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Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH)

Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH)

  • Harburg. Innovativ, kreativ und wissenschaftlich fundiert: Am 11. Juli zeichnete die Karl H. Ditze Stiftung zum 19. Mal Absolventinnen und Absolventen der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) für ihre ausgezeichneten Leistungen aus. Übergeben wurden die mit insgesamt 4.500 Euro dotierten Preise von Rolf Dalheimer, Mitglied der Karl H. Ditze Stiftung, und TUHH-Präsident Ed Brinksma. Ausgezeichnet wurden die Masterarbeiten von Anne Rynek und Maximilian Stark sowie die Dissertation von Richard Bäumer.

    Die Preisträger des Karl H. Ditze-Preises 2018: Anne Rynek für ihre Masterarbeit „Thermische Spannungsanalyse mit Hilfe der Finiten-Elementen-Methode zur Voraussage von thermisch induzierten Rissen durch Sonneneinstrahlung im Glas von Dreifach-Isolierglas“ (1.250 Euro). Aus der modernen Architektur sind großzügige Glasflächen nicht mehr wegzudenken. Doch außer optischen Ansprüchen müssen die gläsernen Fassaden auch Standards der Energieeinsparung erfüllen. Sogenannte Mehrfach-Isoliergläser, gefüllt mit Gas, senken Wärmedurchlässe sind aber aufgrund von Temperatureinwirkungen oft Rissbildungen ausgesetzt. Rynek entwickelte eine Methode, um das Risiko eines thermischen Glasbruchs besser abschätzen zu können.

    Maximilian Stark wurde für seine Masterarbeit „Information Optimum Design of Discrete LDPC Decoders for Irregular Codes“ (1.250 Euro) ausgezeichnet. Ob beim Fernsehen via Satellit oder Surfen im heimischen WLAN – bei allen modernen Kommunikationssystemen bilden fehlerkorrigierende Kanalcodes die Basis für eine zuverlässige Übertragung von Daten. Das erfordert eine hohe Datenverarbeitung und damit Rechenleistung. Um diese zu minimieren, hat Maximilian Stark in seiner Arbeit ein neuartiges Decodierverfahren entwickelt. Mit Fokussierung auf relevante Informationen hat er den Rechenumfang stark verringert - und das bei gleichbleibender Fehlerkorrekturleistung. Sein entwickelter Decoder eignet sich daher gerade für Anwendungen in vernetzten Fabriken, Autos und Häusern, wo viele Geräte möglichst zuverlässig, energieeffizient und mit begrenzter Rechenleistung kommunizieren müssen.

    Richard Bäumer ist für seine Dissertation „Active vibration control using the centrifugal forces of eccentrically rotating masses“ (dotiert mit 2.000 Euro) ausgezeichnet worden. Bauteile und Strukturen sind oftmals Schwingungen ausgesetzt, die häufig zu schwerwiegenden Schädigungen führen. Um diese zu vermeiden beschäftigte sich Richard Bäumer in seiner Dissertation mit einem aktiven Dämpfungssystem. Der sogenannte Doppelwuchtrotor führt im Vergleich zu anderen Dämpfungssystemen zu einer harmonischen Kontrollkraft sowie zu einem reduzierten Energie- und Leistungsbedarf. "Die Dissertation hat der Promovend selbstständig, mit beeindruckender Beharrlichkeit und Vollständigkeit und mit großem Ideenreichtum gemeistert und erbracht“, lobt Laudator Professor Uwe Starossek vom Institut für Baustatik.

    Karl H. Ditze (1906 – 1993) war persönlich haftender Gesellschafter der Hamburger rotring-Werke Riepe KG. Als erfolgreicher Unternehmer und Hamburger Bürger gründete er mit 73 Jahren die Karl H. Ditze Stiftung, um sozialen und gemeinnützigen Zwecken Hilfe zu leisten. Besondere Herzensangelegenheit war ihm die Förderung von vier Hamburger Hochschulen, mit besonderem Augenmerk auf das Ingenieurwesen. So werden in seinem Sinne an der TU i Harburg aus Mitteln der Ditze Stiftung Stipendien, Integrationsmaßnahmen für ausländische Studierende, Veranstaltungen zur Sicherung des Ingenieurnachwuchses sowie studentische Projekte unterstützt.

  • Harburg. Für die Vermessung und Absteckung von Großbauprojekten wie Straßen, Brücken oder Hebewerken ist eine hohe Präzision erforderlich. Außer der bislang üblichen aufwändigen manuellen Vermessung kann diese Genauigkeit viel einfacher mit einem satellitengestützten Messsystem erreicht werden, das am Institut für Massivbau der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) von Prof. Dr. Peter Andree in Zusammenarbeit mit der Firma Geo++ entwickelt wurde. Das Messsystem wird über eine Android App für Smartphones bedient, die mit GNSS (globales Navigationssatellitensystem) eine präzise Messung bietet. Unterstützt wird das Vorhaben durch die Deutsche Bahn Netz AG (DB Netz AG).

