maschen/Salzhausen. Der Nachwuchs der Schützenvereine Moisburg, Neuenfelde und Buchholz 01 war beim Landeskönigschießen am 9. September im Schießstand der Schützenkompanie Salzhausen am erfolgreichsten.

    Landesjuniorkönigin Kim Eckhoff. | Foto: ein
    Landesjuniorkönigin Kim Eckhoff. | Foto: ein

    So siegte Kim Eckhoff aus Moisburg bei den Junioren mit einem Teiler von 18,3, Laurenz Reichle von der Schützenkameradschaft Luhdorf/Roydorf hatte bei der Jugend mit einem Teiler von 36,6 die Nase vorn und Ole-Otmar Sievert vom Schützenverein Soderstorf war mit einem Teiler von 72,7 bei den Schülern nicht zu schlagen. Kim Eickhoff wird den Schützenverband Hamburg im kommenden Jahr beim Bundesjugendkönigschießen vertreten.

     

    Landesjugendkönig Laurenz Reichle. Foto: ein
    Landesjugendkönig Laurenz Reichle. Foto: ein
    Landesschülerkönig Ole-Otmar Sievert . Foto: ein
    Landesschülerkönig Ole-Otmar Sievert . Foto: ein

    Insgesamt 96 Könige und Vizekönige haben beim Landeskönigschießen am 22. Oktober im Schießstand des Schützenvereins Maschen und Umgegend geschossen. Allerdings bleiben die Ergebnisse noch bis zum Landeskönigsball am 9. Dezember geheim. Bis dahin fungiert noch Heiko Ritscher vom Schützenverein zu Moorburg als Landeskönig. Die Proklamation seines Nachfolgers erfolgt dann als einer der Höhepunkte des festlichen Balls, der erstmals wegen des laufenden Umbaus im CCH in der Kuppel Hamburg auf der Trabrennbahn Bahrenfeld stattfinden wird.

    Insgesamt waren in Maschen 520 Teilnehmer am Start, darunter auch der Ehrenpräsident des Schützenverbands Hamburg und Umgegend, Günter Schröder aus Klecken, die Ehrenmitglieder Klaus Hadler aus Hausbruch und Karl-Heinz Jahnke von den Hamburger Sportschützen sowie der Erste Kreisrat des Landkreises Harburg, Kai Uffelmann, und zahlreiche ehemalige Landeskönige.

    Teilnahmeberechtigt am Landeskönigschießen waren alle Haupt- und Vizekönige der Vereine, die dem Schützenverband Hamburg und Umgegend e.V. angeschlossen sind. Geschossen wurden 15 Schuss Luftgewehr, stehend freihändig nach den Regeln der Sportordnung des DSB (pro Scheibe 1 Schuss, ohne Probeschüsse). Der beste Teiler kam in die Wertung. Weitere Voraussetzungen waren ein eigenes Gewehr, Schießjacke und -handschuh (keine Sportschützen-Ausrüstung) und mitgebrachte Munition.

    Bevor die Wettbewerbe in Maschen starteten, hatten sich die Aktiven beim gemeinsamen Frühstück gestärkt, das nach übereinstimmender Meinung der Schützen aus Hamburg Stadt und Land "lecker und reichhaltig" war. Es folgte die Proklamation der neuen Landeskönige im Jugendbereich. Für die musikalische Unterhaltung sorgte der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Neuengamme. Der neue (noch geheime) Landeskönig wird nach der Proklamation am 9. Dezember während seiner zwölfmonatigen Amtszeit die Landeskönigskette tragen. Zur Erinnerung erhält er den Landeskönigsorden.

    Die weiteren Ergebnisse beim Schützen-Nachwuchs: Schüler: 2. Lena Moser (SV Moisburg), Teiler 75,2, 3. Janik Aldag (SV Ovelgönne) Teiler 110,6, 4. Mandy Mehl (SV Buchholz 01) Teiler 112,3, 5. Jette von Baren (SV Neuenfelde) Teiler 118,0. Jugend: 2. Larissa Schlüter (SV Moisburg) Teiler 44,5, 3. Laurau-Marie Bartels (SV Neuenfelde) Teiler 53,7, 4. Lina Munack (SV Moor) Teiler 99,8. 5. Fabian Bagdons (SV Neu Wulmstorf) Teiler 107,3. Junioren: 2. Tim Kristandt (SV Buchholz 01) Teiler 26,0, 3. Anna-Sophie Bartels (SV Neuenfelde) Teiler 34,7, 4. Tessa Benecke (SK Ohlendorf) Teiler 57,0 und 5. Monja Neder (SK Marxen) Teiler 71,8.

  • "Olaf der Konsequente" lädt zum Königsball in den "Heidenauer Hof" ein

    Heidenau. Zu Ehren seiner Majestät Olaf Bruns „der Konsequente“ und seiner Königin Regina lädt das Präsidium des Schützenvereins Heidenau zu seinem Königsball ein. Er findet statt am Sonnabend, 13.Januar, ab 20 Uhr im "Heidenauer Hof".

    Ebenso wie das Königspaar Bruns freuen sich auch die Heidenauer Adjutanten-Paare Stefan Dreßler und Frau Andrea, Martin Fauerbach mit Anne Bergemann sowie Volker Höper und Frau Tanja auf das Ballvergnügen, zu dem nicht nur die Schützen aus der Umgebung, sondern alle Heidenauer Bürgerinnen und Bürger eingeladen sind.

  • „Der spontane Sonntagskönig“ lädt zum Königsball

    (Heidenau) Am Sonnabend, 14. Januar, feiern die Heidenauer Schützen ihren Königsball zu Ehren ihrer Majestät Stefan Dreßler „der spontane Sonntagskönig", und seiner Königin Andrea. Dazu sind außer den Aktiven alle Bürgerinnen und Bürger aus Heidenau und Umgebung eingeladen. Der Ball beginnt um 20 Uhr in den Räumen des „Heidenauer Hofs". Zum Tanz spielt die „Sunset Danceband" auf. Zum Ball erwarten die Eheleute Dreßler und ihre Adjutanten-Paare sowie der Vereinsvorstand viele Abordnungen befreundeter Vereine aus der Nachbarschaft und auch von der Harburger Schützengilde.

