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Volleyball-Team Hamburg (VTH)

Volleyball-Team Hamburg (VTH)

  • Neugraben: Volleyball-Team verpasst Überraschung gegen den Meister aus Köln

    Neugraben. Der große Wille, nach längerer Pause mal wieder für eine positive Überraschung zu sorgen, war da, aber mit der Umsetzung hat das Vorhaben dann doch nicht geklappt: Das Volleyball-Team Hamburg (VTH) hat das Heimspiel gegen den Tabellenführer DSHS Snowtrex Köln in Neugraben verloren. Die Hamburgerinnen kämpften sich nach einer verschlafenen Anfangsphase zurück ins Spiel und unterlagen dem Meister letztendlich knapp mit 1-3 (16-25, 21-25, 26-24, 25-27).

    Beim VTH hatte man sich vor dem Spiel keine Illusionen gemacht und sah die Favoritenrolle eindeutig bei den Gästen aus Köln. Diese Tatsache schien die Mannschaft von Trainer Jan Maier zu Beginn des Spiels zu hemmen und beim Stand von 6-17 im ersten Satz deutete sich eine deutliche Niederlage an. Doch trotz des Rückstands merkten die Gastgeberinnen im weiteren Verlauf des Satzes, dass mit Leidenschaft und Einsatz gegen den Tabellenführer etwas zu holen ist. Zwar ging der Durchgang mit 25-16 deutlich an die Gäste, aber die Hamburgerinnen waren nun im Spiel.  Im zweiten Satz entwickelte sich ein Spiel auf hohem Niveau mit vielen langen Ballwechseln. Dabei gelang es den Hamburgerinnen, anders als in den Vorwochen, die sich bietenden Chancen zu den Punktgewinnen auch zu nutzen. Dennoch reichte es noch nicht zum Satzgewinn, da die Kölnerinnen mit viel Routine und einer großen Selbstverständlichkeit in ihren Aktionen einen 16-19 Rückstand drehen konnten und den Durchgang mit 25-21 für sich entscheiden.

    Besser machte es die Mannschaft um Mannschaftsführerin Saskia Radzuweit, die erneut zur besten Spielerin ihres Teams gewählt wurde, im dritten Durchgang. Wenn auch knapp, brachten die Gastgeberinnen diesmal den Vorsprung, unter großem Jubel der 300 Zuschauer, mit 26-24 ins Ziel.
    Nun wollten die Neugraberinnen mindestens einen Punkt und lagen über weite Strecken des Satzes in Führung. Beim Stand von 24-23 und 25-24 erkämpfte sich das Volleyball-Team Hamburg zwei Satzbälle zum Punktgewinn, konnte diese aber nicht nutzen. Die Kölnerinnen erspielten im Anschluss ihrerseits einen Matchball, den sie zum 27-25 Satz- und Matchgewinn nutzen konnten, was für große Enttäuschung bei den Gastgeberinnen und den Fans auf der Tribüne sorgte.

    VTH-Trainer Jan Maier war nach dem Spiel zwar zufrieden mit der Leistung, zeigte sich aber enttäuscht über den verpassten Punkt: „Wir haben uns von Satz zu Satz gesteigert. Den ersten Satz haben wir komplett verschlafen. Im zweiten Satz haben wir es leider nicht geschafft die Führung ins Ziel zu bringen, was uns im dritten Satz dann gelungen ist. Im vierten Satz haben wir unsere zwei Satzbälle leider nicht nutzen können. Ich hätte der Mannschaft den Punktgewinn gewünscht. Sie hat heute ein starkes Spiel gezeigt.“

  • Volleyball-Team Hamburg empfängt am Sonntag in Neugraben Bayer Leverkusen

    Neugaben. Nach dem Auswärtssieg in Bad Laer will die Mannschaft vom Volleyball-Team Hamburg auch gegen Bayer Leverkusen punkten. Am morgigen Sonntag, 4. Februar, um 16 Uhr empfangen die Volleyballerinnen den Vize-Meister in der CU Arena.

    Wie schon im letzten Heimspiel gegen Meister Köln gehen die Hamburgerinnen als Außenseiter ins Spiel. Aber wie gegen Köln, als der Punktgewinn nur denkbar knapp verpasst wurde, will die Mannschaft von VTH-Cheftrainer Jan Maier  auch in diesem Spiel wieder alles geben: „Wir haben bewiesen, dass wir an guten Tagen auch die Topteams der Liga nicht nur in Bedrängnis bringen, sondern auch besiegen können. Genau das werden wir auch gegen Leverkusen versuchen und uns drauf fokussieren. Es sind drei Punkte zu vergeben, da wollen wir dabei sein."