    Das neue Messsystem besteht aus zwei Komponenten - einem Satellitenempfänger und einem Smartphone als Steuersystem mit der notwendigen App, die per Bluetooth miteinander kommunizieren. Die einzelnen Messungen, die Rohdaten, basierend auf dem amerikanischen GPS und dem russischen GLONASS, werden automatisch von dem Smartphone aufgezeichnet. Nach der anwendergesteuerten Beendigung der Datenerfassung verbindet sich das Smartphone automatisch über das Internet zur Rohdatenübertragung mit einem Server der Firma Geo++. Dort werden Korrekturen vorgenommen und präzise Koordinaten in verschiedenen Systemen berechnet. Diese werden dann via Internet auf das Smartphone zurückgesendet und angezeigt.

    Der gesamte Vorgang vom Beginn der Messung bis zum Vorliegen der Ergebnisse dauert etwa nur drei Minuten. Diese Methodik kann auch mit entsprechender Software auf Servern weltweit durchgeführt werden. Die hohe Genauigkeit wird dadurch erreicht, indem der Auswertungsprozess durch ein spezielles Korrektur
    datenmodell gestützt wird. Die dafür notwendigen Korrekturen werden von der DB Netz AG der TUHH für eine zeitversetzte Berechnung zur Verfügung gestellt.

    Insbesondere unsere angehenden Bauingenieure profitieren von dem satellitengestützten Messsystem. Es wurde Anfang Juli in das laufende Übungsprogramm der Lehrveranstaltung ‚Geomatik‘ problemlos integriert. An einer Optimierung der App wird auf der Grundlage weiterer Messungen gearbeitet“, sagt Professor Dr.-Ing. Günter Rombach vom Institut für Massivbau der TUHH. Für ihn ist dieses Messsystem die Zukunft: „Die satellitengestützte Lagebestimmung wird in weiten Teilen - soweit eine quasioptische Sicht zu den Satelliten besteht - die bislang verwendete manuelle Vermessung ersetzen“.

    Mit der Verbesserung der Satellitengeometrie durch zusätzliche Einbeziehung des europäischen Systems „Galileo“ und des chinesischen „Beidou“, sowie durch individuelle Antennenkalibrierungen werden Genauigkeiten im Submillimeterbereich möglich sein.

  • Harburg. Schneller, leichter, autonom: Das Formula-Student-Team e-gnition der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) startet mit gleich zwei neuen Rennwagen in Fahrsaison 2018. Die Rennwagen egn18-ev (electric vehicle) und der autonom fahrende egn18-dv (driverless vehicle) wurden zum Startschuss der neuen Saison auf dem Hamburger Großmarkt ins Rennen geschickt.

    Mit am Start waren Frank Horch, Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, TUHH-Präsident Ed Brinksma und Lars Reger, Technologiechef der Automobilsparte von NXP Semiconductors. Das Projekt „Formula Student“ steht für die praxisorientierte Zusammenarbeit zwischen Universitäten und Unternehmen. Das Team wird außer vom Hauptsponsor NXP Semiconductors von rund 100 weiteren Partnern aus Wirtschaft und Forschung unterstützt.

    Zwei TUHH-Boliden für Europas Rennstrecken: Innerhalb eines Jahres konstruieren und bauen mehr als 65 TUHH-Studierende aus unterschiedlichsten Ingenieursfachrichtungen einen neuen elektrischen Rennwagen, um ihn in europäischen Rennen gegen die Konkurrenz-Teams der „Formula Student“ antreten zu lassen. Neu hinzugekommen im Wettbewerb ist 2017 die „Formula Student Driverless“-Sparte, bei der es um einen Boliden-Umbau zu einem komplett autonom fahrenden Fahrzeug geht.

    Von elektrisch bis autonom: Technik, die überzeugt: „Mit dem egn18-ev haben wir einen großen Schritt gemacht, um weiterhin vorn mitzufahren“, freut sich Floyed Bischop, Leiter des e-gnition Teams. Um das elektrische Vorgängermodell zu optimieren, haben die Konstrukteure bei ihrem siebten Rennwagen vor allem auf Leichtigkeit und Stabilität gesetzt. Mit insgesamt 30 Kilogramm weniger Gewicht kann der egn18-ev in unter drei Sekunden seine Spitzengeschwindigkeit von 120 Kilometer in der Stunde erreichen. Durch die Verwendung von Faserverbundstoffe wurde in diesem Jahr deutlich an Gewicht der Fahrzeuge reduziert. Belastbareres Material und mehr Stabilität bei starkem Luftwiderstand führen zudem zu besseren Fahrergebnissen.

    Auch im Bereich des autonomen Fahrens hat das neue TUHH-Team den Wagen optimiert: „Der egn18-dv ist mit Allradantrieb und neuester Sensorik bestens gewappnet, um sich in der Driverless-Sparte zu behaupten“, sagt Bischop. Eine zusätzliche Heckkamera bietet detailliertere Streckeninformationen und durch einen Lasersensor (LIDAR) werden die Datensätze des autonomen Systems zusätzlich überprüft, so dass die Fahrsicherheit gewährleistet werden kann. Im vergangenen Jahr belegte e-gnition mit ihrem autonomen Fahrzeug bereits Platz 3 auf der Weltrangliste, und diese Position soll das Folgemodell nun verteidigen.