    Zum Königsteam von Stefan und Andrea Dreßler gehören die Adjutantenpaare Arne und Jessica Dallmann, Jens und Gaby Lohmann sowie Olaf Bruns. Stefan Dreßler ist 46 Jahre alt selbstständig und wohnhaft in Hollenstedt. Er ist Inhaber der Zimmerei Detjen in Heidenau. Adjutant Arne Dallmann ist 34 Jahre alt, von Beruf Kaufmann, Jens Lohmann ist 42 Jahre alt, selbstständig (Inhaber des Heidenauer Autohauses Lohmann). Auch sein Mitarbeiter Olaf Bruns (52), von Beruf Kfz-Meister, ist Adjutant bei Stefan Dreßler. Tombolapreise können abgegeben werden bei Thomas Klindworth, Mühlenstraße 1, Heidenau, Telefon 0152/29009526.

  • „Schlussschießen 2.0“ in Heidenau: Markus Roth, Silke Kamin und Anette Randt vorn

    Heidenau. Der Schützenverein Heidenau hat beim Schlussschießen einen neuen Vizekönig, eine neue Damenkönigin sowie eine neue Königin der Königinnen unter dem Motto „Schlußschießen 2.0" ermittelt. Neuer Vizekönig wurde Markus Roth aus Heidenau. Begleitet wird die neue Vizemajestät von seinen Adjutanten Sven Kamin, Michael Penske und Daniel Bade.

    Markus Roth ist seit 2011 Mitglied im Schützenverein Heidenau von 1925 e.V. und hat sich im Königsjahr von Stefan Dreßler 2016/2017 auch als „persönlicher Fahrer des Königs“ verdient gemacht. Der neue Vizekönig ist 39 Jahre jung und ledig. Markus ist sehr hilfsbereit und immer zur Stelle, wenn eine helfende Hand benötigt wird.

    Neue Damenkönigin wurde Silke Kamin aus Heidenau. Sie gab auf den, bis zum Schluss schon sehr gerupften, Vogel den entscheidenden Schuss ab und brachte ihn zum Fallen. Zu Ihren Adjutantinnen ernannte sie Cornelia Reiß, Stefanie Indorf und Heike Lomnytschuk. Silke Kamin kommt aus einer echten Schützenfamilie. Sie ist seit 33 Jahren Mitglied des Schützenverein Heidenau und seit 2003 bis heute Leiterin der Damenabteilung.
    Außerdem war sie bereits im Festausschuss und als stellvertretende Damenleiterin aktiv.

    Die Damenkönigswürde hatte Silke Kamin bereits 1996/1997 inne. Davor war sie zweimal Jungschützenkönigin. 2012/2013 war sie Königin der Königinnen. Silke Kamins Vater Hans-Jürgen Stein ist Ehrenpräsident des Schützenvereins Heidenau. Ihre Ehemann Sven Kamin war bereits König und Vizekönig. Und auch die drei Adjutantinnen Cornelia Reiß, Stefanie Indorf und Heike Lomnytschuk sind bereits viele Jahre lang im Verein aktiv und bringen teilweise königliche und vizekönigliche Erfahrung in die Damenkönigscrew ein.

    Die Würde der Königin der Königinnen errang Anette Randt, die in Heidenau und Umgebung und im gesamten Landkreis Harburg auch als Kommunalpolitikerin bekannt ist.

    Der Schützenverein Heidenau bedankt sich bei allen, die Kuchen für das Kaffee- und Kuchenbuffet bereitgestellt haben, sowie der Landjugend Heidenau, die an diesem Tag für die Getränke gesorgt hat. Außerdem geht ein Dankeschön für die Unterstützung an den Schulförderverein des Spielkreises Heidenau. Dieser hat alle mit Nackensteaks und Wurst vom Grill versorgt.

  • 119 Jahre Schützenverein Hausbruch: Nachfolger für Lothar Isack gesucht

    Hausbruch. Das Schützenfest in Hausbruch findet vom Freitag, 9., bis Montag, 12. Juni, auf dem Festplatz am "Landhaus Jägerhof" am Ehestorfer Heuweg in Hausbruch statt. Es bedeutet, dass die Königstage vom amtierenden Schützenkönig „Lothar Isack“ gezählt sind. Er hat in den vergangenen zwölf Monaten viel Einsatz für das Schützenwesen gezeigt. "Mir hat das Königsjahr sehr gefallen ", äußerte er kurz vor den vier Festtagen.

    Er hat den Verein mit seinen Adjutanten Karl-Heinz Ahlt und Hans-Heiner Fischer das ganze Jahr über während seiner Regentschaft hervorragend bei den Festen der Nachbarvereine vertreten. Der Höhepunkt war jedoch sein eigener Königsball im Saal des Landhauses Jägerhof mit hunderten von grün-weißen Luftballons geschmückt bis 3 Uhr früh.

    Der 70-jährige in Hausbruch geborene Lothar Isack ist seit 53 Jahren Mitglied im Schützenverein Hausbruch. Er lebt das Schützenwesen mit all seinen Facetten. Er war 20 Jahre lang im Vorstand des Kreisverbands Harburg-Stadt engagiert. Das Hausbrucher Urgestein wohnt mit seiner Frau Sylvia (ebenfalls aktives Vereinsmitglied) im Ortskern und hat zwei Kinder und fünf Enkelkinder. Lothar Isack ist Ehrenkommandeur des Vereins und war schon einmal vor 20 Jahren, in der Saison 1996/97, König. Im Verein bekleidet das Amt des 2. Schriftführers und steht dem Verein mit Rat und Tat zur Verfügung. Er leitet auch die Offiziersgruppe des Vereins.

    Zum erstenmal Damenkönigin ist die sehr gute Sportschützin Ursula Ahlt. Sie ist mit der Pokalmannschaft des Vereins aktiv sehr erfolgreich unterwegs und kehrt meist mit vielen Siegen zurück nach Hausbruch.

    Jugendkönig ist der 14-jährige Timo Posyniak, ein Nachwuchstalent, der erst seit einem Jahr Mitglied im Verein ist und außer seinem Hobby Sportschießen den Berufswunsch äußert, Chemielaborant zu werden.

    Am Sonntag, 11. Juni, wird wieder ein neuer Schützenkönig beim Schießen auf den Vogel ermittelt. Alle Aktiven des Hausbrucher Schützenvereins freuen sich auf das kommende Schützenfest. Pressewart Manfred Achner: "Es gibt in diesem Jahr mehrere Anwärter auf diese Würde."

    Der Schützenfest-Ablauf ändert sich nicht wesentlich. Es wird auch wieder am Sonntag ein Jedermannschießen ab 15 Uhr mit Preisen stattfinden, wobei ein Bürgerkönig ermittelt wird. Festwirt Thomas Soltau vom Landhaus Jägerhof engagiert sich in diesem Jahr wieder für die seit Jahren beliebte Open Air Disco auf dem Platz am Sonnabend, 4. Juni, ab 19.30 Uhr.

