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Unwetterbericht

Unwetterbericht

  • Maschen/Landkreis Harburg. Der erste schwere Herbststurm dieses Jahres ist auch über den Landkreis Harburg hinweggefegt und hat in der Folge für fast 200 Hilfeleistungseinsätze für die 107 Feuerwehren des Landkreises Harburg gesorgt. In mindestens einem Fall ist ein Verletzter zu beklagen. Außerdem entstanden Sachschäden an Häusern und Pkw, auf die Bäume wehten.

    Ab kurz nach 9 Uhr begann die Unwetterlage des Sturmtiefs „Sebastian“ im Landkreis Harburg. Um 9.22 Uhr wurde die Feuerwehr Salzhausen
    in den Waldring in Luhmühlen alarmiert. Dort war ein Baum in die Oberleitung gefallen. Ab den Mittagsstunden erfolgten zu manchen Momenten die Alarmierungen nahezu minütlich. Überall stürzten Bäume auf Häuser, Straßen, Wege und Pkw.

    Um 15.17 Uhr rückte die Feuerwehr Maschen auf die Autobahn A 1 in Richtung Bremen aus. Zwischen dem Maschener Kreuz und der Anschlussstelle Hittfeld war ein Baum auf die Fahrbahn gestürzt. Ein Holländer, der den Baum zuerst beseitigen wollte, klemmte sich dabei die
    Hand zwischen Baum und Leitplanke ein und brach sich die Hand. Die Mitglieder der Feuerwehr Maschen versorgten den Mann bis zum Eintreffen des Rettungswagens. Der Verletzte kam anschließend in ein Krankenhaus.

    Die Maschener Feuerwehr beseitigte den Baum mit Hilfe einer Motorkettensäge. Ebenfalls in Maschen spielte sich in der Horster Landstraße ein dramatischer Einsatz ab. Während der Fahrt stürzte in Höhe des Kreisels ein Baum auf ein fahrendes Auto. Ein Ast durchbohrte die Windschutzscheibe und verfehlte die Fahrerin nur knapp. Sie blieb bis auf einen Riesenschrecken unverletzt. Der Wagen wurde schwer beschädigt. Die Maschener Feuerwehr beseitigte den Baum.

    In Tangendorf wurde das Dach des Sportlerheims beschädigt. Dort sicherte die alarmierte Feuerwehr das Dach provisorisch ab. Im Buchholzer
    Ortsteil Reindorf rückte die Feuerwehr Buchholz zur Güterbahnstrecke Maschen-Buchholz aus. Dort war ein Baum in die Oberleitung gefallen. Gemeinsam mit der Werkfeuerwehr des Rangierbahnhofs wurde der Baum beseitigt.

    In Toppenstedt kippte ein Baum auf die Bahnstrecke der OHE. Auch dort rückte die Feuerwehr aus, um den Baum zu beseitigten. In Bendestorf
    beseitigte die Feuerwehr einen umgestürzten Baum in der Kleckerwaldstraße. Die Feuerwehren Fleestedt und Glüsingen rückten auf die K 34 zwischen den beiden Orten aus, um einen Baum zu beseitigen. Die Feuerwehr Stelle beseitigte einen umgestürzten Baum auf der K 86 zwischen Stelle und Maschen, und die Feuerwehr Kakenstorf war im Ortsteil Auf der Horst im Einsatz, Dort waren gleich mehrere Bäume in der Straße
    „Falkenhorst“ umgestürzt.

    Nahezu in allen Städten und Gemeinden des Landkreises waren die Feuerwehren bis in die späten Abendstunden mit Aufräumarbeiten beschäftigt. In einigen Gemeinden und Städten wurde aufgrund der Vielzahl der Einsätze eine Örtliche Einsatzleitung installiert, um die Rettungsleitstelle zu
    entlasten und die Koordination der Einsätze auf dem eigenen Stadt- und Gemeindebereich zu leiten. Die Höhe der entstandenen Sach- und Gebäudeschäden muss nun von Experten der Versicherungen beziffert werden.

    Einige Feuerwehrkräfte mussten auch am Donnerstag morgen erneut ausrücken, um Sturmschäden zu beseitigen. Unter anderem waren die Feuerwehren in Ramelsloh und Schierhorn sowie die Feuerwehr Luhdorf auf der A 39 im Einsatz, um sturmgeschädigte Bäume zu beseitigen.

  • Landkreis Harburg, Der schwere Orkan Xavier, der am Donnerstagmittag auch über den Landkreis Harburg hinweg gezogen ist, hat für eine Vielzahl von Hilfeleistungseinsätzen für die 107 Feuerwehren des Landkreises Harburg gesorgt. Mehr als 600-mal mussten die Feuerwehren ausrücken, um umgestürzte Bäume von Wegen, Straßen und Häusern zu räumen und so Gefahrenstellen zu entschärfen. Alle fünf Drehleitern, die im Landkreis Harburg stationiert sind, waren zeitgleich im Einsatz. Zudem kam ein Hubrettungsfahrzeug der Werkfeuerwehr Mercedes Benz über Stunden zum Einsatz.

