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Wirtschaftsverein

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  • Harburg. Zwei tolle neue Produkte hat der Harburg Info Shop in der Hölertwiete nun im Sortiment. Zum einen die handgefertigten Anker, die Uschi Tisson entdeckt und nach Harburg geholt hat. Die rostigen Unikate eignen sich – je nach Größe – als Raumschmuck oder machen auch im Garten ordentlich was daher. „Die Rost-Anker passen hervorragend zum Projekt „Harburg ahoi! Die Hafenkiste“, sagt die Journalistin und Hafenkistenmacherin. „Die handgefertigten Unikate unterstreichen einmal mehr den maritimen Charme Harburgs und seines Binnenhafens. Zudem liegen Anker in jeder Form gerade total im Trend.“

    Und auch der Harburger Konditormeister Dierk Eisenschmidt hat etwas Neues kreiert: Die Harburg Pralinen - Trüffel, hochwertige Schokolade und Sahne. Und das Harburg kommt in Form des Harburger Wappens „On-top“. „Unsere Idee, eine ‚Harburg Praline‘ zu kreieren, schwirrte uns schon lange im Kopf“, sagt Citymanagerin Melanie-Gitte Lansmann. „Jetzt wurde sie umgesetzt und wir freuen uns, diese anbieten zu können.“

  • Buxtehude. Jan Kettler von Kettler Personalserviceaus Buxtehude hatte in der jüngeren Zeit gleich zweimal Grund zur Freude. Zum einen wurde er am 23. Februar 2018 beim Great Place to Work® Wettbewerb „Beste Arbeitgeber in Niedersachsen-Bremen 2018“ als einer der besten Arbeitgeber in den beiden Bundesländern ausgezeichnet. Die Great Place to Work Initiative zeichnet 16 Arbeitgeber aus, die bei der Gestaltung guter und attraktiver Arbeitsplätze Vorbilder sind. Die Jury besteht dabei aus den Beschäftigten der Betriebe, die ihren Arbeitgeber anonym bewerten. „Gerade deshalb freut mich das Ergebnis besonders und ist eine besondere Ehre für mich“, so Jan Kettler.

    Mit seiner Personaldienstleistung für Pflegekräfte ist er gerade in neue Geschäftsräume in der Bertha-von-Suttner-Allee in Buxtehude gezogen. Und so wurde am vergangenen Freitag gleich zweimal gefeiert – Umzug und Auszeichnung. Jan Kettler vermittelt Pflegepersonal. „Gute Pflege liegt uns am Herzen“ ist das Motto. Und das bedeutet für Jan Kettler eben nicht nur, dass seine Mitarbeiter fachlich versiert und freundlich sind, sondern auch gute Arbeitsbedingungen haben wie auch einen höheren Lohn als branchenüblich. Dass dies der Fall ist, zeigt sich auch darin, dass es eine hohe Kontinuität bei seinen Mitarbeitern gibt.

  • Harburg. Seit Montag ist es eröffnet: Das Projektbüro von DigiNet.Air im „Goldfisch“ im Harburger Binnenhafen. Dort, in der Blohmstraße, geht es von nun an um die sich verändernden Anforderungen an die Qualifizierung von Fachkräften durch die Digitalisierung. Stichworte sind hier Industrie 4.0, Robotik, 3D-Druck, autonomes Fahren oder Augmented- und Virtual-Reality. DigiNet.Air kümmert sich um die zukunftssichere. Insbesondere die mittelständischen Unternehmen am weltweit drittgrößten Luftfahrtstandort, der Metropolregion Hamburg, sollen optimal bei der Entwicklung innovativer Geschäfts-, Arbeits- und Lernprozesse unterstützt werden.

    Eröffnung digital: Per „Knopfdruck“ auf der Smartphone-App

    Vor mehr als 100 Vertretern aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Bildung eröffnete Wirtschaftssenator Frank Horch zusammen mit Ralf Gust, Vorstandvorsitzender des Hamburg Centre of Aviation Training-Lab – ganz im Sinne der digitalen Zukunft per „Knopfdruck“ auf einer Smartphone-App im Speicher am Kaufhauskanal das nebenan gelegene Büro. „Die Digitalisierung wird Standorte und Gesellschaften nachhaltig ändern. Robotik, 3D-Druck, Virtual Reality und autonomes Fahren sind nur einige Beispiele dafür. Entscheidend für die Zukunft ist eine schnelle und hochwertige Qualifizierung der Beschäftigten. DigiNet.Air ist ein wichtiges Bildungsprojekt für unsere mittelständische Industrie. Mit seiner einzigartigen Kombination aus Verbänden, Hochschulen und Bildungseinrichtungen wird sich DigiNet.Air aus Harburg heraus der Digitalisierung widmen und den Luftfahrtstandort Hamburg für die Zukunft aufstellen“, so Senator Horch. „Für das HCAT+ als Entwicklungsplattform für zukunftsorientierte Aus- und Weiterbildung stellt DigiNet.Air einen wichtigen Meilenstein in der eigenen Entwicklung dar. DigiNet.Air zeigt den Unternehmen nicht nur den betriebsinternen Wandel im Umgang mit neuen Technologien auf, sondern nimmt sie an die Hand und erarbeitet gemeinsam Lösungen“, ergänzt Ralf Gust.