    Das Programm des Volks- und Schützenfest vom 09.06. – 12.06. 2017

    Freitag, 09.06.
    18:30 Uhr
    Sammeln der Schützen und Gäste auf dem Festplatz Schießsportzentrum.
    19:00 Uhr
    Abmarsch mit dem „Blasorchester Seevetal und Spielmannszug Elstorf
    21:30 Uhr
    Großer Zapfenstreich am Gedenkstein auf dem Sportplatz „Jägerhof“.
    22:00 Uhr
    Kommers
    im Landhaus Jägerhof bis 00:00 Uhr.
    Samstag, 10.06.
    12:30 Uhr
    Sammeln auf dem Festplatz
    13:00 Uhr
    Abmarsch vom Festplatz mit dem Spielmannszug Elstorf
    Pause bei der Damenkönigin, Halt beim Jungschützenkönig
    16:30 Uhr
    Rückkehr
    auf den Festplatz.
    17:00 Uhr
    Beginn des Schießens um Preise und Orden, bis 19:00 Uhr.
    20:00 Uhr
    Open Air Disco
    mit “Haukes-Disco”.
    Eintritt frei.
    Ende 1:00 Uhr.
    Sonntag, 11.06.
    09:00 Uhr
    Sammeln der Schützen im Schießstand
    09:30 Uhr
    Abschiedstrunk unseres Königs.
    10:00 Uhr
    Schießen auf den Königvogel,
    Preise und Orden bis 11:30 Uhr
    12:00 Uhr
    Festessen
    im Saal „Landhaus Jägerhof“
    14:30 Uhr
    Schießen auf den Königvogel
    bis 18:00 Uhr.
    19:30 Uhr
    Proklamation des Königs 2017,
    der Damenkönigin, des Jungschützenkönigs und
    der Kinderkönige
    20:00 Uhr
    Gemütliches Beisammensein bis 23:00 Uhr.
    Montag, 12.06.
    18:00 Uhr
    Treffen der Schützen in Uniform auf dem Festplatz.
    18:30 Uhr
    Matjes-Essen für alle im Saal.
    Preisverteilung
    Konkurrenz- und Ehrenpreise.

    Ummarschplan 2017
    Änderungen vorbehalten
    Freitag, 09. Juni
    (19:00 - 22:00)
    Ehestorfer Heuweg, Cuxhavener Straße (Fußweg), Tunnel, Altwiedenthaler Straße, Abholen des Königs,
    Tempoweg, Striepenweg, Altwiedenthaler Straße, Altwiedenthaler Twiete, Neelandstieg, Bäckergang,
    Altwiedenthaler Straße, Tunnel, Cuxhavener Straße, Pause bei Lesser, Cuxhavener Straße (Radweg), Talweg
    (Sportplatz Jägerhof „Großer Zapfenstreich“), Talweg, Cuxhavener Straße (Radweg), Ehestorfer Heuweg bis
    Festplatz.
    Samstag, 10. Juni
    (13:00 – 16:30)
    Ehestorfer Heuweg, Cuxhavener Straße (Fußweg), Tunnel, Altwiedenthaler Straße, Abholung des Königs,
    Tempoweg, Striepentwiete, Striepenweg, Altwiedenthaler Straße, Halt beim Jungschützenkönig, Altwiedenthaler
    Twiete, Neehusenstraße, Hausbrucher Bahnhofstraße, Wiedenthaler Bogen, Wiedenthaler Sand, Stichweg,
    Hausbrucher Bahnhofstr, Stichweg, Rohrammerweg,, Rohrweihenweg, Stichweg, Dorfkrug, Altwiedenthaler
    Straße, Einkehr bei der Damenkönigin, Altwiedenthaler Str., Tunnel, Cuxhavener Str., Ehestorfer Heuweg bis
    Festplatz

  • 12. Winterball der Harburger Schützengilde am Samstag

    (Harburg) Es ist der zweite Ball der „großen Drei", also jener drei Harburger Bälle, die im Hotel Lindtner in Heimfeld aus der Harburger Ballsaison nicht wegzudenken sind: der Winterball der Harburger Schützengilde. In diesem Jahr findet er zu Ehren seiner Majestät Gildekönig Rolf-Dieter Eckert und seiner Frau Beate am 17. Dezember 2016 statt.

    Neben dem traditionellen Einmarsch seiner Majestät und den Abordnungen der befreundeten Schützenverbände und dem Tan wird es wieder ein buntes Rahmenprogramm, unter anderem beim Lasergewehrschießen, geben. Hier können die Gäste attraktive Preise wie zum Beispiel eine Reise mit dem A380 nach Kalifornien, gesponsert von CM-Reisen, gewinnen. Mit dem Erlös der Veranstaltung wird die Harburger Schützengilde in diesem Jahr die Harburger Tafel unterstützen, die mit ihrer Arbeit bedürftigen Menschen hilft.

    Gespannt darf man in diesem Jahr sein, was sich der neue 1. Patron der Gilde, Conrad Bader, einfallen lassen wird, denn für ihn ist es der erste Winterball in dieser Funktion.

    Selbstverständlich sind auch Nicht-Schützen herzlich gerne willkommen mit der Harburger Schützengilde zu feiern. Die Valendras Showband sorgt im großen Saal für die richtige Tanzmusik, für die Partystimmung in der Disco sorgt der Hamburger DJ Matthias. Auch Firmen können eine Weihnachtsfeier in einem besonders festlichen Ambiente genießen und Tanzbegeisterte zur stimmungsvollen Musik das Tanzbein schwingen.

    Für das leibliche Wohl sorgt die gute Küche des Privathotel Lindtner. Geplant sind kleine Köstlichkeiten im Hofgarten in weihnachtlicher Atmosphäre. Außerdem bietet das Hotel kulinarische Höhepunkte in seinen Restaurants.

    Flanierkarten sind an der Abendkasse noch für spontane Gäste erhältlich und kosten EUR 22,00. Auch Schüler- und Studentenkarten sind wieder zu einem Preis von EUR 11,00 zu erhalten, die ebenfalls gegen Vorlage eines Ausweises an der Abendkasse erhältlich sind.