    Zuspielerin Juliane Lüning ist wieder gegen Leverkusen wieder dabei. Stina Schimmler und Christin Adam fehlen weiterhin. Lene Stegelmann und Anna Jungjohann spielen Hamburger U20 Jugendmeisterschaften.

     

  • Volleyball-Team Hamburg mit Leidenschaft zum Heimsieg gegen Vize-Meister Leverkusen

    Neugraben. Das Volleyball-Team Hamburg hat sein Heimspiel gegen Bayer Leverkusen mit 3-0 (25-18,25-21, 26-24) gewonnen. Vor 428 begeisterten Zuschauern zeigten die Neugraberinnen eine starke Partie, wehrten im dritten Satz gleich vier Satzbälle ab und holten drei wichtige Punkte im Abstiegskampf. Die Gastgeberinnen hatten in Neugraben die Ankündigung der Gäste aus Leverkusen, mit sechs Punkten aus den Spielen gegen Schwerin und VT Hamburg die Heimreise ins Rheinland antreten zu wollen, registriert und gingen hochmotiviert ins Spiel.

    Dort erwischte das Volleyball-Team Hamburg einen Start nach Maß und erspielte sich gleich zu Beginn eine komfortable Fünf-Punkte- Führung, die Gäste Trainer Zhong Yu Zhou früh zu seinen beiden Auszeiten zwang. Genutzt haben diese den Leverkusenerinnen aber nicht, im Gegenteil: Die Hamburgerinnen spielten stark, gaben den Gästen nie die Chance, in den Satz zurückzukommen und gewannen den Durchgang verdient mit 25-18.

    Wer jetzt mit einem Einbruch des Außenseiters rechnete, wurde eines Besseren belehrt. Die Neugraberinnen starteten auch im zweiten Satz durch und erarbeiteten sich wieder eine komfortable Fünf-Punkte-Führung, die sie bis zum Satzende verteidigten und durch das 25-21 mit 2-0 in Führung gingen.

    Im dritten Satz waren die Leverkusenerinnen zurück im Spiel, lagen bis in die Schlussphase des Satzes vorn und erspielten sich beim Stand von 24-20 vier Satzbälle. Aber wie schon das ganze Spiel über gaben die Neugrabener Gastgeberinnen auch in dieser Situation keinen Ball verloren, glichen zum 24-24 aus und verwandelten im Anschluss den ersten Matchball zum 26-24. Damit holte sich das Volleyball-Team drei wichtige Punkte im Abstiegskampf und vergrößerte durch den Sieg den Vorsprung auf einen Abstiegsplatz auf fünf Punkte.

    Der VTH-Cheftrainer war voll des Lobes für seine Mannschaft und gab ihr direkt nach dem Spiel für Montag trainingsfrei: „Das war so nicht zu erwarten. Großes Kompliment an die Mannschaft. Natürlich haben wir gewusst, dass wir an einem guten Tag jedes Team in Bedrängnis bringen können. Aber von einem 3-0 gegen Leverkusen haben wir nicht zu träumen gewagt. Wir haben das Spiel konzentriert begonnen und konnten diese Konzentration über alle drei Sätze aufrechterhalten.“

    Zur Spielerin des Spiels wurde Anisa Sarac auf Seiten der Neugraberinnen gewählt.

  • Volleyball-Team Hamburg und Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft gehen gemeinsame Wege

    Hausbruch-Neugraben. Das Volleyball-Team Hamburg (VTH) und die Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft (HNT) schließen sich zusammen. Von der Saison 2018/2019 an wird die HNT der neue Lizenznehmer für die Volleyball-Bundesligamannschaft des VTH. Das VTH und die HNT wollen die Zukunft des Volleyball-Spitzensports im Süderelberaum fördern und sichern. Dazu gehört auch der Ausbau des gemeinsam betriebenen Nachwuchsleistungszentrums. Dieser Zusammenschluss wird auch zu einer größeren Identifikation der mehr als 5000 HNT-Mitglieder mit dem VTH führen.

    Mit diesem Schritt sichern wir in Süderelbe den Leuchtturm für den Volleyballsport, der durch das erfolgreiche Nachwuchsleistungszentrum Volleyball und durch die Partnerschule des Nachwuchsleistungssports, die Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg, eine hervorragende Nachwuchsarbeit in Süderelbe leistet“, sagte Mark Schepanski, Präsident der HNT.