    2017 10 06 orkan lk harburg 3

    Nach ersten Meldungen sind bei den Einsätzen im Landkreis Harburg glücklicherweise keine Personenschäden zu verzeichnen, obwohl in einigen Orten Fahrzeuge von Bäumen getroffen wurden. Unzählige Male hieß die Einsatzmeldung „Baum auf Straße“ oder „Baum auf Haus“ für die eingesetzten Feuerwehren.

    Um 11.30 Uhr erfolgte der erste Einsatz im Landkreis. Die Feuerwehr Hittfeld musste in der Straße „Auf den Höhen“ in Emmelndorf einen umgestürzten Baum beseitigen. Um 13.27 Uhr rückte die Feuerwehr Rade auf die B 3 aus, um einen umgestürzten Baum zu beseitigen. In diesem Moment legte der Orkan mit voller Gewalt los. Von nun an ging es Schlag auf Schlag: Im Minutentakt liefen die Alarmierungen für die Feuerwehren auf. Immer mehr Bäume kippten hielten dem Orkan nicht stand. In allen Städten und Gemeinden des Landkreises waren Feuerwehrleute im Einsatz.

    Bis zu 60 Feuerwehren waren teilweise zeitgleich im Einsatz, um die anfallenden Einsätze abzuarbeiten. In vielen Städten und Gemeinden wurden die örtlichen Einsatzleitungen installiert, die mit ihrer Arbeit die mittlerweile auch personell aufgestockte Rettungsleitstelle in Winsen entlasten sollen. In der RLS wurden die Notrufe entgegen genommen und an die jeweiligen Einsatzleitungen weitergeleitet. Vor Ort wurden die alarmierten Wehren eingesetzt und gelenkt. Außer den vielen auf Straßen und Wegen gestürzten Bäumen, unter anderem auf der A 39 zwischen Winsen-West und Maschen sowie auf der A 1 zwischen dem Maschener Kreuz und Hittfeld, kippten auch Bäume auf Fahrzeuge und Häuser.

    2017 10 06 orkan lk harburg 2

    Glück im Unglück hatten die Insassen eines Pkw auf der B 3 zwischen Rade und Elstorf. Das Fahrzeug wurde bei laufender Fahrt von einem umstürzenden Baum getroffen. Die beiden Insassen entkamen unverletzt, am Fahrzeug entstanden Schäden. Die Feuerwehr beseitigte den Baum.

    2017 10 06 orkan lk harburg 1

    Mehrfach kippten Bäume auch auf Häuser, unter anderem waren Feuerwehren hier in Stove In der Straße Am Apfelgarten in Maschen in den Straßen Alter Postweg und Reiherhorstweg, in Sangenstedt in der Straße Nedderfeldweg, in Eichholz an der Kreisstraße K 8, in Tespe im Erlerring und in Schwinde in der Krümser Straße im Einsatz, um hier die auf die Gebäude gestürzten Bäume zu beseitigen. In Tangendorf kippte eine
    kapitale Eiche auf ein Wohnhaus und Carport samt Pkw und hinterließ schwere Schäden.

    Einen besonderen Einsatz absolvierte die Feuerwehr der Samtgemeinde Jesteburg in der Straße „Sandbarg“ in Jesteburg. Hier waren mehrere Bäume auf die Bahngleise gefallen. Ein Metronom konnte gerade noch rechtzeitig stoppen, bevor der Zug in das Hindernis fuhr. Die Feuerwehren evakuierten den Zug und retteten insgesamt 259 Fahrgäste aus dem Zug. Sie wurden an die DRK-Schnelleinsatzgruppe „Heide“ zur weiteren Versorgung übergeben.

    Bis in die späten Abendstunden hinein waren die Feuerwehren im Einsatz, um die Orkanschäden zu beseitigen. Mit weiteren Einsätzen ist am heutigen Freitag zu rechnen. Die Höhe der entstandenen Schäden muss nun von Experten der
    Versicherungen beziffert werden.

  • Harburg Stadt & Land. Ein sehr seltenes Wetterphänomen taucht am Freitag in unseren Gefilden auf: der Blutregen. Keine Sorge: Nicht echtes Blut wird von Himmel auf uns herabfallen, es ist kein böses Omen und Schuld ist nicht „Freitag der 13.“. Ursache für den rot gefärbten Regen sind Winde aus dem Süden, die rot gefärbten Saharastaub mit sich bringen, der vom Regen ausgewaschen wird.

    Bereits am Donnerstag ab 17 Uhr soll es losgehen mit dem Spektakel und zwischen 23 Uhr bis Freitag 6 Uhr soll es seinen Höhepunkt erreichen. Dabei gehen Wetterexperten davon aus, dass gerade bei uns in Hamburg, dem Alten Land und der Lüneburger Heide am meisten des roten Staubes niederfällt.

    Aber nicht nur für den Blutregen sorgt der Saharastaub. Auch die Sonnenuntergänge sind zur Zeit dieses Phänomens besonders herrlich anzuschauen. Am heutigen Donnerstag könnte es so kommen, dass sich der ganze Himmel mit einem intensiven Rot überzogen ist.

    Um seine Gesundheit muss niemand besorgt sein: Der Blutregen ist ungefährlich.

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