  • 139. Vogelschießen: Eißendorf sucht einen neuen König

    Eißendorf. Die Schützensaison geht los und eines der ersten großen Feste ist traditionell das Eißendorfer Vogelschießen. Vom 26. bis 29. Mai suchen die Eißendorfer Schützen einen Nachfolger für ihren aktuellen König Jörg Müller. Hinter dem gelernten Krankenpfleger und Rettungsassistenten und seiner Frau, der SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Doris Müller, liegt ein ereignisreiches Jahr. Besuche anderer Schützenfeste und Vogelschießen sowie viele Königsbälle. Darunter natürlich auch der eigene Königsball im Landhaus Jägerhof. Ein Highlight des Jahres aber war der Besuch in Pappenheim in Mittelfranken. Dort, bei den „Pappenheimern“, nahmen Jörg Müller und seine Adjutanten, die beiden „Andreasse“ Andreas Pape und Andreas Hertel an der Jubiläumsfeier mit einem stimmungsvollen Zapfenstreich auf der Pappenheimer Burg teil.

    Jörg Müller mit seiner Doris beim Eröffnungstanz des Eißendorfer Königsballs im Landhaus Jägerhof. | Foto: Niels Kreller
    Jörg Müller mit seiner Doris beim Eröffnungstanz des Eißendorfer Königsballs im Landhaus Jägerhof. | Foto: Niels Kreller
    Los geht es am Freitag, 26. Mai 2017, um 15 Uhr mit der Eröffnung des Festplatzes am Lübbersweg. Um 20:30 Uhr dann der Große Zapfenstreich auf der Wiese Göhlbachtal zu Ehren Seiner Majestät Jörg Müller. Am Samstag startet um 15:15 Uhr das Eißendorfer Kinderfest mit vielen Attraktionen im und am Festzelt. Highlight am Sonntag ist das Eißendorfer Schweinequiz um 15 Uhr. Wer Glück hat, kann hier stolz mit einem viertel oder halben Schwein nach Hause ziehen.

    Am Montag geht es dann um die Königswürde. Wer für das nächste Jahr in Eißendorf regieren wird, das erfahren die Besucher um 19 Uhr bei der Proklamation auf dem Schulhof Kirchenhang.

  • 17. Marmstorfer Teichwette am Sonntag

    (Harburg-Marmstorf) Zum nunmehr 17. Male werden der amtierende Schützenkönig von Marmstorf und der Wettpate schauen, ob sie sich „trockenen Fußes" in der Mitte auf dem Marmstorfer Feuerteich treffen werden um dann gemeisam ein Schnäpschen zu trinken. Dabei schippern sie auf Flößen, an denen schon fleißig gewerkelt wird, aufeinander zu. Unter den abenteuerlichen schwimmenden Untersätzen war schon ein Kran und ein Heißluftballon zu finden. Und einmal flog der Schützenkönig an einer Seilbahn hängend zu seinem Floß

    Wettpate, das ist in diesem Jahr der Sänger Carsten Pape von der Band Clowns & Helden, deren Hit "Ich liebe Dich" unvergessen ist. Als Sänger steht Pape neben Lotto King Karl bei jeden Heimspiel auf der großen gelben Hebebühne im Volksprkstadion und schmettert „Hamburg meine Perle". Jetzt ist Pape auch mit seinem neuen Musikpartner Elvis unterwegs. Auch Elvis steht als Wettpate an der Seite von Pape und beide präsentieren natürlich auch Musik. Antreten wird er gegen den amtierenden Marmstorfer Schützenkönig Arne Wichers.

    Der Wetteinsatz der beiden beträgt 250,- Euro für jeden. Das Geld sowie die Einnahmen aus Würstchen-, Erbsensuppe- und Getränkeverkauf werden in jedem Jahr gespendet. In diesem Jahr ist das Kinderhospiz Sternenbrücke der Empfänger.

    Rund 2.000 Schaulustige zieht das Event in jedem Jahr an – egal ob es stürmt, schneit oder so richtig a...kalt ist.

    17. Marmstorfer Teichwette
    Sonntag, 29. Januar 2016, ab 11:00 Uhr (Wette gegen 12:00 Uhr)
    Rund um den Marmstorfer Feuerteich

  • 4.500 Euro für die Buxtehuder Schützengilde

    Buxtehude. Ausreichend Platz für alle. Den haben sich die Sportschützen der Schützengilde der Stadt Buxtehude von 1539 e.V. schon lange gewünscht. Viel zu eng ist es im Laufe der Jahre in ihrem Vereinsheim am Gildeweg 1 geworden. Zwei großzügige Räume im obersten Stockwerk ihres Schießstands mussten her. Gesagt, getan: Als die Planung für den An- und Ausbau fertig war, hieß es „Ärmel hoch und los“. Mithilfe vieler fleißiger Helfer und finanzieller Unterstützer entstanden so zwei neue komfortable Räume. Beim Schützenfest wurden sie eingeweiht.

    Die Förderung von Vereinen und Institutionen in der Region hat sich die Sparkasse Harburg-Buxtehude auf ihre Fahnen geschrieben. So reihte sie sich ein in die Liste vieler Förderer und beteiligte sich mit 4.500 Euro am Ausbau. Matthias Weiß, Direktor Regionalbereich West, war früher selber Sportschütze und schätzt die sportlichen Möglichkeiten, die die Buxtehuder Gilde ihren Schützen bietet. „Gute Jugendarbeit im Verein ist wichtig. Besonders die jungen Sportschützen liegen mir am Herzen. Das Geld, das wir dem Verein zur Verfügung gestellt haben, ist hier gut investiert.“

    In diesem Jahr „regiert“ Karsten Röhrs als jüngst gekürter Schützenkönig die 1539 gegründete Schützengilde. Über steigende Eintrittszahlen freuen sich der Erste Vorsitzende Hans-Jürgen Lindner und sein Stellvertreter Wolfgang Kölzer. Beide sind langjährige Aktive und seit 19 Jahren im Vorstand engagiert. Insgesamt gehören dem Verein 408 Mitglieder an. Davon sind 56 Jugendliche und Jungschützen. Die finden jetzt in den gerade eingeweihten neuen Räumen „optimale Bedingungen vor“, sagt Hans-Jürgen Lindner. „Wir haben den Platz verdoppelt. Gerade bei den Sport- Wettkämpfen hat sich dieser bestens bewährt.“

    So gibt es jetzt auf insgesamt 67 Quadratmetern ausreichend Platz für Besprechungen, zum Umziehen der Sportschützen und für den gemütlichen Aufenthalt. Auch eine Küchenzeile hat hier ihren Platz bekommen. Wenn die der Gilde angeschlossene Gastronomie geschlossen hat, muss das traditionelle Spiegeleier-Braten nicht ausfallen. Zu später Stunde wird der alte Brauch kurzerhand in den neuen Aufenthaltsraum verlegt.