    Durch diese Partnerschaft werden unsere Ziele, die Sicherung des Volleyball-Spitzensports in Hamburg, der Aufstieg in die 1. Volleyball-Bundesliga und die Entwicklung des Volleyball-Leistungszentrums VTH, wesentlich befördert“, zeigt sich auch VTH-Präsident Volker Stuhrmann von diesem Zusammenschluss überzeugt.

  • Volleyball-Team Hamburg verliert das Auswärtsspiel in Berlin

    Neugraben/Berlin. Das Volleyball-Team Hamburg bleibt auch nach dem zweiten Spiel des Jahres ohne Sieg. Am Sonnabend verloren die Hamburger Volleyballdamen im Berlin mit 0:3 (23:25, 20:25, 16:25) und müssen als Tabellenneunter den Blick vorerst nach unten richten. Schon vor Beginn der Reise nach Berlin musste das Volleyball-Team Hamburg eine Hiobsbotschaft verkraften: Mit Saskia Radzuweit fiel die Mannschaftsführerin kurzfristig krank aus und trat die Fahrt zum Spiel beim BBSC Berlin nicht an. „Das wäre unverantwortlich gewesen. Gesundheit geht immer vor“, so VTH-Cheftrainer Jan Maier zu der Entscheidung.

    Obwohl die Mannschaft mit Radzuweit und Schimmler (Knie) gleich auf zwei Außenangreiferinnen verzichten musste, begann das Team engagiert und lag im ersten Satz lange Zeit vorn. Besonders Lisa Schwarz, später zur wertvollsten Spielerin ihres Teams gewählt, erwischte einen starken Tag und punktete immer wieder gegen eine gute Berliner Mannschaft. Letztendlich war es trotzdem der BBSC Berlin, der den ersten Satz für sich entscheiden konnte: Nach dem 23-23 Ausgleich machten die Gastgeberinnen die nächsten beiden Punkte und sicherten sich Durchgang eins.

    Gleiches Bild im zweiten Satz: Beide Teams waren auf einem gleichstarken, guten Niveau aber wieder waren es am Ende die Berlinerinnen, die sich über einen Satzerfolg freuten. Eine knappe Zwei-Punkte-Führung beim Stand von 22-20 nutzen die Gastgeberinnen zum 25-20 Satzgewinn. Im dritten Satz haben die Berlinerin, mit einer Zweisatzführung im Rücken, die Hamburgerinnen nur beim Stand von 10-9 nochmal herankommen lassen, ehe sie sich eine 17-10 Führung herausspielten und das Match, nach einem deutlichen 25-16 Satzerfolg, sicher nach Hause brachten.

    „Natürlich hat uns Saskia gefehlt, trotzdem haben wir gut gespielt. Es war ein Match auf Augenhöhe, welches wir hätten gewinnen können. Den ersten Satz hätten wir holen müssen und den zweiten Satz hätten wir holen können. Das ist sehr ärgerlich. Wir nutzen unsere Chancen einfach immer noch zu wenig und müssen intensiv daran im Training weiterarbeiten. Die langen Ballwechsel konnte Berlin meistens für sich entscheiden. Um nur kurz danach einen schnellen, einfachen Punkt zu machen und so das Spiel letztendlich für sich zu entscheiden“, sagte ein zerknirschter VTH-Trainer Jan Maier. Auch Anisa Sarac lässt Maier auf Besserung in den nächsten Wochen hoffen. Im dritten Satz spielte die Mittelblockerin erstmals seit Oktober wieder für die Neugrabenerinnen: „Diese Rückkehr ist sehr erfreulich und lässt hoffen, dass sie uns bald wieder in alter Stärke helfen kann“, so Maier über den Einsatz von Sarac.

    Einfacher wird es aber auch am nächsten Wochenende nicht: Am Sonnabend, 20. Januar, gastiert mit dem Volleyballteam DSHS Snowtrex Köln der amtierende Zweitligameister in der CU Arena. Für Maier ist die Partie gegen den Tabellenführer eines der „leichtesten“ Spiele: „Trotz unseres Tabellenstandes können wir das Spiel ohne Druck angehen. Köln ist in dieser Saison wieder eine der überragenden Mannschaften der Liga. Wir werden alles geben und am Ende gucken, was dabei rauskommt. Vielleicht können wir, wie im Hinspiel, auch diesmal wieder punkten. Aber die Partien in denen wir punkten müssen, kommen dann danach“.

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