    Ed Brinksma, Präsident der TUHH: „Das Studierenden-Team der TUHH zeigt auf beispielhafte Weise, wie fruchtbar eine interdisziplinäre Zusammenarbeit ist. Sie sind eine neue Generation von Ingenieurinnen und Ingenieuren, die Praxis, Theorie und Spaß am Forschen und Entwickeln spielerisch und zielorientiert zusammenbringen Das zeigt das Lehr- und Lernziel der TUHH."

    Lars Reger, Automobiltechnik-Chef bei NXP: „Elektrisches Fahren, Autonomes Fahren, Sichere Vernetzung – das sind derzeit die drei ganz großen Innovationsthemen der Automobilindustrie. Wir bei NXP sind sehr stolz darauf, gemeinsam mit der TU Hamburg-Harburg und weiteren Industriepartnern die Begeisterung unserer Hamburger Nachwuchstalente für diese spannenden Forschungs- und Entwicklungsfelder zu fördern.“

    Frank Horch, Senator der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation: „Das hier ist ein Termin, auf den ich mich immer lange im Voraus freue. Für unseren Standort sind solche engagierten jungen Menschen ein Pfund mit dem wir wuchern können. Sie bringen Innovationsgeist und Kreativität mit - wertvolle Eigenschaften für die Zukunft eines Standortes!

    Weitere Infos unter www.egnition-hamburg.de  
    Über das Rollout 2018 hat das Team einen Film über die egn18s gedreht:
    https://www.youtube.com/watch?v=KLOxT7y_A4E

    Über e-gnition: Innerhalb eines Jahres planen, konstruieren und bauen Studierende neben ihren Lehrveranstaltungen einen neuen elektrischen Formel–Rennwagen, um sich auf namhaften Rennstrecken in Europa mit anderen Teams der Formula Student zu messen. Der egn18-ev ist bereits der siebte Rennwagen, der an der TUHH entsteht. Seit 2017 arbeitet das Team auch an einem autonom fahrenden Rennwagen, dem aktuellen egn18-dv. Gearbeitet wird mit neuen und alternativen Werkstoffen sowie modernsten Fertigungsverfahren. Rund 65 Studierende aus unterschiedlichen TUHH-Studiengängen sind in dieser Saison an dem Projekt beteiligt.

  • Harburg. Die Studierenden Lena Viviane Bühre und Frederik Rogge von der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) sind vom Hamburger Verein Deutscher Ingenieure (VDI) für ihre Bachelorarbeiten ausgezeichnet worden. Sie haben die Jury mit ihren herausragenden Arbeiten im Bereich der Mehrphasenströmungen und der Allgemeinen Ingenieurwissenschaften überzeugt. Lena Viviane Bühre erhält mit ihrer Arbeit den ersten Platz und damit 1.500 Euro Preisgeld, Frederik Rogge belegt Platz 2 und bekommt dafür 1.000 Euro.

    Lena Viviane Bühre beschäftigte sich in ihrer Bachelorarbeit mit den Auswirkungen von Ölkatastrophen in der Tiefsee. Dazu führte sie Versuche mit gasgesättigten Rohöltropfen unter extrem hohem Druck durch, um so die realen Bedingungen in der Tiefsee abzubilden. Konkret beobachtete die Studentin den Einfluss des Gases auf das Volumen und die Aufstiegsgeschwindigkeit von Öltropfen. Durch ihre Versuche kann der Verbleib des Rohöls im Ozean nach einer Ölkatastrophe besser verstanden werden. Daraus können wiederum Empfehlungen entwickelt werden, um bei zukünftigen Katastrophen passend reagieren zu können. Nach ihrem Bachelorstudium an der TUHH studiert Bühre jetzt Energietechnik an der Leibniz Universität in Hannover.

     Frederik Rogge. | Foto: ein
    Frederik Rogge. | Foto: ein

    Mit der Bachelorarbeit von Frederik Rogge können Mikrooberflächen im Rasterelektronenmikroskop (REM) auf einfache Art und Weise dreidimensional rekonstruiert werden. In seiner Arbeit untersuchte der Student, inwiefern bildgebende Faktoren die Rekonstruktion beeinflussen und was nötig ist, um verlässliche Messresultate zu erhalten. Damit hat Frederik Rogge einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Analysen von Oberflächenparametern – wie Rauheit, Welligkeit oder auch Bruchflächen - geleistet. Zurzeit absolviert Rogge sein Doppelmasterprogramm im Fach Mechatronics (TUHH) und Technology Management am Northern Institute of Technology Management (NIT).

    Der Hamburger Bezirksverein e.V. im Verein Deutscher Ingenieure (VDI) verleiht jährlich den „Hamburger VDI-Preis“ an junge Ingenieurinnen und Ingenieure, die ihr Studium mit einer hervorragenden Master- oder Bachelorarbeit abgeschlossen haben. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden im Rahmen eines Festakts geehrt. Insgesamt werden drei Preise in einer Gesamthöhe von 3.000 Euro vergeben.

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