  • 40 Jahre Schießclub Scharnhorst im Landhaus Jägerhof

    Hausbruch. Große Jubiläumsfeier im Landhaus Jägerhof: Der Schießclub Scharnhorst der Harburger Schützengilde feierte sein 40jähriges Bestehen. Seit drei Jahren begeht der Schießclub schon hier bei Thomas Soltau, selbst Mitglied, sein Grünkohlessen. Und in diesem Jahr konnte der Club zum Jubiläum auch gleich mit zwei Königen aufwarten. Einmal dem Clubkönig Michael Rieger und dann kommt der Gildekönig in diesem Jahr auch aus den Reihen des Schießclubs: Sven Keinschmidt. Anwesend waren auch zahlreiche Mitglieder der Gilde.

    Der erste Eintrag ins „Klassenbuch“ mit einer Umlage von damals 200 DM findet sich am 8. Oktober 1976. Offiziell gegründet wurde der Schießclub Scharnhorst dann am 26. Januar 1977. „Heute gibt es jährlich Ausfahrten nach Villingen zum Skispringen und unser jährliches Clubvogelschießen“, so der Präsident Jörn Kempinski. Elf Mitglieder zählt der Schießclub aktuell.

  • 40. Neujahrsschießen in Hausbruch: Harald Rinck vom Schützenverein Fischbek freut sich über 800 Euro

    Hausbruch/Fischbek/Eckel. Die Aktiven des Schützenvereins Eckel und Harald Rinck vom Schützenverein Fischbek waren die Gewinner des ebenso beliebten wie traditionsreichen Neujahrsschießens im Schießstand des Schützenvereins Hausbruch. Dort herrschte an allen fünf Wettkampftagen gute Laune und großer Andrang. Der Wettbewerb vom 8. bis 12. Januar in Hausbruch war dank gleichbleibender Teilnehmerzahl an allen Tagen sehr gut besucht. Den vielen Sportschützen aus Harburgs Stadt und Land, Hamburg, Schleswig Holstein und Niedersachsen hat dieser Wettkampf in fairer und spannender Atmosphäre wieder gut gefallen.

    Sie mussten sehr entspannt sein und sich stark konzentrieren, um sehr gut zu treffen. Gern kamen die Schützen, wie auch schon in den vergangenen Jahren, aus nah und fern zum Neujahrsschießen nach Hausbruch, da es auch in diesem Jahr wieder hohe Geldpreise und Wanderpokale zu gewinnen gab. Insgesamt nahmen 82 Pokalmannschaften und 200 Preisschützen an dem Wettkampf teil.

    Die Schießkommission unter der Leitung der Hausbrucher Schießmeisterin Anouschka Ahlt hatte wieder viel Arbeit und Zeit investiert. Alle waren begeistert und voll engagiert an allen fünf Tagen der ebenso anstrengenden wie spannenden 40. Schießsportwoche in Hausbruch dabei und sorgten für einen optimalen Ablauf der
    Wettbewerbe. Der neue moderne, vollelektronische Kleinkaliber-Schießstand hat sich einmal mehr bestens bewährt und wird von allen Sportschützen nicht nur gut angenommen, sondern meist auch gelobt. Die Wartezeiten sind durch die neue Anlage stark reduziert worden. Beim Wettkampf kam außer dem sportlichen Schießen aber auch die Geselligkeit nicht zu kurz und in den Schießpausen sowie nach dem Wettkampf wurde auch geknobelt.

    Der 1. Vorsitzende des SV Hausbruch, Karl-Heinz Ahlt, begrüßte im Schießstand des Sportzentrums am Jägerhof bei der Siegerehrung die Gewinner und bedankte sich bei ihnen für die beachtliche Teilnahme am beliebten Neujahrsschießen. Ahlt: "Es zeigt sich immer wieder bei den sehr knappen Ergebnissen, dass eisern um die Preise und Pokale gerungen wurde." Alle Gewinner der Pokale und Geldpreise waren glücklich und beabsichtigen, im nächsten Jahr zum 41. Neujahrsschießen wieder zu kommen.

    Der große Gewinner aller drei Wanderpokale: Das Team des SV Eckel von links: Michael John 1. Kassierer, Mannschaftsführer Achim Kuhlmann und Damenbeste Sportzentrum-Pokal Christine Kuhlmann und der 1. Vorsitzende Karl-Heinz Ahlt vom SV Hausbruch. | Foto: ein
    Der große Gewinner aller drei Wanderpokale: Das Team des SV Eckel von links: Michael John 1. Kassierer, Mannschaftsführer Achim Kuhlmann und Damenbeste Sportzentrum-Pokal Christine Kuhlmann und der 1. Vorsitzende Karl-Heinz Ahlt vom SV Hausbruch. | Foto: ein

    Folgende Mannschaften siegten beim Pokalschießen und wurden geehrt: 1. Wanderpokal Sportzentrum: SV Eckel vor SV Fischbek 1, Bestmann: Christine Kuhlmann SV Eckel (Ringe 50 – Teiler 113), 2. Wanderpokal Elbe Wochenblatt: SV Eckel vor SV Wetzen, Bestmann: Thor-Einar Burchard, Pinneberger Bürger- und Schützenverein (Ringe 150 - Teiler 93) 3.Damen-Wanderpokal Sportzentrum: SV Eckel vor SV Brackel. Beste Dame: Melanie Naujokat SV Eckel (Ringe 49 – Teiler 376).

    Die glücklichen Gewinner der Geldpreise von links: Achim Kuhlmann SV Eckel (400,-), Harald Rinck SV Fischbek (800,-), Dieter Wiegers SVElstorf (200,-) mit dem 1. Vorsitzdem Karl-Heinz Ahlt vom SV Haubruch | Foto: ein
    Die glücklichen Gewinner der Geldpreise von links: Achim Kuhlmann SV Eckel (400,-), Harald Rinck SV Fischbek (800,-), Dieter Wiegers SVElstorf (200,-) mit dem 1. Vorsitzdem Karl-Heinz Ahlt vom SV Haubruch | Foto: ein

    Anschließend folgte die Bekanntgabe der Gewinner des Einzelpreisschießens, wo immer noch das Motto gilt: „Ein Superschuss beim Neujahrsschießen wird meistens mit Erfolg gekrönt, drum sollst Du ihn mit Stolz genießen nicht oft wirst Du damit verwöhnt“. Der Einsatz hatte sich besonders für die ersten drei großen Geldpreise gelohnt. Beim Preisschießen wurden teils sehr hohe Geldpreise errungen. Die ersten Sieger lagen dicht beieinander mit sehr guten Teilern, die addiert den Gesamtteiler ergaben.