    Pionierarbeit mit der Virtual-Reality-Brille

    Nach der feierlichen Eröffnung konnten sich die Besucher vor Ort mit der digitalen Zukkunfts-Welt vertraut machen: Mit Hilfe einer Virtual-Reality-Brille erkundeten sie virtuelle Räume und konnten dort Aktionen ausführen. Zugegeben: Wenn man nicht gewusst hätte, worum es geht, dann sieht ein Mensch, der sich gerade in einer virtuellen Welt bewegt, für den Außenstehenden etwas surreal aus. Er starrt an vollkommen uninteressante Punkte im (realen) Raum oder fuchtelt in der Luft herum. Aber was am Anfang belächelt wird, wird oftmals früher oder später Alltag. Das ist schon immer das Los der Pioniere gewesen – auch die ersten Radfahrer wurden komisch angeschaut.

    Partner des Projektes sind neben dem Hamburg Centre of Aviation Training-Lab (HCAT+), das Hamburger Institut für Berufliche Bildung (HIBB), die Verbände Hanse-Aerospace e.V. und HECAS e.V., die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), nordbildung - Bildungsverbund für die Metall- und Elektroindustrie sowie die Technische Universität Hamburg (TUHH). DigiNet.Air wird vom Europäischen Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bis September 2021 mit knapp fünf Millionen Euro gefördert. Die Hamburger Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) unterstützt das Vorhaben.

  • Harburg. Im 70.Jahr seines Bestehens gibt es einen Generationenwechsel an der Spitze des Wirtschaftsvereins für den Hamburger Süden: Jochen Wienand, der 26 Jahre die Geschicke des Vereins leitete, gibt das Zepter an Arnold Mergell vom Harburger Traditions- und Familienunternehmen HOBUM Oleochemicals GmbH ab. Dies gab Jochen Wienand auf dem 70. Herrenabend des Wirtschaftsvereins im Privathotel Lindtner bekannt. Er wird dem Verein aber im Beirat erhalten bleiben.

    An der Agenda des Vereins wird sich durch den Wechsel nicht allzu viel ändern. Im Vordergrund steht das Projekt „Harburg Vision 4.0“, mit dem der Verein Einfluss nehmen möchte auf regionale Entwicklungen in Harburg wie die Digitalisierung, Verkehr und Stadtplanung. Wichtig ist für Arnold Mergell die Zukunft der Technischen Universität Hamburg-Harburg: „Die TU ist essentieller Bestandteil Harburgs.“

    Eine wichtige Aufgabe des Wirtschaftsvereins sieht er auch darin, dem Egoismus der heutigen Zeit entgegenzuwirken und für Zusammenhalt zu sorgen. „In einer Zeit, in der viel auf Egoismen ausgerichtet ist, ist Zusammenarbeit wichtig“, begründet er dieses Ziel. Die Interessen der Mitglieder seinen durchaus heterogen, aber: „Ich bin überzeugt, dass das Miteinander mehr bringt als jeder alleine – und wir sind das Klebemittel.“

  • (Harburg) Er hat Tradition: Kurz vor Weihnachten lädt der Wirtschaftsverein für den Hamburger Süden ins Privathotel Lindtner zum Herrenabend ein. Neben den Harburger Wirtschaftsvertretern kommen auch gerne Gäste aus Politik, Wissenschaft und Kultur. So konnte der Wirtschaftsvereinsvorsitzende Jochen Winand Hamburgs Sozialsenatorin Dr. Melanie Leonhard, die Bundestagsabgeordneten Herlind Gundelach (CDU) und Manuel Sarrazin (Grüne) und die Bürgerschaftsabgeordneten Sören Schumacher (SPD) und Birgit Stöver (CDU) begrüßen. Auch Bezirksamtsleiter Thomas Völsch, die Fraktions-Chefs der SPD (Jürgen Heimath), der CDU (Ralf-Dieter Fischer) und der Grünen (Britta Hermann), der Präsident der Technischen Universität Prof. Garabed Antranikian, der Chef des Helms Museums Prof. Rainer-Maria Weiss, Rolf Dieter Eckert (König der Schützengilde) und Michael Armbrecht, Präsident des Harburger Turnerbunds, waren gekommen.