    Der große Sieger SV Eckel, Mannschaftsführer Achim Kuhlmann mit allen 3 Pokalen, eingerahmt von Michael John und dem 1. Vorsitzenden Karl-Heinz Ahlt vom SV Hausbruch. | Foto: ein
    Der große Sieger SV Eckel, Mannschaftsführer Achim Kuhlmann mit allen 3 Pokalen, eingerahmt von Michael John und dem 1. Vorsitzenden Karl-Heinz Ahlt vom SV Hausbruch. | Foto: ein

    Der glückliche Sieger ist Harald Rinck vom SV Fischbek. Mit dem Gesamtteiler von 103,7 holte er beim Preisschießen den 1. Preis und 800 Euro. Der 2. Preis und 400 Euro gingen an Achim Kuhlmann vom SV Eckel mit dem Gesamtteiler von 119,9. Den 3. Preis und 200 Euro holte sich Dieter Wiegers vom SV Elstorf, Gesamtteiler 131,2.

    Alle Ergebnisse sind im Internet unter www.sv-hausbruch.de  einzusehen.

  • Brigitte Holtorf vom Schützenverein Sinstorf ist neue "Hanseatenkönigin"

    Sinstorf/Lübeck. Brigitte Holtorf vom Schützenverein Sinstorf hat sich beim traditionellen Hanseatenschießen in Lübeck gegen 65 Teilnehmer durchgesetzt. Mit einem hervorragenden Teiler von 13,8 brachte sie erneut den Titel "Hanseatenkönig" nach Hamburg und wurde damit Nachfolgerin von Kjell Stromenger Schützenverein Meiendorf.

    Brigitte Holtorf ist 71 Jahre alt und seit 1987 mit ihrem Mann Hans Holtorf, ebenfalls ein erfolgreicher Schütze, verheiratet. Die zweifache Mutter, fünffache Großmutter und dreifache Urgroßmutter gehört dem Schützenverein Sinstorf seit 2007 an. Zuvor, von 1995 bis 2003, waren sie und ihr Mann Hans im Schützenverein Wetternstrand aktiv - bis zu dessen Auflösung. Dem Schützenverein Altstadt Harburg gehörten die Eheleute Holtorf von 2003 bis 2013 an - ebenfalls bis zu dessen Auflösung. Damenkönigin in Sinstorf war Brigitte Holtorf in der Saison 2012/2013.

    Das Hanseatenschießen fand bereits zum 40. Mal statt. Schützinnen und Schützen aus Bremen und Hamburg reisten in diesem Jahr nach Lübeck, um sich in drei Klassen zu messen. Geschossen wurde in der Alters- und Seniorenklasse mit dem Kleinkalibergewehr. Die Frauen schossen ihre Disziplinen mit dem Luftgewehr. Der Hanseatenkönig wird als "offene Klasse" (Damen und Herren gemeinsam) mit dem Luftgewehr ermittelt. Hier entscheidet der beste Teiler. Das nächste Hanseatenschießen findet im Oktober kommenden Jahres in Hamburg statt.

    Weitere Ergebnisse: Damenklasse:1. Platz: Hamburg; 2. Platz: Lübeck; 3. Platz: Bremen, Altersklasse: 1. Platz: Lübeck; 2. Platz: Hamburg; 3. Platz: Bremen, Seniorenklasse: 1. Platz: Hamburg; 2. Platz: Lübeck; 3. Platz: Bremen.

  • Bürgermeister Olaf Scholz zum 489. Harburger Vogelschießen erwartet

    Harburg. Wenn am Donnerstag, 15. Juni, das 489. Harburger Vogelschießen beginnt, können Harburgs Gildekönig Rolf-Dieter Eckert und die Deputation mit dem Ersten Patron Ingo Mönke an der Spitze viel Prominenz begrüßen. Nach einer "kleinen Pause" wird Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz im Harburger Rathaus und anschließend beim Ummarsch durch Harburg und dem Spargelessen im Festzelt erwartet. Auch Hamburgs FDP-Star Katja Suding hat die Einladung der Harburger Gilde-Schützen angenommen.

    Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter Beate und Rolf-Dieter Eckert. | Foto: Niels kreller
    Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter Beate und Rolf-Dieter Eckert. | Foto: Niels kreller
    Der Rathausempfang mit geladenen Ehrengästen im großen Saal des Harburger Rathauses beginnt um 10.30 Uhr. Es folgt um 11.15 Uhr der Ausmarsch aus dem Rathaus durch die Harburger Innenstadt. Danach stärken sich Gastgeber und Gäste ab 12 Uhr beim Spargelessen im Festzelt auf dem Rathausplatz mit Gästen aus Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Um 14.30 Uhr beginnt am Denkmal Herzog Otto Stein die Rede von Dr. Ralf Grote, dem Leiter des Präsidialbüros und Leiter des Instituts für technische Mikrobiologie an der Technischen Universität (TUHH).

    Um 15.30 Uhr beginnt die "Gildotime" auf dem Rathausplatz. Für die musikalische Untermalung sorgen einige Spielmannszüge sowie eine engagierte One-Man-Band. Außerdem wird der Festplatz auf dem Rathausplatz eröffnet. Ab 15 Uhr wird das Torwandschießen der Harburger Fußball-Altherren-Auswahl zugunsten der Deutschen Muskelschwund-Hilfe stattfinden. Im vergangenen Jahr waren hier insgesamt 1.188,23 Euro für den guten Zweck gesammelt worden.

    Am Freitag, 16. Juni, folgt um 17.30 Uhr der Empfang in der Königsburg für geladene Gäste. Um 20 Uhr beginnt der Große Zapfenstreich vor dem Harburger Rathaus mit anschließendem Kommers im Festzelt. Diese Veranstaltung ist öffentlich, Gäste können im Festzelt auch dabei sein, wenn die Deputation verdiente Schützen ehrt.

    Am Sonnabend soll die große Festzeltgaudi im Festzelt gefeiert werden. Nachdem das traditionelle Hühnerfrikassee-Essen im vergangenen Jahr eine eher interne und private

    Das Königsessen im Privathotel Lindtner und die Keffeetafel der Königin läuten die letzten Tage im Königsjahr ein. | Foto: Niels kreller
    Das Königsessen im Privathotel Lindtner und die Keffeetafel der Königin läuten die letzten Tage im Königsjahr ein. | Foto: Niels kreller
    Veranstaltung war, will die Gilde in diesem Jahr eine große Gaudi feiern. Es konnten mehrere Sponsoren gewonnen werden, die sich bereit erklärten, diese Veranstaltung zu unterstützen. Außer Aktiven anderer Schützenvereinen und -Gilden sind auch Gäste aus Wirtschaft, Politik und Bevölkerung herzlich willkommen. Einlass ist ab 11.30 Uhr, Beginn um 12 Uhr. Der Eintritt kostet 10 Euro. Im Eintritt inbegriffen sind die meisten alkoholfreien Getränke sowie Bier, für weitere 8 Euro gibt es Hühnerfrikassee satt. Für gute Stimmung will das Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Sittensen, bekannt vom Volksfest in Heidenau, sorgen.

    Für die Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung erforderlich, Tischreservierung en sind möglich. Fragen, Anmeldungen etc. können per Mail oder Telefon beantwortet werden: Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Telefon 0176–955 866 06. Vorläufig geplantes Ende der Veranstaltung ist um 16 Uhr. Am Sonntag, 18. Juni, wollen die Schausteller ihre Betriebe geöffnet haben, offizielle Veranstaltungen der Gilde sind für diesen Tag nicht geplant.

    Am Sonnabend, 24. Juni, beginnt um 10 Uhr das Schießen auf den Vogel und die Konkurrenz- und Ehrenscheiben (auf dem Schwarzenberg). Es folgt um 18.30 Uhr der Sektempfang für die Gildedamen, ehe bei der Proklamation des neuen Gilde-Schützenkönigs am Schwarzenberg-Kaiserbrunnen das Geheimnis des Eckert-Nachfolgers gelüftet wird. Am Sonntag, 25. Juni, um 17 Uhr beginnt das Heringsessen und die Preisverleihung im "Kaiserlich". Kurios:
    Am Sonntag wird außerdem das Montags-Vogelschießen als Schlussveranstaltung stattfinden.

  • Bürgermeister Scholz kickt bei der Muskelschwund-Hilfe

    Harburg. Eigentlich eilte Bürgermeister Olaf Scholz nach dem Spargelessen der Harburger Schützengilde am Donnerstag schon zum nächsten Termin. Dann aber hielt er doch kurz inne, um ein paar Bälle auf die Torwand der Harburger Fußball- Altherrenauswahl zu kicken. Denn die führten wieder die Torwandmeisterschaft auf dem Harburger Vogelschießen durch. Seit die Gilde auf dem Rathausplatz feiert, können dort Teams für eine Spende von 30 Euro für die Deutsche Muskelschwund-Hilfe antreten, um den Torwandmeister zu ermitteln.

    Insgesamt kam dabei die stolze Summe von rund 400 Euro zusammen. Vogelschießen-Torwandmeister wurde das Team von HAMA Textilpflege Drycleaners Nord GmbH mit sechs Treffern. Den zweiten Platz teilen sich der Harburger Turnerbund (HTB)und die Schützengemeinschaft Tötensen/Westerhof.Unter den Teilnehmern befanden sich Teams von Ford Tobaben, der CDU, Malermeister Köhler, Titelverteidiger Jaffe 12/Die Göttlichen, das PK 46 und die Zimmerei Gögel.

  • Das Team Neugraben gewinnt das 65. HAN-Pokal-Schießen

    Harburg/Neugraben. Es gibt viele Harburger in Stadt und Land, die die "Harburger Anzeigen und Nachrichten", die ihr Erscheinen nach der Gründung im Oktober 1844 am 1. Oktober 2013 nach mehr als 150 Jahren aus wirtschaftlichen Gründen einstellen mussten, nach wie vor außerordentlich vermissen. Die "Lühmannsche", deren Reporter und Redakteure nicht nur über das Weltgeschehen und die wichtigsten Dinge in Deutschland und Europa, aber eben auch über das berichteten, was bei ihren Lesern sozusagen vor deren Haustür geschah. Dazu gehörte auch, die Namen der frisch proklamierten Schützenkönige zu veröffentlichen und die Ergebnisse von Schießwettbewerben. Auf diese Weise entstand vor 65 Jahren das von Verlag und HAN-Redaktion mit den Schützen ins Leben gerufene HAN-Pokalschießen.

    Und dieses Pokalschießen gibt es nach dem HAN-Aus immer noch. Es ist inzwischen der wohl älteste Schießwettbewerb in Deutschland, und er findet nach wie vor im Süderelberaum statt. Der seinerzeit von den HAN und den Schützen gemeinsam ins Leben gerufene Wettbewerb wird von den Vereinen Hausbruch, Neugraben, Scheideholz, Fischbek und Moorburg bestritten. Zwischenzeitlich nahmen auch die Schützinnen des Damenschießclubs Fischbek am Pokalschießen teil. Jörn Rosenthal, Erster Vorsitzender des Schützenvereins Neugraben-Scheideholz: "Es wäre schön, wenn eine Mannschaft des Damenschießclubs wieder am traditionellen HAN-Pokalschießen teilnehmen würde."

    Die Pokalgewinner werden jährlich in zwei Durchgängen ermittelt. Im April dieses Jahres fand der erste Durchgang in Hausbruch statt. Sieger an diesem Tag war das Team des SV Neugraben mit 8 Ringen Vorsprung vor dem SV Hausbruch. Jetzt folgte der Rückkampf im Schützenheim Neugraben. Alle fünf Vereine brachten wieder ihre zehn besten Schützen/innen mit, von denen die fünf besten in die Wertung kamen.

    Ein spannender Wettkampf entwickelte sich zwischen Hausbruch und Neugraben sowie den weiteren Vereinen. Sieger wurde die Mannschaft vom SV Neugraben. Die Platzierungen: 1. Platz SV Neugraben mit 1440 Ringen (1. und 2. Durchgang), 2. Platz SV Hausbruch mit 1438 Ringen, 3. Platz SV Fischbek mit 1417 Ringen, 4. Platz SV Scheideholz mit 1408 Ringen und 5. Platz SV zu Moorburg mit 1371 Ringen.

    Bester Einzelschütze der beiden Durchgänge war Andreas Werth vom SV Neugraben mit 290 Ringen und Beste Dame Anouschka Ahlt vom SV Hausbruch mit 289 Ringen. Die Mannschaft des SV Scheideholz verabschiedete sich aus diesem Wettbewerb aufgrund der Fusion mit dem SV Neugraben mit Kaffee und Kuchen für alle Teilnehmer. Im Jahr 2018 startet nun der SV Neugraben-Scheideholz als eine Mannschaft zum HAN-
    Pokalschießen.