    Europa in beklagenswertem Zustand?

    In seiner Rede vor den rund 400 Gästen beklagte Wienand den Zustand Europas. „Grundlegende abendländische Werte werden zunehmend in Frage gestellt durch Migrationsdruck, religiösen Fundamentalismus und Erstarken nationaler Egoismen." Europäische Institutionen würden in Misskredit geraten und „Populisten und Parteien" wie Trump, Le Pen, Wilders, Fünf-Sterne, FPÖ, AfD und Linke hätten starken Zulauf und versprächen das Blaue vom Himmel, setzten auf Abschottung, Misstrauen und Verschuldung. Dabei würden sich Wohlstand, Attraktivität und Dynamik der Region seit Jahrhunderten aus Liberalität und internationalen Netzwerken speisen. „Weltoffenheit wird auch weiterhin ein Garant für eine lebenswerte Gesellschaft sein", beschwor Wienand die Zuhörer.

    Erfolgreiches Jahr für den Wirtschaftsverein

    So könne der Wirtschaftsverein auf einige erfolgreiche Projekte der Harburg Vision 3.0 zurückblicken und dank der beiden Hauptsponsoren, dem Bezirk Harburg und der Sparkasse Harburg-Buxtehude, die nächsten Projekte angehen. In diesem Rahmen konnte Wienand mitteilen, dass Franziska Wedemann für ihren Nachwuchscampus zusammen mit ihren TU-Projektpartnern von der Mittelstandsbeauftragten der Bundesregierung mit dem SchulWirtschafts-Preis des Wirtschaftsministeriums für beispielhaftes Engagement ausgezeichnet worden sei.

    Nach ihm sprach Gastredner Dr. Markus Tacke, CEO der Siemens Windpower Division, über die Anforderungen der Energiegewinnung aus Windkraft und deren Beitrag zur Lösung des globalen Energieproblems, einem Schlüsselproblem des 21. Jahrhunderts.

  • (Harburg/Buxtehude/Stade) Kommt es in absehbarer Zeit zu einer Sparkassen-Fusion im Hamburger Süden und Südwesten? Die Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Harburg-Buxtehude, Heinz Lüers, und der Sparkasse Stade-Altes Land, Wolfgang Schult, bestätigten jetzt in einer gleichlautenden Pressemitteilung Gespräche und nannten dafür auch Gründe: "Die zunehmende Digitalisierung, die anhaltende Niedrigzinsphase und die steigenden aufsichtsrechtlichen Anforderungen wirken massiv auf alle Kreditinstitute. Diese Herausforderungen machen es erforderlich, dass auch die Sparkasse Harburg-Buxtehude und die Sparkasse Stade-Altes Land ihre Geschäftsmodelle stetig weiterentwickeln. Beide Institute stehen dabei allen Optionen grundsätzlich offen gegenüber. Vor diesem Hintergrund planen die beiden Sparkassen Sondierungsgespräche für eine mögliche Fusion der Institute. Diese Gespräche zwischen den Trägervertretern und Vorständen werden in den nächsten Wochen ergebnisoffen geführt."
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    Gleichzeitig wurden in beiden Unternehmen die Mitarbeiter informiert. Die endgültige Entscheidung soll bis Mitte des Jahres fallen, sagte der Vorstandschef der Sparkasse Stade-Altes Land, Wolfgang Schult. Die beiden Sparkassen überschneiden sich nicht in ihren Geschäftsgebieten. Die Sparkasse Harburg-Buxtehude ist mit einer Belegschaft von mehr als 700 Mitarbeitern und einer Bilanzsumme von 3,6 Milliarden Euro rund doppelt so groß wie der mögliche zukünftige Partner. Die Sparkasse Stade-Altes Land hat derzeit rund 400 Mitarbeiter. Wie zu hören war, sei die Sparkasse Stade-Altes Land an die Sparkasse Harburg-Buxtehude herangetreten.

    Mit 1,755 Milliarden Euro war die Bilanzsumme der Sparkasse Stade-Altes Land im Jahr 2015 etwa halb so groß wie die der Sparkasse Harburg-Buxtehude. Heinz Lüers, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Harburg-Buxtehude, wird - wie ausführlich berichtet - im März 2018 in den Ruhestand gehen. Sein designierter Nachfolger ist Vorstandsmitglied Andreas Sommer. Nach dem Ausscheiden von Frank Jäschke aus dem Vorstand der Sparkasse Harburg-Buxtehude gegen Ende des vergangenen Jahres wird dort in Kürze ein neuer Vorstandsposten besetzt werden.

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