  • Der alte Gildekönig hängt ab

    Harburg. Tja, so kann es kommen: Vor ein paar Monaten war Rolf-Dieter Eckert noch König der Harburger Schützengilde, nun haben ihn seine Schützenkameraden aufgehängt. Zum Glück aber nur sein Portrait. Denn Anfang Januar wird der ehemalige König der Gilde beim traditionellen Karpfenessen der Vereinigung ehemaliger Könige im Privathotel Lindtner in die „Ahnengalerie“ aufgenommen.

    Hans Einrich Böttcher ist der neue Präsident der ehemaligen Könige der Harburger Schützegilde. | Foto: Niels Kreller
    Hans Heinrich Böttcher ist der neue Präsident der ehemaligen Könige der Harburger Schützegilde. | Foto: Niels Kreller

    Zum ersten Mal leitete Hans Heinrich Böttcher die Veranstaltung, nachdem der bisherige Präsident Arthur „Archie“ Rüdiger Diederichsen im letzten Jahr verstorben war. Er trete in große Fußstapfen, so Böttcher. „Als ehemaliger König hat jeder ein Jahr die Gilde repräsentiert“, erinnerte Böttcher die anwesenden ehemaligen Könige. „Erinnert euch an euer Königsjahr, das ihr auch zum Wohle der Harburger Schützengilde geleistet habt."

    Bevor es dann ans Karpfenessen ging, wurde noch das Bild von Rolf-Dieter Eckert in der Ahnengalerie aufgehängt. Der tat dies zusammen mit „Rahmenwart“ Alfred Gögel.

  • Der ehemalige Gildekönig hängt rum

    Harburg. Jeden Tag hängt Ingo Volkland im Gildezimmer der Harburger Schützengilde von 1528 im Privathotel Lindtner in Heimfeld rum. OK – nicht er persönlich, sondern ein Foto von ihm. Denn es ist Tradition, dass der ehemalige Gildekönig mit einem Portrait in der Ahnenreihe im Gildezimmer verewigt wird. Dazu trifft sich die Kameradschaft ehemaliger Könige jedes Jahr im Januar mit anschließendem Karpfenessen.

    Ingo Volklands Portrait ist aber zum zweiten Mal vertreten, denn schon einmal hatte beim Harburger Vogelschießen den Adler runtergeholt. Die zweimalige Königswürde haben neben ihm bisher nur noch Hans Heinrich Böttcher und Herrmann Stein geschafft. Und wie es der Zufall will, hängt Volklands neues Portrait schräg rechts unter dem ersten. „Drei schaffe ich", witzelte der stets zu einem Scherz aufgelegte Schütze.

    Zu Scherzen aufgelegt war auch Alfred Gögel, der das Bild als 69. In der Reihe ehemaliger König anbrachte. Volkland habe sein Foto zu spät bei ihm abgegeben, erzählte er den Anwesenden. Deshalb gäbe es nur diese Zeichnung und hielt das Bild in die Höhe, auf dem eine – zumindest vage an Volkland erinnernde – Karikatur angebracht war.

  • Der neue Harburger Gildekönig Sven Kleinschmidt ist bekennender HSV-Fan

    Harburg. Drei krachende Böllerschüsse am Kaiserbrunnen auf dem Harburger Schwarzenberg am Sonnabendabend verkündeten: Harburg hat einen neuen Gildekönig. Der glückliche Nachfolger von Rolf-Dieter Eckert ist der 45-jährige Sven Kleinschmidt. Der Marmstorfer setzte sich am Sonnabend nach einem spannenden Wettkampf im Schießstand auf dem Schwarzenberg ausgerechnet gegen seinen Vater Klaus Kleinschmidt und den Versicherungskaufmann Nico Thonfeld durch.

    Zu den ersten Gratulanten gehörte außer seinem Vater Klaus Kleinschmidt auch Harburgs Bezirksamtsleiter Thomas Völsch, der den spannenden Wettbewerb im Schießstand gemeinsam mit anderen Gilde-Schützen und Gästen verfolgt hatte. Zusammem mit den Gilde-Deputationsmitgliedern Frank Kirste und Ingo Volkland nahm Völsch anschließend auch die Proklamation am Kaiserbrunnen vor. Dort übernahm der überglückliche und strahlende neue Regent die Königskette von seinem Vorgänger Rolf-Dieter Eckert.

    Der hölzerne Vogel hatte sich in diesem Jahr als äußerst zäh erwiesen. Nach dem Ablauf der regulären Schießzeit waren noch nicht einmal der Silberne und der Goldene Flügel gefallen. Deswegen entschlossen sich die Verantwortlichen im Schießstand dazu, dass demjenigen die Königswürde zugesprochen werden sollte, der den Goldenen Flügel herunter schießt. Das gelang um 18:33 Uhr mit dem 1721. Schuss auf den Gildevogel Sven Kleinschmidt. Der Vollblutschütze hat bereits Erfahrungen im Regieren gesammelt: Er war im Jahr 2010/11 bereits König in seinem Heimatverein, dem Schützenverein Marmstorf.

    Sven Kleinschmidt lebt von Geburt an in Marmstorf. Die neue Gilde-Majestät ist unverheiratet, hat aber zwei Kinder im Alter von 16 und 18 Jahren. Er ist selbstständiger Kaufmann und Inhaber eines Service-Unternehmens für Bestattungen. Er gehört bereits seit seiner Kindheit dem Schützenverein Marmstorf an. Zudem war er auch schon mehrere Jahre lang Vorsitzender des Sportvereins Grün-Weiss Harburg und engagiert sich für die Freiwillige Feuerwehr Marmstorf.

    Der neue Regent ist nunmehr bereits seit zwei Jahrzehnten Gildemitglied. Innerhalb der Harburger Schützengilde gehört Sven Kleinschmidt dem Schießclub Scharnhorst an. Er ist zudem Mitglied der Gilde-Schützenkompanie und seit längerem auch förderndes Mitglied der Fahnenjunker. Als langjähriger Freund des Fußballs ist er ohne Wenn und Aber HSV-Fan und versäumt nur in Ausnahmefällen die Heimspiele der Rothosen. Jetzt hofft er darauf, dass der Dauer-Bundesligist in der kommenden Saison nicht abermals in Abstiegsgefahr gerät.

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